Offizielle Homepage des ERC Lechbruck e.V.
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Berichte 1. Mannschaft 2016/17

Flößer nur knapp am Sieg vorbei

Penaltyschiessen muss über Einzug ins Halbfinale entscheiden

 

(19.02.2017) Der ERC Lechbruck kann in die Sommerpause gehen, die SG Schliersee/Miesbach hat den Einzug ins Halbfinale mit Glück erreicht. Leicht gemacht haben es sich die beiden Mannschaften am Samstagabend wahrlich nicht: 2:2 stand es nach der regulären Spielzeit, so musste die Partie im Penaltyschiessen entschieden werden. Zahlreiche mitgereiste Fans feierten dennoch ihr Team zu seinem Saisonabschluss.

Wenn man an das Damoklesschwert glaubt, so kann man sagen, dass es in Form von Penaltyschiessen am Samstag über dem ERC Lechbruck hing. Zweimal wurde dieser Strafstoß während der regulären Spielzeit den Flößern zugesprochen, zweimal wurde er vom gegnerischen Torwart vereitelt. Und dann musste gar noch das Spiel und somit der Einzug ins Halbfinale mit Penaltyschiessen entschieden werden. Die Glücklicheren waren am Ende die Gastgeber.

 

Es war dennoch ein glänzender Abschied, den die Flößer ihren mitgereisten Fans boten. Miesbach brachte sich bereits in der 3. Minute in Führung, doch nur drei Minuten später fiel der Ausgleich durch Fabian Bacz. Kurz vor der Pause bot sich die erste Möglichkeit zur Führungsübernahme durch Penalty für den ERC, diese wurde allerdings vergeben. Ausgeglichen ging es in das zweite Drittel, in der 27. Minute holte sich Schliersee seinerseits die 2:1 Führung zurück. Im zweiten Spielabschnitt ließen sich die Flößer zunehmend die Zügel aus der Hand nehmen. Es gab zwar Chancen auf beiden Seiten, aber auch einige Strafminuten, eine Verletzung und einen weiteren, vergebenen Penalty.  Der Ausgleichskampf und die Spannung hielten auch im letzten Spielabschnitt an. Der ERC zeigte sich jetzt wesentlich entschlossener und erkämpfte sich dadurch auch merklich mehr Spielanteile. In der 48. Minute erzielte dabei Patrick Völk den ersehnten Ausgleichstreffer und ließ damit bei den Flößern nochmals berechtigte Hoffnung aufkommen. Obwohl sich beide Teams nochmals mächtig ins Zeug legten, blieb der Spielstand unverändert bis zum Abpfiff. Schade, dass ein derartiges Topspiel dieser Entscheidung bedurfte, denn im Penaltyschiessen spielt ja auch immer etwas Glück mit. Dieses hatten die Schlierseer an diesem Abend und konnten somit ins Halbfinale einziehen.

 

Gefeiert wurde das ERC-Team dennoch von vielen Fans. Die gute Saisonleistung wurde anerkannt und gelobt, die Mannschaft selbst dankte den Anhängern für ihr treue Unterstützung. „Ich bin sehr stolz darauf, was unser Team in dieser Saison geleistet hat. Die Play Offs erreicht und das Halbfinale nur knapp verpasst – darüber können wir uns nur freuen und im nächsten Jahr darauf aufbauen!“ erklärte Trainer Michael Köpf nach einem äußerst spannenden und endgültigen Topspiel zum Saisonende.

ERC Lechbruck kämpft um den Halbfinaleinzug

(17.02.2017) Abgerechnet wird zum Schluss – mit diesem Vorsatz fuhren die Flößer nach der Niederlage gegen die SG Schliersee/Miesbach im ersten Spiel zurück ins Ostallgäu. Einen Tag später besiegten die Lecher den gleichen Gegner mit 4:3 im Lechparkstadion und hätten bei besserer Chancenverwertung durchaus noch höher gewinnen können. Nun kommt es am Samstag um 20:00 Uhr im Eisstadion Miesbach zum entscheidenden dritten Spiel in der „Best-of-three“-Serie und damit um den Einzug ins Play-Off-Halbfinale.

 

Schliersee zeigte sich bei der Niederlage in Lechbruck geschockt. Mit vollbesetztem Kader angereist, verstärkt mit einigen Akteuren der 1. Mannschaft des Bayernligatopvereins TEV Miesbach, waren zwei Siege in zwei Spielen gegen den ERC einkalkuliert. Der Aufstieg ist für die Spielgemeinschaft ein Muss und entsprechend machte sich bei der Niederlage im Lechpark der Druck bei dem ein oder anderen Spieler der SG bemerkbar.

Zudem hat der Sieger dieser Play-Off-Serie den Nachteil, gleich am nächsten Tag bei der ausgeruhten SG Lindenberg/Lindau im Halbfinale antreten zu müssen, da Schliersee am Freitag kein Heimeis im Eisstadion Miesbach zur Verfügung steht (Lindenberg/Lindau besiegte Mittenwald glatt in zwei Spielen mit 4:2 und 4:3).

 

Bei den Flößern interessiert sich derzeit niemand für ein mögliches Spiel am Sonntagabend in Lindenberg. Der Fokus liegt einzig und allein auf dem Spiel gegen die SG Schliersee/Miesbach am Samstag. Die Mannschaft hat diese Woche gut trainiert, die Anhänger fiebern dem Entscheidungsspiel entgegen. Es werden sich wieder zahlreiche ERC-Fans auf den Weg nach Miesbach machen. Es geht um Alles oder Nichts, Halbfinale oder Sommerpause – ein Team, ein Ziel!

 

So geht es weiter:

Spiel 3: Samstag, 18.02.2017, 20:00 Uhr: SG Schliersee/Miesbach 1b – ERC Lechbruck (in Miesbach)

 

Halbfinale (bei einem Sieg in Miesbach):

Sonntag, 19.02.2017, 19:00 Uhr: SG Lindenberg/Lindau 1b – ERC Lechbruck

ERC ist weiter im Play-Off-Rennen – Am Samstag entscheidendes Spiel in Miesbach

(13.02.2017) Sein erstes Play-Off-Spiel in der Eishockey-Bezirksliga hat der ERC Lechbruck am Samstag bei der SG Schliersee/Miesbach mit 2:6 (0:3; 1:0; 1:3) verloren. Trotz einiger Chancen der Ostallgäuer ließen sich die Gastgeber den Sieg nicht aus der Hand nehmen. Anders sah es dann am Sonntag aus: Vor 250 Zuschauern im Lechparkstadion siegten die Flößer nach einer starken Leistung mit 4:3 (2:2;0:1;2:0). Nun kommt es am Samstag, den 18.02.2017 um 20:00 Uhr im Eisstadion Miesbach zum dritten und entscheidenden Spiel.

 

Mit dem eindeutigen Willen zum Aufstieg in die Landesliga, empfingen die Schlierseer ihre Gegner aus dem Ostallgäu. Die Flößer ließen sich im ersten Spielabschnitt zu sehr von ihrem Gegner beeindrucken. So gelang es den Gastgebern, einen Vorsprung von drei Toren zu erkämpfen. Das zweite Drittel verlief ausgeglichener und für die Lecher wesentlich erfolgreicher. In der 35. Minute verkürzte Jonas Seitz nach Zuspiel von Magnus Lang und Samuel Wörle auf 1:3. Gegentore fielen in diesem Spielabschnitt nicht. ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer gelang in der 49. Minute mit einem Alleingang der Treffer zum 2:3. Berechtigt stiegen die Hoffnungen wieder im Lager der Flößer und ihren zahlreich mitgereisten Anhängern. Die Hoffnung war aber nur von kurzer Dauer, denn nur eine Minute später stellten die Gastgeber den alten Abstand wieder her. Danach gaben die Flößer das Spiel zu einfach aus der Hand und wurden mit weiteren Gegentreffern in der 53. und 56. Minute und der 2:6 Niederlage bestraft.

 

Spielstatistik:     SG Schliersee/Miesbach – ERC Lechbruck  6:2 (3:0;0:1;3:1)

 

Tore: 1:0 (03:57) Lukas Pfeifer (Fabian Spicker), 2:0 (07:09) Lukas Pfeifer (Max Schweinsteiger), 3:0 (17:17) Raphael Lintner (Fabian Spicker, Sebastian Höck), 3:1 (34:17) Jonas Seitz (Magnus Lang, Samuel Wörle), 3:2 (48:57) Christoph Pfeiffer, 4:2 (49:58) Lukas Pfeifer (Fabian Spicker, Sebastian Höck), 5:2 (52:08) Florian Guggenbichler (Josef Ziegler), 6:2 (55:53) Lukas Pfeifer (Fabian Spicker, Sebastian Höck).

 

Strafzeiten:        SGS 8, ERC 6

Zuschauer:        80

 

Am Sonntag fand dann bereits ein „Alles oder Nichts“-Spiel im Lechparkstadion statt. Die Marschroute war klar: Verlieren verboten! Doch erst einmal wurden die Flößer kalt erwischt. Bereits in der zweiten Spielminute ging Schliersee/Miesbach mit 1:0 in Führung. Der ERC hatte aber diesmal seinen Matchplan und zeigte sich gut auf die Gäste eingestellt. In der achten Minute erzielte Marcus Köpf den Ausgleich und zwanzig Sekunden später klingelte es erneut im Tor der Gäste: Magnus Lang mit dem 2:1 für den ERC Lechbruck. Weitere hochkarätige Chancen auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden bzw. wurden von den glänzenden Torhütern Markus Echtler (ERC) und Markus Voit (SGS) entschärft. Kurz vor Ende des ersten Drittels gelang den Gästen aber durch Fabian Spicker doch noch der Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe. In der 35. Spielminute konnte Schliersee durch Florian Guggenbichler mit 3:2 in Führung gehen. Die Lecher hingegen konnte klarste Torchancen nicht verwerten. Nun ging es ins letzte Drittel und jedem auf ERC-Seite war klar, dass sollten nicht die letzten 20 Minuten dieser Saison sein. Die Flößer wurden nun frenetisch von ihren Fans angefeuert. Die Lecher kamen fest entschlossen aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr: Christoph Pfeiffer auf Zuspiel von Magnus Lang (41.) und Jonas Seitz in der 43. Minuten im Alleingang – Doppelschlag und 4:3 für den ERC Lechbruck. Der Lechpark flippte aus und die Flößer ließen sich diesen Vorsprung bis zum Ende nicht mehr nehmen.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – SG Schliersee/Miesbach  4:3 (2:2;0:1;2:0)

 

Tore: 0:1 (01:37) Tobias Sterba (Josef Ziegler, Florian Tippl), 1:1 (07:51) Marcus Köpf, 2:1 (08:11) Magnus Lang (Fahri Arslan), 2:2 (18:39) Fabian Spicker (Sebastian Höck), 2:3 (33:54) Florian Guggenbichler (Nicholas Emmendorfer) 5-4 ÜZ, 3:3 (40:51) Christoph Pfeiffer (Magnus Lang) 5-4 ÜZ, 4:3 (42:24) Jonas Seitz.

 

Strafzeiten:        ERC 10, SGS 4

Zuschauer:        212

 

Nun steht es 1:1 in der Play-Off-Serie zwischen Lechbruck und Schliersee/Miesbach. Damit kommt es am Samstag, 18.02.2017, 20:00 Uhr zum allesentscheidenden dritten Spiel. Auch hier wird der ERC wieder einen Fanbus einsetzen. Alle Informationen hierzu sind auf der Homepage www.erclechbruck.de zu finden.

 

So geht es im Play-Off-Viertelfinale weiter:

Spiel 3: Samstag, 18.02.2017, 20:00 Uhr: SG Schliersee/Miesbach 1b – ERC Lechbruck (in Miesbach)

Der ERC Lechbruck startet in die Play-Offs

(09.02.2017) Am Samstag ist es endlich soweit: Die Flößer treten um 20:00 Uhr im Eisstadion Miesbach beim Meister der Bezirksliga Gruppe 3, der SG Schliersee/Miesbach 1b an. Die 1. Mannschaft wird dabei von zahlreichen ERC-Anhängern begleitet – alle fiebern dem Beginn der Play-Offs entgegen. Bereits am Sonntag um 17:00 Uhr folgt dann das zweite Spiel im Lechparkstadion. Auch hier rechnen die Verantwortlichen des ERC mit einem erhöhten Zuschaueraufkommen.

 

Das letztmalige Aufeinandertreffen zwischen dem ERC Lechbruck und dem TSV Schliersee liegt bereits eine Weile zurück. In der Saison 1988/89 kreuzten beide Clubs noch in der Bayernliga die Schläger. Danach trennten sich die Wege. Schliersee stieg ein Jahr später in die Landesliga ab und stellte einige Jahre später den Spielbetrieb ein. Der ERC hingegen erreichte ein Jahr später den Aufstieg in die damalige Regionalliga Süd, unter anderem mit den legendären Spielen gegen den EV Weiden (vor 3.100 Zuschauern, bis heute Zuschauerrekord in Weiden).

Lang lang ist’s her – nun treffen sich die Traditionsclubs wieder und werden sich im Viertelfinale der Play-Offs gegenseitig nichts schenken. Der Schlierseer Trainer, Marcus Polivka, kann auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen, die bis zum Abschluss der Hauptrunde kämpfen mußte, um den ersten Platz zu ergattern. Man setzte sich dabei gegen die Konkurrenten EV Mittenwald (spielt nun als Zweiter gegen die SG Lindenberg/Lindau), den ESC Holzkirchen und die SG Bad Bayersoien/Peiting durch. Die Stützen der SG Schliersee sind der erfahrene Torhüter Markus Voit (u.a Erding Gladiators und TEV Miesbach), sowie die Verteidiger Markus Weißenbacher und Florian Guggenbichler. Die besten Scorer sind die Stürmer Tobias Eggert, Fabian Spicker und Matthias Stumböck. Schliersee ist in der vergangenen Saison aus der Landesliga abgestiegen und möchte unbedingt den direkten Wiederaufstieg schaffen.

 

Beim ERC laufen diese Woche die Vorbereitungen für das erste Play-Off-Wochenende. Die Mannschaft der beiden Trainer Michael Köpf/Sebastian Ego ist heiß und hat sich als Hauptziel gesetzt, sich im Viertelfinale gegen die SG Schliersee/Miesbach 1b als Sieger durchzusetzen. Es ist schwer zu sagen, wie die Chancen stehen, da ein seriöser Vergleich der beiden Teams nur schwer möglich ist. In den Statistiken der jeweiligen Hauptrunden liegt der ERC mit Schliersee in etwa gleichauf. Ungleich höher ist natürlich der Druck des „Aufsteigen-Müssens“ für die Spielgemeinschaft, hier können natürlich auch die Nerven eine Rolle spielen. Für die Flößer ist es die Kür nach einer starken Hauptrunde, die man als Vizemeister abschloss. Alles was nun kommt sind Highlights und vielleicht schaffen die Lecher ja die ganz große Überraschung. Zusammen als Einheit – ein Team, ein Ziel!

