Offizielle Homepage des ERC Lechbruck e.V.
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Berichte 1. Mannschaft

Flößer verlieren das erste Testspiel nach Verlängerung

 

(20.09.2020) Am Freitagabend gastierte der ERC Lechbruck im Peißenberger Eisstadion zum „kleinen Derby“ gegen den Ligakonkurrenten SC Forst. Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, denn erst seit Samstag sind wieder Zuschauer in Eisstadien erlaubt. Sein Debüt im ERC-Trikot gab Neuzugang Jason Lavallee, der quasi vom Flugzeug auf das Eis kam und bereits zeigte, dass er die gewünschte Verstärkung sein wird.

 

Die Flößer zeigten von Beginn an eine couragierte Leistung gegen einen Gegner, der mit neun Neuzugängen vehement aufgerüstet und als Saisonziel das Erreichen der Play-Offs zur Bayernliga verkündet hat. Im Tor begann Lukas Bauer. Beim Aufsteiger aus Lechbruck fehlten Matthias Erhard, Marcus Köpf, Magnus Lang, Kristian Kavecky und Markus Sadkowski. Im ersten Drittel hatten die Lecher leichte Spielvorteile und machten den Nature Boyz durch konsequentes Körperspiel das Leben schwer. In der 5. Spielminute hatten die Hausherren eine 5:3-Überzahl, scheiterten jedoch an der sicher stehenden Abwehr der Flößer, die postwendend einen Konter einleitete, wodurch Stefan Dubitzky allein auf den guten SCF-Torwart Scholz lief und diesem keine Chance ließ – 1:0 für den ERC Lechbruck und dies völlig verdient. Auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts hatten die Lecher die besseren Chancen, doch blieb es beim knappen Vorsprung bis zur ersten Pause.

 

Als beide Mannschaften zum zweiten Drittel aus den Kabinen kamen, war zu spüren, dass der Derbycharakter Einzug hielt. Forst mußte mehr machen und Lechbruck hat nun Blut geleckt. So steigerte sich das Spieltempo im zweiten Abschnitt nochmals und es wurde etwas nickliger. Das Spiel fand nun absolut auf Augenhöhe statt, wobei weiterhin der ERC die besseren Chancen hatte, jedoch mehrmals am gut aufgelegten Andreas Scholz im SCF-Tor scheiterte. Zur Hälfte des Spiels wechselte ERC-Trainer Jörg Peters die Torhüter: Für den souveränen Lukas Bauer stand nun Patrick Dietl im ERC-Tor. Immer wieder zogen die Lecher nun Strafzeiten, doch auch mehrere Unterzahlsituationen überstanden die Flößer bis zur zweiten Pause schadlos.

 

Im letzten Drittel drängten die Forster natürlich verstärkt auf den Ausgleich. Die Flößer jedoch spielten ruhig, hielten das Tempo und standen in der Defensive kompakt. Zudem konnte sich auch Patrick Dietl mit einer starken Goalieleistung mehrfach auszeichnen. Forst wollte unbedingt den Ausgleich und wurde durch die ungleiche Strafzeitenauslegung der drei „Unparteiischen“ unterstützt. In den letzten zehn Minuten befand sich der ERC fast durchgängig in Unterzahl. Das kostete natürlich Kraft, doch fast hätte es zum Sieg gereicht. Denn erst sieben Sekunden vor der Schlusssirene konnte der SC Forst, der den zwischenzeitlich eingewechselten Torhüter Hilgner durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, in 6 gegen 3 Überzahl den Ausgleich durch Sebastian Sutter zum 1:1 erzielen.

In der Verlängerung hatten beide Teams ihre Chancen, letztlich hatten die Forster das Glück auf Ihrer Seite und konnten durch Manfred Guggenmos das „Game-winning-goal“ erzielen.

 

Insgesamt können die Flößer mit der Leistung im ersten Test zufrieden sein, auch wenn es noch einige Dinge zu verbessern gibt. Hoffnungsfroh macht die Information, dass mit Kapitän Matthias Erhard und Neuzugang Alexis Gaboury-Potvin in der kommenden Woche zwei weitere wichtige Leistungsträger das Training wieder aufnehmen werden.

 

Spielstatistik:

SC Forst – ERC Lechbruck  2:1 n. V. (0:1;0:0;1:0;1:0)

Torfolge:             0:1 (04:36) Stefan Dubitzky 3-5 UZ, 1:1 (59:53) Sebastian Sutter 6-3 PP, 2:1           (62:46) Manfred Guggenmos GWG.

Strafzeiten:         SCF 10+10, ERC 27+20

Zuschauer:         Fehlanzeige

 

Nächstes Spiel:  Freitag, 25.09.2020, 20:00 Uhr: EV Pfronten – ERC Lechbruck

ERC besetzt zweite Kontingentstelle

Die Flößer verpflichten mit Alexis Gaboury-Potvin einen weiteren Übersee-Import und verstärken damit die Offensive der Lecher. Der 21-jährige Kanadier spielte zuletzt bei den West Island Shamrocks in der QJAAAHL und war dort Topscorer. Ihn zeichnen seine Spielmacherqualitäten und sein Torinstinkt aus. Alexis wird das ERC-Trikot mit der Nummer 20 tragen. Er wird am kommenden Mittwoch in Lechbruck eintreffen und am Abend im Training zum Team stoßen.

Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir haben uns Zeit gelassen und das passende Pendant zu Jason gesucht und sind überzeugt , dies mit Alexis gefunden zu haben. Wie auch Jason, wird Alexis während seiner Zeit in Lechbruck weiter online studieren. Nochmals mein herzlicher Dank für die Unterstützung unserer Sponsoren, ohne die wir diese beiden Transfers im Corona-Jahr nicht stemmen könnten. Der Vertrag gilt bis zum 31. Dezember 2020 mit Verlängerungsoption bis zum Saisonende.“

Testspielauftakt am Freitag beim SC Forst

 

(16.09.2020) Am Freitag um 20:00 Uhr beginnt für den ERC Lechbruck die Testspielphase in der Vorbereitung auf die kommende Landesliga-Saison. Das Spiel im Eisstadion Peißenberg wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, da erst ab dem 19.09.2020 Zuschauer zugelassen sind.

