Offizielle Homepage des ERC Lechbruck e.V.
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Berichte 1. Mannschaft & Verein 2015/16

BEV gibt Ligeneinteilung bekannt

 

(11.07.2016) Die Ligeneinteilung für den Seniorenbereich in der Saison 2016/17 wurde nun durch den Bayerischen Eissport-Verband e.V. festgelegt.

 

Unsere 1. Mannschaft trifft in der Bezirksliga Gruppe 4 auf folgende Teams:

 

EG Woodstocks Augsburg, EV Bad Wörishofen 1b, SG Buchloe / Landsberg 1b, EV Königsbrunn, SG Lindenberg / Lindau 1b, HC Maustadt / Memmingen 1b, SG Senden / Ulm 1b, ESV Türkheim und SG Oberstdorf / Sonthofen 1b.

Aufbruchstimmung nach gelungener Jahreshauptversammlung

 

(11.06.2016) Am gestrigen Freitag Abend durfte der ERC Lechbruck erfreulich zahlreiche Mitglieder und Gäste im Gasthof Holler zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Der reservierte Gastraum „in d‘ Rescht“ platzte aus allen Nähten. Kassier und Vorstand wurden einstimmig entlastet, der ERC Lechbruck steht auf finanziell gesunden Beinen. Die Berichte der sportlichen Spartenleiter, 1. Mannschaft und Nachwuchs, lassen eine positive Entwicklung aller Mannschaften feststellen, jedoch gibt es in allen Bereichen noch Verbesserungsspotenzial.

 

Die Neuwahl der Vorstandschaft ergab folgendes Ergebnis:

 

1.Vorsitzender:                 Wolfgang Niggl

2.Vorsitzender:                 Jürgen Kieslich

Kassier:                              Cornelia Wohlfarter

Schriftführerin:                  Sandra Lederhofer

Jugendleiter:                    Stefan Lederhofer

Beisitzer:                            Andrea Böhm, Bettina Bacz, Manfred Sitter, Claus Vogt, 

                                           Markus Balzarek, Rudi Wörle

 

Der alte und neue 1. Vorsitzende, Wolfgang Niggl, bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und das gezeigte Interesse. Gleichzeitig mahnt er die Zuhörer dazu, aktiv die Entwicklung des ERC mitzugestalten. Jeder könne seinen Teil beitragen, der eine mehr der andere weniger, helfende Hände werden immer dankend angenommen. „Wenn es uns gelingt, noch mehr ehrenamtliche Helfer an Bord zu holen, die Anzahl der Mitglieder (aktuell 217) wieder zu erhöhen und den Nachwuchs zu stärken, dann sind wir auf einem sehr guten Weg“. Umso erfreulicher ist deshalb die Neu-Besetzung des Jugendleiters durch Stefan Lederhofer.

ERC Lechbruck rüstet sich für die Zukunft – Jahreshauptversammlung am 10.06.2016

 

(21.05.2016) Die Verantwortlichen der Flößer arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des ERC Lechbruck zu stellen. Als grundlegend werden dabei seitens des ERC-Vorstands folgende Ziele genannt: Fortsetzung der erfolgreichen sportlichen Entwicklung der 1. Mannschaft, Aufrechterhaltung der finanziellen Leistungsfähigkeit und Stärkung der ERC-Nachwuchsarbeit.

Um diese Ziele zu erreichen und den Verein im Gesamten einen weiteren Schritt nach vorne zu bringen, wird mit einem neuen Konzept um zusätzliche ehrenamtliche Unterstützer geworben. Diese sollen nicht ins kalte Wasser geworfen werden und von Anfang an die gesamte Last tragen, sondern vielmehr sollen die Aufgaben auf mehreren Schultern verteilt werden und so die Vereinsarbeit effektiv wachsen. Auf einzelne Funktionen in der ERC-Führungsmannschaft sollen die „Neuen“ mittelfristig herangeführt werden und zusammen mit den „alten Hasen“ eine Doppelfunktion ausüben. Besonders im Fokus steht auch die Besetzung des Jugendleiters. Der ERC-Vorstand hat hierzu bereits gute Gespräche mit interessierten Kandidaten geführt. Aber es werden noch weitere Ehrenamtliche gesucht, denen die Zukunft des ERC Lechbruck am Herzen liegt und die bei den zahlreich zu bewältigenden Aufgaben mit anpacken. Denn eines ist klar: Der ERC braucht nun „frisches Blut“ und neue Ideen, um dem eingeschlagenen Weg nachhaltig Auftrieb zu verleihen!

 

Alle Mitglieder und Interessierte sind aufgerufen an der Jahreshauptversammlung des ERC Lechbruck am Freitag, 10.06.2016, 20:00 Uhr, im Gasthaus Holler teilzunehmen.

 

Tagesordnungspunkte:

  1.       Begrüßung und Eröffnung der Jahreshauptversammlung
  2.       Feststellung der Stimmberechtigten
  3.       Genehmigung der Tagesordnung
  4.       Bericht des Vorstandes
  5.       Bericht der Spartenleiter
  6.       Bericht des Kassiers
  7.       Bericht der Kassenprüfer
  8.       Entlastung Kassier
  9.       Entlastung der Vorstandschaft
  10.       Neuwahlen der Vorstandschaft
  11.       Anträge, Wünsche
  12.       Verschiedenes

Ausrüster-Vertrag verlängert – KILLAHOCKEY bleibt drei weitere Jahre Partner der Flößer

 

(10.05.2016) Der ERC Lechbruck und die Firma KILLAHOCKEY aus Füssen bleiben weiter eng verbunden. Der Ausrüster hat sich mit dem Verein auf eine Verlängerung des Mai auslaufenden Vertrages um weitere drei Jahre geeinigt.

Dadurch werden die Flößer weiterhin mit Schanner-Produkten (mit den Marken Bauer, Easton und Sherwood) durch die Firma KILLAHOCKEY ausgestattet.

Der ERC Lechbruck bedankt sich bei den Geschäftsführern von KILLAHOCKEY, Sebastian Weixler und Markus Grillinger für ihr Engagement und das in uns gesetzte Vertrauen!

Michael Köpf ist neuer Trainer des ERC Lechbruck

 

(03.04.2016) Die Flößer haben gestern im Rahmen der Saisonabschlussfeier der 1. Mannschaft im Lechparkstadion bekannt gegeben, dass zur Saison 2016/17 ein neuer Mann an der Bande des ERC stehen wird.

 

Fünf Jahre lang hat der bisherige ERC-Coach, Michael Völk, die junge Mannschaft der Flößer geformt, weiterentwickelt und in die Spitze der Eishockey-Bezirksliga geführt. In seiner Amtszeit konnte dreimal der Vizemeistertitel und einmal der dritte Platz gefeiert werden. Die Vorstandschaft des ERC Lechbruck bedankt sich bei Michael Völk für die erfolgreiche gemeinsame Zeit.

 

Der neue Trainer der 1. Mannschaft des ERC Lechbruck ist Michael Köpf. Er kennt die Mannschaft sehr genau, denn er hat den ausscheidenden Trainer, Michael Völk, über die gesamte Zeit als Co-Trainer bzw. Mannschaftsleiter eng begleitet. Die ERC-Vorstandschaft hat sich bewußt um eine interne Lösung bemüht und ist glücklich die Zusage von Michael Köpf erhalten zu haben. Der eingeschlagene “Lecher Weg” soll mit Köpf weiter erfolgreich gestaltet werden und die Flößer wollen nächstes Jahr wieder ganz oben angreifen.

ERC siegt in Buchloe durch Penalty

 

(22.02.2016) Mit einem Sieg im letzten Saisonspiel beim ESV Buchloe 1b hat der ERC Lechbruck seinen vorab gesicherten Vizemeistertitel gekrönt. Mit starkem Kampf und vollem Einsatz holten sich die Flößer zwei Zusatzpunkte mit einem 4:3 (0:1; 2:2; 1:0; 1:0) Sieg nach Penaltyschießen. Nach 60 Spielminuten hieß es 3:3, den entscheidenden Penalty verwandelte Matthias Köpf zum Siegtreffer.

Der zweite Tabellenplatz war den Flößern schon sicher, dennoch war die Truppe um Trainer Michael Völk heiß auf einen weiteren Sieg zum Saisonabschluss. Hoch motiviert ging sie in die Begegnung beim ESV, der erwartungsgemäß stark auftrat. Entsprechend spannend verlief der erste Spielabschnitt, den die Gastgeber durch einen Treffer in der 8. Minute für sich entschieden.

Anfang des zweiten Drittels erhöhten die Piraten gar auf 2:0, zwei Minuten später erzielte Fabian Bacz den Anschlusstreffer für die Flößer. Knapp fünf Minuten später erhöhte Buchloe nochmals. ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer stellte aber in der 37. Minute den alten Abstand her.

Mit 2:3-Rückstand gingen die Lecher zum letzten Spielabschnitt der Saison aufs Eis. Auf beiden Seiten wurde gekämpft, gezielt und geschossen. Lange Zeit fiel kein Treffer, bis Christoph Hack zum 3:3 ausglich. Im Penaltyschießen musste nun eine Entscheidung fallen, der Treffer dazu gelang Matthias Köpf, der den Sieg klar machte.

Der ERC verabschiedet sich mit einem Sieg vom Spielbetrieb 2015/16 und verdeutlicht seinen Vizemeistertitel mit 47 Punkten. (fis)

 

©Füssener Zeitung 2016

 

Spielstatistik:  ESV Buchloe 1b – ERC Lechbruck  3:4 n.P. (1:0;2:2;0:1;0:1)

 

Tore: 1:0 (07:47) Marco Fichtl (Patrick Cassaccio), 2:0 (25:53) Marco Fichtl, 2:1 (27:13) Fabian Bacz (Patrick Völk), 3:1 (32:20) Jakob Schwarzfischer (Lucas Ruf), 3:2 (36:20) Christoph Pfeiffer, 3:3 (53:01) Christoph Hack (Christoph Pfeiffer, Matthias Köpf), 3:4 (60:00) Matthias Köpf (Penalty).

 

Strafminuten:

ESV 22, ERC 6

 

Zuschauer:  52

ERC Lechbruck sichert sich die Vizemeisterschaft

 

(19.02.2016) Seine starke Saison hat der ERC Lechbruck gekrönt: Die Flößer sicherten sich in der Bezirksliga die Vizemeisterschaft und sind damit hinter dem EV Füssen das beste Team. Das stand Donnerstagabend nach dem Spiel beim ESV Türkheim fest: Souverän mit 10:2 siegte Lechbruck und ist mit 45 Punkten nicht mehr von Platz zwei zu verdrängen. Daran kann der Ausgang des letzten Spiels der Saison heute, Samstag, um 20.30 Uhr beim ESV Buchloe nichts mehr verändern.

Erwartungsgemäß stark, mit hervorragendem Zusammenspiel trat der ERC im Siebenschwabenstadion am Donnerstag auf: Patrick Völk eröffnete in der sechsten Minute nach Zuspiel von Marcus Köpf mit dem 1:0. Köpf bekam den Puck von Fabian Bacz in der elften Minute und schoss das 2:0, Fabian Schweiger erhöhte kurz darauf auf 3:0 nach Zuspiel von Bacz, der in der 17. Minute nach Pass von Völk das 4:0 erzielte. Noch vor der Pause erhöhte Florian Graml nach einem Pass von Christoph Pfeiffer auf 5:0.

Kurz nach der ersten Pause verkürzte Türkheim auf 1:5. In der 33. Minute passte Magnus Lang auf Patrick Völk, der zum 6:1 traf, kurz vor Ende des zweiten Abschnitts erzielte Christoph Pfeiffer das 7:1. Das letzte Drittel begannen die Flößer mit zwei schnellen Toren durch Pfeiffer (Reiß) und Florian Graml (Pfeiffer). André Reiß (Pfeiffer) erzielte in der 49. Minute den zehnten Treffer für die Flößer. Kurz vor dem Ende der Begegnung kassierte Lechbruck einen weiteren Gegentreffer, doch der deutliche Sieg der Flößer stand lange schon außer Frage.

„Wir haben es geschafft und sind stolz, wir wollen jedoch auch unser letztes Saisonspiel noch gewinnen“, sagte Flößer-Trainer Michael Völk nach dem klaren Sieg, der dem ERC vorzeitig zur Vizemeisterschaft verhalf. Sie soll den Flößern für das heutige Spiel in Buchloe Motivation sein. (fis)
 

©Füssener Zeitung 2016

ERC will gegen Türkheim den Sack zu machen

 

(17.02.2016) Am Donnerstag findet das Nachholspiel der Flößer gegen den ESV Türkheim statt. Um 20:00 Uhr heißt es für den ERC Lechbruck im Siebenschwabenstadion nochmal Vollgas zu geben. Mit einem Sieg nach 60 Minuten ist den Lechern der Vizemeistertitel sicher.

In Türkheim sind die Rollen klar verteilt: Der ERC reist als Favorit zu den Schwaben und möchte mit drei Punkten wieder an den Lech zurückkehren. Im Hinspiel bezwangen die Lecher den ESV ungefährdet mit 7:4. Türkheim steht auf dem vorletzten Platz der Tabelle und wird diesen bis zum Ende auch nicht mehr verlassen. Am vergangenen Sonntag mußten beide Mannschaften das Eis unverrichteter Dinge wieder verlassen, da die Eisfläche in Türkheim unbespielbar war.

Nun werden die Flößer alles daran setzen, die Vizemeisterschaft nach Lechbruck zu holen. Zu diesem Spiel bietet der ERC wieder einen Liveticker an. Näheres auf der ERC-Homepage (www.erclechbruck.de).

 

Donnerstag, 18.02.2016, 20:00 Uhr:  ESV Türkheim – ERC Lechbruck

Eishockey-Krimi im Lechparkstadion

 

(15.02.2016) ERC Lechbruck gewinnt in einem äußerst spannenden Duell knapp mit 8:7 gegen den EV Bad Wörishofen.

Ein überaus spannendes Duell hat sich der ERC Lechbruck im letzten Heimspiel gegen den EV Bad Wörishofen am Freitagabend geliefert. Anfangs zeigten sich die Flößer als die überlegene Mannschaft, im weiteren Spielverlauf ließen sie die Kneippstädter allerdings mehrfach aufholen, am Ende reichte es dann doch noch für einen knappen 8:7-Sieg für den ERC, der sich die Vizemeisterschaft auf seine Agenda geschrieben hat. Das Quäntchen Glück muss man den Ostallgäuern in diesem Spiel zudem zugestehen.

Eishockey-Krimi im Lechparkstadion! Am Anfang war der ERC die überlegene Mannschaft mit dem starken Willen, die 7:2-Niederlage in Bad Wörishofen wieder gut zu machen. Erstes Drittel: nach Toren in der 3., 8. und 14. Minute durch Samuel Wörle und zweimal Christoph Hack ein klares 3:0 für den ERC.

Im zweiten Drittel: zerfahrene Begegnung. Die Gäste holen bis zum 3:2 auf. Marcus Köpf erhöht auf 4:2 in der 27. Minute, Samuel Wörle setzt das 5:2 und wiederum Christoph Hack sorgt für den 6:2-Zwischenstand nach dem zweiten Drittel. Dann der letzte Spielabschnitt: die Wölfe setzen drei klare Tore in der 41., 49. und 53. Minute - Spielstand 6:5. Dem EV passiert ein schwerwiegender Fehler, ein Spieler erhält zwei Strafminuten, sein Mitspieler reklamiert beim Schiedsrichter und beide müssen auf die Strafbank.