 

So geht es im Play-Off-Viertelfinale weiter:

Spiel 1: Samstag, 11.02.2017, 20:00 Uhr: SG Schliersee/Miesbach 1b – ERC Lechbruck (in Miesbach)

Spiel 2: Sonntag, 12.02.2017, 17:00 Uhr: ERC Lechbruck – SG Schliersee/Miesbach 1b

Spiel 3: Samstag, 18.02.2017, 20:00 Uhr: SG Schliersee/Miesbach 1b – ERC Lechbruck (falls nötig)

Zwei Siege zum Abschluss der Hauptrunde – Play-Off-Gegner ist die SG Schliersee/Miesbach 1b

(05.02.2017) Mit einem 6:3-Sieg im Heimspiel am Freitag gegen die SG Senden/Ulm und einem 6:2-Auswärtserfolg in Buchloe am Samstag, beendete der ERC Lechbruck die Meisterschaftsrunde, wurde seinem Vizemeistertitel gerecht und absolvierte ein 6 Punkte Wochenende, bevor es in die Play-Offs geht. Erster Gegner wird die SG Schliersee/Miesbach sein.

 

Na ja, dem Vizemeister gerecht, so richtig gerecht zeigte sich der ERC am Freitagabend im Lechparkstadion gegen Senden wieder nicht. Es wurde deutlich, dass es für beide Mannschaften nichts mehr zu gewinnen oder verlieren gab und das Ergebnis auf die jeweiligen Platzierungen keinen Einfluss mehr ausübte. Entsprechend „aufregend“ war dann auch der Spielverlauf. Die Anzahl der Schüsse der Lecher auf das gegnerische Tor bewegte sich gefühlt im dreistelligen Bereich, doch ging der Puck wiederholt vorbei, an den Pfosten oder direkt in die Hände vom Sendener Torhüter Jonas Hauer. Das Spiel lief zäh –  Fabian Bacz brachte nach Zuspiel von Patrick Völk in der 5. Minute den ERC nach vorne, doch nur drei Minuten später holte sich Senden den Ausgleich. Eine halbe Minute vor der ersten Unterbrechung konnte Patrick Völk (Marcus Köpf) nochmals die Führung zurückerobern. Im zweiten Spielabschnitt egalisierte wiederum Senden mit einem Treffer in der 35. Minute, Maximilian Ott (Assist Chr. Hack) stellte die Führung jedoch wieder her, kurz bevor die Pausensirene zum zweiten Mal zu hören war. Erst im letzten Drittel besannen sich die Flößer wieder und spielten ihre Stärke aus. In der 46., 53. und 59. Minute trafen Jonas Seitz (Überzahl), Matthias Köpft (Bacz) und Marcus Köpf (Bacz/Völk) und zogen 6:2 nach vorne. Kurz vor Schluss erzielte Senden noch einen Anschlusstreffer zum 6:3-Endstand.

Nach dem Spiel gab es eine Überraschung der Flößer für ihren Teamkollegen Florian Böhm (Bild, im grünen Anorak): nach seinem dritten Kreuzbandriss muss er seine Spielerkarriere aufgeben, bleibt dem ERC aber als Freund und Fan erhalten. Die Mannschaft schenkte ihm sein Trikot mit der Nummer 20 als bleibende Erinnerung an die Zeit bei den Flößern.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – SG Senden/Ulm  6:3 (2:1;1:1;3:1)

 

Tore: 1:0 (04:06) Fabian Bacz (Patrick Völk), 1:1 (07:06) Robin Pommer (Tim Hentschke, Justin Godina), 2:1 (19:29) Patrick Völk (Matthias Köpf), 2:2 (34:31) Peter Gregus (Carsten Stahl), 3:2 (39:03) Maximilian Ott (Christoph Hack), 4:2 (45:05) Jonas Seitz 5-3 ÜZ, 5:2 (52:11) Matthias Köpf (Fabian Bacz), 6:2 (58:20) Marcus Köpf (Patrick Völk, Fabian Bacz).

Strafzeiten:        ERC 4, SGS 12 +10

Zuschauer:        143

 

Anders lief es am folgenden Samstag, die SG Buchloe/Landsberg erwies sich als zäher Gegner, der mit den Ostallgäuern auf Augenhöhe um Punkte rang. Mit engagierter Leistung behielt der ERC ständig die Oberhand. Christoph Pfeiffer schoss im ersten Drittel den Führungstreffer, erst in der 25. Minute konnte Buchloe diesen ausgleichen. Stefan Dubitzky (26.) und Marius Hack (35.) sorgten danach für den 3:1 Zwischenstand. Im letzten Drittel verkürzte Buchloe in der 46. Minute, doch der Gegenschlag kam prompt: nur wenige Sekunden später fiel das 4:2 durch Patrick Völk. Buchloe versuchte es nochmals mit einer Auszeit und nahm den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis, dies nutzte Magnus Lang und schoss die Scheibe in das leere Tor. Der letzte Treffer zum 6:2 Endstand für die Flößer gelang Jonas Seitz in der letzten Spielminute und die Hauptrunde wurde entsprechend mit einem weiteren Sieg beendet.

 

Spielstatistik:     SG Buchloe/Landsberg – ERC Lechbruck  2:6 (0:1;1:2;1:3)

 

Tore: 0:1 (12:15) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack), 1:1 (24:47) Marco Göttle (Lucas Ruf, Tim Ott), 1:2 (25:41) Stefan Dubitzky (Christoph Hack, Maximilian Ott), 1:3 (34:02) Marius Hack (Fabian Bacz, Magnus Lang, 2:3 (45:04) Tim Ott (Lucas Ruf), 2:4 (45:31) Patrick Völk (Matthias Köpf, Fabian Bacz), 2:5 (50:23) Magnus Lang ENG, 2:6 (58:53) Jonas Seitz.

 

Nun stehen die Play Offs („Best of Three“) für die Flößer auf dem Plan. Wie bekannt wurde wird der erste Gegner die SG Schliersee/Miesbach sein. Der ERC Lechbruck wird zu diesem Auswärtsspiel einen Fanbus engagieren. Die Spieltermine werden schnellstmöglich bekanntgegeben.

 

Play-Off-Viertelfinale Termine: 10.02.2017 / 12.10.2017 / 17.02.2017 (best-of-three)

Zum Abschluss der Hauptrunde noch zweimal gefordert

(02.02.2017) Der ERC Lechbruck wird die Hauptrunde der Bezirksliga Gruppe 4 als Vizemeister abschließen, das steht bereits fest. Somit dienen die zwei Spiele am kommenden Wochenende, Freitag zu Hause gegen die SG Senden/Ulm 1b und am Samstag in Buchloe, in erster Linie zu Testzwecken, bevor es dann eine Woche später im Play-Off-Viertelfinale wieder ernst wird.

 

Die SG Senden/Ulm 1b steht mit fünf Punkten als Vorletzter im Tabellenkeller. Eigentlich eine klare Angelegenheit, könnte man meinen. Allerdings taten sich die Flößer beim Hinspiel in Senden vor zwei Wochen sehr schwer und mussten für den 6:3-Erfolg hart arbeiten. Die Crocodiles haben sich im Januar nochmals verstärkt und erzielen seitdem auch bessere Ergebnisse. Sie werden versuchen, es dem ERC so lange wie möglich sehr schwer zu machen und kämpferisch voll dagegenhalten.

Keine zwanzig Stunden später treten die Flößer bei der unberechenbaren SG Buchloe/Landsberg an. Buchloe liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Oberstdorf um den fünften Platz. Um diesen zu erreichen, ist unbedingt ein Sieg gegen die Flößer notwendig. Das Hinspiel im Lechparkstadion konnten die Lecher mit 4:2 gewinnen, wobei sich Buchloe/Landsberg als echter Prüfstein herausstellte. Der ERC wird entsprechend auf einen motivierten Gegner treffen, der sicher zum Abschluss noch einmal alles geben wird.

 

Für das ERC-Trainerduo Michael Köpf/Sebastian Ego sind vor dem anstehenden Wochenende vor allem folgende Punkte wichtig: Gegen Senden/Ulm soll den Zuschauern noch einmal ein gutes Eishockeyspiel mit einem Heimsieg für die Flößer geboten werden, keine weiteren Verletzten und keine großen Strafen. Es werden alle verfügbaren Spieler zum Einsatz kommen. Danach gilt es die volle Konzentration auf die erste Play-Off-Runde zu richten.

 

Freitag, 03.02.2017, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Senden/Ulm

Samstag, 04.02.2017, 15:45 Uhr: SG Buchloe/Landsberg – ERC Lechbruck

Play-Off-Viertelfinale ab dem 10.02.2017 (best-of-three)

Der ERC Lechbruck schlägt Maustadt und qualifiziert sich für die Play-Offs

(29.01.2017) Für den HC Maustadt ist der Traum von den Play Offs ausgeträumt, den hat sich der ERC Lechbruck mit einem klaren 4:2 (0:1; 2:1; 2:0) Sieg am Freitagabend in Memmingen selbst erfüllt. In einem hochspannenden und kampfbetonten Spitzenspiel holten sich die Flößer drei weitere Punkte und sicherten sich damit den zweiten Tabellenplatz bevor sie noch ihre beiden letzten Spiele der Hauptrunde antreten müssen.

 

Von Anfang an war beiden Mannschaften der Siegeswillen anzumerken. Maustadt wollte doch unbedingt die letzte Chance zum Erreichen der Play Offs nutzen und Lechbruck hingegen die Gastgeber erstmals auf deren eigenem Eis schlagen. Auf beiden Seiten wurde deshalb permanent Druck gemacht und das erste Drittel verlief fast torlos. Nur wenige Sekunden vor der ersten Pause konnte sich der HCM mit dem ersten Treffer in Führung bringen. Was den Lechern im ersten Spielabschnitt noch zum Erfolg fehlte, das zeigten sie dann im zweiten Teil. In der 24. Minute spielte Christoph Hack den Puck zu Kapitän Christoph Pfeiffer, der diesen zum Ausgleichstreffer in eigener Unterzahl verwandelte. Vier Minuten später kämpfte sich Patrick Völk durch die Abwehr der Memminger und brachte den ERC Lechbruck 2:1 in Führung. Wieder waren es nur wenige Sekunden bis zum Pausenpfiff und der HCM traf zum erneuten Ausgleich. Es folgte ein Schlussdrittel mit hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten und das Spielende nahte. Nochmals steigerte sich die Spannung und erreichte ihren Höhepunkt als Marcus Köpf im Alleingang die Flößer mit dem Treffer zum 3:2 in Führung brachte. Die mitgereisten Lechbrucker Fans fieberten spannungsgeladen dem Spielende entgegen und wurden erleichtert, als Christoph Hack in der letzten Spielminute den Treffer zum 4:2 Endstand ins verlassene Maustädter Tor setzte. Auch der Ersatz des Heimtorhüters durch einen sechsten Feldspieler half nun nichts mehr, Lechbruck holte sich einen stark umkämpften Sieg und damit den sicheren Einzug in die Play Off Runde mit dem ersten Sieg überhaupt beim HC Maustadt.

 

Spielstatistik:     SG Maustadt/Memmingen 1b – ERC Lechbruck  2:4 (1:0;1:2;0:2)

 

Tore: 1:0 (19:53) Simon Füllenbach, 1:1 (23:22) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack) 4-5 UZ, 1:2 (27:11) Patrick Völk, 2:2 (39:04) Martin Löhle (Simon Füllenbach), 2:3 (57:25) Marcus Köpf, 2:4 (59:10) Christoph Hack (Maximilian Ott) ENG.

 

Strafzeiten:        SGM 6, ERC 8 + 10 Diszipl. für Fahri Arslan

Zuschauer:        75

 

So geht es weiter:

Freitag, 03.02.2017, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Senden/Ulm

Samstag, 04.02.2017, 15:45 Uhr: SG Buchloe/Landsberg – ERC Lechbruck

Play-Off-Viertelfinale ab dem 10.02.2017 (best-of-three)

ERC Lechbruck reist zum Showdown nach Memmingen

(26.01.2017) Es hat bereits Tradition: Das Duell ERC Lechbruck gegen HC Maustadt gehört nun bereits seit Jahren zum Besten was die Eishockey-Bezirksliga zu bieten hat. Beide Mannschaften ringen stets um die vordersten Plätze und statistisch gesehen gewinnt immer die Heimmannschaft. Am Freitag um 20:00 Uhr ist es wieder soweit: Die Flößer nehmen einen neuen Anlauf, um im Eisstadion am Hühnerberg zu punkten. Dies gelang in der letzten Saison, als die Blau-Weißen bis kurz vor Spielende mit 3:2 führten, sich am Ende jedoch mit einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen und einem Punkt zufriedengeben mussten.

 

Der HC Maustadt kooperiert seit dieser Spielzeit mit dem Bayernligisten Memmingen Indians im Rahmen einer Spielgemeinschaft. Dadurch kann sich der HCM zahlreichen Talenten bedienen und hat einen entsprechend großen Kader. Die Maustädter liegen derzeit mit 32 Punkten drei Zähler hinter dem ERC Lechbruck auf Platz drei, bei einem Spiel mehr. Das Hinspiel gewannen die Lecher vor 200 Zuschauern im Lechparkstadion mit 7:6 nach Penaltyschießen. Durch die vermeidbare Niederlage in Königsbrunn haben die Flößer den HC Maustadt wieder ins Rennen um den zweiten Play-Off-Platz gebracht. Der HCM wittert nun wieder Morgenluft und wird in diesem Spitzenspiel alles in die Waagschale werfen, um gegen den ERC zu gewinnen. Es ist die einzige und letzte Chance, dass Maustadt noch einmal ein Wörtchen mitredet, bei einer Niederlage gegen Lechbruck folgt das Aus.

Auch bei den Hausherren ist in den vergangenen Wochen viel Sand im Getriebe. So gab es eine Serie von fünf Niederlagen, insbesondere gegen die Topteams zogen die Grün-Gelben stets den Kürzeren. Die Heimspiele gegen Oberstdorf und Lindenberg gingen verloren. Erst am vergangenen Wochenende meldete sich die SG Maustadt/Memmingen mit zwei Siegen gegen Buchloe zurück.

 

Beim ERC geht man davon aus, dass Maustadt mit dem bestmöglichen Kader antreten wird. Der Druck liegt klar beim HCM, sie spielen zu Hause und müssen gewinnen. Die Flößer werden entsprechend vorbereitet in die Partie gehen und sich gegen den zu erwartenden Sturmlauf der Hausherren stellen. Mit der notwendigen Gelassenheit und der Überzeugung, dass man mit 100% Leistung auch in Memmingen bestehen kann, freut man sich im Lager des ERC auf ein heißes Spitzenduell gegen einen starken Gegner.

 

Freitag, 27.01.2017, 20:00 Uhr:  SG Maustadt/Memmingen 1b – ERC Lechbruck

Zittersieg gegen Augsburg, Niederlage in Königsbrunn

(23.01.2017) Eine spannende Begegnung lieferten sich der ERC Lechbruck und die EG Woodstocks Augsburg am Freitagabend im Lechparkstadion. Bis fünf Minuten vor Abpfiff stand es noch 5:5 unentschieden, eine Minute später gelang Marcus Köpf ein Treffer für die Flößer, der für den knappen 6:5-Heimsieg der Lecher reichte und drei weitere Punkte für die Flößer bedeutete.