 

Der SC Forst hält sich mit relativ geringen finanziellen Mitteln seit Jahren beständig in der Eishockey-Landesliga. In der vergangenen Saison konnte jedoch nur knapp der Abstieg verhindert werden. Die Nature Boyz haben deshalb einige Korrekturen in der sportlichen Leitung und im Kader vollzogen: Josef Bachmeier hat das sportliche Ruder in die Hand genommen und über den Sommer einige Verstärkungen an Land gezogen. Mit den beiden Torhütern Andreas Scholz (TSV Peißenberg) und Daniel Hilgner (TSV Farchant), den Verteidigern Michael Fichtl (inaktiv), Tobias Zimmert (EA Schongau) und Maximilian Rohrbach (inaktiv), sowie den Stürmern Simon Fend, Sebastian Sutter (beide EA Schongau), Michael Kölbl (inaktiv) und Shahmir Baloch (TSV Peißenberg) stehen ganze neun Neuzugänge zu Buche. Demgegenüber gibt es mit Andreas Kreutterer, Marco Loth, Max Willberger, Julian Kraus (alle zum TSV Peißenberg) und Anton Rauh (zum EHC Königsbrunn) auch einige Abgänge. Dass dies nicht die schlechteste Maßnahme war, zeigt der 6:2-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den Ligakonkurrenten EV Fürstenfeldbruck.

 

Die Flößer befinden sich seit drei Wochen im Eistraining und stehen vor ihrem ersten Vorbereitungsspiel. Das Ziel ist es, sich so schnell wie möglich an die Landesligaluft zu gewöhnen. Dabei werden dem ERC beim Spiel gegen die Nature Boyz einige Stammkräfte fehlen. Die beiden Topscorer Matthias Erhard und Marcus Köpf steigen wegen Verletzungen erst nächste Woche wieder ins Training ein. Magnus Lang und Markus Sadkowski werden voraussichtlich ebenso nicht dabei sein, wie auch Neuzugang Jason Lavallee. Trainer Jörg Peters: „Durch einige Ausfälle konnten wir unsere Blöcke noch nicht so einspielen, wie ich mir das gewünscht hätte. So wird am Freitag auch taktisch noch nicht viel zu sehen sein. Es geht erst mal darum, die Reihen aufeinander abzustimmen und über den Kampf zum Spiel zu finden. Wir wollen so lange wie möglich dagegenhalten und sind froh dass wir nun in den Spielrhythmus übergehen.“

 

Freitag, 18.09.2020, 20:00 Uhr: SC Forst – ERC Lechbruck (in Peißenberg)

ERC Lechbruck verstärkt sich mit Jason Lavallee

 

(14.09.2020) Mit dem 24-jährigen Kanadier Jason Lavallee erhält die Offensive der Flößer Verstärkung aus Übersee. Zuletzt spielte Lavallee für Nicolet Condor in der LHSAAAQ und davor für Saint-Georges-de Beauce in der LNAH. Der Stürmer gilt als ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, schnell auf den Schlittschuhen und abschlussstark. Er wird im blau-weißen Trikot mit der Nummer 16 für die Flößer auflaufen. Ende dieser Woche wird Jason in Lechbruck eintreffen und schnellstmöglich zum Team stoßen.

 

Manfred Sitter: „Uns ist es gelungen Jason vom ERC zu überzeugen und wir sind sicher, dass er unserer Mannschaft weiterhelfen wird. Ein großer Dank geht an unsere Sponsoren, die diese Verpflichtung erst möglich machten. Der Vertrag gilt zunächst bis zum 31. Dezember 2020, mit Verlängerungsoption bis zum Saisonende.“

 

Welcome to Bavaria, Jason!

Marek Hatas verlässt den ERC Lechbruck
 
(11.09.2020) Mit Marek Hatas müssen die Flößer den Abgang eines wichtigen Leistungsträgers verzeichnen. Er wechselte zur Saison 2019/20 an den Lech und entwickelte sich schnell zum defensiven Eckpfeiler in der ERC-Abwehr. Auch menschlich werden wir ihn vermissen, war er doch bei der Mannschaft und im Umfeld sehr beliebt.
 
Leider kann Marek aus beruflichen Gründen (er betreibt zusammen mit seinem Vater eine Pizzeria in Marktoberdorf), den Aufwand für Landesliga-Eishockey nicht mehr stemmen.
 
Lieber Marek, vielen Dank für deinen Einsatz in der vergangenen Saison und für die Zukunft alles Gute!

Offiziell: Punktrunde startet am 16. Oktober mit Zuschauern

 

(09.09.2020) Der Meisterschaftsspielbetrieb für die Eishockey-Landesliga ist freigegeben und auch die Zulassung von Zuschauern ist ab dem 19.09.2020 wieder unter Einbehaltung der Hygienekonzepte möglich. Im Lechparkstadion dürfen dann 400 Zuschauer den ERC Lechbruck unterstützen.

Die Flößer starten am 16.10.2020 um 20:00 Uhr mit einem Auswärtsspiel beim SC Forst. Das erste Heimspiel findet am 30.10.2020 um 19:30 Uhr gegen den ESV Burgau statt.

 

Die Eishockey-Landesliga ist in zwei 10er-Gruppen aufgeteilt. Die Flößer spielen in der Gruppe 2. Zunächst wird in einer Hauptrunde mit 18 Spielen gespielt, diese wird am 03.01.2021 beendet. Danach schließen sich bis März 2021 die Aufstiegsrunde zur Bayernliga (Top vier) und die Abstiegsrunde an.

 

Hier der Spielplan:

 

Vorbereitungsspiele:

Freitag, 18.09.2020  19:30 Uhr                 SC Forst – ERC Lechbruck 

Freitag, 25.09.2020  20:00 Uhr                 EV Pfronten – ERC Lechbruck 

Freitag, 02.10.2020  19:30 Uhr                 ESV Burgau - ERC Lechbruck

Freitag, 09.10.2020  20:00 Uhr                 Wanderers Germering - ERC Lechbruck

Sonntag, 11.10.2020  16:30 Uhr               ESV Türkheim - ERC Lechbruck

 

Landesliga Gruppe 2:

Freitag, 16.10.2020  20:00 Uhr                 SC Forst – ERC Lechbruck 

Freitag, 23.10.2020  20:00 Uhr                 Wanderes Germering  - ERC Lechbruck 

Freitag, 30.10.2020  19:30 Uhr                 ERC Lechbruck - ESV Burgau

Sonntag, 01.11.2020  17:15 Uhr               EV Fürstenfeldbruck - ERC Lechbruck

Freitag, 06.11.2020  20:00 Uhr                 EV Pfronten - ERC Lechbruck

Sonntag, 08.11.2020  17:00 Uhr               ERC Lechbruck - SC Reichersbeuern

Freitag, 13.11.2020  20:00 Uhr                 SG Schliersee/Miesbach - ERC Lechbruck 

Sonntag, 15.11.2020  17:00 Uhr               ERC Lechbruck - SG Schliersee/Miesbach