Resultat: im Überzahlspiel gelingen Maximilian Ott und Samuel Wörle zwei Treffer zum 8:5 aus Sicht der Lecher - noch gut drei Minuten sind zu spielen. Zwei davon nutzen die Wölfe und spielten sich auf 8:7 heran, die Stadionuhr schien wesentlich langsamer zu laufen als gewöhnlich.

Die rettende Schlusssirene kommt dann doch noch und beschert den Gastgebern den Sieg. Damit endete eine äußerst knappe und nach der Anfangsphase überraschend spannende Begegnung, die dem ERC drei weitere Punkte auf seinem Konto bescherte.

Zwei Tage später, am gestrigen Sonntag, hätten die Flößer bereits das nächste Duell gegen den ESV Türkheim austragen sollen. Das für 16.30 Uhr angesetzte Spiel wurde jedoch wegen Unbespielbarkeit der Eisfläche abgesagt. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

 

©Füssener Zeitung 2016
 

Spielstatistik: ERC Lechbruck – EV Bad Wörishofen 1b  8:7 (3:0;3:2;2:5)

 

Tore:  1:0 (02:49) Samuel Wörle (Jonas Seitz), 2:0 (07:52) Christoph Hack (Florian Graml, Christoph Pfeiffer), 3:0 (13:04) Christoph Hack, 3:1 (21:17) Danny Scholz (Martin Keller), 3:2 (23:55) Till Gröner (Danny Scholz), 4:2 (26:27) Marcus Köpf (Fabian Bacz, Patrick Völk), 5:2 (29:29) Samuel Wörle, 6:2 (34:27) Christoph Hack (Christoph Pfeiffer, André Reiss), 6:3 (40:26) Simon Behrens (Daniel Ledermann) 5-4, 6:4 (48:37) Christian Scharr (Timo Rinke), 6:5 (52:39) Daniel Ledermann (Simon Behrens), 7:5 (55:12) Maximilian Ott 5-3, 8:5 (55:48) Samuel Wörle 5-4, 8:6 (56:32) Simon Behrens, 8:7 (58:16) Danny Scholz.

 

Strafminuten:

ERC 10, EVW 12

 

Zuschauer:  113

Letztes Heimspiel gegen Bad Wörishofen – am Sonntag in Türkheim

 

(11.02.2016) Der ERC Lechbruck bestreitet am Freitag, 12.02.2016, um 19:30 Uhr, sein letztes Heimspiel in der Meisterschaft der Eishockey-Bezirksliga West. Gegner sind die Wölfe aus Bad Wörishofen, die den Flößern vor zwei Wochen eine empfindliche Niederlage beibrachten.

Am Sonntag reisen die Lecher nach Türkheim ins dortige Siebenschwabenstadion und gelten als klarer Favorit.

 

Gegen die 1b des EV Bad Wörishofen ist noch eine Rechnung offen: Denn die 2:7-Niederlage vor 2 Wochen war der zwischenzeitliche Leistungstiefpunkt des ERC. Seitdem geht es aber wieder steil bergauf und der ERC Lechbruck will mit aller Macht auf den zweiten Platz. Die Kneippstädter sind aktuell auf dem 6. Tabellenplatz mit 21 Punkten. Im heimischen Lechparkstadion wollen die Flößer nun zeigen, dass für den EVW in Lechbruck nichts zu holen sein wird.

Im Anschluss an das Match gegen Bad Wörishofen findet im Lechparkstadion die „End of Ice“-Party der 1. Mannschaft zusammen mit den Anhängern und Fans statt.

 

Am Sonntag in Türkheim sind die Rollen klar verteilt: Der ERC reist als Favorit zu den Schwaben und möchte mit drei Punkten wieder an den Lech zurückkehren. Im Hinspiel bezwangen die Lecher den ESV ungefährdet mit 7:4. Türkheim steht auf dem vorletzten Platz der Tabelle und wird diesen bis zum Ende auch nicht mehr verlassen. Der größte Feind ist also die eigene Überheblichkeit, aber die Flößer sollten nun aus den Spielen gegen Apfeldorf und Bad Wörishofen gelernt haben.

Der ERC Lechbruck hat nur noch wenige Schritte zu gehen: Drei Siege in den letzten drei Spielen und die Vizemeisterschaft ist den Flößern nicht mehr zu nehmen. Die 1. Mannschaft hofft dass sich nochmal viele Zuschauer zum Heimspiel gegen Bad Wörishofen und den beiden Auswärtspartien in Türkheim und nächste Woche in Buchloe mobilisieren lassen. Denn ein zweiter Platz hinter dem übermächtigen EV Füssen ist eigentlich beinahe wie der Gewinn der Meisterschaft!

 

Freitag, 12.02.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Bad Wörishofen 1b

(im Anschluss: End of Ice-Party)

 

Sonntag, 14.02.2016, 16:30 Uhr: ESV Türkheim – ERC Lechbruck

Überzeugender Sieg gegen den HC Maustadt

 

(07.02.2016) Die Flößer kommen wieder ins Rollen und überzeugen im Spitzenspiel gegen den HC Maustadt mit einer kämpferischen und spielerisch starken Leistung. Vor rund 150 Zuschauern im Lechparkstadion unterstrichen die Lecher eindrucksvoll ihre Ambitionen auf die Vizemeisterschaft und besiegten die Gäste aus Memmingen klar mit 7:2 (1:1;3:1;3:0).

In den Anfangsminuten merkte man dem ERC noch die Unsicherheiten aufgrund der zuletzt dürftigen Leistungen an. Die Maustädter nutzten dies und gingen in der 4. Minute durch Armin Ullmann in Führung. Die Lecher zogen sich aber durch einen unbändigen Kampfgeist an den eigenen Haaren aus dem Sumpf und fanden dann auch mehr und mehr eine spielerische Linie. In der 11. Minute netzte dann Marcus Köpf auf Zuspiel von Patrick Völk zum verdienten Ausgleich ein. Weitere Chancen für beide Mannschaften gab es im Minutentakt, doch es sollten bis zur ersten Drittelpause keine Treffer mehr fallen.

 

Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Flößer nun das Kommando und dominierten nun auch mit spielerischen Glanzlichtern das Geschehen. Zwar fing man durch einen haltbaren Treffer der Gäste das 1:2 in der 26. Minute, doch nicht einmal eine Minute später antwortet der ERC durch Kapitän Christoph Pfeiffer mit dem 2:2. Und nun kam der ERC in Fahrt: Mit einer konsequent starken Defensivarbeit des gesamten Teams und dem schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff, setzte man den HC Maustadt stark unter Druck. Zudem hatten die Lecher mit Markus Echtler einen sehr guten und souveränen Rückhalt im Tor. Florian Graml (33.) und Marcus Köpf (36.) nutzten die Lechbrucker Drangphase zum zwischenzeitlichen 4:2 für den ERC nach 40 Spielminuten.

 

Auch im dritten Drittel ließen die Flößer keine Zweifel daran aufkommen, dass es in diesem Spiel nur einen Sieger geben kann. Es wurde aus allen Rohren auf das Gästetor geschossen und zwar mit Erfolg: Zweimal Christoph Hack (48. und 58.) sowie Christoph Pfeiffer (56.) schraubten das Ergebnis auf 7:2 für den ERC Lechbruck.

 

Damit haben die Flößer einen direkten Konkurrenten um den zweiten Platz ausgeschaltet. Mit einer enormen Willensleistung und 100 % Einsatz, hat sich das Team von ERC-Trainer Michael Völk selbst auch wieder auf ein spielerisch ansprechendes Niveau gehievt, das einem Topteam der Eishockey-Bezirksliga gerecht wird. Durch die gestrige 1:7-Niederlage des ESV Buchloe 1b in Lindenberg, haben die Flößer nun alles selbst in der Hand, um in der Endabrechnung die zweite Kraft hinter dem EV Füssen zu werden.

Ein wichtiger Meilenstein ist hierzu das nächste (und gleichzeitig letzte) Heimspiel gegen den EV Bad Wörishofen 1b am Freitag, 12.02.2016, um 19:30 Uhr.

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – HC Maustadt  7:2 (1:1;3:1;3:0)

 

Tore:  0:1 (03:52) Armin Ullmann 5-4, 1:1 (10:23) Marcus Köpf (Patrick Völk), 1:2 (25:52) Paul Höckberg (Martin Löhle), 2:2 (26:36) Christoph Pfeiffer (Magnus Lang), 3:2 (32:55) Florian Graml (Christoph Pfeiffer, Magnus Lang), 4:2 (35:31) Marcus Köpf (Matthias Köpf) 5-4, 5:2 (47:47) Christoph Hack 5-4, 6:2 (55:14) Christoph Pfeiffer (Matthias Köpf), 7:2 (57:05) Christoph Hack.

 

Strafminuten:

ERC 8 + 10 min Disziplinarstrafe Maximilian Ott, HCM 12 + 10 min Disziplinarstrafe Martin Löhle

 

Zuschauer:  127

Vorentscheidendes Duell gegen den HC Maustadt

 

(04.02.2016) Am Freitag um 19:30 Uhr haben die Flößer den HC Maustadt im Lechparkstadion zu Gast. Der Sieger dieses Spitzenspiels darf sich weiterhin Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft der Eishockey-Bezirksliga West machen. Für die Gäste aus Memmingen geht es sogar um die letzte Chance auf Platz Zwei und es ist entsprechend davon auszugehen, dass der HCM alles in die Waagschale werfen wird.

 

Aktuell steht der HC Maustadt mit 32 Punkten auf dem 5. Platz der Tabelle und steht dem ERC dicht auf den Fersen. Das Hinspiel im Dezember war bereits an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Die Lecher führten bis zur 57. Minute mit 3:1, ehe dem HCM der 2:3-Anschlusstreffer gelang. Die Memminger setzten dann alles auf eine Karte: Lechbruck in 4-Mann-Unterzahl und der HCM ersetzte seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Prompt gelang Maustadt 67 Sekunden vor Spielende der 3:3-Ausgleich. Das anschließende Penaltyschiessen lief für den HCM glücklicher und so gab der ERC noch unnötig den schon sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Zuletzt verloren die morgigen Gäste innerhalb kürzester Zeit zweimal gegen den direkten Konkurrenten SG Lindenberg/Lindau 1b (5:8 und 4:6). In der vergangen Saison verloren die Flößer in Memmingen mit 3:5 und antworteten im Rückspiel mit einem starken 7:2-Heimsieg, was zugleich die Vizemeisterschaft bedeutete.

 

Und auch für Freitag haben sich die Flößer zum Ziel gesetzt, Revanche für die Hinspielniederlage zu nehmen. Es kommt mit dem HC Maustadt ein starker Gegner in den Lechpark. Den Lechern eilt jedoch der Ruf voraus, sich sehr dem Gegner anzupassen und gerade gegen die Topteams eine gute Leistung abzuliefern. In der Zielgerade der Meisterschaft muss die Mannschaft von Trainer Michael Völk jetzt noch einmal die letzten Reserven mobilisieren und Vollgas geben. Der ERC wünscht sich, dass gegen den HC Maustadt (trotz Fasching) wieder viele Anhänger ins Eisstadion pilgern und unserem Team in diesem Topduell die notwendige Unterstützung geben. Gemeinsam pack mer’s!

 

Freitag, 05.02.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – HC Maustadt

Zäher Kampf in Königsbrunn

 

(02.02.2016) Einmal mehr hat sich der ERC Lechbruck schwer getan, trotz Überlegenheit sein Gegenüber zu bezwingen. Am Ende aber setzten sich die Flößer mit 5:2 (2:0; 0:1; 3:1) beim EV Königsbrunn durch. Torchancen hatten die Allgäuer zur Genüge. Der Abschluss ließ jedoch zu wünschen übrig. Es war daher ein weiterer spannender Eishockey-Abend, an dessen Ende die Ostallgäuer wieder in die Erfolgsspur fanden.

Im Dezember bezwangen die Flößer die Pinguine auf eigenem Eis klar mit 13:2, an so einen Erfolg war am Sonntag allerdings nicht zu denken. Anfangs lief es zwar noch gut für die Allgäuer, Florian Graml und Magnus Lang schossen in der elften und 13. Minute die 2:0-Führung heraus. Dann aber wurde die Partie zäh: Im zweiten Abschnitt erzielten die Gastgeber den Anschlusstreffer, das war aber auch schon die ganze Ausbeute. Der ERC ließ reihenweise guter Gelegenheiten liegen. In der 44. Minute glich Königsbrunn sogar aus – nur noch eine gute Viertelstunde war zu spielen. Glücklicherweise löste sich die Verkrampfung bei den Flößern, Fabian Bacz brachte seine Farben erneut in Führung. Zwei Minuten später erhöhte Kapitän Christoph Pfeiffer auf 4:2 und als Königsbrunn den Torhüter kurz vor Spielende durch einen Feldspieler ersetzte, sorgte erneut Bacz für den 5:2-Endstand.

„Wieder einmal hatten wir beste Möglichkeiten – und haben sie nicht genutzt“, stellte Mannschaftsführer Michael Köpf nach einem weiteren, harten Kampf fest. (fis)

©Füssener Zeitung 2016

 

Spielstatistik:  EV Königsbrunn - ERC Lechbruck  2:5 (0:2;1:0;1:3)

 

Tore:  0:1 (10:57) Florian Graml (Christoph Pfeiffer, André Reiß), 0:2 (12:30) Magnus Lang (André Reiß, Christoph Hack), 1:2 (30:06) Maxim Wilaschek (Felix Hirschberger, Manuel Ruppert), 2:2 (43:06) Andreas Grünwald (Jens Hagenbuch), 2:3 (46:50) Fabian Bacz (Patrick Völk), 2:4 (48:08) Christoph Pfeiffer (Marcus Köpf), 2:5 (59:12) Fabian Bacz (Matthias Köpf) ENG.

 

Strafminuten:

EVK 16, ERC 16

 

Zuschauer: 58

Wölfe bringen Flößer zum Heulen

 

(01.02.2016) Es hat sich bereits in den drei zurückliegenden Spielen angedeutet: Der ERC Lechbruck steckt in einem Tief, derzeit läuft nur noch wenig. Am Freitagabend kassierten die Flößer eine bittere 2:7 (1:1, 1:5, 0:1)-Niederlage bei der 1b des EV Bad Wörishofen. Der Weg zur Vizemeisterschaft in der Bezirksliga wird durch diesen unerwarteten Punktverlust ungleich schwerer.

Seit dem großartigen Auftritt gegen den EV Füssen geht beim ERC nicht mehr viel zusammen. Schon in den Spielen gegen Apfeldorf und die Woodstocks aus Augsburg haben sich die Flößer nicht gerade ausgezeichnet, immerhin aber beide Begegnungen gewonnen. Diese Phase fand am Freitagabend jedoch ein jähes Ende. Im ersten Drittel begegneten sich die beiden Mannschaften noch auf Augenhöhe, der erste Treffer fiel für die Gastgeber in der elften Minute, doch Christoph Hack glich nur drei Minuten später für Lechbruck aus.

Einen guten Kampf boten die Allgäuer auch im Schlussabschnitt, allerdings war die Mühe zu dem Zeitpunkt schon vergebens. Dazwischen lag das vernichtende zweite Drittel: Ein Doppelschlag gelang Wörishofen in der 21. Minute, fünf Minuten später folgte der Treffer zum 4:1. In der 31. Minute schlug Wörishofen weitere zweimal zu, sodass es zwischenzeitlich 6:1 stand. Patrick Völk verkürzte in der 38. Minute, doch zu Beginn des letzten Abschnitts stand es schon 6:2 für die Gastgeber. Den Endstand stellte Wörishofen in der 57. Minute her.