 

Im November konnte der ERC Lechbruck die Partie in der Fuggerstadt noch klar mit 9:2 für sich entscheiden. Am Freitagabend stand allerdings eine ganz andere EG Woodstocks auf dem Eis, die sich klar um einen Sieg gegen den Zweitplatzierten bemühte. So übernahmen die Augsburger auch schon in der 15. Minute die 1:0 Führung, die allerdings kurz vor der Pause durch Marius Hack ausgeglichen wurde. Zu Beginn des zweiten Drittels traf Magnus Lang, der ERC konnte nun die 2:1 Führung für sich beanspruchen. Nach dem nächsten Ausgleich durch einen EGW Treffer gelang es Maximilian Ott in der 26. Minute zwar den alten Abstand wieder herzustellen, doch in der 27. und 30. Minute trafen waren die Gäste erfolgreich und gingen erneut mit einer 4:3-Führung in die Pause vor dem Schlussdrittel. Jetzt war der ERC wieder gefragt und bereit zur Aufholjagd. Fabian Bacz wartete nicht lange und setzte in der 43. Minute den Ausgleichstreffer, Patrick Völk brachte zwei Minuten später sein Team wiederum nach vorne. Es war die 55. Minute, in der Augsburg den Treffer zum 5:5 setzte und es wurde einmal mehr höchstspannend im Lechparkstadion. Noch waren etwas mehr als vier Minuten zu spielen, da übernahm der ERC die Führung durch einen Treffer von Marcus Köpf. Die Flößer setzten nun alles daran, diese Führung bis zum Abpfiff zu behalten und waren dabei auch erfolgreich. Es war ein hart umkämpfter und knapper 6:5 Sieg den sich die Flößer hart umkämpften. Das Trainer-Duo Michael Köpf und Sebastian Ego war sichtlich erleichtert nach der erlösenden Schlusssirene.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – EGW Augsburg  6:5 (1:1;2:3;3:1)

 

Tore: 0:1 (14:33) Johannes Schindler (Valentin Hübl, Sebastian Ferstl), 1:1 (18:26) Marius Hack (Christoph Hack) 5-4 ÜZ, 2:1 (21:40) Magnus Lang (Matthias Köpf, Patrick Völk) 5-4 ÜZ, 2:2 (24:41) Alexander Breitner (Johannes Schindler), 3:2 (25:16) Maximilian Ott (Jonas Seitz), 3:3 (25:45) Valentin Hübl (Sebastian Ferstl), 3:4 (29:33) Thomas Markovic (Johannes Vogl, Sebastian Ferstl) 5-4 ÜZ, 4:4 (42:29) Fabian Bacz (Marcus Köpf), 5:4 (44:29) Patrick Völk (Matthias Köpf, Marcus Köpf), 5:5 (54:10) Hermann Dannhorn (Michael Pokopec) 5-4 ÜZ, 6:5 (55:42) Marcus Köpf (Fabian Bacz, Maximilian Ott) 5-4 ÜZ.

 

Strafzeiten:        ERC 6, EGW 10

Zuschauer:        105

 

Am Sonntag ging die Reise zum Tabellenvierten EV Königsbrunn. Die Flößer erwischten wieder einen schlechten Start und lagen bereits nach zehn Spielminuten mit 0:2 zurück. Das erste Drittel total verschlafen, ging es mit weitaus mehr Einsatzfreude in den zweiten Abschnitt. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe Christoph Hack auf Zuspiel von Magnus Lang auf 1:2 verkürzen konnte. Nun hatte der ERC das Spiel voll im Griff und setze zu einem Sturmlauf auf das Königsbrunner Tor an. Mit Erfolg: Maximilian Ott gelang in der 36. Minute der nun verdiente Ausgleich zum 2:2. Mit diesem Zwischenstand ging es in das letzte Drittel. Jetzt neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, die klareren Torchancen hatten aber die Flößer. Eine eklatant mangelhafte Chancenverwertung der Lecher stand jedoch einem weiteren Torerfolg im Weg. Und so kam es wie es kommen musste: In der 58. Spielminute erzielte Königsbrunn das 3:2 und dem ERC blieb nur noch wenig Zeit für einen Gegenschlag. Aber es sollte nicht mehr reichen und die Lecher müssen eine absolut vermeidbare Niederlage gegen den EV Königsbrunn einstecken.

 

Die Niederlage in Königsbrunn ist noch kein Beinbruch für den ERC, noch hat man einen Vorsprung gegenüber dem HC Maustadt im Rennen um Platz zwei. Tatsache ist jedoch, dass die klasse Leistungen insbesondere im Dezember gegen die Topteams der Liga, seit der Weihnachtspause nicht mehr aufs Eis gebracht werden. Reichten durchwachsene Auftritte noch gegen die Kellerkinder der Liga zum Sieg, hat es sich bereits angedeutet, dass es gegen Königsbrunn ohne eine Leistungssteigerung nichts werden wird.

Nun hat man sich in die Situation gebracht, dass man sich keine Ausrutscher mehr erlauben darf. Am kommenden Freitag geht es nach Memmingen zum HC Maustadt und die Flößer können sich sicher sein, dass der HCM voll auf Sieg spielen wird. Für die Maustädter ist es das Finale schlechthin, denn bei einem Sieg gegen den ERC ziehen sie nach Punkten gleich, jedoch mit einem Spiel mehr. Es bleibt zu hoffen, dass die Lecher nun den Hebel umlegen und sich voll auf das Duell am Freitag in Memmingen konzentrieren.

 

Spielstatistik:     EV Königsbrunn – ERC Lechbruck  3:2 (2:0;0:2;1:0)

 

Tore: 1:0 (04:44) Frank Kozlovsky (Franz Schmidt), 2:0 (09:16) Maxim Wilaschek (Felix Hirschberger, Paul Siegler), 2:1 (34:22) Christoph Hack (Magnus Lang), 2:2 (35:57) Maximilian Ott (Fabian Bacz), 3:2 (57:12) Benjamin Becherer (Franz Schmidt, Frank Kozlovsky).

Strafzeiten:       EVK 8, ERC 2

 

Zuschauer:       67

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 27.01.2017, 20:00 Uhr:  SG Maustadt/Memmingen 1b – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck vor zwei wegweisenden Spielen

(19.01.2017) Die Flößer stehen vor einem möglicherweise vorentscheidenden Wochenende mit zwei schweren Spielen gegen unbequeme Gegner. Zunächst kommen am Freitag um 19:30 Uhr die Woodstocks Augsburg ins Lechparkstadion. Am Sonntag geht die Reise nach Königsbrunn, um dort ab 16:45 Uhr gegen die aufstrebenden Pinguine anzutreten.

 

Mit der EG Woodstocks Augsburg kommt ein sehr erfahrenes Team nach Lechbruck, das in den vergangenen Spielzeiten immer im Mittelfeld der Bezirksliga-Tabelle zu finden war. Die Fuggerstädter rekrutieren ihre Spieler verstärkt aus dem Nachwuchs der Augsburger Panther, sowie aus den umliegenden Standorten wie Königsbrunn, Landsberg und Burgau. Auch einige höherklassig erfahrene Cracks wie Alexander Breitner (Landsberg, Burgau) und Michael Polaczek (Memmingen, Königsbrunn) sind mit an Bord. Diese Saison ist die EGW schlecht gestartet. Doch seit Weihnachten läuft’s – und zwar richtig: In den vergangenen fünf Spielen konnten vier Siege eingefahren werden, unter anderem auch gegen den HC Maustadt und die SG Oberstdorf/Sonthofen.

 

Am Sonntag steht die Auswärtspartie beim EV Königsbrunn auf dem Programm und damit bei einem der jüngsten Teams der Liga. Die Pinguine stellen eine Mannschaft, die fast ausschließlich aus dem eigenen Nachwuchs stammt und sich heimlich, still und leise mittlerweile auf den vierten Tabellenplatz vorgearbeitet hat. Der EVK hat ebenfalls einen Lauf: Sechs Siege aus den letzten sieben Spielen mit einer 6:7-Niederlage nach Penaltyschießen im Derby gegen Woodstocks Augsburg. Königsbrunn hat noch beste Chancen dem HC Maustadt den dritten Platz abzunehmen, theoretisch könnten die Pinguine sogar noch Zweiter werden und den Flößern die Play-Offs vermasseln.

 

Dagegen werden die Lecher jedoch mit aller Macht ankämpfen. Die Blau-Weißen wollen sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und denken von Spiel zu Spiel: „Wir müssen von Beginn an hellwach sein und unser Leistungsvermögen abrufen. Augsburg ist besser als es die Tabelle aussagt. Wir wollen topmotiviert in die Begegnung gehen und mit einem Sieg gegen die Woodstocks im Rücken nach Königsbrunn fahren“, sagt ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer. Dabei hofft die Mannschaft erneut auch auf die Unterstützung ihrer Anhänger. Erfreut haben die ERC-Verantwortlichen vergangenen Freitag registriert, dass trotz starkem Schneetreiben, deutlichen Minusgraden und einigen Parallelveranstaltungen in der Region, gegen den Tabellenletzten ESV Türkheim immerhin rund 130 Zuschauer gekommen sind. So manch ein Landesligist wäre froh um solch eine treue Anhängerschaft. Eishockey in Lechbruck ist „in“ und es wäre top wenn die ERC-Fans weiterhin zahlreich ins Lechparkstadion kommen und damit ihren Beitrag zum Erreichen der Play-Offs leisten. Fünf Spiele haben die Flößer in der Hauptrunde noch zu absolvieren und dabei sollten mindestens sieben Punkte erzielt werden, dann ist man sicher in der Aufstiegsrunde. Es ist angerichtet!

 

Nächste Spiele:

Freitag, 20.01.2017, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EGW Augsburg

Sonntag, 22.01.2017, 16:45 Uhr:  EV Königsbrunn – ERC Lechbruck

Mit zwei Siegen die Pflicht erfüllt

(16.01.2017) Zwei Siege und volle Punktausbeute lautet die Bilanz des ERC Lechbruck am Wochenende. Am Freitag schlugen die Flößer den ESV Türkheim 12:1 (3:0; 3:0; 6:1), am Samstag gelang ein 6:3 (1:2; 2:0; 3:1) Sieg bei der Spielgemeinschaft Senden/Ulm. Klare Verhältnisse – ästhetisch haben die Lecher jedoch schon wesentlich schönere Spiele gezeigt.

 

Ein Ergebnis von 12:1 lässt im Nachhinein einen unkonventionellen Spielverlauf erkennen. Zudem beeinflusste Schneetreiben im Lechpark zu Spielbeginn noch zusätzlich die Begegnung. So mussten die Fans bis zur 14. Minute warten, bis der erste Treffer für den ERC saß. Christoph Hack eröffnete, Fabian Bacz (15.) und Christoph Pfeiffer (17.) zogen nach. Auch der zweite Spielabschnitt begann zögerlich, endete aber 3:0 für die Flößer nach Treffern von Samuel Wörle (35.), Marius Hack (37.) und Magnus Lang (39.). Mit der 6:0 Führung ging es dann ins letzte Drittel in dem wiederum Lang (41.) und Pfeiffer (44. und 46.), sowie die Brüder Matthias (48.) und Marcus Köpf (50. u. 58.) trafen und – nachdem sich Türkheim in der 46. Minute den Ehrentreffer holte – den klaren 12:1 Sieg festmachten. Erfreulich zum Sieg war auch die Bilanz der Strafen. Mit 8 für Lechbruck und 10 Minuten für Türkheim verlief die Begegnung äußerst fair.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – ESV Türkheim  12:1 (3:0;3:0;6:1)

 

Tore: 1:0 (13:33) Christoph Hack (Jonas Seitz, Matthias Köpf), 2:0 (14:58) Fabian Bacz (Jonas Seitz) 5-4 ÜZ, 3:0 (16:24) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack, Magnus Lang) 4-5 ZU, 4:0 (34:22) Samuel Wörle (Fabian Bacz), 5:0 (36:53) Marius Hack (Christoph Hack), 6:0 (38:58) Magnus Lang (Maximilian Ott), 7:0 (40:44) Magnus Lang (Christoph Pfeiffer, Christoph Hack), 8:0 (43:59) Christoph Pfeiffer (Marius Hack, Christoph Hack) 5-4 ÜZ, 8:1 (45:06) Stephan Pichler (Mathias Wexel), 9:1 (45:28) Christoph Pfeiffer, 10:1 (47:34) Matthias Köpf, 11:1 (49:01) Marcus Köpf (Fabian Bacz), 12:1 (57:59) Marcus Köpf (Matthias Köpf).

 

Strafzeiten:        ERC 8, ESV 10

Zuschauer:        132

 

Gleich am nächsten Tag mussten die Flößer wieder ran, diesmal bei der SG Senden/Ulm. Das Spiel gegen den Tabellenvorletzten begann kurios, Lechbruck musste mit Rückstand in die erste Pause gehen: die 2:0 Führung der Gastgeber konnte Kapitän Christoph Pfeiffer in der 19. Spielminute mit einem erfolgreichen Penalty verkürzen. Im zweiten Drittel verlief es ähnlich, Lechbruck konnte aber durch Treffer von Jonas Seitz und Stefan Dubitzky ausgleichen und die 3:2 Führung übernehmen. Im Schlussdrittel lief es dann besser, Seitz traf in der 43. Minute zum 4:2, fünf Minuten später holte Magnus Lang zum 5:2 Treffer aus. Noch einmal verkürzte Senden in der 49. Minute, der letzte Treffer fiel dann in der letzten Spielminute, Marcus Köpf machte den 6:3 Endstand klar.

 

Spielstatistik:     SG Senden/Ulm – ERC Lechbruck  3:6 (2:1;0:2;1:3)

 

Tore: 1:0 (10:49) Patrick Voigt (Peter Gregus), 2:0 (11:17) Robin Pommer (Thorsten Mascha), 2:1 (18:39) Christoph Pfeiffer (Penalty), 2:2 (25:51) Jonas Seitz, 2:3 (27:15) Stefan Dubitzky (Christoph Mayer), 2:4 (42:24) Jonas Seitz (Fabian Bacz), 2:5 (47:02) Magnus Lang (Samuel Wörle, Christoph Mayer), 3:5 (48:51) Robin Pommer (Fabian Haspel, Frederic Hermann), 3:6 (59:18) Marcus Köpf (Magnus Lang, Fabian Bacz).

 

Strafzeiten:        SGS 18+30, ERC 10

Zuschauer:        20

 

Nächste Spiele:

Freitag, 20.01.2017, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EGW Augsburg

Sonntag, 22.01.2017, 16:45 Uhr:  EV Königsbrunn – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck ist gegen Türkheim und Senden klarer Favorit

(12.01.2017) Nachdem in den vergangenen Wochen die Topteams der Eishockey-Bezirksliga fast ausschließlich untereinander die Schläger kreuzten und die Flößer es durchwegs mit harten Brocken zu tun bekamen, stehen nun zwei Spiele gegen die Kellerkinder der Liga an. Mit dem ESV Türkheim kommt am Freitag um 19:30 Uhr das Tabellenschlusslicht ins Lechparkstadion. Am Samstag um 20:00 Uhr treten die Flößer im Sendener Illeraustadion bei der SG Senden/Ulm an.

 

Der ESV Türkheim konnte bislang nicht einen einzigen Punkt erspielen. Wenn man die Ergebnisse des ESV betrachtet, sind die Unterallgäuer in keinem Spiel untergegangen, teilweise verlor man nur mit einem Tor Unterschied. So war es auch vergangene Woche, als die Türkheimer erst in den Schlusssekunden den entscheidenden Treffer zum 3:4 gegen den EV Königsbrunn kassierten. Auch im Hinspiel tat sich der ERC sehr schwer: Den Flößern war es vergönnt das neue überdachte Siebenschwabenstadion zu eröffnen. Der ESV war vor den 200 Zuschauern topmotiviert und verlangte den damals noch nicht in Topform spielenden Lechern bis zum Schluss alles ab. Türkheim wird auch in Lechbruck alles versuchen, die ersten Punkte zu ergattern.