Freitag, 20.11.2020  19:30 Uhr                 ERC Lechbruck - EV Bad Wörishofen

Sonntag, 22.11.2020  18:45 Uhr               EHC Bad Aibling - ERC Lechbruck

Freitag, 27.11.2020  19:30 Uhr                 ERC Lechbruck - SC Forst

Sonntag, 29.11.2020  17:00 Uhr               ERC Lechbruck - EHC Bad Aibling

Sonntag, 06.12.2020  17:00 Uhr               SC Reichersbeuern - ERC Lechbruck

Freitag, 11.12.2020  20:00 Uhr                 ESV Burgau - ERC Lechbruck

Sonntag, 13.12.2020  17:00 Uhr               ERC Lechbruck - Wanderers Germering

Freitag, 18.12.2020  19:30 Uhr                 ERC Lechbruck - EV Fürstenfeldbruck

Sonntag, 27.12.2020  17:00 Uhr               EV Bad Wörishofen - ERC Lechbruck

Sonntag, 03.01.2021  17:00 Uhr               ERC Lechbruck - EV Pfronten

Crowdfunding-Projekt erfolgreich

 

(22.07.2020) Wir haben es geschafft und das Crowdfunding-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Wir bedanken uns herzlich für die zahlreiche Unterstützung! Den Zielbetrag von 3.500 EUR haben wir durch eure Spendenbereitschaft deutlich übertroffen! Am Ende stehen 4.540 EUR zu Buche! Nun können wir die Kabinenerweiterung angehen und damit deutlich bessere Bedingungen im Trainings- und Spielbetrieb schaffen.

 

Ein besonderer Dank geht an die Raiffeisenbank Lechbruck, die ihren Beitrag nochmal auf 1.000 EUR aufstockte.

 

Vielen herzlichen Dank!

Neuzugang für die Flößer

 

(01.07.2020) Mit Magnus Lang kommt ein weiterer Rückkehrer zum ERC Lechbruck zurück.

Der 30-jährige Verteidiger spielte bereits beim EV Füssen in der Oberliga, ehe er zur Saison 2012/13 vom damaligen Bayernligisten ERC Sonthofen zu den Flößern wechselte. Die vergangenen eineinhalb Jahre nahm Magnus eine Auszeit.

Nun freuen wir uns sehr, dass es ihn wieder gepackt hat und heißen unser #47 herzlich willkommen zurück im Team.

Crowdfunding-Projekt für die Erweiterung der 1. Mannschaftskabine
 
(22.06.2020) WORUM GEHT ES IN DIESEM PROJEKT?
Die Umkleidekabine des Teams im Eisstadion Lechbruck ist schlicht zu klein und renovierungsbedürftig. Unsere Lösung: Erweiterung der Kabine um die doppelte Fläche mit Komplettrenovierung. Die Gemeinde Lechbruck am See beteiligt sich mit einem großen Anteil an den Materialkosten. Die Arbeitsleistung wird komplett durch die 1. Mannschaft in Eigenregie erbracht. Für die Kosten des Innenausbaus hoffen wir auf finanzielle Unterstützung durch das Crowdfunding-Projekt. Unsere 26 Spieler, die Trainer und Betreuer freuen sich schon jetzt auf das "neue Wohnzimmer" und bedanken sich herzlich für die Unterstützung!
 
 
 
WAS PASSIERT MIT DEM GELD BEI ERFOLG?
Wir kalkulieren mit rund 16.500 EUR Gesamtkosten und 100% Eigenleistung bei den Handwerkarbeiten (Maurerarbeiten, Dach- und Trockenausbau, Spenglerarbeiten, Estrich, Heizung- und Lüftungsmontage, Elektroinstallation, Fussboden legen, Innenausbau). Für jede Spende in Höhe von mindestens 5,00 EUR bezuschusst die Raiffeisenbank Lechbruck mit weiteren 10,00 EUR das Projekt. Erreichen wir unser Ziel von 3.500 EUR, wird dieser Betrag zu 100% für unser Bauprojekt investiert.
 
VIELEN DANK!

ERC Lechbruck steigt in die Landesliga auf

 

(18.06.2020) Nach dem Rückzug des TSV Farchant rückt der ERC Lechbruck in die Eishockey-Landesliga nach. Der Bayerische Eissport-Verband informierte durch den Eishockey-Obmann, Herrn Frank Butz, am Donnerstag Nachmittag den Vorstand des ERC und teilte die offizielle Entscheidung mit, dass die Flößer in der kommenden Saison eine Spielklasse höher spielen.

 

In der Landesliga Gruppe 2 wird der ERC auf folgende Gegner treffen: EHC Bad Aibling, EV Bad Wörishofen, ESV Burgau, SC Forst, EV Fürstenfeldbruck, Wanderers Germering, EV Pfronten, SC Reichersbeuern und SG Schliersee/Miesbach.

 

In der Landesliga Gruppe 1 spielen: EHC Bayreuth, EV Dingolfing, SE Freising, ESC Haßfurt, EV Moosburg, EV Pegnitz, VER Selb 1b, TSV Trostberg, ESC Vislhofen und ESV Waldkirchen.

 

1. Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir haben gegenüber dem BEV frühzeitig signalisiert, dass wir für den Fall, dass ein Nachrücker benötigt wird, bereit stehen. Dieser Fall ist nun durch den Rückzug des TSV Farchant eingetreten. Im Ranking der vergangenen Bezirksliga-Meisterschafts-Play-Offs fiel die Entscheidung auf den ERC, unter anderem auch da wir mit sechs Nachwuchsmannschaften auch die Bedingungen des 5-Stufen-Nachwuchsprogramms erfüllen.

Ich freue mich sehr, für den Verein genauso wie für die Mannschaft. Wir waren in den vergangenen Jahren immer sehr nah dran und hatten für die anstehende Spielzeit den Aufstieg als Saisonziel anvisiert. Nun werden wir den nächsten Schritt als Nachrücker wahrnehmen. Dabei werden wir einen würdigen Landesliga-Vertreter abgeben. Das neue Saisonziel heißt jetzt Klassenerhalt. Wir werden aber auch jetzt nicht von unserem Konzept abweichen: Wir werden mit unserem geplanten Kader ins Rennen gehen. Auch zukünftig setzen wir auf Eigengewächse und die ein oder andere Verstärkung aus der Region. Es wird eine spannende Aufgabe, die wir bestmöglich und vernünftig umsetzen werden.“

Erster Neuzugang ist ein Rückkehrer
 
(16.05.2020) In der kommenden Spielzeit erhält die Verteidigung der Flößer Verstärkung von Rückkehrer Maximilian "Otto" Ott.
 