Sollte der ERC weiter auf die Vizemeisterschaft aus sein, dann darf so ein Auftritt in den nächsten Begegnungen nicht mehr vorkommen, was man unter den Anhängern des ERC auch nicht hofft. Bereits gestern Abend hatte die Mannschaft in Königsbrunn die Chance auf Wiedergutmachung, das Ergebnis war bei Redaktionsschluss nicht bekannt. (fis)

 

Spielstatistik:  EV Bad Wörishofen 1b - ERC Lechbruck  7:2 (1:1;5:1;1:0)

 

Tore: 1:0 (10:12) Martin Keller (Simon Behrens, Christoph Seitz), 1:1 (13:28) Christoph Hack (Fabian Bacz) 4-5, 2:1 (21:04) Christoph Seitz (Darius Sirch, Philipp Gerstlauer) 4-5, 3:1 (21:19) Christoph Seitz, 4:1 (25:51) Martin Keller (Danny Scholz), 5:1 (30:37) Christoph Seitz (Simon Behrens), 6:1 (31:33) Martin Keller (Danny Scholz, Till Gröner), 6:2 (37:21) Patrick Völk (Magnus Lang, Fabian Bacz) 5-4, 7:2 (56:37) Christoph Seitz (Darius Sirch).

 

Strafminuten:

EVW 18, ERC 12

 

Zuschauer: 42

ERC zweimal Auswärts gefordert

 

(28.01.2016) Für die Flößer stehen am kommenden Wochenende zwei Partien auf fremdem Eis auf dem Programm. Erneut trifft man auf Gegner, die auf dem Papier als vermeintlich leichtere Beute erscheinen mögen. Doch es ist Vorsicht geboten: Es bedarf im Gegensatz zu den letzten beiden Auftritten einer deutlichen Leistungssteigerung, auch wenn gegen Augsburg und Apfeldorf mit Ach und Krach gewonnen wurde.

Am Freitag geht es zunächst gegen die 1b des EV Bad Wörishofen. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Die Wölfe sind mit 18 Punkten sicher im Mittelfeld der Liga etabliert und belegen den sechsten Tabellenplatz. Wie bei 1b-Teams üblich, hängt die Leistungsstärke stark davon ab, ob Spieler der 1. Mannschaft in der Reserve zum Einsatz kommen. In der Saison 2014/15 gewann der ERC das Heimspiel überzeugend mit 10:4 und auch in Bad Wörishofen ließ man den Wölfen keine Chance: Mit 7:0 sorgten die Flößer auch in der Auswärtspartie für klare Verhältnisse.

Am Sonntag ist der ERC Lechbruck dann beim EV Königsbrunn zu Gast. Im Hinspiel brannten die Flößer ein wahres Feuerwerk ab: Mit 13:2 schoß man die Pinguine aus dem Lechparkstadion. Beide Lager waren sich nach diesem Spiel einig, dass den Flößern alles gelang und der EVK einen rabenschwarzen Tag erwischte. Man kann also davon ausgehen, dass die Pinguine auf Revanche aus sind. Königsbrunn steht aktuell auf dem 8. Tabellenplatz mit 18 Punkten.

Die Flößer haben mit zwei Siegen die Chance, bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten Buchloe heranzurücken (bei aktuell drei Spielen weniger als Buchloe). Dies sollte Motivation genug sein für die Truppe von Michael Völk, die weiterhin die Vizemeisterschaft anstrebt.

 

Freitag, 29.01.2016, 20:00 Uhr:  EV Bad Wörishofen 1b – ERC Lechbruck

Sonntag, 31.01.2016, 18:00 Uhr: EV Königsbrunn – ERC Lechbruck

4:2-Sieg beim SV Apfeldorf

 

(26.01.2016) Einen zähen Kampf haben sich der ERC Lechbruck und der SV Apfeldorf am Sonntagabend in Peiting geliefert. Bis zum zweiten Abschnitt war der Spielstand ausgeglichen, im letzten Drittel bündelten die Flößer noch einmal alle Kräfte und gewannen am Ende mit 4:2 (1:0, 1:2, 2:0). Die Bezirksliga-Partie hatte nur wenige Höhepunkte zu verzeichnen.

Einen Sieg zu holen hatten sich die Flößer auf ihre Agenda gesetzt, doch war dieses Ziel nur schwer erreichbar. In der elften Minute sorgte Marcus Köpf zwar für die Führung der Gäste, weitere Torerfolge blieben jedoch aus. Zu Beginn des zweiten Abschnitts glich Apfeldorf aus, Patrick Völk brachte die Flößer in der 34. Minute aber wieder in Front. Doch noch bevor die Sirene zur zweiten Pause rief, glichen die Gastgeber erneut aus – mit Remis ging es dann in die letzten 20 Minuten.

Die Zuschauer sahen wieder Angriffe und Chancen auf beiden Seiten, doch Tore blieben Mangelware. Es dauerte bis zur 49. Minute, ehe Fabian Bacz der ERC wieder in Führung brachte. Noch war die Begegnung aber nicht gewonnen, Apfeldorf wehrte sich weiterhin und versuchte alles, zum dritten Mal auszugleichen. Erst als Christoph Pfeiffer in der 56. Minute den Vorsprung auf 4:2 ausbaute, war diese Partie entschieden. „Es war nicht unser Spiel heute, trotzdem sind wir froh um die drei Punkte, die wir uns trotz allem verdient haben“, sagte Trainer Michael Völk am Ende. (fis)

 

©Füssener Zeitung 2016

 

Spielstatistik:  SV Apfeldorf - ERC Lechbruck  2:4 (0:1;2:1;0:2)

 

Tore: 0:1 (10:18) Marcus Köpf (Patrick Völk), 1:1 (21:31) Felix Brahmer, 1:2 (33:05) Patrick Völk (Matthias Köpf), 2:2 (35:22) Tobias Schübbe, 2:3 (48:51) Fabian Bacz, 2:4 (55:26) Christoph Pfeiffer (Maximilian Ott) 5-4.

 

Strafminuten:

SVA 14, ERC 14

 

Zuschauer:  150

Glanzloser Pflichtsieg gegen Augsburg

 

(23.01.2016) Gegen die Woodstocks Augsburg war es lange Zeit ein zähes Kampfspiel, an dessen Ende sich der ERC Lechbruck verdient drei weitere Punkte sicherte. Negativer Höhepunkt war eine Auseinandersetzung nach Spielende zwischen  Zuschauern der Gäste und dem Schiedsrichter.

Bei eisigen Temperaturen sahen die knapp über 100 Zuschauer im Lechparkstadion einen flotten Beginn der Flößer, die mit viel Druck auf das Gästetor begannen. In der achten Spielminute konnte dann der ERC-Anhang auch das erste Mal jubeln, denn Christoph Pfeiffer schoß den ERC auf Zuspiel von Christoph Hack und Florian Graml verdient mit 1:0 in Führung. Leider verflachte daraufhin die Partie, denn Augsburg konnte nicht und Lechbruck machte das was unbedingt notwendig war. Dennoch konnte Florian Böhm auf Zuspiel von Michael Mössmer und André Reiß in der 17. Minute auf 2:0 erhöhen.

Im zweiten Drittel spielte Ex-Flößer Pietro Vacca zweimal groß auf: In der 24. Minute erzielte er nach einem Alleingang durch die viel zu passiv agierenden Lecher, mit einem trockenen Schlagschuß den 1:2- Anschlußtreffer. Zwischenzeitlich erhöhte abermals Florian Böhm nach Pass von Marcus Köpf auf 3:1 für den ERC. Doch wiederum war es Pietro Vacca, der in der 38. Minute auf 2:3 verkürzte. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die zweite Pause.

Im letzten Abschnitt legte der ERC eine Schippe drauf und bei den Woodstocks ließ die Kondition merklich nach. Bereits in der 43. Minute konnte Kapitän Christoph Pfeiffer auf Zuspiel von Florian Graml auf 4:2 für den ERC Lechbruck erhöhen. Die Flößer spielten sich weiter einige vielversprechende Torchancen heraus, scheiterten aber entweder am Pfosten oder am glänzend haltenden Gästetorhüter Alexander Oertel. Kurz vor Ende des Spiels hatte dann der bis dahin beste Woodstocks-Spieler, Pietro Vacca, seinen Auftritt: Nach einem Allerwelts-Foul erhielt er zwei Strafminuten wegen Stock-Check zugesprochen, aufgrund dessen er aus Frust verbal dem Schiedsrichter seine Meinung geigte. Der Schiedsrichter reagierte mit einer 10-Minuten-Disziplinarstrafe und rempelte dann mit Pietro Vacca zusammen, was auch noch eine Matchstrafe nach sich zog. Nachdem sich die erste Aufregung hierüber gelegt hatte, konnte das Spiel zu Ende gebracht werden und die Flößer gingen als der verdiente Sieger vom Eis.

Als die Mannschaften bereits das Eis verlassen hatten, wurden einige Zuschauer plötzlich gegen den Schiedsrichter handgreiflich, der die Matchstrafe gegen Vacca verhängt hatte. Der 34-jährige Schiedsrichter verletzte sich, nachdem er am Hals gepackt, geschlagen und zudem noch getreten wurde, als er am Boden lag. Herbei eilende Ordner konnten die Lage wieder beruhigen.

Die Polizeiinspektion Füssen ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Täter. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08362 / 91230 bei der Polizeiinspektion Füssen zu melden.

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – EG Woodstocks Augsburg  4:2 (2:0;1:2;1:0)

 

Tore: 1:0 (08:02) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack, Florian Graml), 2:0 (16:13) Florian Böhm (Michael Mössmer, André Reiß), 2:1 (23:02) Pietro Vacca, 3:1 (30:42) Florian Böhm (Marcus Köpf), 3:2 (37:36) Pietro Vacca (Martin Kettenberger, André Fischer), 4:2 (42:15) Christoph Pfeiffer (Florian Graml).

 

Straminuten:

ERC 2, EGW 8 + 10 (Disziplinarstrafe) + 25 (Matchstrafe) für Pietro Vacca

 

Zuschauer:  96

 

Nächstes Spiel der Flößer:

Sonntag, 24.01.2016, 18:00 Uhr:   SV Apfeldorf – ERC Lechbruck  (in Peiting)

Woodstocks zu Gast im Lechpark, Sonntag in Peiting gegen den SV Apfeldorf

 

(21.01.2016) Nach dem Spitzenspiel gegen den EV Füssen geht nun am kommenden Wochenende wieder die Punktejagd der Flößer weiter. Zunächst kommt am Freitag die EG Woodstocks Augsburg in den Lechpark und am Sonntag geht die kurze Reise nach Peiting, wo der ERC auf den SV Apfeldorf trifft.

Gegen die Woodstocks Augsburg peilt die Truppe von Michael Völk einen Heimsieg an. Hierfür wird es nötig sein, dass der ERC von Beginn an eine konzentrierte Leistung abruft, denn Augsburg ist seit Jahren ein unbequemer Gegner, der – wenn man es zulässt – auch mal für eine Überraschung gut ist. Bereits im Hinspiel taten sich die Lecher 30 Minuten schwer, bevor man ins Rollen kam und Dank dreier Tore im Mitteldrittel einen 4:1-Auswärtssieg verbuchen konnte. Die Woodstocks liegen aktuell auf dem 8. Tabellenplatz mit 17 Punkten. In Füssen verlor man Dank einer starken Torhüterleistung nur mit 0:6. Ein Wiedersehen gibt es mit dem Ex-Flößer Pietro Vacca, der vor dieser Saison nach Augsburg gewechselt ist.

Am Sonntag um 18:00 Uhr steigt dann das Derby gegen den SV Apfeldorf im Peitinger Eisstadion. Wie immer, wenn es gegen den ERC geht, wird sich Apfeldorf topmotiviert gegen die Flößer zum Kampf stellen. Das Hinspiel gewann der ERC mühevoll mit 2:0, in der Vorbereitung siegten die Flößer mit 6:3. Der SVA findet sich derzeit auf dem 10. Platz der Tabelle und hat durchaus noch Luft nach oben. Die Lecher wissen was in diesem Spiel auf sie zukommt und entsprechend wird man auch in Peiting auftreten.

Mittlerweile ist der ERC Lechbruck in der Top 3 der Liga angekommen und diesen Platz will man auch an diesem Wochenende behaupten. Wieder mit dabei sein wird Florian Graml, nach seiner Sperre im letzten Spiel. Die Flößer wollen auch gegen die vermeintlichen Kellerkinder eine Topleistung und gute Unterhaltung bieten und hoffen in beiden Spielen auf viele Anhänger, die das Team unterstützen werden.

 

Freitag, 22.01.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EG Woodstocks Augsburg

Sonntag, 24.01.2016, 18:00 Uhr: SV Apfeldorf – ERC Lechbruck (in Peiting)

Derbyniederlage gegen den EV Füssen vor ausverkauftem Haus

 

(18.01.2016) Lange haben die Anhänger im Ostallgäu darauf gewartet, am Sonntag war es dann endlich soweit: Die Flößer empfingen den Lokalrivalen und Tabellenführer EV Füssen und das Lechparkstadion war erstmals seit 37 Jahren wieder ausverkauft. Bereits eine Stunde vor Spielbeginn waren die Tribünen gut gefüllt. Auch der immer wieder einsetzende Schneeschauer konnte der klasse Atmosphäre in Lechbruck keinen Abbruch tun.

Der EV Füssen wurde von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht und überzeugte durch schnelles und dynamisches Kombinationsspiel. Der ERC hielt mit Kampf und nadelstichartigen Kontern dagegen. Der EVF machte dabei einen sehr konzentrierten Eindruck und versuchte das Heft in die Hand zu nehmen. Durch zwei Abwehrfehler in der Defensive des ERC konnte Füssen mit einem Doppelschlag in der 5. Minute mit 2:0 in Führung gehen. Das war ein Tiefschlag für die Flößer. Es benötigte einige Minuten bis die Truppe von ERC-Trainer Michael Völk den schnellen Rückstand verdaut hatte. Prompt als Lechbruck wieder zurück ins Spiel kam und einige gute Torchancen herausspielte, folgte der nächste Dämpfer mit 0:3 durch Marius Keller in der 16. Minute, womit es auch in die erste Drittelpause ging.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigten sich die Lecher bissiger und kamen mit zwei Alleingängen gefährlich vor das Tor des starken Florian Glaswinkler im EVF-Gehäuse. Dieser blieb jedoch beidemale der Sieger. Auch aus der anschließenden kurzen Druckphase der Lecher ging Füssen schadlos hervor, denn anstatt dass dem ERC der durchaus verdiente Anschlusstreffer gelingen sollte, folgte durch zwei blitzsaubere Füssener Konter infolge eines abermaligen Doppelschlags in der 25. Minute der Knockout – 5:0 für den EVF. Eine bittere Pille für den ERC, aber die Blau-Weißen hielten weiter dagegen. In der 35. Minute erzielte dann Magnus Lang im Powerplay endlich den ersten Lechbrucker Treffer an diesem Abend und die ERC-Fans jubelten frenetisch. Lechbruck war daraufhin dem zweiten Treffer näher als die Füssener einem weiteren Tor, doch Andrej Naumann war das herzlich egal und netzte kurz vor der Pause zum 6:1 für den EV Füssen ein – wieder eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des ERC.