Gegen die SG Senden/Ulm wird ein ähnliches Spiel erwartet. Der Vorletzte der Tabelle hat aktuell fünf Pluspunkte auf dem Konto, die aus Siegen gegen Türkheim (7:5) und Augsburg (6:5 n. P.) resultieren. In der Vorbereitung gelang dem ERC ein klarer 9:0-Sieg in Senden. Im Gegensatz zum Freitags-Gegner Türkheim, ist der Schwachpunkt der Crocodiles die Defensive: Mit einem Torverhältnis von 28:135 nach dreizehn Spielen ist Senden/Ulm die Schießbude der Liga. Das Team von der Iller hat sich nun nochmal verstärkt: Mit den vier Neuzugängen Phillip Kohler, Fabian Haspel (beide EV Pfronten), Robin Pommer und Marcel Hartmann (beide ESV Burgau) wurde sowohl in der Verteidigung wie auch im Sturm nachgebessert. Gerade zu Hause wird Senden/Ulm versuchen, den Flößern das Leben schwer zu machen.

 

Für die Mannschaft von ERC-Trainer Michael Köpf ist hingegen die Marschroute klar: Es wird wichtig sein, dass die Flößer ihr eigenes Spiel kompromisslos durchziehen und mit der gleichen Ernsthaftigkeit antreten wie in den vergangenen Spitzenspielen. Denn im „Vorbeigehen“ gewinnt man auch gegen die vermeintlich Kleinen nicht. Gelingt es dem Team die Spannung weiter hochzuhalten, dann dürfen sich die ERC-Anhänger auf zwei interessante Spiele mit vielen Toren einstellen.

 

Freitag, 13.01.2017, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESV Türkheim

Samstag, 14.01.2017, 20:00 Uhr:  SG Senden/Ulm – ERC Lechbruck

Lindenberg/Lindau setzt sich im Spitzenduell durch


Verfolger ERC Lechbruck zeigt sich bei Niederlage gegen Lindenberg/Lindau aber als ebenbürtiger Gegner 


(09.01.2017) Wie schon vorausgeahnt hat sich die Spielgemeinschaft Lindenberg/Lindau als Tabellenführer der Bezirksliga Gruppe 4 bewiesen und im Heimspiel den ERC Lechbruck mit 6:2 (2:0, 1:11, 3:1) geschlagen. Die zweitplatzierten Flößer zeigten sich dennoch als ebenbürtiger Gegner und konnten über weite Strecken dem Topfavoriten entgegenhalten.
Mit dem Drang nach Zählbarem und einer guten Portion Zuversicht reisten die Flößer ins Westallgäu und traten ihr Auswärtsspiel mit dem Willen zum Kampf im Lindenberger Freiluftstadion an. Mit dem Wissen aus der Begegnung auf eigenem Eis, dass auch der Tabellenführer nicht unschlagbar ist, lief es in der Anfangsphase ausgeglichen für beide Teams. Die Gastgeber holten sich in der 11. Minute die Führung und noch kurz vor der ersten Pause den Treffer zum 2:0 Zwischenstand. Es folgte ein sehr ausgeglichener zweiter Spielabschnitt, in der 27. Minute erhöhte Lindenberg zwar auf 3:0, doch nur wenige Minuten später setzte ERC-Stürmer Michael Mößmer an und verkürzte auf 1:3.
Mit diesem Stand ging es in das letzte Drittel, Lindenberg baute nochmals die Führung auf 4:1 aus, in der 48. Minute verkürzte Marcus Köpf nach Zuspiel von Patrick Völk auf 2:4. Noch bestand eine gewisse Hoffnung bei den Flößern, doch es dauerte nur Sekunden und Lindenberg stellte den alten Abstand wieder her. Vier Minuten vor Schluss fiel noch der Treffer zum 6:2 für Lindenberg und der Endstand war besiegelt.
Die Flößer aus Lechbruck können trotzdem stolz auf ihre Leistung sein, denn sie zeigten sich einem favorisierten Aufstiegskandidaten als Gegner auf Augenhöhe und präsentierten sich wie immer als gefährlicher und unberechenbarer Gegner mit starker Team-, Mannschafts- und Torhüterleistung. Lechbruck bleibt weiter auf dem zweiten Tabellenplatz. (fis)


Spielstatistik: SG Lindenberg/Lindau – ERC Lechbruck  6:2 (2:0;1:1;3:1)


Tore: 1:0 (09:33) Timo Krohnfoth (Dominik Mahren, Marks Olesko), 2:0 (18:41) Michael Wellenberger (Daniel Pfeiffer, Dominik Mahren), 3:0 (26:52) Timo Krohnfoth, 3:1 (32:31) Michael Mößmer, 4:1 (42:49) Dominik Mahren (Timo Krohnfoth), 4:2 (48:21) Marcus Köpf (Patrick Völk), 5:2 (49:08) Manuel Merk (Andy Hops, Patrick Prell), 6:2 (55:51) Dominik Mahren.


Strafzeiten:  SGL 20 + 10 Diszipl. für Markus Schweinberger, ERC 18
Zuschauer:  188


Nächste Spiele der Flößer:
Freitag, 13.01.2017, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESV Türkheim

Samstag, 14.01.2017, 20:00 Uhr:  SG Senden/Ulm – ERC Lechbruck
 

Flößer reisen zum Spitzenspiel nach Lindenberg

(05.01.2017) Nach knapp zweiwöchiger Spielpause geht es für den ERC Lechbruck nun wieder los. Am Samstag um 18:00 Uhr sind die Flößer zu Gast beim Tabellenführer, der SG Lindenberg/Lindau.

 

Das Lindenberger Eishockey erlebt derzeit einen Höhenflug: Mit 34 Punkten aus 12 Spielen sind die Westallgäuer das Team der Stunde. Am vergangenen Sonntag besiegte die SGL zudem den HC Maustadt mit 7:3. Der ERC bekommt es mit dem augenscheinlich spielerisch besten Team der Liga zu tun. Lindenberg kann auf einen breiten Kader zurückgreifen, einige Spieler sind im erweiterten Kreis der Lindauer Oberligamannschaft zu finden. Nach jahrelanger Aufbauarbeit, zusammen mit dem EV Lindau, müssen die Lindenberger nun erstmals die Rolle wechseln und mit dem Druck des Gejagten zurechtkommen.

Die Flößer ihrerseits haben zwei Spiele weniger in den Knochen und konnten über den Jahreswechsel etwas den Kopf freibekommen, um nun wieder voll motiviert anzugreifen. Der ERC ist zudem das einzige Team, das bislang gegen den SG Lindenberg/Lindau gewinnen konnte. Das Hinspiel im Lechparkstadion war hochklassig und die Lecher siegten mit 4:3 nach Penaltyschießen. Hierbei konnten durchaus Schwachstellen bei der SGL ausgemacht werden, die die Flößer am Samstag auszunutzen versuchen. Und ein weiteres Ass haben die Lecher im Ärmel: Mit dem ERC Lechbruck kommt der Angstgegner der SG Lindenberg/Lindau ins Waldstadion. ERC-Trainer Michael Köpf freut sich auf das Aufeinandertreffen: „Der ERC gegen Lindenberg – das stand in den vergangenen Spielen stets für höchstes Bezirksliga-Niveau. Wir fahren dorthin um zu punkten. Lindenberg ist in Sachen Play-Offs so gut wie durch, wir wollen nachziehen.“

 

Samstag, 07.01.2017, 18:00 Uhr:  SG Lindenberg/Lindau - ERC Lechbruck

Flößer rücken zur Spitze auf

Mit 5:2 Sieg in Oberstdorf jetzt auf Platz zwei

 

(28.12.2016) Auch am zweiten Weihnachtsfeiertag holte sich der ERC Lechbruck drei weitere Punkte: mit einem klaren 5:2 (1:2; 1:0; 3:0) Sieg bei der SG Oberstdorf/Sonthofen belegen die Flößer nun den Tabellenplatz zwei in der Bezirksliga und überholen somit die Spielgemeinschaft Maustadt/Memmingen.

Die Gastgeber erwischten zwar den besseren Start und konnten bis kurz vor Ende des ersten Drittels sogar eine 2:0 Führung halten. Doch noch kurz vor Abpfiff verkürzte Patrick Völk im Alleingang zum 1:2. Auch der mittlere Spielabschnitt verlief zunächst ausgeglichen, jedoch mit klarer Überlegenheit der Ostallgäuer. Es dauerte jedoch bis zur 33. Minute, bis Fabian Bacz auf Zuspiel von Jonas Seitz und Michael Mößmer den Ausgleichstreffer setzte. Mit diesen 2:2 Remis ging es dann in den letzten Spielabschnitt. In der 43. Minute verwandelte Christoph Hack einen genauen Pass von Matthias Köpf zur Führungsübernahme der Flößer. Das 4:2 fiel in der 47. Minute, wiederum war der Torschütze Fabian Bacz. Kurz vor Spielende setzte Oberstdorf nochmal alles auf eine Karte, nahm den Torhüter vom Eis und ersetzte ihn durch einen sechsten Feldspieler. Einen Fehler in der Oberstdorfer Abwehr konnten die Flößer dabei nutzen und Christoph Hack die Scheibe zuspielen, der die Situation zum Schuss auf´s leere Tor für den 5:2 Siegestreffer nutzte. „Der Start war zäh, aber am Sieg haben wir zu keiner Zeit gezweifelt!“ bestätigten die ERC Trainer Michael Köpf und Sebastian Ego hinterher – mit Augenzwinkern! (fis)

 

Spielstatistik:  SG Oberstdorf/Sonthofen - ERC Lechbruck  2:5 (2:1;0:1;0:3)

 

Tore: 1:0 (08:25) Tobias Waibel (Florian Stöckl), 2:0 (10:19) Hannes Wächter (Tobias Pauler), 2:1 (18:59) Patrick Völk, 2:2 (32:50) Fabian Bacz (Jonas Seitz, Michael Mößmer), 2:3 (42:54) Christoph Hack (Matthias Köpf), 2:4 (46:17) Fabian Bacz (Lukas Zugmeier), 2:5 (59:42) Christoph Hack (Jonas Seitz, Christoph Pfeiffer) ENG.

 

Strafminuten:  SGO 12, ERC 8

Zuschauer:      270

 

Nun haben die Flößer über Neujahr ein freies Wochenende und können beruhigt beobachten, was die Konkurrenz macht. Erst am 7. Januar geht es wieder weiter. Dann reisen die Lecher zum Topduell nach Lindenberg.

 

Nächstes Spiel:

 

Samstag, 07.01.2017, 18:00 Uhr:  SG Lindenberg/Lindau - ERC Lechbruck

Sieg gegen Maustadt – Nun wartet Oberstdorf

(25.12.2016) Der ERC Lechbruck läßt sich auch von der SG Maustadt/Memmingen nicht aufhalten und siegt in einem abwechslungsreichen und hartumkämpften Spiel mit 7:6 nach Penaltyschießen.

Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, warum sie zusammen mit der SG Lindenberg/Lindau zum Toptrio der Bezirksliga Gruppe 4 gehören. Die rund 190 Zuschauer im Lechparkstadion sahen ein schnelles und zielgerichtetes Eishockeyspiel mit zwei Mannschaften, die sich auch in der Weihnachtszeit nichts zu Schenken hatten.

 

Maustadt ging in der siebten Spielminute mit 1:0 in Führung, doch bereits eine Zeigerumdrehung später sorgte Matthias Köpf für den Ausgleich. In der zehnten Minute sorgte Patrick Völk für die erstmalige Führung der Lecher, die Christoph Pfeiffer in der 14. Minute zum 3:1 ausbaute. Die Flößer nutzten dabei ihre Chancen eiskalt und hatten in dieser Phase leichte spielerische Vorteile.

Im zweiten Durchgang knüpften die Blau-Weißen nahtlos an ihre solide Leistung des ersten Drittels an und schraubten in der 28. Minute das Zwischenresultat durch Magnus Lang auf 4:1. Zu diesem Zeitpunkt eine auch in der Höhe absolut verdiente Führung für den ERC. In der 29. Minute konnte Maustadt den 2:4-Anschlusstreffer erzielen und verkürzte in der 35. Minute gar auf 3:4. Zwei sehr unglückliche Gegentreffer für Lechbruck, bei der die Hintermannschaft nicht gut aussah. Maustadt war wieder im Spiel.

Im letzten Spielabschnitt sorgte Magnus Lang in der 44. Minute für das 5:3 für den ERC Lechbruck und eigentlich hatten die Flößer Spiel und Gegner im Griff. Doch es stellte sich der Schlendrian ein: Maustadt machte noch einmal mächtig Druck und die Lecher waren merklich passiv. Völlig unnötig kassierte der ERC zwischen der 51. und 56. Minute drei Gegentreffer und sah sich plötzlich mit 5:6 im Rückstand. Es folgte auch noch eine Strafzeit für Christoph Pfeiffer und so war die Gefahr groß, dass Maustadt diese Chance nutzt und den Sack zumacht. Doch das Powerplay der Gäste wurde schadlos überstanden und als Pfeiffer von der Strafbank kam, schnappte er sich direkt den Puck, spielte mit einem Kraftakt seine Gegenspieler schwindelig und ließ dem Gästekeeper keine Chance – 6:6 in der 58. Spielminute.

Dabei sollte es bis zum Ablauf der regulären Spielzeit bleiben. Das Match mußte im Penaltyschießen entschieden werden. Und hier zeigte sich ERC-Torwart Markus Echtler als unüberwindbar und trieb die Maustädter durch seine Paraden zur Verzweiflung. Im Gegenzug zeigte Matthias Köpf einmal mehr dass auf ihn im Shootout Verlass ist und so konnte der ERC doch noch das Spiel gegen einen direkten Play-Off-Konkurrenten für sich entscheiden.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – SG Maustadt/Memmingen  7:6 (3:1;1:2;2:3/1:0) n. P.

 

Tore: 0:1 (06:48) Martin Löhle (Olli Reinhardt), 1:1 (07:46) Matthias Köpf (Fabian Bacz) 5-4 ÜZ, 2:1 (09:30) Patrick Völk (Marcus Köpf), 3:1 (13:45) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack), 4:1 (27:57) Magnus Lang (Christoph Pfeiffer), 4:2 (28:58) Martin Löhle (Armin Ullmann, Andreas Börner), 4:3 (34:26) Mario Kusterer (Andreas Börner), 5:3 (43:13) Magnus Lang (Patrick Völk, Fabian Bacz) 5:3 ÜZ, 5:4 (50:22) Armin Ullmann (Martin Löhle, Johannes Epple), 5:5 (54:08) Andreas Börner (Martin Löhle), 5:6 (55:06) Fabian Nieder (Mario Kusterer, Florian Schwarz), 6:6 (57:32) Christoph Pfeiffer, 7:6 (60:00) Matthias Köpf, Penalty.

 

Strafminuten:  ERC 4, SGM 12

Zuschauer:      182

 

Nun geht es am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Oberstdorf. Dort werden die Flößer um 20:00 Uhr einem hochmotivierten Gegner gegenüberstehen, der seine letzte Chance auf einen der beiden Play-Off-Plätze nutzen muss. Dem Vorbericht der SG Oberstdorf/Sonthofen ist zu entnehmen, dass die Eisbären heiss auf das Match gegen den ERC sind und Revanche für den Lechbrucker 6:0-Sieg im Hinspiel nehmen wollen. Dass Spiele in Oberstdorf traditionell eigene Gesetze haben, das wissen die Flößer. Das Trainerduo Michael Köpf/Sebastian Ego wird die Lecher entsprechend auf einen heißen Tanz im Oberallgäu einstellen.