Maximilian Ott spielte seit der Saison 2014/15 in der 1. Mannschaft des ERC Lechbruck, ehe ihn in der Saison 2018/19 eine Operation zur Pause zwang. Nun steht "Otto" wieder zur Verfügung und wir freuen uns sehr, dass er wieder für die Flößer angreifen wird.
 
Herzlich willkommen zurück!

Marek Hatas bleibt ein Flößer

 

(20.03.2020) Der 30-jährige Verteidiger Marek Hatas wird auch in der kommenden Saison für den ERC Lechbruck auflaufen.

 

Vorsitzender Manfred Sitter: "Wir freuen uns sehr, dass uns Marek seine Zusage für die kommende Spielzeit gegeben hat. Er ist ein absoluter Teamplayer, der sich sofort sehr gut in unsere Mannschaft integriert hat. Seine Qualität und Erfahrung geben der Defensive Halt und offensiv zeichnet er sich als exzellenter Aufbauspieler aus. Damit bleibt uns ein wichtiger Eckpfeiler erhalten".

ERC Lechbruck verlängert mit Jörg Peters

 

(12.03.2020) Wir freuen uns mitteilen zu dürfen, dass Jörg Peters auch in der Saison 2020/21 Cheftrainer der 1. Mannschaft des ERC Lechbruck sein wird.

 

Jörg Peters: "Ich finde hier in Lechbruck ein gutes Umfeld vor, in dem ich meine Mannschaft weiterentwickeln möchte und kann. Es macht mir Spaß mit diesem Team zu arbeiten und so ist mir die Entscheidung für den ERC letztlich nicht schwer gefallen."

 

Manfred Sitter: "Wir wollen den  eingeschlagenen Weg weitergehen und freuen uns, diesen mit Jörg Peters gemeinsam zu bestreiten. Unsere 1. Mannschaft befindet sich in einem Entwicklungsprozess, wofür vor allem Kontinuität wichtig ist. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und ich bin überzeugt, dass wir nun gezielt auf dem bisher Erreichten weiter aufbauen können."

ERC Lechbruck scheitert im Play Off-Viertelfinale

 

(24.02.2020) Saisonende für die Flößer! Auch am Sonntag in Peiting hatte der ERC gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b das Nachsehen und verlor mit 0:4. Damit scheiden die Lecher bereits im Viertelfinale aus. Erneut lockte das Lokalderby viele Anhänger beider Vereine an: 350 Zuschauer sorgten für eine Rekordkulisse für den gastgebenden ESV Bad Bayersoien, darunter dürfte knapp die Hälfte aus Lechbruck gewesen sein.

 

Die Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters hatte sich viel vorgenommen: Die Fehler aus dem Freitagspiel sollten sich nicht wiederholen und gleichzeitig wollte man selbst mehr Akzente setzen und das eigene Spielsystem mit viel Tempo durchsetzen. Mit entsprechend großem Einsatz ging es auch gleich von Beginn an zur Sache. Der ERC tat erneut wieder mehr für die Offensive als die Hausherren. Diese spielten konsequent aus einer sicheren Defensive heraus und versuchten den steilen Pass auf die einzige Spitze. Es trafen somit taktisch zwei völlig unterschiedliche Systeme aufeinander. Und wie schon am Freitag machte Bayersoien den ersten Stich: In der 3. Minute störten die Hausherren den Spielaufbau der Flößer, schnappten sich die Scheibe und ließen Lukas Bauer im ERC-Tor keine Chance – 1:0 durch Martin Maier. Weiterhin setzten die Lecher auf Offensive und suchten ihr Heil in einem Sturmlauf auf das Tor von Martin Ullsperger. Doch dieser hatte auch am Sonntag wieder einen guten Tag erwischt und dazu kam auch noch das Glück des Tüchtigen. Er hielt in den brenzligen Situationen die SG Bad Bayersoien/Peiting schadlos. In der 13. Minute dann erneut ein Scheibenverlust an der blauen Linie und zwei Soier laufen allein auf Lukas Bauer zu – 2:0 durch Florian Barth.

 

Im zweiten Drittel zeigte sich der ERC entschlossener, es war spürbar, dass ein Ruck durch die Blau-Weißen ging. Es war nun ein hartumkämpftes Match, die Lecher versuchten die Kontrolle über das Spiel zu bekommen, was teilweise gelang. Immer wieder setzte sich der ERC im Drittel der Soier fest, doch ließ er zwingende Torschüsse vermissen. Zu stabil und abgeklärt agierte die SG Bad Bayersoien/Peiting in der Defensive. Und dann kam es wie es kommen mußte: Der Vorwärtsdrang der Flößer entblößte wieder die Abwehr, was die Hausherren in der 37. Minute mit einem Konter zum 3:0 durch Florian Barth nutzen konnten.

 

Im letzten Drittel mussten die Lecher alles auf eine Karte setzen und versuchen mit einem schnellen Anschlusstreffer noch einmal das Ruder herumzureißen. Es war nun über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor, wobei sich der ERC oftmals durch unpräzises Passspiel, allgemeine Unsicherheiten und Strafzeiten blockierte. Dennoch brachte man des Öfteren die SG Bad Bayersoien/Peiting gewaltig ins Schwimmen, doch entweder war Martin Ullsperger Retter in höchster Not oder man scheiterte an den eigenen Nerven. Zu allem Überfluss erkannte das Schiedsrichtergespann einen Treffer des ERC in der 50. Minute aufgrund von hohem Stock nicht an. Die Lecher rannten weiter an, doch die Zeit lief ihnen nun davon. Das Soier Tor blieb weiterhin wie zugenagelt und als dann erneut Florian Barth mit seinem dritten Kontertor in der 57. Minute mit 4:0 den Deckel drauf machte war die Freude bei den ESV-Anhängern nicht mehr aufzuhalten.