Im dritten Drittel zeigten die Lecher Moral und Charakter. Ungeachtet des Spielstandes wollte man den zahlreichen Anhängern zeigen, dass man nicht zu Unrecht in der Spitzengruppe der Liga mitspielt. Der ERC nahm nun immer mehr das Heft in die Hand, auch deshalb weil der EVF nicht mehr so konzentriert wie zu Beginn des Spiels zu Werke ging. In der 48. Minute tobte noch einmal der Lechpark, den Michael Mössmer verkürzte auf Zuspiel von Fabian Schweiger auf 2:6 aus Lecher Sicht. Und wie immer in diesem Spiel dauerte es nicht lang und Füssen antwortete mit dem Treffer zum 2:7 eine Minute später. Chancen auf beiden Seiten waren genug vorhanden, doch es sollten in diesem denkwürdigen Derby keine weiteren Treffer mehr fallen.

Die Zuschauer erlebten ein ereignisreiches Derby über das man noch in vielen Jahren sprechen wird. Die Fans beider Lager verhielten sich vorbildlich und feierten ein gelungenes Eishockeyfest mit einer klasse Atmosphäre. Der EVF siegte am Ende verdient mit 7:2, doch der wahre Gewinner war an diesem Abend die Eishockeyregion Ostallgäu – denn wahre Liebe kennt keine Liga!

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – EV Füssen  2:7 (0:3;1:3;1:1)

 

Tore: 0:1 (04:10) Manuel Vacca (Marius Keller), 0:2 (04:32) Marc Geber (Eric Nadeau, Florian Simon), 0:3 (15:07) Marius Keller 5-4, 0:4 (24:35) Florian Simon (Marc Geber, Eric Nadeau), 0:5 (24:54) Eric Nadeau (Florian Simon, Dennis Gröger), 1:5 (34:10) Magnus Lang 5-4, 1:6 (39:21) Andrej Naumann (Florian Simon, Dennis Gröger), 2:6 (47:33) Michael Mössmer (Fabian Schweiger) 5-4, 2:7 (48:19) Vincent Wiedemann (Marius Keller, Omar Rona).

 

Strafminuten:

ERC 8, EVF 12

 

Zuschauer:    800

Generalprobe geglückt - ERC Lechbruck siegt 6:4 gegen SG Lindenberg/Lindau

(17.01.2016) Ein Spiel auf hohem Niveau und hervorragende Leistungen lieferte der ERC Lechbruck am Freitagabend gegen die SG Lindenberg/Lindau vor heimischem Publikum ab. Beide Mannschaften kämpften auf Augenhöhe und mit voller Motivation – am Ende siegten die Flößer verdient mit 6:4 (2:1; 3:3; 1:0) und übernahmen damit den dritten Tabellenplatz.

Die Lindenberger reisten, wie erwartet, mit einem gut bestückten Team im Lechparkstadion an und ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Stärke aufkommen. So übernahmen die Gäste in der 6. Spielminute die 1:0 Führung, die allerdings kaum eine Minute später durch Samuel Wörle ausgeglichen wurde. In der 16. Minute erhöhte Marcus Köpf auf 2:1 für die Flößer. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause, zuvor gab es allerdings noch eine diskutierbare 5-plus-Spieldauerstrafe für Florian Graml, der damit leider für das Sonntagsspiel gegen Füssen gesperrt wurde.
Der harte und verbissene Kampf setzte sich im weiteren Spielverlauf fort, Lindenberg glich in der 27. Minute aus und übernahm zwei Minuten später die Führung.
Den 3:3-Ausgleich erzielte Magnus Lang in der 34. Minute, danach konnte Samuel Wörle mit seinem Treffer dem ERC wiederum die Führung zurückholen. Nochmals fiel der Ausgleich kurz vor der zweiten Pause. Nur wenige Sekunden vor dem Drittelende gelang Marcus Köpf allerdings der erneute Führungstreffer zum 5:4 aus Sicht der Flößer.
Auch im letzten Spielabschnitt ließ die Spannung nicht nach, beide Mannschaften schenkten sich nichts und kämpften mit allen Kräften um einen Sieg. Fabian Bacz sorgte in der 51. Minute für einen wichtigen 6:4-Vorsprung der Gastgeber, der bis zum Spielende hielt. Auch ein Torhüterwechsel und der kurzzeitige Ersatz des Torhüters durch einen sechsten Feldspieler halfen den Gästen nicht mehr, der Sieg konnte den Flößern nicht mehr streitig gemacht werden.

„Die Mannschaft hat ein tolles Spiel abgeliefert, das war auch ein sehr wichtiges Spiel vor unserem Auftritt gegen den Topfavoriten EV Füssen“, lobte ERC-Coach Michael Völk die hoch motivierte Leistung seines Teams. (fis)

©Füssener Zeitung 2016

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau 1b  6:4 (2:1;3:3;1:0)

Tore: 0:1 (05:54) Michael Wellenberger (Simon Prell, Dominic Mahren), 1:1 (06:34) Samuel Wörle (Florian Böhm, Fabian Schweiger), 2:1 (15:27) Marcus Köpf (Patrick Völk) 5-3, 2:2 (26:41) Michael Wellenberger (Manuel Merk, Simon Prell), 2:3 (28:02) Mathias Schwarzbart (Dominic Mahren, Julian Grützmann), 3:3 (33:44) Magnus Lang 4-5, 4:3 (36:54) Samuel Wörle (Christoph Pfeiffer) 5-3, 4:4 (39:01) Michael Wellenberger (Mathias Schwarzbart, Dominic Mahren), 5:4 (39:30) Marcus Köpf (Fabian Bacz), 6:4 (50:26) Fabian Bacz (Patrick Völk).

Strafminuten:

ERC 15 + 20, SGL 16 + 10

Zuschauer:  87

Topspiel gegen Lindenberg/Lindau, dann Derby gegen den EV Füssen

 

Der ERC Lechbruck steht vor dem wohl spannendsten Eishockey-Wochenende dieser Saison. Am Freitag gastiert um 19:30 Uhr das Bezirksliga-Topteam der SG Lindenberg/Lindau 1b im Lechparkstadion und am Sonntag um 17:00 Uhr steigt das Ostallgäu-Derby gegen den Tabellenführer EV Füssen vor bereits ausverkauftem Haus.

Gegen die SG Lindenberg/Lindau 1b ist ein spannendes und enges Match zu erwarten. Genauso war es auch im Dezember, als der ERC 4 Sekunden vor Spielende den Ausgleich kassierte, dann aber im Penaltyschiessen als Sieger hervorging. Die Bayernliga-Reserve des EV Lindau überzeugt durch eine kompakte Mannschaft, die stark in der Offensive und stabil in der Defensive ist. Die Mannschaft von Gästetrainer Matthias Schwarzbart steht aktuell mit 8 Siegen aus 13 Spielen auf dem dritten Tabellenplatz. Der Sieger dieser Partie hat beste Chancen weiterhin ganz vorne mitzumischen, entsprechend wird auch die SG Lindenberg/Lindau 1b topmotiviert nach Lechbruck kommen.

Am Sonntag findet dann das lange ersehnte Heimspiel gegen den EV Füssen statt. Der EVF reist als Tabellenführer an und hat natürlich die Favoritenrolle inne. Mit 13 Siegen in 13 Spielen und einem Torverhältnis von 139:24 Toren, braucht man nicht viele Worte über die Stärke des Kaders von Trainer Thomas Zellhuber verlieren. Im Kader stehen Oberliga-Cracks wie Eric Nadeau, Andrej Naumann und Alexander Golts. Aber es gibt auch ein Wiedersehen mit den ehemaligen Flößern Omar Rona, Manuel Vacca und Dennis Gröger. Im Hinspiel verloren die Lecher deutlich mit 1:11. Allerdings war es für den ERC das erste Pflichtspiel der Saison. Nun freuen sich die Eishockeyfans in und um Lechbruck auf das Rückspiel unter etwas besseren Voraussetzungen aus Sicht der Flößer. Seit fast zwei Wochen ist das Lechparkstadion für dieses Topspiel ausverkauft! Das gab es zuletzt vor 37 Jahren in der Saison 1978/79 als Lechbruck vor 1.500 Zuschauern den ERC Ingolstadt sensationell mit 6:2 besiegte und den Aufstieg in die Oberliga Süd schaffte. Diesmal werden es gut 800 Zuschauer im rappelvollen Lechpark sein und so manch ein eingefleischter Lechbrucker Eishockeyanhänger wird sich mit glänzenden Augen an die alten Zeiten zurückerinnern.

Doch zurück zum hier und jetzt: Die Flößer gehen topmotiviert in beide Begegnungen. Das Team von ERC-Trainer Michael Völk kann sich mit einem Sieg gegen die SG Lindenberg/Lindau 1b weiter nach vorne in der Tabelle schieben und dann gegen die Übermannschaft des EV Füssen befreit aufspielen. Man will es dem EVF so schwer wie möglich machen und dieses womöglich einmalige Ereignis in vollen Zügen genießen.

 

Freitag, 15.01.2016, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindenberg 1b

Sonntag, 17.01.2016, 17:00 Uhr: ERC Lechbruck – EV Füssen

ERC erfüllt Pflichtaufgaben gegen die SG Senden/Burgau

 

(11.01.2016) Zwei Spiele, zwei Siege, 20:3 Tore – die Ausbeute an diesem Wochenende kann sich für den ERC Lechbruck sehen lassen. In beiden Spielen war mit der SG Senden/Burgau das Tabellenschlusslicht der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4 der Gegner der Flößer. Das Hinspiel am Samstagabend im Illeraustadion in Senden gewannen die Lecher mit 8:2, keine 24 Stunden später im heimischen Lechpark hieß es am Ende eines ereignisreichen Aufeinandertreffens 12:1 für den ERC.

Beim Spiel in Senden herrschte lange Zeit Nebel in der Illerau. Und es schien so, als ob sich dieser Zustand auch auf das Engagement der Flößer übertrug. Vielleicht nahm man den Tabellenletzten dann doch etwas auf die leichte Schulter. Jedenfalls gingen die Crocodiles etwas überraschend in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. Samuel Wörle antwortete mit dem 1:1 für den ERC kaum eine Minute später. Die Hausherren kämpften gegen die läuferische und spielerische Überlegenheit der Lecher an, konnten aber die erstmalige Führung des ERC durch Christoph Pfeiffer in der 14. Minute nicht verhindern. Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild: Lechbruck zwar mit zahlreichen Torchancen inklusive Pfostentreffer, dominierend aber ohne allzu großes Engagement und auf der anderen Seite ein aufopferungsvoll kämpfender, jedoch in allen Belangen unterlegener Gegner. Es sollten keine Tore mehr bis zur zweiten Pause fallen. ERC-Trainer Michael Völk hatte dann genug gesehen und stellte seine Reihen um. Mit einer klaren Ansage schickte er seine Mannen in die letzten 20 Minuten. Diese Maßnahme sollte sich auszahlen: Mit einem Doppelschlag in der 42. Minute durch Christoph Pfeiffer und Samuel Wörle zum 4:2 für den ERC wurde zur Attacke geblasen. Auf einmal lief es wie am Schnürchen und Senden hatte nun gar nichts mehr entgegenzusetzen. Mit weiteren vier Treffern durch Magnus Lang, Patrick Völk und zweimal Christoph Pfeiffer, bei einem Gegentreffer, wurde letztlich doch noch ein standesgemäßer aber glanzloser Sieg herausgespielt.

 

Spielstatistik:  SG Senden/Burgau – ERC Lechbruck  2:8 (1:2;0:0;1:6)

 

Tore: 1:0 (05:16) Kevin Grehl (Nico Stammler, Timo Bauer), 1:1 (06:11) Samuel Wörle (Jonas Seitz, Michael Mössmer), 1:2 (13:12) Christoph Pfeiffer (Matthias Köpf, Christoph Hack), 1:3 (41:08) Christoph Pfeiffer (Christoph Hack, Magnus Lang), 1:4 (41:59) Samuel Wörle (Fabian Bacz), 2:4 (48:18) Peter Gregus (Daniel Pfeffer), 2:5 (48:56) Magnus Lang (Christoph Pfeiffer), 2:6 (52:53) Christoph Pfeiffer (Magnus Lang), 2:7 (56:11) Patrick Völk (Matthias Köpf), 2:8 (59:45) Christoph Pfeiffer (Magnus Lang, Christoph Hack).

 

Strafzeiten:

SGSB 16+10, ERC 6

 

Zuschauer:  15

 

Kaum 24 Stunden später ging es gleich wieder gegen denselben Kontrahenten im Lechparkstadion ins Rückspiel. Kurz vor Spielbeginn fing es kräftig zu Regnen an. Das Match begann pünktlich, hatte allerdings in den ersten 10 Minuten wenig mit vernünftigem Eishockey zu tun. In der 3. Minute brachte Maximilian Ott die Flößer in Führung, welche in der 9. Minute durch die SG Senden/Burgau überraschend ausgeglichen wurde. Doch der ERC fand wiederum die passende Antwort und erzielte in der 10. Minute die abermalige Führung. Nun war der Regen allerdings derart stark, dass die Schiedsrichter das Spiel für rund 30 Minuten unterbrachen. Die Eismeister versuchten alles, um die Wassermassen von der Eisfläche zu bringen, doch der Himmel hatte wenig Nachsehen. Es sah lange nach einem Spielabbruch aus, bevor nach einer halben Stunde der Wolkenerguss fast vollständig zurückging. Das Eis wurde neu aufbereitet und fortan konnten die Zuschauer ein weitgehend reguläres Eishockeyspiel sehen. Bis zur 20. Minute erhöhten die Lecher dann auch auf 4:1 durch Treffer von Florian Graml und Magnus Lang. Nun haben die Flößer Blut geleckt und ließen die Gäste kaum noch aus dem eigenen Drittel kommen. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf das Tor der SG Senden/Burgau. Einziger Wermutstropfen war die teilweise schwache Chancenauswertung des ERC, aber dennoch erzielten die Lecher weitere vier Treffer in Durchgang zwei durch Christoph Hack, Florian Böhm, Samuel Wörle und Fabian Bacz. Eine Premiere erlebte der zweite Backup-Goalie des ERC Lechbruck, Klaus Vollmair, in der 27. Minute: Er kam zu seinem ersten Einsatz im Dress des ERC und lieferte eine tadellose Leistung ab. Im letzten Spielabschnitt ließen die Lecher weiterhin ihrer Spielfreude freien Lauf und schraubten das Endergebnis auf 12:1, durch Tore von Florian Graml, Maximilian Ott und Kapitän Christoph Pfeiffer (2). Es gilt überdies festzuhalten, dass die SG Senden/Burgau bei aller Unterlegenheit in beiden Begegnungen bis zum Ende aufopferungsvoll gekämpft hat und ein sehr fairer Gegner war. Lob und Dank auch an die Lechbrucker Anhänger: Bei sehr schlechten äußeren Bedingungen und dem für einen Sonntag untypisch späten Spielbeginn (19:30 Uhr) des Nachholspiels gegen Senden/Burgau, kamen trotzdem weit über 100 Zuschauer ins Lechparkstadion.

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – SG Senden/Burgau  12:1 (4:1;4:0;4:0)

 

Tore: 1:0 (02:05) Maximilian Ott (Michael Mössmer), 1:1 (08:43) Daniel Pfeffer (Eduard Hinkel), 2:1 (09:48) Michael Mössmer (Magnus Lang), 3:1 (17:04) Florian Graml (Christoph Hack, Dominik Kösl), 4:1 (19:58) Magnus Lang (Fabian Bacz), 5:1 (21:33) Christoph Hack (Florian Graml), 6:1 (22:43) Florian Böhm (Maximilian Ott), 7:1 (24:25) Samuel Wörle (Patrick Völk) 5-4, 8:1 (35:40) Fabian Bacz (Samuel Wörle, Matthias Köpf), 9:1 (42:47) Florian Graml (Christoph Pfeiffer) 4-5, 10:1 (49:14) Maximilian Ott, 11:1 (58:35) Christoph Pfeiffer (Florian Graml), 12:1 (58:46) Christoph Pfeiffer (Florian Graml).

