Offizielle Homepage des ERC Lechbruck e.V.
Offizielle Homepage des ERC Lechbruck e.V.

Vereinsgeschichte

Eishockey in Lechbruck - Tradition und Gegenwart



TSV Lechbruck

Schon in den 1920er Jahren wurde beim TSV Lechbruck eine
Sparte Eishockey gegründet, die den Spielbetrieb am Rottach-Weiher durchführte.
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs dauerte es erst einige Jahre, bevor in den
Lechauen ein Natureisplatz errichtet und der Spielbetrieb beim TSV fortgesetzt
wurde. Im Sommer 1965 gelang der 1. Mannschaft des TSV der Aufstieg in die
drittklassige Regionalliga Süd, in der sich die Mannschaft aber nur eine Saison
halten konnte. Im Sommer 1970 führte der Mangel an Spielern zur vorläufigen
Einstellung des Spielbetriebs. Nach der Wiederaufnahme gelang dem TSV Lechbruck
1975 der Aufstieg in die nun viertklassige Regionalliga Süd, wo diesmal der
Klassenerhalt geschafft wurde. In der Saison 1978/79 gelang dem TSV der Aufstieg
in die Oberliga Süd (unvergessen die Spiele gegen den ERC Ingolstadt um die
Regionalliga-Meisterschaft vor 1.500 Zuschauern im Lechparkstadion (ausverkauft)
und 5.000 Zuschauer in Ingolstadt (ausverkauft). Auf Anhieb konnte man sich in
der drittklassigen Oberliga Süd etablieren. Weitere zwei Jahre spielte der TSV
Lechbruck in der Oberliga bis letztlich 1982 der Konkurs
folgte.

 



ERC Lechbruck

Nach dem Neubeginn in der Landesliga Anfang der 1980er
Jahre konnte eine bis heute aufrecht erhaltene erfolgreiche Nachwuchsarbeit
etabliert werden. Mit Ausnahme der beiden Teilnahmen an der viertklassigen
Regionalliga Süd (1986/87 und 1990/91) galt der ERC Lechbruck bis 2004 lange
Zeit als eines der Urgesteine der Eishockey-Bayernliga. In der Saison 2001/02
wurde der Verein überregional bekannt: Ein spät hinzugezogener Mieter einer
direkt neben dem Lechparkstadion benachbarten Wohnung versuchte die Einstellung
des Stadionbetriebs wegen Lärmbelästigung durchzusetzen. Dagegen bekam der ERC
über das Internet unterstützende Kommentare weit über Deutschland hinaus und es
wurde u.a. vor Ort eine Demonstration zahlreicher Eishockeyfans durchgeführt, an
der sich Anhänger von vielen Vereinen beteiligten. Das Besondere an der Aktion
war es, dass sich Fans von Vereinen, die sich ansonsten nicht "sehr grün" sind,
gemeinsam beteiligten. Die am weitesten angereiste Fanabordnung war die des
sächsischen Zweitligisten ETC Crimmitschau.

Aufgrund der fortschreitenden Professionalisierung des Amateursports sah sich die Vereinsführung nach der Saison 2003/04, trotz des
sportlichen Klassenerhalts in der Bayernliga, zum freiwilligen Rückzug aus
dieser Liga gezwungen. Nur so konnte man einen Konkurs des Lechbrucker
Aushängeschilds verhindern. Zugleich wurde auch die Damenmannschaft des ERC
aufgelöst. Der Bayerische Eissportverband (BEV) entschied daraufhin, den ERC
Lechbruck in die unterste Liga (Bezirksliga) einzustufen, in der gleich auf
Anhieb in der Saison 2004/05 der Gruppensieg und somit der Aufstieg in die
Landesliga errungen werden konnte. In der Saison 2008/09 konnte der ERC in der
Landesliga West einen hervorragenden 3. Platz hinter dem EV Lindau und der EA
Schongau belegen. In der Aufstiegsrunde zur Bayernliga konnte der 6. Platz
erzielt werden. Unter den Top 20 der ligaweit besten Scorer waren auch die
beiden ERC-Stürmer Markus Schneider und Pietro Vacca
vertreten.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
2017 © ERC Lechbruck e.V. - Floßbinderweg 2, 86983 Lechbruck am See Telefon & Fax: 08862 / 987283, Email: geschaeftsstelle@erclechbruck.de