 

Mo., 26.12.2016, 20:00 Uhr:  SG Oberstdorf/Sonthofen – ERC Lechbruck

Die Flößer erwarten den HC Maustadt zum Weihnachtsklassiker

(22.12.2016) Am Freitag empfängt der ERC Lechbruck um 19:30 Uhr den selbsternannten Topfavoriten der Bezirksliga Gruppe 4, die SG Maustadt/Memmingen 1b, zum Weihnachtsklassiker im Lechparkstadion. Die Gäste stehen dabei bereits stark unter Druck: Nach der überraschenden Heimniederlage der Maustädter am vergangenen Sonntag gegen Oberstdorf, gerät das Saisonziel in Gefahr.

 

Der HC Maustadt bildet in dieser Saison eine Spielgemeinschaft mit der 1b des Bayernligisten Memmingen Indians. Dadurch kann der HCM eine Kaderstärke von fünf Torhütern und 29 Feldspielern aufbieten. Besonderes Augenmerk verdienen die Topstars der Maustädter, allen voran der Amerikaner Jim Nagle sowie die höherklassig erfahrenen Cracks wie Helge Pyka, Martin Löhle und Philipp Hacker. Bereits in den vergangenen Jahren waren die Duelle „Lechbruck gegen Maustadt“ intensive und spannende Aufeinandertreffen. Kurios: Die letzten drei Heimspiele gewann der ERC Lechbruck jeweils mit 7:2. Aktuell steht die SG Maustadt/Memmingen 1b mit zehn absolvierten Spielen auf Platz zwei der Tabelle.

 

Diesen Platz wollen die Flößer nun mit einem Heimsieg erobern und den Lauf aus dem klasse Spiel gegen Lindenberg mitnehmen. ERC-Trainer Michael Köpf: „Maustadt darf sich eigentlich keinen Punktverlust mehr leisten, entsprechend motiviert wird unser Gegner auftreten. Ich habe aber vollstes Vertrauen in meine Mannschaft. Wir sind topfit, spielen zu Hause und wir werden versuchen unser bestes Eishockey zu zeigen.“ Jonas Seitz ist wieder von seiner Verletzung genesen und einsatzbereit, hinter Stefan Dubitzky steht weiterhin ein Fragezeichen.

 

Fr., 23.12.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Maustadt/Memmingen 1b

ERC Lechbruck stürzt den Tabellenführer

(18.12.2016) Lechbruck gegen Lindenberg/Lindau – es war das erwartete Spitzenspiel der Eishockey-Bezirksliga und die Flößer machten ihr Vorhaben wahr, genau dann eine Topleistung abzurufen, wenn sie es mit einem starken Gegner zu tun bekommen. Gestützt auf eine sehr gute Torhüterleistung von ERC-Keeper Markus Echtler, traten die Lecher mit einer geschlossenen und kämpferisch bärenstarken Leistung dem Tabellenführer vom Bodensee entgegen.

 

Doch dieser erwischte erst einmal den besseren Start. Bereits nach 34 Sekunden brachte Manuel Merk die Gäste vom Bodensee in Führung. Genau das wollten die Lecher eigentlich vermeiden. Doch gerade einmal sieben Sekunden später erzielte Marcus Köpf den 1:1-Ausgleich. Was für ein Hochgeschwindigkeitsstart! Beiden Mannschaften merkte man den gegenseitigen Respekt an, ebenso aber die vorhandene spielerische Klasse – das war für Bezirksligaverhältnisse ein Topniveau. Ohne weitere Treffer wurde das intensive erste Drittel beendet und auch der zweite Abschnitt ging mit beiderseits sehenswerten Kombinationen weiter. Der ERC hatte nun sogar etwas mehr vom Spiel und setzte Lindenberg/Lindau vehement unter Druck. Kapitän Christoph Pfeiffer nutzte in Unterzahl ein herausragendes Zuspiel von Magnus Lang und brachte in der 25. Minute die Flößer mit 2:1 in Führung. In der 34. Minute konnten die Gäste durch Schwarzbart wieder ausgleichen. Es war nun ein offener Schlagabtausch, bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Im letzten Drittel erwischten die Lecher wieder den besseren Start: Matthias Köpf nutzte eine doppelte Überzahl zur 3:2-Führung für den ERC Lechbruck. Doch auch jetzt kam der Spitzenreiter noch einmal zurück: In der 49. Minute nutzte Wellenberger eine Unachtsamkeit in der Defensive des ERC zum 3:3-Ausgleich. Das Spiel stand auf des Messer’s Schneide. Nun peitschten auch die Lechbrucker Anhänger lautstark ihre Mannschaft nach vorne. Die Sensation lag in der Luft. Beide Teams mußten noch brenzlige Situationen überstehen, doch weitere Tore fielen in der regulären Spielzeit nicht mehr. Das Penaltyschießen mußte entscheiden. Und hier waren die Blau-Weißen abgezockter als ihr Gegner. Matthias Köpf und Marcus Köpf trafen souverän, die Lindenberger Merk und Wellenberger scheiterten beide an Markus Echtler. Sieg im Spitzenspiel für den ERC Lechbruck! Bei der Mannschaft und ihren Fans gab es nun kein Halten mehr – Lechbruck feierte die starke Leistung der Flößer auf und neben dem Eis.

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck - SG Lindenberg/Lindau 1b  4:3 n. P. (1:1;1:1;1:1/1:0)

 

Tore: 0:1 (00:34) Manuel Merk (Michael Wellenberger), 1:1 (00:43) Marcus Köpf (Fabian Bacz), 2:1 (24:38) Christoph Pfeiffer (Magnus Lang) 4-5 UZ, 2:2 (33:43) Matthias Schwarzbart (Fabian Lämmle), 3:2 (41:46) Matthias Köpf (Christoph Pfeiffer) 5-3 ÜZ, 3:3 (48:04) Michael Wellenberger, 4:3 (60:00) Matthias Köpf, Penalty.

 

Strafminuten:  ERC 14, SGL 8

Zuschauer:      127

 

Das nächste Spitzenspiel findet bereits am kommenden Freitag um 19:30 Uhr im Lechparkstadion statt: Dann trifft der ERC auf die SG Maustadt/Memmingen 1b und hat die Chance den zweiten Platz zu übernehmen.

 

Fr., 23.12.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Maustadt/Memmingen 1b

Der ERC Lechbruck empfängt den Tabellenführer zum Gipfeltreffen im Lechpark

(15.12.2016) Es ist soweit: Für die Flößer beginnen jetzt die Wochen der Wahrheit. Bis in die Neujahrswoche hinein geht es ausschließlich gegen die Topteams der Liga. Am Freitag kommt der noch ungeschlagene Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau ins Lechparkstadion und damit treffen die einzigen beiden Mannschaften, die bisher nach 60 Minuten noch nicht bezwungen wurden, im direkten Spitzenduell aufeinander.

 

Die SG Lindenberg/Lindau, konnte zu Saisonbeginn als 1b-Mannschaft des Neu-Oberligisten EV Lindau Islanders, einige Neuzugänge mit mehrheitlich höherklassiger Erfahrung ins Team integrieren, so unter anderem Verteidiger Fabian Lämmle (HC Maustadt) und Stürmer Florian Lechner (ESC Geretsried). Zwei weitere Zugänge konnten zum 1. Dezember vermeldet werden: Mike Sabautzki und Markus Olesko rückten vom Oberligakader in die 1b-Mannschaft. Die Gäste vom Bodensee führen die Tabelle mit neun Siegen in neun Spielen ohne Punktverlust an. In der Saison 2015/16 siegten die Flößer in Lindenberg mit 4:3 nach Penaltyschießen und auch zu Hause gab es einen Sieg für den ERC: Das 6:4 im Heimspiel war das wohl spielerisch beste Spiel in der vergangenen Saison und macht auch diesmal großen Appetit auf diesen Eishockey-Leckerbissen. Die SGLL wird mit sehr viel Selbstvertrauen an den Lech kommen und was man so aus dem Lager der Lindenberger hört, will man es diesmal endlich schaffen Zählbares aus Lechbruck mitzunehmen.

 

So, was spricht nun eigentlich für einen Sieg der Flößer? Nun, der ERC Lechbruck genießt den Ruf, genau dann seine besten Leistungen abzurufen, wenn es notwendig ist. Je stärker der Gegner desto besser spielen die Lecher. Jeder in der Mannschaft um Kapitän Christoph Pfeiffer weiß, dass nun ein harter Brocken auf den ERC zukommt. Die Truppe freut sich richtig auf das Match und wird topmotiviert auflaufen. Christoph Pfeiffer: „Nun kommen Gegner die uns alles abverlangen werden. Insbesondere Lindenberg/Lindau hat natürlich einen Lauf. Aber auch wir sind gut drauf und wissen was in uns steckt. Wir spielen zu Hause mit den eigenen Fans im Rücken – wir werden alles in die Waagschale werfen und dann schauen wir was am Ende herausspringt. Es wird ein Topspiel. Ich hoffe dass uns viele ERC-Anhänger unterstützen werden.“

 

Bei den Flößern werden neben den Langzeitverletzten sicher Maximilian Ott (gesperrt) und Christoph Mayer (Handgelenk) fehlen. Stefan Dubitzky und Jonas Seitz sind aller Voraussicht bereit für einen Einsatz. Es ist also angerichtet – die Wochen der Wahrheit können beginnen.

 

Fr., 16.12.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau

Arbeitssieg gegen die SG Buchloe/Landsberg

(11.12.2016) Der ERC Lechbruck wollte sich unbedingt den fünften Sieg in Folge ergattern – und dieses Ziel wurde am Freitag gegen die SG Buchloe/Landsberg in die Tat umgesetzt. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für die Flößer, denn es dauerte wortwörtlich bis zur 60. Minute, ehe der Sieg unter Dach und Fach war.

 

In einem zerfahrenen Spiel fielen im ersten Drittel keine Tore. Beide Mannschaften erarbeiteten sich zwar gute Torchancen, doch die beiden Torhüter hielten jeweils ihren Kasten sauber. Im ERC-Tor spielte diesmal Fabian Trakies und er lieferte eine solide Partie ab.

Der zweite Spielabschnitt sah die Lecher verstärkt im Vorwärtsdrang und in der 24. Minute brachte ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer die Blau-Weißen mit 1:0 in Führung. Doch die Gäste konnten in der 28. Minute ausgleichen und hielten das Spiel weiterhin offen. In der 36. Minute erzielte Patrick Völk auf Zuspiel von Fabian Bacz und Marcus Köpf das 2:1 für den ERC im Powerplay, doch auch diesmal schafften die Pirates den 2:2-Ausgleich kurz vor der Drittelpause.

Es lief nicht so wie sich die Flößer das vorgestellt haben und es war nun klar, dass der Sieg diesmal nicht über spielerische Leichtigkeit, sondern mit Fleiß und Arbeit errungen werden muss. Und so bot sich in den letzten zwanzig Minuten den Zuschauern im Lechparkstadion ein zäher Abnutzungskampf beider Mannschaften. In der 56. Minute brachte Patrick Völk den ERC wieder mit 3:2 in Front und die Flößer mußten aber trotzdem bis kurz vor Schluss zittern. Als die Gäste ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler tauschten, machte erneut Patrick Völk mit einem Empty-Net-Goal den Deckel drauf und der ERC Lechbruck feierte den fünften Sieg in Folge.

 

Am kommenden Freitag findet im Lechparkstadion das Gipfeltreffen gegen den Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau statt. Es treffen dann die einzigen beiden Mannschaften aufeinander, die in dieser Saison nach 60 Minuten noch unbesiegt sind.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – SG Buchloe/Landsberg  4:2 (0:0;2:2;2:0)

 

Tore: 1:0 (23:17) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack), 1:1 (27:13) Silvan Rentel, 2:1 (35:56) Patrick Völk (Fabian Bacz, Marcus Köpf) 5-4 ÜZ, 2:2 (38:39) Markus Güßbacher (Simon Seitz) 5-4 ÜZ, 3:2 (55:21) Patrick Völk (Marcus Köpf), 4:2 (59:47) Patrick Völk (Christoph Pfeiffer, Matthias Köpf) ENG.

 

Strafminuten:   ERC 33 + 10, SGB 8 + 20

Zuschauer:       102

 

Nächstes Spiel:

Fr., 16.12.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau

ERC Lechbruck will Siegesserie ausbauen

(08.12.2016) Die Flößer haben eine Serie von vier Siegen hingelegt und wollen diese mit aller Macht ausbauen. Obwohl weniger absolvierte Spiele als der Rest der Liga, hat sich der ERC nun bereits auf den dritten Platz gespielt und sitzt dem Spitzenduo aus Lindenberg und Maustadt fest im Nacken.

 

Mit der SG Buchloe/Landsberg kommt am Freitag um 19:30 Uhr ein unangenehmer Gegner ins Lechparkstadion. Bis zur letzten Saison spielten die Gäste noch unter dem Namen ESV Buchloe 1b und sind durch die neue Spielgemeinschaft mit dem HC Landsberg sicher nicht schwächer geworden. In der Spielzeit 2015/16 siegten die Flößer zu Hause 3:1 und gewannen in Buchloe mit 4:3 nach Penaltyschießen, was auch diesmal eine enge Partie erwarten läßt. Buchloe/Landsberg steht aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und damit einen Platz hinter dem ERC.

 

Die Flößer wollen derweil ihren Lauf fortsetzen und streben den nächsten Heimsieg an. Verletzungsbedingt fehlen wird Christoph Mayer mit einem Handgelenkbruch nach seiner ERC-Premiere gegen Oberstdorf. Ob Marcus Köpf spielen kann entscheidet sich kurzfristig, auch er verletzte sich gegen Oberstdorf an der Hand. Für Jonas Seitz und Stefan Dubitzky kommt ein Einsatz noch zu früh, beide befinden sich im Aufbautraining. ERC-Trainer Michael Köpf hat aber dennoch eine spielstarke Mannschaft zur Verfügung, die mit vollem Einsatz die nächsten drei Punkte ergattern will.

 

Freitag, 09.12.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Buchloe/Landsberg

ERC Lechbruck läßt Oberstdorf keine Chance

(05.12.2016) Am Sonntag empfing der ERC Lechbruck den Landesligaabsteiger SG Oberstdorf/Sonthofen zum vermeintlichen Spitzenspiel im Lechparkstadion. Die hoch eingeschätzten Gäste hatten allerdings zu keinem Zeitpunkt eine Chance gegen den ERC, dem eine solide und defensiv starke Mannschaftsleistung zum verdienten Heimsieg genügte. Es war der bisher überzeugendste Auftritt der Flößer in dieser Saison, die damit ein starkes Signal an die Konkurrenz sendeten: Mit den Flößern ist auch diese Saison zu rechnen!

Von Beginn an hatten die Lecher das Spiel im Griff und mit einigen schönen Spielzügen wurde Oberstdorf im eigenen Drittel beschäftigt. In der achten Spielminute schloss Marius Hack eine gelungene Kombination zum 1:0 ab, dem Patrick Völk in der 15. Minute das 2:0 für die Blau-Weißen folgen ließ. Es war das stärkste Drittel der Flößer in diesem Spiel und Lechbruck ließ den Eisbären kaum Luft zum Atmen.

Im zweiten Drittel konnte der ERC weiter an seiner überzeugenden Dominanz festhalten. Zwei Tore durch Maximilian Ott in der 31. und 40. Minute schraubten das Zwischenergebnis auf 4:0 in die Höhe. Besonders sehenswert war dabei das 4:0, welches aus einem Konter in eigener Unterzahl von Ott eiskalt im Alleingang abgeschlossen wurde.