 

Strafzeiten:

ERC 4, SGSB 8

 

Zuschauer:  102

 

Mit einem 6 Punkte-Wochenende erfüllten die Flößer ihre Pflicht und konnten weiterhin Boden auf die Spitzengruppe der Liga gut machen. Da man einige Spiele weniger als die Konkurrenz bestritten hat, ergibt die aktuelle Tabelle mit Platz 5 ein verzerrtes Bild. Mit den zweitwenigsten Niederlagen ist der ERC auf dem Wege, der erste Verfolger des Ligaprimus EV Füssen zu werden. Besonders wichtig wird deshalb das kommende Spiel am Freitag, 15.01.2016, um 19:30 Uhr gegen die SG Lindenberg/Lindau 1b. Sicherlich ein Duell auf Augenhöhe und gleichzeitig der Startschuss in ein richtig „geiles“ Eishockey-Wochenende, schließlich folgt auf das Spitzenspiel gegen Lindenberg danach am Sonntag, den 17.01.2016, der absolute Kracher: DAS Ostallgäu-Derby vor ausverkauftem Haus gegen den EV Füssen.

 

Nächste Spiele der Flößer:

 

Freitag, 15.01.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau 1b

Sonntag, 17.01.2016, 17:00 Uhr: ERC Lechbruck – EV Füssen

ERC zweimal gegen die SG Senden/Burgau

 

(08.01.2016) Am kommenden Wochenende stehen für die Flößer zwei Vergleiche gegen die SG Senden/Burgau auf dem Programm. Zunächst treten die Lecher am Samstag um 20:00 Uhr im Illeraustadion in Senden an. Am Sonntag folgt dann bereits das Rückspiel im Lechparkstadion. Der Spielbeginn ist - für Lechbrucker Sonntags-Heimspiele untypisch - erst um 19:30 Uhr. Grund hierfür ist, dass schlicht kein anderer Termin mehr frei war, denn das ursprünglich für den 27.12.2015 geplante Spiel mußte verschoben werden. Die SG Senden/Burgau konnte damals keine spielfähige Mannschaft stellen.

Senden/Burgau ziert momentan das Tabellenende der Eishockey-Bezirksliga West mit lediglich einem Pluspunkt. In der vergangenen Saison wurden die Crocodiles zweimal deutlich besiegt (10:1 und 5:1).

Und auch diesmal gehen die Lecher als Favorit ins Rennen. Zwei Siege sollen her, um weiterhin in der Spitzengruppe vertreten zu sein. Das Team um ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer wird mit dem nötigen Respekt gegen die Krokodile antreten, um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Die sechs Punkte müssen am Lech bleiben!

 

Samstag, 09.01.2016, 20:00 Uhr:  SG Senden/Burgau – ERC Lechbruck

Sonntag, 10.01.2016, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Senden/Burgau

Holpriger Jahresauftakt gegen Schongau

 

(07.01.2016) Man merkte den Flößern am Heiligdreikönigstag deutlich die spielfreien zweieinhalb Wochen über den Jahreswechsel an. Viele Unsicherheiten im Spielaufbau und ungewohnte Schwächen in der Defensive machten deutlich, dass der ERC etwas aus dem Rythmus gekommen ist. Der Schneeregen im Lechparkstadion tat sein Übriges, so dass die rund 130 Zuschauer diesmal keinen Leckerbissen zu sehen bekamen.

Bereits in der dritten Spielminute gingen die Gäste glücklich in Führung, was aber durch Florian Graml egalisiert werden konnte. In einem ausgeglichen ersten Drittel sollten keine weiteren Treffer mehr fallen, die beiden Teams neutralisierten sich weitgehend gegenseitig. Der zweite Spielabschnitt sah einen sehr pomadigen Auftritt der Lecher vor. Man ließ die U23 der EA Schongau streckenweise nach Belieben agieren. Die Mammuts nutzten dies auch zu zwei Treffern, denen Patrick Völk aber das zwischenzeitliche 2:2 entgegensetzte. Mit dem Zwischenstand von 2:3 ging es in das dritte Drittel. Der ERC versuchte nun mehr Druck auf das Schongauer Tor auszuüben und erzielte bereits in der 41. Minute den 3:3-Ausgleich. Es sah eigentlich danach aus, dass die Flößer nun Spiel und Gegner im Griff haben, doch in Unterzahl geriet man unnötig wieder in Rückstand. Lechbruck suchte sein Heil nun in der Offensive, hatte zahlreiche gute Torchancen, doch lief man in der 53. Minute abermals in einen Konter und mußte das 3:5 hinnehmen. Die junge Schongauer Truppe schaukelte diesen Vorsprung relativ souverän nach Hause und sorgte bei den Flößern am Ende für betröppelte Gesichter.

Vielleicht ist diese Freundschaftsspiel-Niederlage ein rechtzeitiger Schuss vor den Bug, denn dass das Team von Michael Völk weit mehr drauf hat wissen wir alle. Ernst wird es nun wieder am kommenden Wochenende, wenn die beiden Spiele gegen die SG Senden/Burgau auf dem Programm stehen.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – EA Schongau U23  3:5 (1:1;1:2;1:2)

 

Tore: 0:1 (02:35) Richard Schratt, 1:1 (07:50) Florian Graml, 1:2 (29:08) Lukas Henger (Florian Keppeler), 2:2 (33:03) Patrick Völk (Magnus Lang), 2:3 (33:41) Richard Schratt (Tobias Findl), 3:3 (40:36) Fabian Bacz (Marcus Köpf), 3:4 (48:04) Fabian Lipp (Dominik Ebner, Sebastian Schattmeier) 5-4, 3:5 (53:53) Tobias Findl.

 

Strafzeiten:

ERC 6, EAS 8

 

Zuschauer:  127

Erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen Schongau

 

(04.01.2016) Nach zweieinhalb Wochen Pause greift der ERC wieder ins Geschehen ein und bestreitet am Mittwoch, den 06.01.2016, um 17:00 Uhr das erste Spiel im neuen Jahr. Gegner wird die U23 der EA Schongau sein. Die jungen Mammuts spielen in der neu eingeführten U23-Bayernliga und sind dort aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Auf die Flößer wartet ein spielstarker Gegner, der sicherlich auf gehobenem Bezirksliga-Niveau anzusiedeln ist.

Beim ERC hat sich über die Feiertage das Lazarett wieder etwas gelichtet: Patrick Völk und Fahri Arslan kehren wieder in die Mannschaft zurück. Dagegen haben sich im Training erneut Marius Hack und Fabian Trakies verletzt. Hier muss man sehen wie lange die beiden ausfallen werden. Für die Flößer ist die Partie gegen Schongau eine gute Möglichkeit, um wieder in Schwung zu kommen. Denn an den kommenden zwei Wochenenden will sich der ERC von seiner besten Seite präsentieren: Zwei Vergleichen gegen das Kellerkind SG Senden/Burgau (am 09.01. in Senden und am 10.01.2016, um 19:30 Uhr Heimspiel in Lechbruck) folgt am 15.01.2016 das Heimspiel gegen die starke SG Lindenberg/Lindau, bevor am 17.01.2016 das mit Spannung erwartete Ostallgäu-Derby gegen den EV Füssen im vermutlich rappelvollen Lechparkstadion stattfinden wird.

 

Mittwoch, 06.01.2016, 17:00 Uhr:  ERC Lechbruck – EA Schongau U23  (Freundschaftsspiel)

ERC verliert knapp beim HC Maustadt

 

(22.12.2015) Eine unnötige 3:4-Niederlage (1:2; 0:0;2:1;1:0) hat der ERC Lechbruck am Sonntag beim HC Maustadt einstecken müssen – obwohl die Ostallgäuer ein hervorragendes Spiel zeigten und bis zur 58. Minute in Führung lagen. Die Schiedsrichter verhängten fragwürdige Strafen, was den Gastgebern kurz vor Schluss den Ausgleich ermöglichte. Im Penaltyschießen hatte Maustadt dann das bessere Ende.

Startschwierigkeiten gab es bei beiden Teams, der ERC zeigte dann aber ein ausgezeichnetes Spiel. Die Gastgeber legten deshalb schon früh eine sehr harte Gangart ein, was wiederholt zu schweren Zweikämpfen und Auseinandersetzungen führte. Die Schiedsrichter bestraften ausreichend: Am Ende hatten der HC 23 plus 30 und der ERC 28 plus 40 Strafminuten erhalten.

Zum Spielverlauf: Matthias Köpf traf in der 11. Minute zur Führung für die Flößer. Gut fünf Minuten später fiel der Ausgleich, aber Christoph Pfeiffer konnte noch vor der ersten Pause den alten Abstand wieder herstellen. Außer besagten Strafen geschah im zweiten Drittel nichts, Tore blieben aus.

Trainer Völk relativ zufrieden

Ähnlich verhielt es sich auch im letzten Drittel, allerdings konnte Dominik Kösl den Vorsprung des ERC in der 54. Minute in Unterzahl auf 3:1 ausbauen. Ebenfalls in Unterzahl musste der ERC kurz darauf einen Anschlusstreffer der Gastgeber hinnehmen und im Anschluss verhängte der Unparteiische gegen ERC-Spieler Marcus Köpf eine 5-plus-Spieldauerstrafe. Diese Situation nutzte Maustadt zum Ausgleich und rettete sich damit ins Penaltyschießen. Hier setzte sich Maustadt durch. Diese Niederlage war ärgerlich, weil sie die Spielstärke der Lecher nicht widerspiegelt. Trainer Michael Völk ist trotzdem relativ zufrieden mit den beiden letzten Begegnungen. Denn immerhin hat der ERC gegen favorisierte Gegner drei Punkte auf seinem Konto gutschreiben können. (fis)

 

Spielstatistik:  HC Maustadt - ERC Lechbruck  4:3 n. P. (1:2;0:0;2:1;1:0)

 

Tore: 0:1 (10:25) Matthias Köpf, 1:1 (16:07) Dennis Schirmmacher, 1:2 (17:54) Christoph Pfeiffer, 1:3 (53:24) Dominik Kösl, 2:3 (56:22) Armin Ullmann, 3:3 (58:53) Florian Jahrmann, 4:3 (60:00) Ingo Nieder (Penalty).

 

Strafzeiten:

 

HCM 23 + 30, ERC 28 + 40

Topspiel in Memmingen – ERC zu Gast beim HC Maustadt

 

(18.12.2015) So langsam beginnt die heiße Phase in der Eishockey-Bezirksliga. Es kristallisiert sich mit Buchloe, Füssen, Maustadt und Lechbruck ein Spitzenquartett heraus und jedes dieser Teams muss punkten um oben dran zu bleiben. Umso brisanter ist es wenn zwei Topteams direkt aufeinandertreffen. Das wird am Sonntag um 18:30 Uhr in der Eishalle Memmingen der Fall sein, wenn es zum Klassiker zwischen dem HC Maustadt und dem ERC Lechbruck kommt. In den vergangenen Spielzeiten war das Duell beider Clubs stets ein Ringen um die ersten drei Plätze. Dabei gewann meist das Heimteam, eine Serie die diesmal durchbrochen werden soll. Der HCM ist nach wie vor stark besetzt: Die Stars der Mannschaft sind Jimmy Nagle, Martin Löhle, Philipp Hacker und Armin Ullmann – allesamt Cracks mit höherklassiger Erfahrung. Offensiv stark und defensiv stabil – es ist eine harte Nuss, welche die Flößer zu knacken haben. Aktuell stehen die Maustädter mit einem Spiel mehr als der ERC auf dem 4. Tabellenplatz. Und wie bei den Flößern steht auch beim HCM bisher nur eine Niederlage zu Buche. Diese haben sich die Memminger zu Hause gegen den ESV Buchloe 1b eingebrockt (2:4). Damit ist klar, dass der HC Maustadt am Sonntag bereits gehörig unter Druck steht, denn bereits eine Woche später kommt der EV Füssen zum Gastspiel in die Eishalle am Hühnerbergweg. Verliert der HCM gegen die Flößer und den EVF, kann man das selbsternannte Ziel Meisterschaft ad acta legen.

Die Lecher ihrerseits liegen absolut im Soll und wissen nach sechs Siegen in Folge um ihre Stärke. Auch wenn die Trauben beim HC Maustadt hoch hängen werden und der ERC einen Sahnetag erwischen muss – die Flößer fahren nach Memmingen um zu punkten. Das Team von ERC-Trainer Michael Völk hat diese Woche eine intensive Vorbereitung auf das Spiel hinter sich gebracht und geht topmotiviert in das Spitzenduell. „Es ist unser Ziel nicht ohne Punkte aus Memmingen zurückzukehren“, so die klare Ansage des ERC-Coach. Die Zuschauer erwartet also ein Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe und sicherlich werden sich auch wieder einige Lechbrucker Schlachtenbummler auf den Weg machen, um die Flößer zu unterstützen.

 

Sonntag, 20.12.2015, 18:30 Uhr:  HC Maustadt – ERC Lechbruck

Flößer weiterhin auf Erfolgskurs

 

(14.12.2015) Der ERC Lechbruck hat sich in der Spitzengruppe der Eishockey-Bezirksliga festgesetzt. Mit zwei weiteren Siegen am vergangenen Wochenende wurde die Erfolgsserie auf nunmehr sechs Pflichtspielsiege nacheinander ausgebaut. Einem 3:1-Heimsieg gegen Tabellenführer Buchloe folgte am Sonntag ein 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen in Lindenberg.

Am Freitag sahen die rund 150 Zuschauer im Lechparkstadion ein kampfbetontes und schnelles Spiel gegen den Tabellenersten ESV Buchloe 1b. In den ersten 10 Minuten mussten die Lecher gleich dreimal in Unterzahl einige brenzlige Situationen überstehen. Doch die Defensive hielt stand und mit Torhüter Markus Echtler hatte der ERC einen souveränen Rückhalt. Nun kamen die Flößer immer besser in Fahrt und drückten vehement auf das Tor der Gäste. In der 17. Spielminute war es dann soweit: Patrick Völk nutzte die Gelegenheit und überraschte Gästetorhüter Gregor Schapke mit einem Schuss über die Schulter zum 1:0. Im zweiten Drittel legten die Flößer nochmal eine Schippe drauf und waren die spielbestimmende Mannschaft. Zunächst war es Samuel Wörle mit dem zweiten ERC-Treffer (32.) und dann legte Dominik Kösl in der 36. Minute das 3:0 nach. Ein starkes zweites Drittel brachte dem ERC also eine beruhigende Führung zur Pause. Im letzten Spielabschnitt kam Buchloe dann noch einmal mit der zweiten Luft und drängte die Flößer etwas in die Defensive. Der 1:3-Anschlusstreffer in der 43. Minute kam für den ESV Buchloe zu einem günstigen Zeitpunkt, denn für eine Aufholjagd blieb noch genügend Zeit. Aber trotz der Drangphase der Gäste ließen die Lecher nichts mehr anbrennen. Teilweise mit dem nötigen Glück, aber insgesamt souverän, wurde der Heimsieg gegen einen starken Gegner nach Hause geschaukelt.