 

Der ERC Lechbruck verabschiedet sich damit früher als gedacht, aber völlig verdient, aus den Play Offs und gratuliert der SG Bad Bayersoien/Peiting 1b zum Einzug ins Halbfinale. Vorsitzender Manfred Sitter zum Spiel: „Es ist sehr schade, aber wir haben zu akzeptieren, dass wir auf einen Gegner getroffen sind, der uns den Zahn gezogen hat. Hut ab vor Bad Bayersoien/Peiting, sie haben sich taktisch sehr gut auf uns eingestellt und dies über zwei Spiele exzellent umgesetzt. Unser Spiel kam nicht wie gewohnt zur Geltung und es hat auch das Glück gefehlt. So ist das manchmal im Sport. Nun heißt es für uns dieses Ergebnis erstmal sacken zu lassen, danach werden wir wieder aufstehen und unsere Hausaufgaben für die kommende Saison machen. Ich möchte aber auch betonen, dass wir am Ende einer sehr erfolgreichen und schönen Spielzeit stehen. Wir haben uns den Gruppensieg geholt, unser Zuschauerschnitt war top und unser Team hat uns sehr viel Freude bereitet. Darauf wollen wir aufbauen. Ich bedanke mich im Namen der Vorstandschaft bei allen, die in irgendeiner Art und Weise zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

ERC Lechbruck startet mit Niederlage in die Play Offs – Zweites Spiel am Sonntag

 

(22.02.2020) Vor 362 Zuschauern beim Play Off-Auftakt im Lechparkstadion mußte der ERC Lechbruck eine 2:5-Niederlage gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b einstecken. Dabei war mit Martin Ullsperger ein bärenstarker Gästetorhüter der Garant für den Soier Sieg, unterstützt von individuellen Abwehrschnitzern der Lecher.

 

Das mit Spannung erwartete Lokalderby sah im ersten Drittel eine spielerisch dominierende Lecher Mannschaft, die sich zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten erarbeitete. Die Soier zogen sich in die Defensive zurück und lauerten auf Konter. In der 3. Minute der ERC im Vorwärtsdrang, wurde die Scheibe an der eigenen blauen Linie verloren und im Nachschuss erzielte Florian Barth die überraschende Gästeführung. Bitter wurde es dann in der 6. Minute: Die Flößer in 5 gegen 4 Überzahl, vertendeln einmal mehr den Puck im Spielaufbau, was abermals Florian Barth allein vor dem Tor eiskalt zum 0:2 ausnutzte. Die Lecher behielten jedoch die Ruhe und spielten weiter nach vorne. Sammy Wörle war es dann vorbehalten, ein Zuspiel von Lukas Baader zum 1:2-Anschlusstreffer rechts oben ins Kreuzeck zu verwandeln (18.).

 

Die Flößer waren nun dran und gingen mit viel Elan ins zweite Drittel. Doch die Soier durchkreuzten in einer 5 gegen 4 Überzahl bereits in der 21. Minute den Matchplan und erhöhten durch Tobias Maier auf 1:3. Der ERC zeigte sich etwas geschockt, anders kann man weite Strecken der Darbietungen im zweiten Abschnitt nicht erklären. Selten gesehene Unsicherheiten, Stockfehler und Scheibenverluste der Blau-Weißen spielten den Gästen in die Karten. Ein weiterer unnötiger Scheibenverlust führte dann zwangsweise zum 1:4 durch Markus Hirschvogel (25.). Lechbruck zeigte zwar den Willen, aber im zweiten Drittel sollte sich keine spielerische Besserung mehr einstellen.

 

Im letzten Drittel kamen die Flößer wieder viel besser zurecht und hatten spielerisch ein leichtes Übergewicht, natürlich auch deshalb, weil sich die SG wieder in eine stabile Defensive zurückzog, um dann durch Konter brandgefährlich vor dem Tor von ERC-Goalie Lukas Bauer aufzutauchen. Der ERC machte viel Druck und kam durch Jonas Seitz zum 2:4-Anschlusstreffer (46.). Es keimte wieder Hoffnung im Lager der Lecher auf und sie waren dem dritten Treffer sehr nah, was das Spiel vielleicht nochmal zum Kippen gebracht hätte. Aber gerade in dieser Phase hielt Gästetorwart Martin Ullsperger mit einigen Klasseparaden seine Mannschaft im Spiel. Ein ums andere Mal scheiterten die Lecher am „Mann des Tages“ und so lief die Zeit unerbittlich davon. Als dann in den Schlussminuten noch einige Strafminuten durch die Flößer gezogen wurden, war es für eine Aufholjagd zu spät. Wenige Sekunden vor Spielende erhöhte die SG dann in Überzahl sogar noch auf 2:5.

 

Manfred Sitter zum Spiel: „Das Spiel nahm einen für uns ungünstigen Verlauf, was wir uns allerdings selbst ankreiden müssen. Die erfahrene Truppe von Hans Schmaußer hat das dann clever gemacht und letztlich verdient gewonnen. An der Grundausrichtung hat sich dennoch nichts geändert: Wir brauchen immer noch zwei Siege, um ins Halbfinale einzuziehen. Das Spiel am Sonntag beginnt wieder bei Null und die Karten werden neu gemischt. Jetzt heißt es „do or die“ und nun wird sich zeigen, ob wir einen Schritt weiter als letztes Jahr sind.“

 

So kommt es nun am Sonntag um 18 Uhr im Eisstadion Peiting zum „do or die“-Spiel. Der ERC hofft auf viele Anhänger, die die Mannschaft in Peiting unterstützen.

 

Strafminuten:

ERC        10

SG          12+10

 

Zuschauer:        

302

 

Nächste Spiele:

23.02.2020, 18:00 Uhr: SG Bad Bayersoien/Peiting 1b – ERC Lechbruck

28.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Bad Bayersoien/Peiting 1b (wenn notwendig)

ERC Lechbruck empfängt die SG Bayersoien/Peiting im Play-Off Viertelfinale

 

(19.02.2020) Am Freitag wird im Lechparkstadion ein großer Zuschauerandrang erwartet, wenn der ERC Lechbruck zum Auftakt des Play-Off-Viertelfinales um die Bayerische Bezirksligameisterschaft auf die SG Bayersoien/Peiting 1b trifft. Zwei Siege aus maximal drei Spielen sind notwendig, um die Serie erfolgreich zu überstehen und ins Halbfinale einzuziehen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

Ein Lokalderby im Viertelfinale, besser hätten es sich die Drehbuchautoren nicht ausdenken können. Zuletzt trafen beide Mannschaften in der Saison 1993/94 in einem Pflichtspiel aufeinander. Damals kreuzte man in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Süd die Schläger und das Derby Lechbruck gegen Bayersoien mobilisierte schon seit jeher die Anhänger auf beiden Seiten.