Im letzten Drittel wußte sich Oberstdorf nicht mehr wirklich zu helfen. Die Flößer spielten überwiegend konzentriert und verwaltend das Match herunter, so dass sich die Gäste aufgrund ihrer Unterlegenheit nur noch mit Disziplinlosigkeiten und unnötiger Härte in den Vordergrund rücken konnten. Davon ließen sich die Lecher jedoch auch nicht aufhalten und erhöhten mit weiteren Treffern durch Christoph Hack (48.) und Magnus Lang (59.) auf ein klares Endergebnis von 6:0 für den ERC Lechbruck.

 

Die Leistungskurve der Flößer zeigt nach oben. Der Auftritt gegen den direkten Tabellennachbarn Oberstdorf war überzeugend und hätte mehr als die anwesenden 125 Zuschauer verdient gehabt.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – SG Oberstdorf/Sonthofen  6:0 (2:0;2:0;2:0)

 

Tore: 1:0 (07:22) Marius Hack (Christoph Hack, Christoph Pfeiffer) 5-4 ÜZ, 2:0 (14:39) Patrick Völk (Christoph Pfeiffer, Christoph Hack), 3:0 (30:54) Maximilian Ott (Christoph Pfeiffer, Magnus Lang) 5-4 ÜZ, 4:0 (39:29) Maximilian Ott (Magnus Lang) 4-5 UZ, 5:0 (47:53) Christoph Hack (Christoph Pfeiffer, Magnus Lang) 5-4 ÜZ, 6:0 (58:05) Magnus Lang (Christoph Pfeiffer).

Strafminuten:   ERC 14 Min. , SGO 10 Min. + 10 Min. Diszipl. für Erik Fabian + 5 Min. + 20 Min. für Markus Abler.

 

Zuschauer:         125

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 09.12.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Buchloe/Landsberg

ERC Lechbruck empfängt den Tabellennachbarn Oberstdorf

(02.12.2016) Nur ein Spiel steht für die Flößer am kommenden Wochenende auf dem Programm, aber dieses verspricht ein Bezirksliga-Topspiel zu sein: Am Sonntag um 17:00 Uhr gastiert die SG Oberstdorf/Sonthofen im Lechparkstadion. Ein Duell zweier Tabellennachbarn – es wird ein Spiel auf Augenhöhe.

 

Oberstdorf ist in der vergangenen Saison aus der Landesliga abgestiegen und hat einen Umbruch im Kader zu verzeichnen. Nicht weniger als neun Abgänge sind durch acht Neuzugänge kompensiert worden. Die Eisbären haben die letzten drei Spiele in Serie gewonnen, insgesamt belegen sie nach sechs Spielen mit fünf Siegen aktuell den vierten Tabellenplatz und stehen damit einen Platz vor dem ERC. Der Gästetrainer, Klaus Forster, kann am Sonntag voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Im Lager der Oberstdorfer stapelt man tief und sieht sich als Außenseiter gegen die Flößer.

 

ERC-Trainer Michael Köpf und sein Team lassen sich davon jedoch nicht blenden: „Oberstdorf kommt nicht nach Lechbruck um uns Nikolaus-Geschenke zu überbringen. Sie werden wie wir alles tun, um das Spiel zu gewinnen. Wir sind darauf vorbereitet.“ Ob der angeschlagene Stammtorhüter Markus Echtler am Sonntag zwischen den Pfosten steht, entscheidet sich kurzfristig. Erstmals mit im Aufgebot wird Neuzugang Christoph Mayer stehen. Ansonsten wird es keine großen Kader-Veränderungen im Vergleich zu den vergangenen Spielen geben. Die ERC-Fans dürfen sich auf ein spannendes und sicherlich von Kampf & Einsatz geprägtes Spitzenspiel im Lechparkstadion freuen.

 

Sonntag, 04.12.2016, 17:00 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Oberstdorf/Sonthofen

ERC Lechbruck setzt Siegesserie weiter fort

(27.11.2016) Die Flößer waren am Freitag bei den Wölfen in Bad Wörishofen zu Gast. Bad Wörishofen – ein Pflaster das den Lechern in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme bereitet hat. Und auch im Hinspiel mußte man sich dem EVW im Penaltyschießen beugen. Somit reiste der ERC Lechbruck mit dem Ziel in die Kneippstadt, unbedingt die Scharte wieder auszuwetzen und mit drei Punkten im Gepäck zurück an den Lech kommen.

 

Topmotiviert kamen die ERC-Cracks auf’s Eis und legten gleich in der ersten Spielminute durch Patrick Völk mit dem 1:0 vor. Bad Wörishofen hielt aber erneut clever dagegen und nutzte zwei Gelegenheiten eiskalt aus. So stand es nach sechs Minuten auf einmal 2:1 für die Wölfe. Lechbruck benötigte einige Minuten um sich wieder zu finden, kam aber mit fortschreitender Dauer immer besser ins Spiel. Der Druck des ERC nahm merklich zu und Samuel Wörle netzte in der 12. Minute zum Ausgleich ein. Die Flößer spielten weiter dominant und erhöhten kurz vor Drittelende zum verdienten 3:2-Pausenstand für Lechbruck.

Mit dem festen Ziel, den Druck im zweiten Drittel aufrecht zu erhalten und defensiv noch mehr Stabilität zu gewinnen, ging es weiter. Doch auch Bad Wörishofen entpuppte sich in dieser Phase als Gegner auf Augenhöhe. Chancen auf beiden Seiten, doch wenig Zählbares. Der ERC war dennoch leicht überlegen, aber die Torschussmöglichkeiten blieben ungenutzt. Die Wölfe machten es besser und erzielten in der 39. Minute den 3:3-Ausgleich.

Im letzten Drittel war klar, das Kleinigkeiten den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben würden. In der 48. und 49. Minute gelingt den Flößer durch einen Doppelschlag die 5:3-Führung. Matthias Köpf und Christoph Hack waren die Torschützen. Das sollte es gewesen sein, jetzt nur noch den Sack zu machen und fertig – von wegen. Durch zwei unnötige Fehler im Defensivverhalten des ERC zog Bad Wörishofen bis zur 53. Minute wieder gleich – 5:5 und noch sieben Minuten zu spielen. Das „Déjà vu“ läßt grüßen! Doch erneut konnte der ERC Lechbruck in der entscheidenden Phase eine Schippe drauflegen und erzwang mit dem Gegenschlag durch Christoph Hack in der 55. Minute die 6:5-Führung. Die Wölfe nahmen nun eine Auszeit und setzten in den letzten Minuten alles auf eine Karte. Der starke Torhüter Ercan Kumru verließ seinen Kasten und machte einem sechsten Feldspier Platz. Eine „Alles-oder-Nichts“-Maßnahme der Kneippstädter, die diesmal nach hinten losging. Denn Maximilian Ott nutzte die Gelegenheit und schoß zum 7:5-Endstand für den ERC ins verlassene Tor der Hausherren.

 

Einmal mehr zeigte die Truppe von Michael Köpf, dass sie sowohl dem anhaltenden Verletzungspech, wie auch Rückschlägen während des Spiels, trotzt und jederzeit die Möglichkeit hat, einen Gang höher zu schalten. Dieses Selbstvertrauen wird man mit in die nächsten Spiele nehmen, in denen die dicken Brocken erst noch kommen werden. Bereits das nächste Spiel am 04. Dezember im Lechparkstadion gegen Landesligaabsteiger Oberstdorf, darf als erstes Spitzenspiel betitelt werden. Die heiße Phase wird damit eingeläutet.

 

Spielstatistik:     EV Bad Wörishofen 1b – ERC Lechbruck  5:7 (2:3;1:0;2:4)

 

Tore: 0:1 (00:40) Patrick Völk, 1:1 (03:09) Christoph Seitz, 2:1 (05:40) Christoph Seitz (Daniel Ledermann), 2:2 (11:14) Samuel Wörle, 2:3 (17:14) Christoph Pfeiffer (Marius Hack), 3:3 (38:07) Lukas Oppolzer, 3:4 (47:33) Matthias Köpf (Marcus Köpf), 3:5 (48:08) Christoph Hack (Fabian Bacz, Patrick Völk), 4:5 (50:18) Christoph Seitz (Daniel Ledermann, Darius Sirch), 5:5 (52:39) Lukas Oppolzer, 5:6 (54:26) Christoph Hack (Patrick Völk, Fabian Bacz), 5:7 (59:00) Maximilian Ott ENG.

 

Strafminuten:   EVW 12, ERC 10 + 10 für Marius Hack

Zuschauer:       25

 

Nächstes Spiel:

Sonntag, 04.12.2016, 17:00 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Oberstdorf/Sonthofen

Flößer wollen Revanche in Bad Wörishofen

 

(24.11.2016) Am Freitag um 20:00 Uhr treten die Flößer beim EV Bad Wörishofen 1b an. Und die Lecher wollen Revanche für die unglückliche 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen im Hinspiel. 65 Torschüsse feuerte der ERC damals auf den Kasten der Wölfe ab, jedoch nur drei davon fanden tatsächlich ins Wörishofener Tor. Diese Abschlussschwäche darf sich nicht noch einmal wiederholen, denn die Lecher benötigen die Punkte um weiterhin in der Spitzengruppe der Eishockey-Bezirksliga vertreten zu sein. Der ERC Lechbruck kann weitgehend auf die gleiche Mannschaft bauen, die zuletzt Augsburg und Königsbrunn geschlagen hat.

 

Beim anstehenden Spiel in Bad Wörishofen benötigt der ERC eine konzentrierte Mannschaftsleistung. Das Team von Michael Köpf muss sein ganzes Können auf das Eis bringen, um gegen die unangenehmen Wölfe zu punkten. Bad Wörishofen konnte im Hinspiel auf einen hervorragend haltenden Torhüter bauen. Ob Ercan Kumru auch diesmal für die Wölfe-1b auflaufen wird, ist noch nicht bekannt. Eigentlich ist er die etatmäßige Nummer 1 der 1. Mannschaft des EVW und für die geht es aktuell um den Einzug in die Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Die Wölfe stehen aktuell im Tabellenmittelfeld auf dem sechsten Platz und benötigen ebenfalls Punkte, um den Anschluss an das vordere Drittel nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Zwei Teams mit dem gleichen Ziel – es wird sicherlich wieder ein interessantes Spiel in der Arena Bad Wörishofen und die Flößer sind heiß auf weitere Punkte.

 

Freitag, 25.11.2016, 20:00 Uhr:  EV Bad Wörishofen 1b – ERC Lechbruck

Volle Punktausbeute für den ERC Lechbruck

(21.11.2016) Zwei Spiele innerhalb von 20 Stunden und sechs Punkte – besser geht es nicht. Der ERC Lechbruck bleibt durch zwei Siege auf Kurs in Richtung Tabellenspitze und gab sich am vergangenen Wochenende keine Blöße.

 

Am Samstag wurden im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg die Woodstocks klar mit 9:2 besiegt. Im ersten Drittel war noch jede Menge Sand im Getriebe der Flößer. Zunächst gingen die Hausherren in der 5. Minute in Führung, ehe Marcus Köpf kurz vor Drittelende ausgleichen konnte. In der Drittelpause gab es eine deutliche Kabinenpredigt von ERC-Trainer Michael Köpf, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Wie ausgewechselt kamen die Lecher zurück auf das Eis und machten mit den Woodstocks nun kurzen Prozess. Das zweite Drittel wurde durch Tore von Marcus Köpf (2), Patrick Völk, Matthias Köpf und Christoph Pfeiffer klar vom ERC beherrscht. Endlich funktionierte es auch mit der Chancenverwertung und so hieß es nach 40 Spielminuten 6:1 für die Flößer. Das letzte Drittel wurde dann souverän heruntergespielt und durch weitere Treffer von Christoph Hack, Christoph Pfeiffer und Matthias Köpf, bei einem Gegentreffer der Augsburger, zum klaren Endstand von 9:2 für den ERC Lechbruck vollendet.

 

Spielstatistik:  EG Woodstock Augsburg – ERC Lechbruck  2:9 (1:1;0:5;1:3)

 

Tore: 1:0 (04:10) Michael Pokopec (André Fischer), 1:1 (17:50) Marcus Köpf, 1:2 (21:27) Marcus Köpf (Patrick Völk), 1:3 (29:37) Patrick Völk (Matthias Köpf) 5-4 ÜZ, 1:4 (31:36) Matthias Köpf (Christoph Pfeiffer), 1:5 (33:50) Marcus Köpf (Fabian Bacz, Patrick Völk), 1:6 (35:18) Christoph Pfeiffer (Fahri Arslan), 1:7 (40:30) Christoph Hack (Maximilian Ott) 5-4 ÜZ, 2:7 (42:06) Daniel Kempf (Michael Büchler, Andreas Klundt), 2:8 (48:24) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack, Maximilian Ott) 4-5 UZ, 2:9 (56:53) Matthias Köpf (Christoph Hack, Christoph Pfeiffer) 5-4 ÜZ.

 

Strafminuten:   EGW 14 + 20, ERC 6

Zuschauer:       37

 

Am Sonntag folgte dann das Heimspiel gegen die Pinguine des EV Königsbrunn, vor wieder über 150 Zuschauern im Lechparkstadion. Der ERC begann druckvoll und zeigte in den ersten Minuten wer Herr im Haus ist. Die Dominanz zeigte sich mit der verdienten 2:0-Führung für die Blau-Weißen nach sieben Spielminuten, durch Tore von Marcus Köpf und Fabian Bacz. Doch nun riss der Faden und die Flößer fielen in einen „Larifari-Stil“, der einen Bruch im anfangs ungefährdeten Spiel hinterließ. In der neunten Minute konnte Torhüter Florian Seidl einen harmlosen Schuss nicht parieren und Königsbrunn kam damit zum Anschlusstreffer. Dann in der 13. Minute ein sehr schön herausgespielter Konter des EVK und Hagenbuch ließ Seidl im Alleingang keine Chance – 2:2. Als Königsbrunn kurz vor der ersten Drittelpause auch noch das 3:2 erzielte, war das Spiel nun komplett auf den Kopf gestellt. Die ERC-Anhänger hofften darauf, dass sich die Lecher im zweiten Spielabschnitt wieder fangen. Zudem wechselte Michael Köpf die Torhüter, es spielte nun Markus Echtler im Tor des ERC. Doch es sollte noch schlimmer kommen: Die Flößer zeigten sich völlig von der Rolle, einfachste Kombinationen funktionierten nicht, das Passspiel war mangelhaft und ein um’s andere mal lud man Königsbrunn geradewegs zum Toreschießen ein. So kam es auch, dass die Pinguine bis zur 28. Minute auf 5:2 davon zogen. Fabian Bacz konnte im Powerplay noch den dritten Treffer für den ERC erzielen und so ging es mit einem Zwischenstand von 3:5 in die letzte Pause.

 

In den letzten 20 Minuten erlebte das Publikum einen ERC Lechbruck, der mit Wut im Bauch unbedingt das Ruder nochmal herumreißen wollte. Spielerisch zwar nicht immer auf der Höhe, aber mit unbändigem Kampfeswillen, nahmen die Lecher wieder das Heft in die Hand und dominierten Spiel und Gegner. 43. Minute: 4:5-Anschlusstreffer durch Marcus Köpf, 46. Minute: 5:5-Ausgleich durch einen „Hammer“ von Magnus Lang. Jetzt wollten die Flößer mehr – und sie bekamen mehr: In der 58. Minute krönte Fabian Bacz die Aufholjagd mit dem entscheidenden 6:5-Siegtreffer für Lechbruck.