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – ESV Buchloe 1b  3:1 (1:0;2:0;0:1)

 

Tore: 1:0 (17:29) Patrick Völk (Magnus Lang, Marcus Köpf), 2:0 (31:10) Samuel Wörle (Magnus Lang, Jonas Seitz) 5-4, 3:0 (35:37) Dominik Kösl (Marcus Köpf), 3:1 (42:05) Christian Klemm (Jakob Schwarzfischer, Patrick Casaccio).

 

Strafminuten:

ERC 10, ESV 4

 

Zuschauer:  132

 

 

Am Sonntag folgte dann das erwartet schwere Auswärtsspiel bei der SG Lindenberg/Lindau 1b. Traditionell sind die Aufeinandertreffen beider Mannschaften immer sehr enge und spannende Duelle. Und auch diesmal sollten die Zuschauer im Lindenberger Waldseestadion auf ihre Kosten kommen. Den besseren Beginn hatten die Hausherren mit dem 1:0 bereits in der zweiten Minute. Die Flößer brauchten eine Weile, bis sie in die Partie fanden. Es machten sich anfangs die notwendigen Umstellungen aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Marius Hack und Patrick Völk bemerkbar. In der 10. Minute traf Michael Mößmer zum 1:1-Ausgleich und der ERC fand nun immer besser ins Spiel. Im zweiten Spielabschnitt wurde das Match nun ruppiger und die Strafzeiten häuften sich. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und trotzdem sollten in diesem Drittel keine Tore fallen. Im dritten Drittel erhöhte der ERC merklich den Druck auf die Hausherren und in der 42. Minute brachte Magnus Lang die Blau-Weißen mit 2:1 in Front. Es dauerte allerdings nicht lange bis Lindenberg die Antwort gab: In der 45. Minute war alles wieder beim Alten – 2:2. Der ERC versuchte weiter das Spiel an sich zu reißen und in der 51. Minute gelang Florian Graml das Tor zum 3:2 für Lechbruck. Nun war wieder Lindenberg an der Reihe und mit aller Macht sollte tatsächlich nochmal der Ausgleich fallen. Nur 4 Sekunden vor Spielende mussten die Flößer das 3:3 schlucken. Das war bitter! Das Spiel sollte also im Penaltyschiessen entschieden werden. Die jeweils ersten vier Schützen vergaben. Und so schnappte sich ERC-Kapitän Christoph Pfeiffer den Puck und sorgte mit dem entscheidenden Penaltytreffer letztlich für den sechsten Sieg in Folge für den ERC Lechbruck.

 

Spielstatistik:  SG Lindenberg/Lindau 1b – ERC Lechbruck  3:4 (1:1;0:0:2:2;0:1) n. P.

 

Tore: 1:0 (01:50) Matthias Speiser (Matthias Schwarzbart), 1:1 (09:45) Michael Mößmer (Maximilian Ott, Simon Straubinger), 1:2 (41:17) Magnus Lang (Christoph Pfeiffer), 2:2 (44:29) Matthias Schwarzbart (Dominic Mahren), 2:3 (50:27) Florian Graml (Magnus Lang), 3:3 (59:56) Manuel Merk (Fabian Burmann), 3:4 (60:00) Christoph Pfeiffer (Penalty).

 

Strafzeiten:

SGL 29+10+20, ERC 14+10

 

Zuschauer: 80

 

Am kommenden Wochenende steht für die Flößer nur eine Begegnung auf dem Programm, aber diese hat es in sich: Am Sonntag, den 20.12.2015, um 18:30 Uhr treten die Lecher beim HC Maustadt zum nächsten Spitzenspiel an.

Spitzenspiel gegen Buchloe – Sonntag in Lindenberg

 

(10.12.2015) Für den ERC Lechbruck steht ein wichtiges und hochinteressantes Wochenende vor der Tür. Am Freitag empfangen die Flößer um 19:30 Uhr die Bayernliga-Reserve des ESV Buchloe zum Spitzenspiel im Lechparkstadion. Zwei Tage später findet um 18:00 Uhr das Nachholspiel in Lindenberg statt.

Mit den Youngpirates vom ESV Buchloe gibt der aktuelle Tabellenführer der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4 seine Visitenkarte am Lech ab. Lediglich eine Niederlage musste der ESV bisher einstecken und zwar ein 1:12 im Heimspiel gegen den EV Füssen. Davon abgesehen präsentieren sich die Youngpirates bisher souverän und spielstark. Mit Marco Fichtl steht beim ESV ein Spieler im Kader, der bereits für die Flößer in der Landesliga aktiv war. Und auch sonst stehen ESV-Trainer Charly Schönberger einige höherklassig erfahrene Cracks zur Verfügung, die die jungen Piraten führen und somit eine mittlerweile gewachsene Mannschaft die Tabellenspitze erobert hat. In der vergangenen Saison siegten die Flößer in beiden Spielen gegen Buchloe, zu Hause mit 9:2 und auswärts mit 5:3.

Am Sonntag reisen die Lecher dann bereits zum zweiten Mal nach Lindenberg, nachdem das Spiel am 21.11.2015 wegen starken Schneefällen nach drei Spielminuten abgebrochen wurde. Die SG Lindenberg/Lindau 1b kann auf einen großen Kader zurückgreifen, der sich vorwiegend aus Bayernliga-erfahrenen Cracks und gut ausgebildeten Nachwuchsspielern zusammensetzt. Mit zwei Spielen mehr als der ERC, liegt Lindenberg aktuell auf dem 4. Tabellenplatz der Bezirksliga. Wie in den vergangenen Jahren auch, so wird auch diesmal ein enges Spiel im Lindenberger Waldseestadion erwartet. Letzte Saison siegte der ERC in Lindenberg knapp mit 3:2 – so darf es auch diesmal sein.

Für die Mannschaft von ERC-Trainer Michael Völk steht also ein wegweisendes Wochenende auf dem Programm. Mit vier Siegen in Folge sind die Flößer das Team der Stunde und nun gilt es zu beweisen, dass sich der ERC in der Spitzengruppe behaupten und festsetzen kann. Die Lecher gehen topmotiviert in die beiden Begegnungen und wollen unbedingt weiter punkten. Für das Heimspiel gegen Buchloe hofft der ERC wieder auf zahlreiche Zuschauer, die die Flößer lautstark unterstützen. Die Wetterprognose für Freitag Abend passt, die Stimmung im Team ist gut – es kann losgehen!

 

Freitag, 11.12.2015, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – ESV Buchloe 1b

Sonntag, 13.12.2015, 18:00 Uhr: SG Lindenberg/Lindau 1b – ERC Lechbruck

Pinguine gegen den ERC chancenlos

 

(07.12.2015) Der ERC Lechbruck hatte einen optimalen Lauf in einem Heimspiel, bei dem beim Gegner rein gar nichts zu laufen schien. So kann man nach der Begegnung der Flößer gegen die Pinguine des EV Königsbrunn am Freitagabend im Lechparkstadion resümieren. Immerhin stand nach dem Spiel ein klares und eindeutiges 13:2 für die Heimmannschaft auf der Anzeigetafel.

Eigentlich war schon ziemlich früh klar, wer in dieser Begegnung Herr der Lage ist und den Ton deutlich angibt. Bereits in der 6. Spielminute eröffnete Simon Straubinger den Torreigen der Lecher mit dem ersten Treffer. Weitere folgten von Patrick Völk (13.), Fabian Schweiger (15.) und Maximilian Ott (17.), womit man die Pinguine mit einem 0:4-Rückstand in die erste Pause schickte.

Der zweite Spielabschnitt lief aus Sicht der Gastgeber gleichsam, die Folge waren sechs weitere Treffer durch Patrick Völk (2), Christoph Pfeiffer, Marius Hack, Maximilian Ott und Dominik Kösl. Nur einen Treffer in der 38. Minute hatten die Gäste dagegenzusetzen, zweiter Zwischenstand somit 10:1 für den ERC. Florian Graml schloss sich den erfolgreichen Torschützen zu Beginn des letzten Drittels mit dem 11:1 an, kurz darauf verkürzte Königsbrunn nochmals auf 11:2, allerdings folgten noch zwei ERC-Treffer durch Christoph Hack und Marcus Köpf zum 13:2-Endstand.

„Bei uns lief heute Abend alles sehr gut – Königsbrunn hatte scheinbar gerade heute einen schwarzen Tag“, resümierte Trainer Michael Völk nach dieser besonderen Begegnung. Trotz der Gegnerschwäche war er stolz auf sein Team, das an diesem Abend ein besonders gutes Zusammenspiel und volle Konzentration zeigte. Mit jeweils sechs Strafminuten war diese Begegnung zudem auch erfreulich fair verlaufen.

Am kommenden Freitag steigt nun das Spitzenspiel der Eishockey-Bezirksliga im Lechparkstadion, wenn um 19:30 Uhr der ERC Lechbruck den Tabellenführer ESV Buchloe 1b empfängt.

 

Spielstatistik:    ERC Lechbruck – EV Königsbrunn  13:2 (4:0;6:1;3:1)

 

Tore: 1:0 (05:36) Simon Straubinger (Maximilian Ott), 2:0 (12:29) Patrick Völk (Simon Straubinger, Jonas Seitz), 3:0 (14:13) Fabian Schweiger (Marius Hack, Jonas Seitz), 4:0 (16:16) Maximilian Ott (Florian Graml, Christoph Hack), 5:0 (20:18) Christoph Pfeiffer, 6:0 (22:06) Patrick Völk (Marius Hack), 7:0 (25:42) Patrick Völk (Marius Hack), 8:0 (32:13) Marius Hack (Fabian Bacz), 9:0 (34:45) Maximilian Ott (Simon Straubinger), 9:1 (37:23) Sebastian Mayr, 10:1 (39:26) Dominik Kösl (Magnus Lang), 11:1 (43:44) Florian Graml (Magnus Lang, Christoph Pfeiffer), 11:2 (48:41) Markus Hartmann (Tobias Egger), 12:2 (54:42) Christoph Hack (Christoph Pfeiffer, Dominik Kösl) 5-4, 13:2 (56:14) Marcus Köpf.

 

Strafminuten:

ERC 6, EVK 6

 

Zuschauer:   101

ERC empfängt Pinguine aus Königsbrunn

 

(03.12.2015) Der ERC Lechbruck hat am Freitag um 19:30 Uhr die Pinguine des EV Königsbrunn im Lechparkstadion zu Gast. Die Gäste kommen mit einer recht jungen Mannschaft, denn der EVK setzt ähnlich wie die Flößer, komplett auf den eigenen Nachwuchs. Nach der Auflösung des alten ESV Königsbrunn gründeten sich in der Brunnenstadt zwei neue Eishockeyclubs: Der EHC Königsbrunn, der ausschließlich eine Seniorenmannschaft betreibt und gleich auf Anhieb in der Saison 2013/14 von der Bezirksliga in die Landesliga aufstieg. Und der EV Königsbrunn „Die Pinguine“, dem der Nachwuchs unterstellt wurde. Seit dieser Spielzeit treten die Pinguine nun auch mit einer 1. Mannschaft in der Eishockey-Bezirksliga an. Mit einem ausgeglichenen Punktekonto (9 Punkte mit 3 Siegen und 3 Niederlagen) stehen die Pinguine aktuell auf dem 6. Tabellenplatz.

Die Flößer haben sich klar weitere 3 Punkte zum Ziel gesetzt. Nach dem 4:1-Erfolg in Augsburg am vergangenen Wochenende und einer Serie von drei Siegen in Folge, haben die Lecher Selbstvertrauen getankt und gehen hoch motiviert ins Spiel. Die Truppe von Michael Völk will ihre Heimstärke unter Beweis stellen und hofft dabei erneut auf zahlreiche Anhänger und Fans.

 

Freitag, 04.12.2015, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Königsbrunn

Dritter Sieg in Folge

 

(30.11.2015) Der ERC Lechbruck hat am Samstag bei den Woodstocks Augsburg klar mit 4:1 (1:1;3:0;0:0) gewonnen. Für die Lecher war es der dritte Sieg in Folge. Aufregend war vor allem der zweite Spielabschnitt, in dem sich die Gastgeber durch viele Strafzeiten und Disziplinarstrafen selbst schwächten. Die Flößer nutzten diese Gelegenheit und zogen davon.

Läuferisch war der ERC klar überlegen und sorgte bei den Gastgebern damit für Nervosität. Die Situation führte im zweiten Drittel zu Aktionen, die zu Strafzeiten führten, worauf heftige Auseinandersetzungen der Woodstocks mit den Schiedsrichtern folgten. Am Ende hatte Augsburg 47 Strafminuten, zwei Spieldauer- und eine Matchstrafe auf dem Konto.

Zu Spielbeginn lief die Begegnung noch ausgeglichen: Auf Zuspiel von Marius Hack brachte Patrick Völk den ERC in der 11. Minute in Führung – in der 19. Minute erzielte Alexander Breitner den Ausgleich. In dem besagten zweiten Drittel erspielten sich die Lecher durch Treffer von Fabian Bacz (Marius Hack) und zweimal Simon Straubinger (Maximilian Ott, Fahri Arslan) den 4:1-Vorsprung. Das Schlussdrittel blieb zwar torlos, doch behielt der ERC weiter die Oberhand, wobei an diesem Abend vor allem die jungen Spieler sehenswerte Leistungen zeigten.

 

Spielstatistik EG Woodstocks Augsburg – ERC Lechbruck:

 

Tore: 0:1 (10:14) Patrick Völk (Marius Hack, Fabian Bacz), 1:1 (18:42) Alexander Breitner (Johannes Schindler), 1:2 (27:07) Fabian Bacz (Marius Hack, Patrick Völk), 1:3 (28:37) Simon Straubinger (Maximilian Ott, Jonas Seitz), 1:4 (35:12) Simon Straubinger (Fahri Arslan, Jonas Seitz).

 

Strafminuten:

EGW 47+80, ERC 18

 

Zuschauer:  50

ERC zu Gast bei Woodstocks Augsburg

 

(27.11.2015) Am Samstag treten die Flößer zum Auswärtsmatch im Eisstadion Haunstetten gegen die EG Woodstocks Augsburg an. Die Woodstocks haben bereits sieben Spiele absolviert, davon konnten drei gewonnen werden. Mit derzeit acht Punkten steht die EGW auf dem 5. Platz der Bezirksliga Gruppe 4. Lieferten die Augsburger am vergangenen Wochenende beim 0:6 in Füssen noch eine mehr als respektable Defensivleistung ab, folgte daraufhin eine doch etwas überraschende 2:4-Heimniederlage gegen den ESV Türkheim. Augsburg hat also etwas gut zu machen und wird sich dementsprechend gegen den ERC rehabilitieren wollen. Ein Wiedersehen gibt es in diesem Spiel mit einem altbekannten Ex-Flößer, der nun beruflich bedingt lechaufwärts dem Puck nachjagt: Pietro „Pizza“ Vacca wechselte zu Saisonbeginn zu den Woodstocks und wird jetzt auf seinen ehemaligen Club treffen.

Die Lecher haben eine intensive Trainingswoche hinter sich und nach den zuletzt eher bescheidenen Auftritten ist davon auszugehen, dass gegen Augsburg eine konzentrierte und solide Leistung auf’s Eis gebracht wird. Das Team von ERC-Trainer Michael Völk hat in der Vorbereitung auf das einzige Spiel an diesem Wochenende die Schlagzahl deutlich erhöht und fährt nach Augsburg um zu punkten. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut und die Flößer sind heiß auf den dritten Sieg in Folge.