 

Ein viertel Jahrhundert später geht es um den Aufstieg in die Landesliga und das Duell verspricht ein Eishockeyschmankerl zu werden. Die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b wurde hinter dem souveränen Gruppensieger Wanderers Germering Zweiter in der Gruppe 3. Dabei scheint besonders die Defensive das Prunkstück der Soier zu sein, denn 2,67 Gegentore pro Spiel sind ein Topwert. Garant dafür dürfte unter anderem Martin Ullsperger im Tor der SG sein, in Lechbruck kein Unbekannter, schließlich spielte er bereits einige Jahre für die Flößer. Ebenso wie Verteidiger Kamil Drimal, der ebenfalls eine ERC-Vergangenheit vorweisen kann und in der Verteidigung mit seiner Erfahrung für Stabilität sorgt. Im Sturm konnte sich die SG mit Florian Barth und Maximilian Barth vom Bayernligisten TSV Peißenberg und mit Tim Mühlegger vom Oberligisten EC Peiting verstärken. Trainer Hans Schmaußer, der wiederum eine gemeinsame Zeit mit ERC-Trainer Jörg Peters beim EC Peiting vorweisen kann, hat also eine erfahrene Truppe zusammen, die zu Recht in den Play-Offs vertreten ist.

 

Jörg Peters wird aller Voraussicht nach seinen bestmöglichen Kader aufbieten können, wenn man von den bekannten Langzeitverletzten absieht. Er freut sich besonders auf das Wiedersehen mit Gästetrainer Hans Schmaußer, mit dem er gemeinsam von 1994-96 in der Oberliga für den EC Peiting spielte: „Klar, das ist natürlich für mich persönlich etwas Besonderes, ich freu mich drauf. Aber im Vordergrund steht ganz klar, dass wir die Serie erfolgreich bestreiten wollen. Unsere Mannschaft ist dazu in der Lage und topmotiviert. Das das Ganze im Rahmen eines Lokalderbys ausgetragen wird, ist das i-Tüpfelchen, es werden super Spiele werden“, so Jörg Peters.

Und auch Vorstand Manfred Sitter verspührt bereits Vorfreude: „Die letzten Pflichtspiele gegen Bayersoien in den neunziger Jahren habe ich noch als Jugendspieler zuschauend hinter dem Gästetor verfolgt. Es waren meistens enge und spannende Duelle mit vielen Zuschauern. Damals war noch ein gewisser Ken Latta im Kader des ESV. Ich rechne am Freitag mit mindestens 300 Zuschauern, einer tollen Atmosphäre im Lechpark und einem spannenden Play-Off-Spiel. Es kann los gehen!“

 

Nächste Spiele:

21.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Bad Bayersoien/Peiting 1b

23.02.2020, 18:00 Uhr: SG Bad Bayersoien/Peiting 1b – ERC Lechbruck

28.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Bad Bayersoien/Peiting 1b (wenn notwendig)

ERC Lechbruck: Nun geht es in die Play-Offs

 

(17.02.2020) Die Hauptrunde der Eishockey-Bezirksliga ist beendet und somit geht es nun in die heiße Phase der Saison. Ab sofort gibt es nur noch Endspiele. Im Play-Off-Viertelfinale spielen die Flößer gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b. Ein Lokalderby mit vielen bekannten Gesichtern auf beiden Seiten, mehr geht nicht!

 

Bereits am kommenden Freitag, 21.02.2020, um 19:30 Uhr, findet das erste Spiel im Lechparkstadion statt. ERC-Vorstand Manfred Sitter rechnet mit einem hohen Zuschauerandrang: „Das Lokalderby gegen Bayersoien/Peiting ist ein absolutes Highlight und wird die Anhänger auf beiden Seiten mobilisieren. Da wäre man gerne selber nochmal auf dem Eis. Als Spieler saugst du diese Atmosphäre und das ganze Drumherum auf und kannst es eigentlich nur genießen. Dafür spielt jeder von den Jungs Eishockey.“

 

Das zweite Spiel findet dann am Sonntag um 18:00 Uhr im Eisstadion Peiting statt. Auch hier werden viele Lecher Schlachtenbummler erwartet. Ein eventuell notwendiges drittes Spiel ist dann am 28.02.2020, um 19:30 Uhr, wieder in Lechbruck angesetzt.

 

Um die Serie erfolgreich zu überstehen sind zwei Siege aus maximal drei Spielen notwendig. Die Sieger der Viertelfinals qualifizieren sich fürs Halbfinale. Die beiden Halbfinalsieger und damit Finalisten sind dann die sportlichen Aufsteiger in die Landesliga. Im Finale wird dann um den Titel Bayerischer Bezirksligameister gespielt.

 

Das sind die Spielpaarungen im Viertelfinale:

 

1. Spiel:

21.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Bad Bayersoien/Peiting 1b

21.02.2020, 20:00 Uhr: EHC Waldkraiburg 1b – ERC Regen

21.02.2020, 20:00 Uhr: SG Schliersee/Miesbach – EHC Straubing

21.02.2020, 20:00 Uhr: Wanderers Germering – ESV Türkheim

 

2. Spiel:

23.02.2020, 16:30 Uhr: ESV Türkheim – Wanderers Germering

23.02.2020, 18:00 Uhr: SG Bad Bayersoien/Peiting 1b – ERC Lechbruck

23.02.2020, 18:00 Uhr: ERC Regen – EHC Waldkraiburg 1b

23.02.2020, 20:00 Uhr: EHC Straubing – SG Schliersee/Miesbach

3:5-Niederlage in Oberstdorf

 

(14.02.2020) Die Siegesserie des ERC Lechbruck findet unter dem Nebelhorn ihr Ende. Mit 70 Strafminuten gegen der ERC, war heute nicht viel zu holen. Sein Debüt im ERC-Tor gab heute über zwei Drittel Daniel Eisenmann. Ebenso kamen alle U20-Spieler zum Einsatz, die zum erweiterten Kader der 1. Mannschaft gehören. 

 

Nun wird die volle Konzentration auf die am 21.02.2020 beginnenden Play-Offs gerichtet.

ERC Lechbruck auf Beutezug im Eisbärengehege

 

(12.02.2020) Die Flößer reisen am Freitag zum letzten Auswärtsspiel der Vorrunde nach Oberstdorf und wollen auch von dort drei Punkte mit nach Hause ins Ostallgäu nehmen. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.

 

Die bisherigen Spiele gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen waren sehr torreich: Im Lechparkstadion gab es einen 8:7-Heimsieg und vor zwei Wochen in Oberstdorf behielten die Lecher mit 8:5 die Oberhand. Beide Male erspielte sich der ERC einen großen Vorsprung, um dann den Oberallgäuern durch Nachlässigkeiten in der Defensive nochmal Auftrieb zu geben. Die SG zeichnet sich durch ihre Kampfkraft aus und auch bei einem Rückstand wird nicht aufgesteckt. Das Team von Trainer Erik Fabian spielte lange um den Play-Off-Einzug mit, doch zum Ende der Vorrunde hin ging, auch aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen, etwas die Luft aus. Dennoch konnte man am vergangenen Sonntag überraschend deutlich den HC Maustadt auf eigenem Eis mit 7:3 besiegen.