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – EV Königsbrunn  6:5 (2:3;1:2;3:0)

 

Tore: 1:0 (01:41) Marcus Köpf (Patrick Völk), 2:0 (06:24) Fabian Bacz, 2:1 (08:38) Maxim Wilaschek (Franz Schmidt), 2:2 (12:29) Jens Hagenbuch, 2:3 (17:47) Markus Hartmann (Benjamin Becherer, Paul Siegler) 5-4 ÜZ, 2:4 (26:08) Felix Hirschberger, 2:5 (27:32) Felix Hirschberger (Andreas Grünwald, Sebastian Mayr), 3:5 (35:10) Fabian Bacz (Marius Hack), 4:5 (42:03) Marcus Köpf (Patrick Völk), 5:5 (45:34) Magnus Lang (Christoph Pfeiffer) 5-4 ÜZ, 6:5 (57:28) Fabian Bacz.

 

Strafminuten:   ERC 12, EVK 12

Zuschauer:       153

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 25.11.2016, 20:00 Uhr:  EV Bad Wörishofen 1b – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck gegen Augsburg und Königsbrunn gefordert

(17.11.2016) Am kommenden Wochenende ist der ERC Lechbruck innerhalb von 19 Stunden zweimal im Einsatz. Zunächst geht die Reise ins Curt-Frenzel-Stadion nach Augsburg, wo die Flößer am Samstag um 20:30 Uhr gegen die EG Woodstocks Augsburg antreten. Einen Tag später um 17:00 Uhr empfangen die Lecher den EV Königsbrunn im Lechparkstadion.

 

Mit der EG Woodstocks wartet ein Gegner, der stets unbequem zu bespielen ist. In den vergangenen Spielzeiten konnte man zwar fast immer als Sieger das Eis verlassen, doch dies meist mit dem Prädikat „Arbeitssieg“. In der Saison 2015/16 steht ein 4:2-Heimsieg und ein 4:1-Auswärtsieg für die Flößer zu Buche. Gegenwärtig liegt Augsburg mit einem Punkt nach vier Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die Woodstocks bestreiten gegen Lechbruck ihr erstes Heimspiel im Augsburger-DEL-Stadion und damit ist davon auszugehen, dass der ERC auf einen topmotivierten Gegner trifft.

 

Gegen den EV Königsbrunn wird es dann zwei Fragestellungen zu beantworten geben: Wie stecken die Flößer die Partie in Augsburg weg? Wie ist die wirkliche Leistungsstärke der Pinguine einzuschätzen? Ersteres hängt sicherlich vom Spielverlauf gegen die Woodstocks ab. Was der EVK wirklich drauf hat, das ist wie der Blick in die Glaskugel. Zwei Siegen gegen Buchloe und Bad Wörishofen, folgten klare Niederlagen gegen die Topteams Oberstdorf, Lindenberg und Maustadt. In der vergangenen Saison besiegte der ERC die Pinguine zu Hause mit 13:2 und auswärts mit 5:2.

 

In jedem Fall strebt der ERC Lechbruck die optimale Punktausbeute an, ist sich jedoch bewußt, dass die Kräfte sinnvoll eingeteilt werden müssen. Denn noch immer ist die Verletztenliste lang und so werden die Lecher wieder mit einem kleinen Kader antreten müssen. Positiv ist deshalb die Rückkehr von Maximilian Ott, der die vergangenen Wochen im Urlaub weilte und Jonas Seitz, der nach seiner Schulterverletzung wieder ins Training eingestiegen ist. Zudem konnte mit Christoph Mayer ein weiterer Verteidiger verpflichtet werden. Mayer spielte bisher beim TSV Peißenberg, der EA Schongau und dem SC Forst und schließt sich nun den Flößern an, für die er ab dem 1.12. spielberechtigt sein wird. Die Flößer werden also versuchen, sich weiterhin durchzubeißen und die notwendigen Punkte zu holen. Entsprechend hofft der ERC Lechbruck, gerade für Sonntag im Heimspiel gegen Königsbrunn, auf die zahlreiche Unterstützung der ERC-Anhänger.

 

Nächste Spiele:

Samstag, 19.11.2016, 20:30 Uhr:  EGW Augsburg – ERC Lechbruck

Sonntag, 20.11.2016, 17:00 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Königsbrunn

Trotz Chancenfestival nur ein Punkt gegen Bad Wörishofen

(13.11.2016) Heimspiel des ERC Lechbruck gegen die Wölfe Bad Wörishofen zählte der Statistiker 65 Schüsse auf das Tor der Gäste – jedoch konnten nur drei Treffer erzielt werden. Diese Abschlussschwäche war das Manko der Lecher, neben der Tatsache, dass ERC-Trainer Michael Köpf erneut nur zwölf Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung standen.

 

Die Flößer waren über die gesamte Spielzeit die dominierende Mannschaft. Bereits von Beginn an konnte man erkennen, dass der Einsatzwille stimmt. Zudem lassen sich spielerische Fortschritte erkennen, denn mit zum Teil schönem und schnellem Kombinationsspiel wurden die Wölfe ein um‘s andere Mal arg in die Defensive gedrängt.

Doch am Ende zählen Tore. Und hier hatte Bad Wörishofen mehr Abgezocktheit und ging bereits in der 5. Spielminute durch einen Konter mit 1:0 in Führung. Der ERC drängte mit Vehemenz auf den Ausgleich, doch bis zur ersten Pause sollten keine Treffer mehr fallen. Die Flößer kamen entschlossen aus der Kabine, doch schon zehn Sekunden nach Wiederbeginn klingelte es erneut im Kasten von ERC-Torhüter Markus Echtler: 2:0 für Bad Wörishofen. Die Gäste nutzten einfach die wenigen Torchancen clever aus und stellten die dezimierte Lechbrucker Mannschaft nun vor eine schwierige Herausforderung. Die Flößer gaben sich aber keineswegs auf und spielten weiter mit viel Druck nach vorne. Endlich gelang Marcus Köpf auf Zuspiel von Patrick Völk der 1:2-Anschlusstreffer in der 23. Minute. Nun war Stimmung im Lechparkstadion und die 150 Zuschauer spürten, dass jetzt ein Ruck durch das ERC-Team ging. Diesen Schwung nutzte ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer und erzielte 34 Sekunden später mit einer schönen Einzelleistung den umjubelten 2:2-Ausgleich. Im letzten Spielabschnitt das gleiche Bild: Lechbruck in der Offensive, Bad Wörishofen lauerte auf blitzschnelle Konter. In der 43. Minute erzielte erneut Marcus Köpf im Powerplay die erstmalige Führung für den ERC Lechbruck und es schien so, als hätte man die Wölfe jetzt fest im Griff. Der ERC drückte weiter auf den nächsten Treffer, doch der sehr starke Gästetorhüter Ercan Kumru wußte einmal mehr mit Glanztaten einen weiteren Lecher Treffer zu verhindern. Im Gegenzug nutzten vielmehr die Kneippstädter eine Unachtsamkeit in der Lechbrucker Hintermannschaft zum etwas schmeichelhaften 3:3-Ausgleich in der 49. Minute. Zehn Sekunden vor Spielende hatte Patrick Völk freistehend den Siegtreffer auf dem Schläger, aber Kumru im Gästetor krönte seine starke Vorstellung mit einer weiteren Glanztat. So mußte das Spiel im Penaltyschießen entschieden werden, bei dem die Wölfe das Glück auf ihrer Seite hatten. Trotz eines ordentlichen Spiels des ERC Lechbruck blieb am Ende nur ein Punkt, entsprechend verließen die Flößer mit enttäuschten Mienen das Eis.

 

Solche Spiele gibt es nunmal – abhaken und nach vorne schauen. Am kommenden Wochenende stehen schon wieder die nächsten Spiele auf dem Programm: Am Samstag geht die Reise nach Augsburg und am Sonntag gastiert der EV Königsbrunn im Lechparkstadion.

 

Spielstatistik ERC Lechbruck – EV Bad Wörishofen 1b:

Tore: 0:1 (04:40) Joel Sirch (Martin Keller), 0:2 (20:10) Darius Sirch (Christoph Seitz, Daniel Ledermann), 1:2 (22:53) Marcus Köpf (Patrick Völk), 2:2 (23:27) Christoph Pfeiffer (Magnus Lang, Samuel Wörle), 3:2 (43:33) Marcus Köpf (Patrick Völk) 5-4 ÜZ, 3:3 (48:20) Daniel Ledermann (Christoph Seitz, Timo Hegen), 3:4 (60:00) Daniel Ledermann, Penalty.

 

Strafminuten:   ERC 4, EVW 12

Zuschauer:       120

 

Nächste Spiele:

Samstag, 19.11.2016, 20:30 Uhr:  EGW Augsburg – ERC Lechbruck

Sonntag, 20.11.2016, 17:00 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Königsbrunn

Erstes Heimspiel für ERC gegen Bad Wörishofen

(10.11.2016) Der ERC Lechbruck bestreitet am Freitag um 19:30 Uhr das erste Heimspiel der Saison 2016/17 im Lechparkstadion. Gegner ist die 1b-Mannschaft des Landesligisten EV Bad Wörishofen, die nach dem 6:2-Sieg gegen die SG Maustadt/Memmingen am vergangenen Wochenende mit sehr viel Selbstvertrauen nach Lechbruck kommen wird.

 

Die Wölfe liegen aktuell auf dem fünften Platz der Bezirksliga Gruppe 4 und konnten zwei ihrer fünf absolvierten Spiele gewinnen. In der vergangenen Saison setzte es für die Lecher in Bad Wörishofen eine 7:2-Niederlage und auch zu Hause tat man sich gegen die junge Mannschaft von Wölfe-Trainer Michael Fischer sehr schwer: Nach einer ungefährdeten 6:2-Führung, konnte man mit Mühe und Not noch einen knappen 8:7-Sieg einfahren.

 

Die Flößer sind also gewarnt und werden mit dem Ziel ins Spiel gehen, die drei Punkte in Lechbruck zu behalten. Die Mannschaft von ERC-Trainer Michael Köpf steht dabei vor einer schwierigen Aufgabe, denn die personelle Situation ist bereits nach dem ersten Spiel in Türkheim (3:1 für Lechbruck), durch einige teils langfristige Verletzungen von Stammkräften angespannt. Das Team um Kapitän Christoph Pfeiffer zeigt sich jedoch fest entschlossen, im einzigen Spiel des kommenden Wochenendes gegen Bad Wörishofen, alles für einen Sieg zu geben und hofft dabei auf die zahlreiche Unterstützung der ERC-Anhänger.

 

Freitag, 11.11.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Bad Wörishofen 1b

ERC-Rumpftruppe kämpft sich zum Sieg

 

(06.11.2016) Die Flößer haben den Auftakt der Punktrunde mit einem Sieg in Türkheim erfolgreich absolviert. Mit 3:1 (0:0;1:0;2:1) wurde der ESV Türkheim geschlagen, allerdings zahlten die Lecher für die drei Punkte einen teuren Preis. Mit nur 13 Feldspielern und zwei Torhütern angereist, war bereits vor dem Spiel klar, dass es gegen die hochmotivierten Türkheimer, die am Samstag zugleich die Einweihung ihres neuen und überdachten Eisstadions feierten, kein einfaches Spiel werden wird. Zu allem Überfluss verletzten sich während des Spiels noch weitere drei Flößer: Nach dem ersten Drittel mußten Florian Böhm (Knie) und Jonas Seitz (Schulter) passen. Im letzten Drittel fiel auch noch Stefan Dubitzky mit einer Handverletzung der aggressiven Gangart der Hausherren zum Opfer. Wie lange die drei ausfallen werden ist noch unklar.

 

Im ersten Drittel waren die Lecher tonangebend und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Chancen. Doch entweder scheiterten sie am gut aufgelegten Türkheimer Torhüter Kevin Geiger oder am eigenen Unvermögen. Das ESV-Tor schien wie zugenagelt. Somit endete das erste Drittel torlos.

Im zweiten Spielabschnitt sahen die gut 200 Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Türkheim agierte mit schnellen Kontern und versuchte gegen die dezimierten Flößer das Tempo hochzuhalten. Beide Teams kamen so zu guten Einschussmöglichkeiten und Lechbruck hatte das ein oder andere Mal richtig Glück, dass man nicht in Rückstand geriet. Dies war auch ein Verdienst von ERC-Torhüter Markus Echtler, der in dieser Phase die Ruhe behielt und ein souveräner Rückhalt war. Nachdem die Flößer mehrere Male das leere Tor nicht trafen, oder bestenfalls das Aluminium, knackte in der 36. Minute Marcus Köpf endlich die Festung ESV-Tor und brachte den ERC mit 1:0 in Führung.

Im letzten Spielabschnitt merkte man dem ERC-Team den Kräfteverschleiss an, aber jeder einzelne (verbliebene) Mann stellte sich in den Dienst der Mannschaft. Als Türkheim in der 43. Minute den Ausgleich erzielte und das Sieben-Schwaben-Stadion kurzzeitig erbebte, mußte man mit dem Schlimmsten für den ERC rechnen. Aber genau das war der Zeitpunkt, als die Flößer mit der zweiten Luft das Spiel wieder an sich rissen und mit teilweise starken Kombinationen den ESV wieder in die Defensive drängten. Der Druck des ERC wurde immer stärker und so konnte in der 45. Minute Patrick Völk die Blau-Weißen wieder in Führung bringen. Nun mußte Türkheim wieder kommen, aber die Lechbrucker Defensive hielt. Zum Schluß war die Spannung im Stadion kaum zu überbieten. Dann erlöste Fabian Bacz in der 59. Minute mit dem entscheidenden 3:1-Siegtreffer die Flößer und die rund 15 mitgereisten Anhänger des ERC Lechbruck.

 

Es war ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel der Eishockey-Bezirksliga, mit einem guten Ende für den ERC. Das Team von ERC-Trainer Michael Köpf hat bewiesen, dass es mit Rückschlägen umzugehen weiß und konditionell bis zum Schluss alles reinwerfen kann, was im Tank ist. Beglückwünschen kann man auch die Verantwortlichen des ESV Türkheim, die zusammen mit der Stadt Türkheim und vielen Helfern, in nur sieben Monaten mit dem neuen Eisstadion ein Schmuckkästchen hingestellt haben.

 

Spielstatistik:     ESV Türkheim – ERC Lechbruck  1:3 (0:0;0:1;1:2)

 

Tore: 0:1 (35:43) Markus Köpf (Fabian Bacz, Patrick Völk), 1:1 (42:52) Manuel Smola (Adrian Haarer), 1:2 (44:57) Patrick Völk (Marcus Köpf, Christoph Pfeiffer), 1:3 (58:09) Fabian Bacz.

 

Strafminuten:   ESV 12 + 10 für Dominik Demontis, ERC 12

Zuschauer:       180

 

Nächstes Spiel des ERC Lechbruck:

Freitag, 11.11.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Bad Wörishofen 1b

ERC Lechbruck startet in Türkheim in die Punktrunde

 

(04.11.2016) Endlich geht es los – die Flößer greifen ins Geschehen ein! Nach langen Wochen mit zahlreichen Trainingseinheiten im Bundesleistungszentrum Füssen, wird es für den ERC nun ernst. Seit einer Woche trainiert das Team von Michael Köpf und Sebastian Ego auf heimischem Eis im Lechparkstadion und am Samstag um 16:30 Uhr steht das Auftaktspiel beim ESV Türkheim auf dem Programm. Dort wird dem ERC die Ehre zu Teil, das Eröffnungsspiel des nun überdachten neuen Eisstadions in Türkheim zu bestreiten.