 

Samstag, 28.11.2015, 20:30 Uhr, Eisstadion Haunstetten:

 

EG Woodstocks Augsburg – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck fährt nach Lindenberg

 

(20.11.2015) Das Team der Flößer tritt am Samstag die Reise nach Lindenberg an. Trotz des wechselhaften Wetters wird das Spiel im offenen Eisstadion im westlichen Allgäu stattfinden. Die Lecher hatten in dieser Woche bereits Erfahrungen mit den widrigen Wetterbedingungen auf eigenem Eis gemacht, so dass keine der beiden Mannschaften Nachteile erfahren dürfte. „Das sind nun einmal unsere Bedingungen mit einem offenen Eisstadion, damit müssen und werden wir leben“ sagte ERC-Trainer Michael Völk noch nach dem Training am Donnerstag und lässt auch deshalb für das Spiel bei der SG Lindenberg/Lindau 1b keine Ausreden gelten.

Die SG Lindenberg/Lindau 1b kann auf einen großen Kader zurückgreifen, der sich vorwiegend aus älteren erfahrenen Cracks mit Bayernliga-Vergangenheit und gut ausgebildeten Nachwuchsspielern aus Lindau zusammensetzt. Die Lecher bekommen es mit einem spielerisch und kämpferisch starken Kontrahenten zu tun, der sich im oberen Mittelfeld der Bezirksliga festsetzen möchte. Am vergangenen Spieltag verloren die Lindenberger das Heimspiel gegen den EV Füssen vor 300 Zuschauern (in Lindau) mit 2:7 und erreichten damit das bisher beste Ergebnis gegen den Topfavoriten der Liga.

Die Flößer müssen sich nach den beiden letzten Partien eine deutliche Leistungssteigerung auf die Fahne schreiben. Zwar konnten beide Spiele gegen Türkheim und Apfeldorf gewonnen werden. Gegen bessere Gegner hat man jedoch mit der gezeigten Einstellung und Leistung kaum eine Chance. Will die Mannschaft um Kapitän Christoph Pfeiffer um die vorderen Plätze mitspielen, muss sie bereits morgen kräftig Gas geben und ihre Möglichkeiten ausschöpfen. Fehlen werden weiterhin einige Langzeitverletzte, aber das ist ja mittlerweile nichts Neues mehr. Es gilt jetzt aufzuwachen und sich eine gute Ausgangsposition für die kommenden richtig schweren Spiele zu schaffen – Punkte müssen her.

 

Samstag, 21.11.2015, 18:00 Uhr:  SG Lindenberg/Lindau 1b – ERC Lechbruck

Arbeitssieg gegen den SV Apfeldorf

 

(16.11.2015) Bis der 2:0-Heimsieg der Flößer am Sonntag gegen die Gäste des SV Apfeldorf unter Dach und Fach war, mussten sich die 160 Zuschauer im Lechparkstadion fast bis zum Ende der Partie gedulden. Die Apfeldorfer stemmten sich mit aller Macht gegen die favorisierten Lecher und machten dem ERC das Leben äußerst schwer. Die Flößer hingegen erwischten nicht ihren besten Tag, zu leichtsinnig und behäbig präsentierten sie sich gegen einen kampfstarken SVA. Der ERC Lechbruck versuchte das Spiel zu machen und lieferte die besseren Kombinationen, jedoch verhinderte eine schwache Chancenauswertung und ein gut aufgelegter Gästetorhüter die Lechbrucker Führung. Doch auch der SV Apfeldorf kam immer wieder zu Chancen, die aber allesamt ein starker Florian Seidl im ERC-Tor entschärfte. Und so sahen die Zuschauer über weite Strecken des Spiels einen ERC, der beste Chancen vergab und so Apfeldorf im Spiel hielt. Es dauerte bis zur 58. Minute, ehe Christoph Hack den Bann brach und die Blau-Weißen mit dem Treffer zum 1:0 erlöste. Apfeldorf setzte nun alles auf eine Karte und ersetzte Torhüter Sievers durch einen sechsten Feldspieler. Doch dieser Schachzug sollte sich nicht mehr auszahlen: Marius Hack nutzte die Gelegenheit und sorgte in der 60. Spielminute für den 2:0-Endstand per Empty-Net-Goal.

Unter dem Strich zählen nur die drei Punkte und so feierten die Flößer den zweiten Sieg in Serie. Die Mannschaft um Kapitän Christoph Pfeiffer hat bewiesen, dass sie auch an einem schwachen Tag ein Spiel gegen einen kampfstarken Gegner gewinnen kann. Und diese Tatsache zeugt von einer positiven Entwicklung der Truppe von Michael Völk, zumal der ERC weiterhin ersatzgeschwächt ins Rennen geht.

Weiter geht es am kommenden Samstag, um 18:00 Uhr, wenn die Flößer zu Gast bei der SG Lindenberg/Lindau 1b sind. Das nächste Heimspiel findet am Freitag, 04.12.2015, um 19:30 Uhr, gegen den EV Königsbrunn statt.

 

Spielstatistik:  ERC Lechbruck – SV Apfeldorf  2:0 (0:0;0:0;2:0)

 

Tore: 1:0 (57:27) Christoph Hack, 2:0 (59:41) Marius Hack ENG.

 

Strafzeiten:

ERC 12+10, SVA 10

 

Zuschauer:  154

ERC am Sonntag gegen den SV Apfeldorf

 

(14.11.2015) Das nächste Heimspiel steht vor der Tür und beschert den Flößern als Gegner den SV Apfeldorf. Seit der Saison 2014/15 spielt der SVA wieder in der Eishockey-Bezirksliga und erreichte dabei in der vergangenen Spielzeit den achten Tabellenplatz. Heimspielort der morgigen Gäste ist das Eisstadion Peiting. Die bisherigen Ergebnisse der Apfeldorfer lassen darauf schließen, dass der SVA dringend Punkte benötigt und im Lechparkstadion mit viel Gegenwehr auftreten wird: 2:9 und 2:6 gegen den ESV Buchloe 1b, 4:5 nach Penaltyschießen gegen die Woodstocks Augsburg und eine deutliche 2:12-Niederlage gegen den HC Maustadt im Heimspiel am Freitag.

In einem Vorbereitungsspiel im Oktober siegten die Lecher in Peiting gegen Apfeldorf mit 6:3 (2:1;1:1;3:1). Und auch diesmal sind 3 Punkte bei den Flößern eingeplant. Trainer Michael Völk wird weiterhin auf einige Verletzte verzichten müssen, schickt aber dennoch eine starke Mannschaft ins Rennen, die die Punkte unbedingt am Lech behalten will. Dabei hoffen die Flößer trotz des wechselhaften Wetters weiterhin auf einen hohen Zuschauerzuspruch und die Unterstützung der eigenen Fans.

 

Sonntag, 15.11.2015, 17:00 Uhr, Lechparkstadion:     ERC Lechbruck – SV Apfeldorf

Sieg im ersten Heimspiel

 

(10.11.2015) Am vergangenen Sonntag feierten die Flößer mit einem 7:4-Heimsieg vor rund 170 Zuschauern gegen den ESV Türkheim eine gelungene Heimpremiere im Lechparkstadion. Nach einem holprigen Start spielten die Lecher einen ungefährdeten Sieg heraus und haben damit die ersten drei Punkte auf der Habenseite.

Der ERC Lechbruck übernahm von Anfang an das Kommando gegen eine defensiv ausgerichtete Türkheimer Mannschaft. Ein ums andere Mal kreuzten die Blau-Weißen gefährlich vor dem Tor von Gästegoalie Kevin Geiger auf, nur mit dem Torabschluss trotz bester Chancen wollte es nicht klappen. Voll auf die Offensive ausgerichtet, lief der ERC dann in zwei kaltschnäuzig abgeschlossene Konter der Gäste und sah sich dann in der 14. Minute plötzlich mit 0:2 im Rückstand. Trainer Michael Völk zog sofort die Notbremse und rüttelte sein Team mit einer Auszeit wach. Mit Erfolg: Innerhalb von drei Spielminuten war die Gästeführung wieder egalisiert. Durch Tore von Christoph Pfeiffer (16.) und Matthias Köpf (19.) ging es mit einem 2:2 in die erste Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt sahen die zahlreichen Zuschauer einen total überlegenen ERC, der den ESV Türkheim im eigenen Drittel regelrecht einschnürte. Die Lecher drehten jetzt mächtig auf und sorgten durch Tore von Jonas Seitz (24.), Samual Wörle (27.) und zweimal Florian Graml (28. und 34.) für klare Verhältnisse.

In den letzten zwanzig Spielminuten schalteten die Flößer merklich einen Gang zurück und verwalteten das Ergebnis. Zum einen steckte sicherlich den meisten noch das Spiel vom Freitag in den Knochen, zum anderen war Türkheim nicht wirklich gefährlich. Doch dies sollte sich als trügerisch herausstellen: Aus dem Nichts verkürzte der ESV in der 53. Minute auf 3:6 und legte zwei Minuten später sogar das 4:6 nach. Sollte es hier noch einmal gefährlich werden? Die Unterallgäuer bäumten sich noch einmal nach Kräften auf und wollten es nun mit der Brechstange erzwingen. Doch jetzt  hielt die ERC-Defensive stand und als Magnus Lang in der 59. Minute der Treffer zum 7:4 für den ERC gelang, war der verdiente Sieg unter Dach und Fach.

 

Weiter geht es am kommenden Sonntag, 15.11.2015, 17:00 Uhr, zu Hause im Lechparkstadion gegen den SV Apfeldorf.

 

Spielstatistik:   ERC Lechbruck – ESV Türkheim  7:4 (2:2;4:0;1:2)

 

Tore: 0:1 (09:32) Erik Scherf, 0:2 (13:25) Lorenz Gutsche (Manuel Smola), 1:2 (15:37) Christopf Pfeiffer (Matthias Köpf) 5-4, 2:2 (18:52) Matthias Köpf (Jonas Seitz), 3:2 (23:28) Jonas Seitz (Marcus Köpf), 4:2 (26:04) Samuel Wörle (Marcus Köpf), 5:2 (27:37) Florian Graml, 6:2 (33:49) Florian Graml (Christoph Pfeiffer), 6:3 (52:12) Lucas Lerchner (Michael Urbanek), 6:4 (55:05) Michael Urbanek (Dominik Demontis), 7:4 (58:23) Magnus Lang (Christoph Pfeiffer) 5-4.

 

Strafzeiten:

ERC 8, ESV 14

 

Zuschauer:  167

Ausverkauftes Haus beim Ostallgäu-Derby

 

(07.11.2015) Das mit Spannung erwartete Ostallgäu-Derby am gestrigen Abend im Bundesleistungszentrum Füssen, hielt was es versprach: Ein restlos ausverkauftes BLZ, zufriedene Gesichter auf beiden Seiten und der Nachweis, das Eishockey im Allgäu immer noch eine Zugnummer ist.

Bereits im Vorfeld war klar, dass der ERC aufgrund von zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen und gesperrten Spielern, einen sehr schweren Stand zum Ligaauftakt beim Topfavoriten EV Füssen haben wird. Dennoch, unterstützt von rund 250 ERC-Anhängern, liefen die Flößer, vor dem mit 1.500 Zuschauern ausverkauftem BLZ, mutig und kampfbereit auf. Da im Tor sowohl Stammkeeper Markus Echtler und auch Backup Fabian Trakies nicht einsatzfähig waren, gab ERC-Trainer Michael Völk diesmal dem jungen Florian Seidl das Vertrauen zwischen den Pfosten. Und Seidl sollte mehrfach im Spiel die Möglichkeit haben sich auszuzeichnen.

Im ersten Drittel versuchte der EV Füssen von Beginn an den Ton anzugeben. Die Lecher spielten aus einer stabilen Defensive heraus und setzten immer wieder nadelstichartige Konter auf das Tor von EVF-Goalie Glaswinkler. Mit dem 2:0-Pausenstand ging der erste Abschnitt leistungsgerecht zu Ende. Die Flößer kämpften verbissen um jeden Zentimeter Eis, Füssen setzte auf seine läuferische Überlegenheit – ein durchaus interessanter Vergleich.

Zu Anfang des zweiten Drittels kam Lechbruck offensiver aus der Kabine und hatte mit zwei Alleingängen jeweils hochkarätige Möglichkeiten vergeben. In dieser Phase war der ERC am Drücker, bis in der 25. Spielminute im Gegenzug der EVF auf 3:0 durch Christian Krötz erhöhen konnte. Dieser Treffer zeigte bei den Flößern Wirkung: Auf einmal lief nichts mehr zusammen und gleichzeitig drehte Füssen nun mächtig auf, um alles klar zu machen. Und so sollte es auch kommen: Innerhalb von rund 10 Minuten mussten die Flößer sechs (teils unglückliche) Gegentreffer einstecken. Ein Genickschlag für die aufopferungsvoll kämpfende junge ERC-Truppe. ERC-Trainer Michael Völk nahm eine Auszeit und eichte seine Mannen noch einmal neu ein. Letztlich ging dieses Drittel deutlich an den EV Füssen und beim ERC-Anhang machte sich ein mulmiges Gefühl breit, ob sich die Mannschaft noch einmal aufrappeln kann.

Deshalb war es besonders stark, wie die Flößer das gesamte letzte Drittel weiter verbissen einen unverzagten Kampfgeist hinlegten und immer wieder auch selbst gefährlich vor dem Füssener Gehäuse auftauchten. Die ERC-Fans feuerten ihr Team frenetisch an, die Hoffnung selbst ein Tor zu erzielen wurde nun zum Ziel gesetzt. Hinten stand der ERC wieder stabiler, überstand auch eine doppelte Unterzahlsituation, vorne fehlte einfach auch ein bisschen Glück. Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe es EVF-Stürmer Vincent Wiedemann zweistellig machte.  Den ERC-Fans war dies egal, sie feuerten ihr Team weiter an und endlich, 28 Sekunden vor dem Ende, schoss Magnus Lang den ersehnten Ehrentreffer für den ERC Lechbruck. In der Lechbrucker Kurve war die Hölle los!

Am Ende besiegt der EV Füssen unsere Flößer verdient mit 11:1. Die ERC-Cracks konnten erhobenen Hauptes das Eis verlassen und wurden von den zahlreichen ERC-Anhängern mit Applaus verabschiedet. Ein für alle Eishockeybegeisterten rundum gelungener Abend. Der ERC Lechbruck ist stolz darauf, dem neuen EVF zu einem ausverkauften Haus verholfen zu haben. Nun wird mit Spannung das Rückspiel im Januar im Lechparkstadion erwartet, das dann sicherlich auch aus allen Nähten platzen wird.

Für die Flößer geht es gleich am Sonntag, um 17:00 Uhr, weiter: Zum ersten Heimspiel im Lechpark empfängt der ERC den ESV Türkheim. Die 1. Mannschaft hofft auch hier auf viele Zuschauer und möchte einen Sieg einfahren.

 

Spielstatistik:  EV Füssen – ERC Lechbruck  11:1 (2:0;7:0;2:1)

 

Tore: 1:0 (10:45) Sascha Golz (André Bühler) 5-4, 2:0 (15:27) Marius Keller (Andreas Schorer), 3:0 (24:21) Christian Krötz (Maximilian Schorer, Eric Nadeau), 4:0 (25:49) Omar Rona (Marvin Schmid, Sascha Golts), 5:0 (30:15) Andrej Naumann (Marvin Schmid), 6:0 (31:29) Eric Nadeau (Christian Krötz), 7:0 (34:26) Marc Besl (Eric Nadeau, Maximilian Schorer), 8:0 (35:22) André Bühler (Sascha Golts, Marvin Schmid), 9:0 (38:39) Sascha Golts, 10:0 (55:43) Vincent Wiedemann (Eric Nadeau), 11:0 (59:11) Maximilian Schorer (Eric Nadeau, Christian Krötz), 11:1 (59:32) Magnus Lang

 

Strafminuten:

EVF 6, ERC 10

 

Zuschauer:        

1.490 (ausverkauft)

ERC startet mit Lokalderby in Füssen

 

Am kommenden Freitag startet nun auch der ERC Lechbruck in den Punktspielbetrieb der Eishockey-Bezirksliga. Um 19:30 Uhr steigt das mit Spannung erwartete Lokalderby bei keinem geringeren Gegner als den Altmeister EV Füssen.