 

Die Flößer treten die Reise unters Nebelhorn mit dem Ziel an, weitere drei Punkte einzufahren. Aller Voraussicht nach wird der Kader das gleiche Gesicht haben, wie beim letzten 6:3-Heimspielsieg gegen die SG Lindenberg/Lindau. Am Dienstag wurde das Heimspiel gegen den HC Maustadt aufgrund der stürmischen Wetterlage abgesagt, so dass in dieser Woche nur einmal trainiert werden konnte. ERC-Trainer Jörg Peters: „Es ist natürlich alles andere als hilfreich, wenn kurz vor den Play-Offs der normale Trainings- und Spielrhythmus aufgrund der Unbespielbarkeit der Eisfläche unterbrochen wird. Aber das stecken wir jetzt weg und fahren nach Oberstdorf, um dort unsere Serie fortzusetzen.“

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 14.02.2020, 20:00 Uhr: SG Oberstdorf/Sonthofen – ERC Lechbruck

 

Ankündigung:

Samstag, 15.02.2020, 20:00 Uhr, Lechhalle: Schlappschuss Fete (Veranstalter: ERC)

Heimspiel am Dienstag: ERC Lechbruck empfängt den HC Maustadt

 

(09.02.2020) Die Flößer empfangen, etwas ungewohnt am Dienstagabend, den Tabellenvierten HC Maustadt im Lechparkstadion und streben dabei den elften Sieg in Folge an. Für die Maustädter geht es darum, mit einem Sieg in Lechbruck die minimale Chance auf den zweiten Play-Off-Platz am Leben zu erhalten. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

Der HC Maustadt hat sich zwischenzeitlich schon aus dem Play-Off-Rennen verabschiedet, doch durch die Patzer der Konkurrenten, hat sich die Mannschaft vom Memminger Hühnerberg wieder eine reale Ausgangssituation erarbeitet. Zwei eigene Siege gegen den ERC und am letzten Spieltag gegen die SG Lindenberg/Lindau, sowie eine gleichzeitige Niederlage des ESV Türkheim gegen den EV Königsbrunn würden die Vizemeisterschaft nach Memmingen bringen. Auch wenn es die Mannschaft von Spielertrainer Ingo Nieder nicht mehr selbst in der Hand hat, solange die Möglichkeit vorhanden ist, wird der HCM alles daran setzen diese auch zu nutzen. Dass sie dazu durchaus in der Lage sind, zeigte das erste Saisonspiel der Lecher in Memmingen, als der ERC bis 15 Minuten vor Schluss mit 0:4 zurücklag, dann aber noch ausgleichen konnte, um letztlich im Penaltyschiessen zu verlieren. Das zweite Spiel im Lechparkstadion war dann schon eine andere Angelegenheit: Mit 6:1 fegten die Lecher die Maustädter vom Eis. Beim HC Maustadt kommt es immer darauf an, welche Spieler Nieder zur Verfügung hat. Ist das Team komplett, zählt es zu Recht zu den spielerischen besten Mannschaften der Gruppe 4. Dies zeigte der HCM auch bei seinem 4:1-Sieg zuletzt gegen die SG Lindenberg/Lindau und bei der knappen 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen gegen den ESV Türkheim.

 

Die Flößer wollen ihre Siegesserie weiter ausbauen und so soll auch gegen den HC Maustadt unbedingt gepunktet werden. Am Sonntagmittag war ein freiwilliges Training angesetzt und ERC-Trainer Jörg Peters konnte dabei, bis auf zwei entschuldigte Abmeldungen, auf seinen gesamten verfügbaren Kader zurückgreifen. „Wir wollen natürlich auch noch die letzten beiden Vorrundenspiele gewinnen. Maustadt muss alles in die Waagschale werfen. Wir sind vorbereitet und freuen uns auf ein heißes Duell, denn die Spiele gegen Maustadt sind meist von hohem spielerischen Niveau.“, so Peters vor dem Maustadt-Spiel.

 

Der ERC hofft trotz Sturmwarnung am Montag und dem ungewohnten Dienstagtermin auf die Unterstützung seiner zahlreichen Anhänger.

 

Nächste Spiele:

Dienstag, 11.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – HC Maustadt

Freitag, 14.02.2020, 20:00 Uhr: SG Oberstdorf/Sonthofen – ERC Lechbruck

 

Ankündigung:

Samstag, 15.02.2020, 20:00 Uhr, Lechhalle: Schlappschuss Fete (Veranstalter: ERC)

ERC Lechbruck setzt Siegesserie fort – 6:3 gegen SG Lindenberg/Lindau

 

(08.02.2020) Auch im Spiel 1 nach der errungenen Meisterschaft zieht der ERC Lechbruck einsam seine Kreise in der Bezirksliga Gruppe 4. Gegen den Tabellendritten SG Lindenberg/Lindau siegten die Flößer vor 204 Zuschauern im Lechparkstadion mit 6:3. Nun steht am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr das Nachholheimspiel gegen den HC Maustadt an.

 

Die SG Lindenberg/Lindau mußte in Lechbruck gewinnen, um noch die letzte Chance auf den Play-Off-Einzug am Leben zu halten. Allerdings reisten die Gäste nur mit 11 Spielern und 2 Torhütern an, die Flößer hingegen hatten 18 Spieler und 2 Torhüter auf dem Spielberichtsbogen stehen. Wieder mit dabei waren die U20-Spieler Maximilian Prinz und Morris Demmler, sowie erstmals Manuel Schnöll.

 

Das Miniaufgebot der Gäste und ihr sehr guter Torhüter Dominik Hattler hielten die anrennenden Lecher zunächst gut in Schach. Es dauerte bis zur 17. Minute, bis über Matthias Köpf und Lukas Zugmaier, die Scheibe zu Jonas Seitz kam und dieser das 1:0 für den ERC erzielte. Lechbruck machte weiter Druck nach vorne und erhöhte durch Patrick Völk (20.), auf Zuspiel von Fabian Bacz und Marek Hatas, auf 2:0.

 

Im zweiten Drittel legte der ERC gleich nach: Wiederum spielte Marek Hatas einen seiner Zuckerpässe auf den pfeilschnellen Marcus Köpf, der alleine aufs Tor zog und Dominik Hattler keine Chance ließ – 3:0 in der 24. Minute. Das Match flachte nun etwas ab und die Flößer zogen eine Reihe von Strafzeiten. So konnte sich die Gäste vom Bodensee etwas befreien und durch Lasse Kainz (31.) den 3:1-Anschlusstreffer erzielen. Im Spiel der Lecher war in den letzten Minuten des zweiten Abschnitts etwas Sand im Getriebe, was die SGLL dann etwas glücklich mit einem Kontertor zum 3:2-Pausenstand nutzen konnte (39.).