 

Der Auftaktgegner wird deshalb natürlich hochmotiviert gegen die Flößer auftreten, was die Aufgabe für die Lecher nicht unbedingt einfacher machen wird. In der vergangenen Saison konnte Lechbruck zweimal klar die Oberhand behalten: Im Heimspiel siegte der ERC mit 7:4 und auswärts brachten die Lecher mit einem souveränen 10:2-Sieg die Vizemeisterschaft unter Dach und Fach.

 

Nach der erfolgreichen Saison 2015/16, die die Flößer als Vizemeister der Bezirksliga Gruppe 4 absolvierten, geben die Lecher als Saisonziel das „Erreichen der Play-Offs“ aus. Hierfür ist Platz zwei von den insgesamt zehn Mannschaften in der Gruppe notwendig. „Wir sind selbstbewusst genug, um auf unsere Stärken zu vertrauen. Zu unserer bekannten Kampfkraft sind in den vergangenen Jahren spielerische Elemente gekommen, die es uns ermöglichen wieder ganz oben anzugreifen und natürlich fahren wir nach Türkheim, um dort zu punkten“, gibt ERC-Trainer, Michael Köpf, die Marschrichtung vor.

 

Zur Einschätzung der Liga sagt Köpf: „Ich rechne mit einem Vierkampf um die Tabellenspitze. Ganz vorne räume ich Maustadt/Memmingen, Lindenberg/Lindau, dem Landesligaabsteiger Oberstdorf und uns die größten Chancen ein. Dann wird es wie jedes Jahr noch ein Überraschungsteam geben, das als Favoritenschreck auftaucht. Es wird jedenfalls auch dieses Jahr kein Selbstläufer und wir werden hart arbeiten müssen, um unsere Ziele zu erreichen. Wir sind bereit.“

 

Über die Homepage des ERC Lechbruck (www.erclechbruck.de) gibt es zu diesem Spiel wieder einen Liveticker.

 

Samstag, 05.11.2016, 16:30 Uhr:  ESV Türkheim – ERC Lechbruck

Deftige Klatsche für den ERC

 

(10.10.2016) Als „Duell der letztjährigen Vizemeister“ angepriesen, erlebten die Flößer am Sonntag im Eisstadion Peiting gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b einen rabenschwarzen Tag. Die Soier schickten Lechbruck verdient mit einer 9:0-Packung nach Hause. Für Bad Bayersoien war es die Generalprobe für die nächste Woche beginnende Punktrunde und zudem sind die Hausherren bereits einige Wochen länger auf dem Eis als der ERC. Bei den Flößern beginnt die Punktrunde hingegen erst in vier Wochen. Dass es am Ende so deutlich werden wird, damit rechnete aber wohl niemand.

Bereits nach 39 Sekunden musste ERC-Goalie Markus Echtler das erste Mal hinter sich greifen. Die ersten zehn Minuten gab Bad Bayersoien klar den Ton an und erspielte sich zahlreiche Torchancen. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels verbesserte sich das Lecher Spiel etwas und die Soier hatten das ein oder andere Mal Glück, dass Lechbruck nicht den Ausgleich erzielte. Kurz vor der ersten Drittelpause allerdings erhöhten die Hausherren, nach einem unnötigen Abwehrfehler der Flößer, mit einem Shorthander zum 2:0-Pausenstand.

Im zweiten Drittel dominierte Bad Bayersoien wieder das Geschehen, auch und vor allem deshalb, weil es die Flößer an diesem Abend ihrem Gegner, mit schwachem Passspiel und vielen individuellen Fehlern, leicht machten. Mit weiteren drei Treffern erhöhte der ESV auf 5:0 nach vierzig Spielminuten.

Im letzten Durchgang brachten sich die Lecher durch zahlreiche Strafzeiten zusätzlich ins Hintertreffen. Bad Bayersoien nutzte dies eiskalt aus und erhöhte mit vier Überzahltreffern zum verdienten Endstand von 9:0.

Ein ordentlicher Schuss vor den Bug der Flößer. Auffällig war, dass man das Sturmduo Klaus Müller und Thomas Maier, welches sieben der neun ESV-Treffer erzielte, überhaupt nicht in den Griff bekam. Es gilt nun diese Niederlage abzuhaken und die nächsten Wochen bis zum Punktspielstart intensiv zu nutzen.

 

Spielstatistik:     SG Bad Bayersoien/Peiting 1b – ERC Lechbruck  9:0 (2:0;3:0;4:0)

 

Tore: 1:0 (00:39) Klaus Müller (Thomas Maier), 2:0 (19:32) Klaus Müller (Thomas Maier) 4-5 SH, 3:0 (27:24) Thomas Maier (Klaus Müller), 4:0 (28:50) Thomas Maier (Tobias Maier, Klaus Müller) 5-4 PP, 5:0 (34:23) Thomas Maier (Klaus Müller, Mario Kögler), 6:0 (43:23) Martin Maier (Tobias Maier, Klaus Müller) 5-3 PP, 7:0 (45:12) Klaus Müller (Martin Maier, Tobias Maier) 5-4 PP, 8:0 (52:44) Klaus Müller (Thomas Maier, Mario Kögler) 5-3 PP, 9:0 (54:20) Martin Maier (Klaus Müller, Tobias Maier) 5-3 PP.

 

Strafminuten:   ESV 20, ERC 24+10

 

Zuschauer:       80

Flößer landen klaren Sieg gegen Senden

 

(08.10.2016) Das viertägige Trainingslager des ERC Lechbruck in Oberstdorf hat sich gelohnt: Das anschließende Testspiel gegen die SG Senden/Ulm Neu-Ulm gewannen die Flößer mit 9:0. Die Anfangsphase verlief zögerlich, doch dann brachten Stefan Dubitzky und Magnus Lang den Bezirksligisten mit 2:0 in Führung. Noch besser lief es im zweiten Abschnitt, binnen einer Minute erhöhten Marcus Köpf und Patrick Völk auf 4:0, Maximilian Ott traf zum 5:0. Senden versuchte, gefährlich zu kontern, doch Keeper Markus Echtler wehrte jeweils ab. Auch im letzten Drittel hatten die Flößer die Krokodile fest im Griff, Dubitzky, Völk, Matthias Köpf und Fabian Bacz sorgten für das verdiente 9:0. Schwerer wird es für den ERC beim nächsten Test: Am Sonntag um 18 Uhr tritt das Team von Trainer Michael Köpf in Peiting gegen die SG Bayersoien/Peiting an. (fis)

 

Spielstatistik:     SG Senden/Ulm – ERC Lechbruck  0:9 (0:2;0:3;0:4)

 

Tore: 0:1 (5:56) Stefan Dubitzky 4-5 SH, 0:2 (12:58) Magnus Lang, 0:3 (21:38) Marcus Köpf (Matthias Köpf) 5-4 ÜZ, 0:4 (21:51) Patrick Völk (Marcus Köpf, Fabian Bacz), 0:5 (34:38) Maximilian Ott (Fabian Bacz) 5-4 ÜZ, 0:6 (47:30) Stefan Dubitzky, 0:7 (48:58) Patrick Völk, 0:8 (49:53) Matthias Köpf, 0:9 (52:44) Fabian Bacz (Marcus Köpf, Patrick Völk) 5-4 ÜZ.

 

Strafminuten:   SGS 20+10, ERC 16

 

Nächstes Spiel des ERC Lechbruck:

Sonntag, 09.10.2016, 18:00 Uhr: ESV Bad Bayersoien – ERC Lechbruck (in Peiting)

 

ERC Lechbruck testet gegen Senden und Bad Bayersoien

 

(05.10.2016) Für die Flößer stehen zwei interessante Vorbereitungsspiele auf dem Programm: Am Donnerstag um 20:00 Uhr heißt der Gegner SG Senden/Ulm und am Sonntag um 18:00 Uhr steigt im Eisstadion Peiting das Derby gegen den ESV Bad Bayersoien.

 

Die Senden Crocodiles spielten im vergangenen Jahr mit mäßigem Erfolg in einer Spielgemeinschaft mit dem ESV Burgau. In der Bezirksliga Gruppe 4 kamen die Sendener unter anderem gegen den ERC mit 2:8 und 1:12 in beiden Spielen böse unter die Räder. Die hohen Niederlagen sollen nun der Vergangenheit angehören, denn der ECS hat seine Mannschaft mit Denis Bechtholt (Memmingen), Dennis Gröger, Manuel Vacca (beide Füssen), Patrick und Tatjana Voigt (beide Ulm/Neu-Ulm) gut verstärkt. Hinzu werden noch einige Ulmer Nachwuchstalente kommen, da nun mit dem VfE Ulm/Neu-Ulm die Kooperation im Rahmen einer Spielgemeinschaft eingegangen wurde. Auf die Lecher wartet entsprechend ein völlig anderer Gegner als noch in der letzten Saison und die Crocodiles werden entsprechend motiviert antreten.

 

Ein besonderer Härtetest dürfte der Vergleich gegen den ESV Bad Bayersoien werden. Ähnlich wie der ERC sind die Soier in den vergangenen Jahren kontinuierlich gereift und mit der personellen Unterstützung aus Peiting dürfte die Meisterschaft in der Bezirksliga Gruppe 3 nur über den ESV gehen. Den Neuzugängen Mario Kögler (Schongau), Franz Haseidl (München), Jakob Saal (Peiting DNL), Markus Hirschvogel und Stefan Schöller (beide Schongau 1b) stehen keine Abgänge gegenüber. Das Team von Trainer Hans Schmaußer besiegte in der Vorbereitung den Landesligisten SC Forst mit 3:2 nach Penaltyschießen und gewann davor bereits das „Hopf-Pokalturnier“ in Mittenwald. Dabei ließ man den Landesligaaufsteiger TSV Farchant, sowie die beiden ambitionierten Bezirksligisten ESC Holzkirchen und EV Mittenwald hinter sich. Mit Martin Ullsperger steht im Übrigen ein Ex-Flößer als Garant im Tor des ESV.

 

Auf die Flößer kommt also eine erste Standortbestimmung zu. Die Truppe von ERC-Coach Michael Köpf absolvierte zum Monatswechsel ein viertägiges Trainingslager in Oberstdorf und ist für die nächsten Aufgaben bereit. Insbesondere für das Spiel am Sonntag in Peiting hofft die Mannschaft darauf, einige Lechbrucker Anhänger begrüßen zu dürfen.

 

Do., 06.10.2016, 20:00 Uhr:        SG Senden/Ulm – ERC Lechbruck

So., 09.10.2016, 18:00 Uhr:        ESV Bad Bayersoien – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck startet mit Sieg in die Testspielphase

 

(26.09.2016) Die Flößer haben das erste Testspiel mit einem Sieg gegen die U23 der EA Schongau erfolgreich absolviert. Nach einer ordentlichen Leistung mit leicht dezimiertem Kader, belohnten sich die Lecher mit einem 4:2-Auswärtssieg bei den jungen Mammuts.

 

Das erste Tor der neuen Saison erzielte Magnus Lang in der 8. Spielminute. Patrick Völk ließ in der 13. Minute das verdiente 2:0 für den ERC Lechbruck folgen. Die Flößer hatten im ersten Drittel Spiel und Gegner im Griff und nutzten die sich bietenden Torchancen. Im zweiten Spielabschnitt war das Spiel ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. Schongau machte mehr Druck und kam in der 36. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer durch Daniel Holzmann. Die Mammuts wollten nun mehr und erzielten in der 52. Minute durch Michael Mertes den nicht unverdienten Ausgleich. In der Schlussphase waren es jedoch die ERC-Cracks, die noch einmal nachlegen konnten. Patrick Völk brachte die Blau-Weißen in der 59. Minute wieder in Front. Schongau ersetzte Torhüter Markus Kieslich nun durch einen sechsten Feldspieler und versuchte mit der Brechstange noch einmal auszugleichen. Der Schuss ging allerdings nach hinten los: Routinier Florian Graml schnappte sich die Scheibe und erhöhte mit einem Empty-Net-Goal kurz vor Spielende zum verdienten 4:2 für den ERC Lechbruck.

 

ERC-Trainer Michael Köpf zeigte sich zufrieden: „Wir haben heute alle Spieler die dabei waren eingesetzt. Dazu sind Testspiele da. Wir standen bisher fünfmal auf dem Eis und habe heute gewonnen. Das ist in Ordnung und wir können darauf aufbauen.“

 

Spielstatistik:     EA Schongau U23 – ERC Lechbruck  2:4 (0:2;1:0;1:2)

 

Tore: 0:1 (07:13) Magnus Lang (Patrick Völk), 0:2 (12:37) Patrick Völk (Fabian Bacz), 1:2 (35:17) Daniel Holzmann, 2:2 (51:26) Michael Mertes (Richard Schratt, Alexander Nierer), 2:3 (58:33) Patrick Völk, 2:4 (59:58) Florian Graml (Christoph Pfeiffer) 5-6 ENG.

 

Strafminuten:   EAS 14, ERC 12

 

Zuschauer:       45

Die Flößer starten in Schongau mit erstem Vorbereitungsspiel

 

(23.09.2016) Am kommenden Samstag, 24.09.2016, 16:45 Uhr, bestreitet die 1. Mannschaft des ERC Lechbruck im Eisstadion Schongau das erste Vorbereitungsspiel der neuen Saison. Dort treffen die Flößer auf die U23-Mannschaft des Bayernligisten EA Schongau. In diesem Team stehen die Schongauer Nachwuchstalente aus der U23-Bayernliga, wo sie Spielpraxis sammeln und zum Schritt in den Kader der 1. Mannschaft der Schongau Mammuts ansetzen.

 

Der Vergleich beider Mannschaften passt auch altersmäßig, denn das Team des ERC Lechbruck kommt auf einen Altersdurchschnitt von 23,8 Jahren. Trotzdem können ERC-Trainer Michael Köpf und Co-Trainer Sebastian Ego auf eine eingespielte Mannschaft setzen. Die Flößer gehen mit einem nahezu unveränderten Kader in die neue Spielzeit und dieser wurde in der vergangenen Saison immerhin Vizemeister der Eishockey-Bezirksliga hinter dem übermächtigen EV Füssen.

 

Nach dem Sommertrockentraining und fünf Eistrainingseinheiten im Bundesleistungszentrum Füssen, freuen sich die Flößer nun auf das erste Testspiel gegen einen anspruchsvollen Gegner.

 

Samstag, 24.09.2016, 16:45 Uhr:  EA Schongau U23 – ERC Lechbruck

Die Flößer flössen der neuen Saison entgegen

 

(04.08.2016) Mit einer zünftigen Floßfahrt auf dem Lech, kräftiger Verpflegung und viel Gaudi machte sich die erste Mannschaft des ERC Lechbruck auf den Weg in die kommende Spielsaison 2016/17 in der Bezirksliga. Zwar beginnt die „Eiszeit“ erst Anfang September, doch erste Vorbereitungen sind schon im Gange.

Unter ihrem neuen Trainergespann Michael Köpf und Sebastian Ego wurden bereits die ersten Trockentrainingseinheiten absolviert und die Mannschaftszusammenstellung besprochen. Laut Köpf wird sich der Kader ähnlich wie in der vergangenen Saison, in der der ERC Lechbruck Vizemeister wurde, präsentieren und wieder viele junge Spieler auf das Eis schicken. Auch weiterhin bleibt man beim ERC dem Konzept der Spieler aus den eigenen Reihen treu und wird sich wieder mit eigenen Leuten als starker Gegner bei den Konkurrenten präsentieren. Dies wurde bei der ausgelassenen Feier auf dem Oberen Lechsee mehrfach deutlich.

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