Der EVF musste aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten den Rückzug von der Oberliga in die Bezirksliga antreten. In einer turbulenten Sommerpause bastelte der neue Trainer der Füssener, Thomas Zellhuber, intensiv an einem schlagkräftigen Team, dass sich den direkten Aufstieg und damit Platz eins auf die Fahne geschrieben hat. Mit zahlreichen DNL2-Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und einigen Oberliga-erfahrenen Cracks (u.a. Andrej Naumann, Alexander Golts, Eric Nadeau) ist der „neue EVF“ durchaus in der Lage durch die Liga zu marschieren. Wo im letzten Jahr noch Oberligateams vor 400 bis 600 Besuchern spielten, werden gegen den ERC am Freitag rund 1.000 Zuschauer erwartet. Der EV Füssen wird nicht zuletzt deshalb schon als der FC Bayern der Bezirksliga bezeichnet und gilt als Topfavorit. Dies zeigen auch die bisherigen Ergebnisse des vergangenen Wochenendes: Im Heimspiel gegen die SG Lindenberg überzeugte Füssen beim 11:1-Sieg vor 820 Zuschauern. Das Match in Buchloe gewann die Zellhuber-Truppe ebenfalls deutlich mit 12:1.

Beim ERC Lechbruck freuen sich alle dass es endlich losgeht. Etwas Sorgenfalten bereitet Trainer Michael Völk die lange Verletztenliste der Flößer: Nicht weniger als fünf Stammkräfte fallen zum Teil langfristig aus, unter anderem auch Stammtorhüter Markus Echtler. Dadurch hat der ERC eine gewaltige Aufgabe vor sich, aber die Mannschaft ist zusammengerückt und will sich trotz aller Handicaps so teuer wie möglich verkaufen. Es gilt gegen die neu entfachte Euphorie und spielerische Klasse des EV Füssen bestmöglich dagegenzuhalten und Gas zu geben. Unterstützt werden die Flößer von den eigenen Anhängern: Ein vollbesetzter Fanbus und zahlreiche Privatfahrer werden sich auf den Weg ins Bundesleistungszentrum Füssen machen und zusammen mit dem Team eine Einheit bilden. Die Trauben hängen sicherlich hoch in diesem Derby, die Voraussetzungen vor dem Spiel könnten nicht unterschiedlicher sein und Füssen ist der klare Favorit. Aber der Reiz dieser Begegnung ist es, dieses Highlight vor einer zu erwartenden große Kulisse zu meistern. Man darf gespannt sein wie sich unsere junge Truppe schlagen wird.

 

Freitag, 06.11.2015, 19:30 Uhr, BLZ:   EV Füssen – ERC Lechbruck

Zwei Siege für den ERC Lechbruck

 

Der ERC Lechbruck kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Mit zwei ungefährdeten Siegen gegen Gegner mit der gleichen Kragenweite zeigten die Flößer, dass sie sich spielerisch verbessert und das Toreschießen nicht verlernt haben. Als Wermutstropfen gibt es weitere verletzungsbedingte Ausfälle zu vermelden.

Am Samstag hieß der Gegner im Bundesleistungszentrum Füssen HC Silvaplana, ein Nachbarort von St. Moritz in der Schweiz. Silvaplana spielt in der Graubündener Liga auf Natureis. Die Eisbereitung ist aber nach Aussage der Offiziellen des HCS in einer Höhe von 1.500 m kein Problem. Die Gäste aus der Schweiz absolvierten ein Trainingslager in Füssen und waren vielleicht deshalb gegen den ERC etwas müde. Das soll den ordentlichen Auftritt der Flößer aber nicht schmälern. Die Lecher zeigten in diesem Match ihre spielerische Linie, denn zehn Tore müssen auch erst einmal erzielt werden. An diesem Tag konnten insbesondere die ersten beiden Reihen überzeugen, allen voran der vierfache Torschütze Christoph Pfeiffer. Alles in allem ein gelungenes Trainingsspiel, bei dem die Flößer aber nicht übermäßig gefordert wurden.

Die Tore für den ERC schossen: Pfeiffer (4), Bacz (2), Hack C., Hack M., Völk, Straubinger

Interessant war dann der Vergleich mit dem Ligakonkurrenten SV Apfeldorf, einen Tag später. Nun musste sich zeigen, ob das Spiel am Vortag noch in den Hemden hing, oder ob die Flößer konditionell in der Lage sind ein Doppelspielwochenende an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu meistern. Dies ist der jungen Truppe gelungen. Sie konnte im Eisstadion Peiting gegen den SVA im dritten Drittel sogar noch zulegen und war insgesamt die deutlich bessere Mannschaft. In zweiten Spiel überzeugte diesmal die zweite Sturmreihe mit Bacz, Völk und Hack, die vier Tore erzielten, sowie die durch die vielen verletzten Spieler neu formierte 3. Reihe, die zwei Tore zum nie gefährdeten Sieg beisteuerte.

Die Tore für den ERC schossen: Bacz (2), Völk, Ott, Hack M., Seitz

 

Die Verletztenliste wird immer länger:

Neben den langzeitverletzten Dubitzky und Böhm, kommen nun noch die Ausfälle von Markus Sadkowski und Markus Echtler hinzu. Unser Stammtorhüter hat Probleme mit der Schulter. Ob er es schafft bis zum Lokalderby in Füssen in den Kader zurückzukehren ist mehr als fraglich. Markus Sadkowski hat sich beim Fußball einen Kreuzbandriss zugezogen – unser Langzeitverletzter Nummer 3!

Deshalb zahlt es sich nun aus, dass ERC-Trainer Michael Völk auch die Jugendspieler im Training mit eingebunden hat. Voraussichtlich werden wir den ein oder anderen in einem Meisterschaftsspiel auflaufen sehen.

Die Flößer haben jetzt noch zweieinhalb Wochen bis zum Punktspielauftakt, ab jetzt geht es um die Feinabstimmung. Michael Völk: „Es wird nun auch endlich Zeit, dass wir wieder im eigenen Lechparkstadion trainieren können. Dies gibt uns jedes Jahr nochmal einen Schub nach vorne“.

Die neuen Trikots der Flößer zur Saison 2015/16:

(zum Vergrößern anklicken)

Testspiel-Niederlage gegen Donau Devils

Die Flößer waren am Freitag beim ambitionierten Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm zu Gast und machten trotz der 1:5-Niederlage wieder ein Schritt nach vorn.

Die Donau Devils haben ihren Kader nochmals verstärkt und werden sicherlich die vorderen Plätze in der Eishockey-Landesliga anvisieren. Die Hausherren traten die Generalprobe gegen unsere Flößer in Bestbesetzung an und man merkte, dass die Vorbereitungsphase der Ulmer im Gegensatz zu derer des ERC schon weiter fortgeschritten ist. Die Lecher hielten trotz des Zwischenstandes von 0:2 nach dem ersten Drittel gut dagegen. Die Flößer vermieden diesmal überflüssige Strafzeiten, was sich natürlich positiv auf das Spielgeschehen und die Kraftreserven der ERC-Cracks auswirkte. Auch im zweiten Drittel waren die Schwaben das tonangebende Team, doch auch die Flößer wussten ihrerseits mit einigen gut herausgespielten Kontern zu gefallen. Samuel Wörle konnte in der 40. Minute zum 1:4 aus Lecher Sicht verkürzen. Der Assist kam von Marcus Köpf. Im letzten Spielabschnitt erhöhte der VfE noch auf den Endstand von 5:1 und ging als verdienter Sieger vom Eis.

Für den ERC geht es am kommenden Wochenende mit einem Doppelpack weiter:

Am Samstag, den 17.10.2015, kommt es im BLZ Füssen zum internationalen Vergleich gegen den HC Silvaplana aus der Schweiz. Einen Tag später kreuzen die Flößer in Peiting ihre Schläger gegen den Ligakonkurrenten SV Apfeldorf. Spielbeginn ist jeweils um 18:00 Uhr.

 

Spielstatistik:  VfE Ulm/Neu-Ulm – ERC Lechbruck  5:1 (2:0;2:1;1:0)

Tore: 1:0 (02:06) Holzapfel, 2:0 (19:49) Kozlovsky (Dschida), 3:0 (30:09) Falkenberger (Marino), 4:0 (38:28) Kozlovsky (Picha), 4:1 (39:25) Wörle (Köpf Marcus), 5:1 (51:42) Lang (Hlozek)

Strafminuten:   VfE 12, ERC 4

Zuschauer:         80

Für den ERC Lechbruck spielten:

Florian Seidl, Fabian Trakies, Fabian Schweiger, Matthias Köpf, Maximilian Ott, Magnus Lang, Patrick Völk, Michael Mößmer, Christoph Pfeiffer, Samuel Wörle, Marcus Köpf, Marius Hack, Florian Graml, Christoph Hack, Fabian Bacz.

Flößer zahlen bei ersten Testspielen Lehrgeld

Mit zwei Freundschaftsspielen in zwei Tagen setzte der ERC Lechbruck seine Vorbereitungsphase für die neue Saison fort. Dabei setzte es zwei Niederlagen, aus denen die junge ERC-Truppe ihre Lehren ziehen wird.  

Am Samstag kreuzten die Lecher zum Auftakt die Schläger mit der U23-Mannschaft der EA Schongau. Das erste Drittel gestaltete sich spielerisch ausgeglichen, die Flößer hatten zahlreiche Chancen, jedoch wurde viel zu offensiv gespielt und damit die Defensive vernachlässigt. Es wurde deutlich, dass die Flößer noch nicht ihren Spielrythmus gefunden hatten, viel zu langsam agierten und den Gegenspielern zu viel Raum ließen. Auch wurden die Jugendspieler mit langen Einsatzzeiten bedacht. So wurde der ERC mehrmals eiskalt ausgekontert und geriet mit 0:5 nach dem ersten Abschnitt in Rückstand. In den letzten beiden Dritteln legten die Lecher eine Schippe drauf und konnten das Ergebnis noch etwas verschönern.

Spielstatistik:  EA Schongau U23 – ERC Lechbruck  7:3 (5:0;1:2;1:1)

Tore: 1:0 (00:52) Nierer (Schratt), 2:0 (07:14) Nierer (Mertes), 3:0 (11:33) Fend (Henger, Steindl), 4:0 (13:04) Schratt, 5:0 (18:32) Findl (Schratt), 5:1 (21:12) Graml (Lang, Hack C.), 5:2 (23:13) Wörle (Mößmer, Sadkowski), 6:2 (31:31) Mertes (Lipp), 6:3 (42:56) Sadkowski, 7:3 (50:36) Kropp (Steindl)

Strafminuten:   EAS 14+10, ERC 10

Zuschauer:         47

Für den ERC Lechbruck spielten:

Florian Seidl, Markus Echtler, Fahri Arslan, Maximilian Ott, Magnus Lang, Oskar Lassek, Patrick Völk, Michael Mößmer, Samuel Wörle, Jonas Seitz, Marcus Köpf, Marius Hack, Florian Graml, Christoph Hack, Markus Sadkowski, Fabian Bacz.

 

Einen Tag später ging es zum Landesliga-Topteam Pfronten Falcons. Im ersten Drittel konnten die Flößer noch mithalten. Ein starker EV Pfronten forderte die Lecher von Anfang an und mit zahlreichen Strafzeiten machte sich die Mannschaft von Michael Völk das Leben zusätzlich selbst schwer. Die Defensive inklusive dem hervorragendem Torhüter Markus Echtler überzeugte bis zur 30. Minute, doch dann war Schicht im Schacht. Zu viel Raum für die Gegenspieler und nachlassende Kraft beim ERC – das wusste Pfronten sehr gut zu nutzen. Der EVP ließ dabei auch erkennen, dass er über einen stärkeren Kader als letzte Saison verfügt und kurz vor dem Meisterschaftsauftakt steht. Somit schraubten die Pfrontener das Ergebnis auf 10:1 und waren der verdiente Sieger.

Spielstatistik:  EV Pfronten – ERC Lechbruck  10:1 (1:0;5:1;4:0)

Tore: 1:0 (14:23) Ziegler (Albl), 2:0 (24:10) Titsch (Hack), 3:0 (29:51) Neumann (Ziegler, Hack), 4:0 (33:14) Titsch (Ziegler), 5:0 (35:27) Titsch (Ziegler), 6:0 (38:33) Titsch (Hack), 6:1 (38:55) Völk (Graml), 7:1 (48:57) Ziegler (Hack), 8:1 (51:37) Titsch (Hack), 9:1 (54:42) Böck (Titsch, Bach), 10:1 (54:59) Bach (Böck)

Strafminuten:   EVP 6, ERC 17+30

Zuschauer:         46

Für den ERC Lechbruck spielten:

Markus Echtler, Florian Seidl, Matthias Köpf, Magnus Lang, Fahri Arslan, Fabian Schweiger, Fabian Bacz, Patrick Völk, Christoph Hack, Marius Hack, Christoph Pfeiffer, Samuel Wörle, Jonas Seitz, Marcus Köpf, Michael Mößmer, Florian Graml.

 

Trotz der beiden Niederlagen ist die Stimmung in der Mannschaft gut. Das erste Spielwochenende hat die Fehler und Schwächen aufgezeigt, hier kann man nun im Training ansetzen. Am kommenden Freitag geht es zu den Donau Devils nach Ulm (Landesliga). Das wird sicherlich nicht einfacher als gegen den EV Pfronten. Aber das sind Spiele aus denen die junge Truppe lernen kann – und das ist das Ziel.

Sonstiges:

Stefan Dubitzky hat sich verletzt (Innenband- und Kreuzbandriss) und fällt die komplette Saison aus. Florian Böhm muss mindestens 4 Wochen verletzungsbedingt pausieren und wird operiert.

 
 

 

Die Flößer bleiben ihrem Konzept treu

Der ERC Lechbruck bleibt seinem Konzept treu und setzt weiter auf seinen Nachwuchs. Trainer Michael Völk hat sieben Eigengewächse in den erweiterten Kader der Flößer berufen. Fahri Arslan, Markus Wohlfarter, Jonas Seitz, Simon Straubinger, Marcus Köpf, Oskar Lassek und Christian Lory. Fast als „Neuzugang“ kann zudem Florian Böhm bezeichnet werden, der die letzte Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses verletzt aussetzen musste. Insgesamt umfasst der ERC-Kader 2015/16 bis dato 26 Spieler (3 Torhüter, 7 Verteidiger, 16 Stürmer).

Kader ERC Lechbruck 2015/16:

Tor:                  Markus Echtler, Florian Seidl, Fabian Trakies

Verteidigung:    Florian Böhm, Dominik Kösl, Matthias Köpf, Magnus Lang, Fahri Arslan, Fabian Schweiger, Maximilian Ott

Angriff:             Fabian Bacz, Patrick Völk, Christoph Hack, Marius Hack, Christoph Pfeiffer, Samuel Wörle, Markus Wohlfarter, Jonas Seitz, Stefan Dubitzky, Simon Straubinger, Marcus Köpf, Michael Mößmer, Oskar Lassek, Florian Graml, Christian Lory, Markus Sadkowski

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