 

Die letzten 20 Minuten gab der ERC wieder Gas und dominierte das Geschehen. In der 49. Minute erhöhte Fabian Bacz, auf Zuspiel von Dominik Kösl und Jonas Seitz auf 4:2. Doch die Gäste gaben nicht auf. In der 52. Minute kamen sie durch einen Treffer von Linus Unterkirchner auf 4:3 heran. Die Flößer legten nun noch einmal eine Schippe drauf und erhöhten die Schlagzahl. Torchancen im Minutentakt brachten dann letztlich auch den verdienten Erfolg: Marcus Köpf, auf Zuspiel von Dominik Kösl und ERC-Goalie Lukas Bauer, erhöhte zunächst auf 5:3 (56.), ehe Lukas Fischer nach Zuspiel von Lukas Zugmaier den verdienten 6:3-Endstand herstellte (60.).

 

Nach dem Spiel feierte die Mannschaft noch einmal die Meisterschaft mit ihren Anhängern und Stefan Dubitzky schnappte sich das Stadionmikro und peitschte die Fans auf die am 21.02.2020 beginnen Play-Offs ein. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es dann in der Best-of-three-Serie zum Viertelfinal-Derby-Kracher gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting kommen.

 

Doch zunächst müssen die Flößer am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr ran: Der HC Maustadt kommt zum Nachholspiel ins Lechparkstadion. Am Freitag um 20 Uhr steht dann das letzte Vorrundenspiel in Oberstdorf auf dem Programm. Und am Samstag, um 20 Uhr findet dann die Schlappschuss Fete in der Lechhalle statt, bei der auch die 1. Mannschaft auf die Bühne kommen wird und der ERC die Meisterschaft feiern und auf die Play-Offs einschwören wird.

 

Die nächsten Spiele:

Dienstag, 11.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – HC Maustadt

Freitag, 14.02.2020, 20:00 Uhr: SG Oberstdorf/Sonthofen – ERC Lechbruck

 

Ankündigung:

Samstag, 15.02.2020, 20:00 Uhr, Lechhalle: Schlappschuss Fete

ERC Lechbruck empfängt am Freitag die SG Lindenberg/Lindau

 

(05.02.2020) Am Freitag um 19:30 Uhr kommt mir der SG Lindenberg/Lindau ein weiteres Spitzenteam in den Lechpark. Die Flößer, als frischgebackener Gruppensieger der Bezirksliga Gr. 4, treffen damit auf einen Gegner, der unbedingt gewinnen muss, um noch die Chance zu wahren, den zweiten Play-Off-Platz zu erreichen.

 

Die Gäste vom Bodensee stehen aktuell mit 33 Punkten auf dem dritten Platz der Tabelle, doch ist der Rückstand auf den Tabellenzeiten Türkheim, durch die zuletzt erlittene 3:4-Niederlage in Kempten bereits auf fünf Punkte angewachsen. Allerdings hat die SGLL ein Spiel weniger als Türkheim bestritten, das bedeutet, gewinnen beide Mannschaften ihre restlichen Spiele sind beide punktgleich und es entscheidet die Tordifferenz. Damit haben es die Lindenberger noch selbst in der Hand und entsprechend ist davon auszugehen, dass sie in Lechbruck alles in die Waagschale werfen werden. Die bisherigen beiden Spiele konnte der ERC mit 5:3 (H) und 4:2 (A) für sich entscheiden.

 

Die Flößer hingegen haben bereits das erste Etappenziel erreicht. Der 11:2-Sieg in Königsbrunn, verbunden mit der Meisterschaft in der Gruppe 4, wurde ausgelassen gefeiert. Trainer Jörg Peters und sein Team wollen aber auch die restlichen drei Vorrundenspiele gewinnen und sich damit bereits auf die Play-Offs vorbereiten. „Wir haben unser vordringlichstes Ziel, den ersten Platz nun erreicht. Kompliment an alle, die an diesem Erfolg in irgendeiner Form beteiligt sind. Doch unser Weg ist noch nicht zu Ende. Nun wollen wir die restlichen Spiele auch erfolgreich bestreiten und uns damit konzentriert auf die Play-Offs vorbereiten. Unser nächstes Ziel ist ganz klar: Wir wollen ins Halbfinale!“, so Jörg Peters. Möglicherweise wird für dieses Vorhaben ab Mitte Februar auch wieder Florian Graml zur Verfügung stehen. Nach überstandener Leisten-OP befindet er sich bereits im Aufbautraining.

 

Die nächsten Spiele:

Freitag, 07.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau

Dienstag, 11.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – HC Maustadt

ERC Lechbruck nach 11:2-Sieg in Königsbrunn Gruppensieger

 

(02.02.2020) Die Flößer haben es geschafft: Nach einem Kantersieg beim EV Königsbrunn ist der ERC Lechbruck Meister der Bezirksliga Gruppe 4 und hat damit auch das Heimrecht im Viertelfinale der Play-Offs um den Landesliga-Aufstieg sicher.

Die Kräfteverhältnisse waren vor dem Spiel klar: Der Tabellenletzte Königsbrunn spielte gegen den Tabellenführer Lechbruck. Bereits zu Beginn stürmte der ERC das Tor der Pinguine und Jürgen Schuhmaier im Tor der Hausherren wurde gleich mehrfach auf die Probe gestellt. Doch der erste Treffer ging an den EV Königsbrunn. Lechbruck verlor im Vorwärtsgang die Scheibe und Patrick Voigt zog alleine auf das Tor und ließ Lukas Bauer keine Chance (5.). Die Flößer waren nun wachgerüttelt und antworteten mit einem Doppelschlag durch Dominik Kösl (6.) und Jonas Seitz (7.). Über weite Strecken spielte sich das Geschehen nun im Drittel von Königsbrunn ab, insbesondere bei 5 gegen 5 hatten die Pinguine dem ERC nicht viel entgegenzusetzen. In der 13. Minute erhöhte Sammy Wörle auf 3:1 für die Flößer, womit es auch in die erste Pause ging.

Im zweiten Drittel starteten die Lecher in Unterzahl, konnten jedoch durch Jonas Seitz auf 4:1 erhöhen. Auch die nächste Unterzahlsituation nutzten die Blau-Weißen zu ihren eigenen Gunsten und bauten die Führung durch Patrick Völk mit einem Shorthander auf 5:1 aus. Lechbruck nun drückend überlegen, erspielte sich durch Matthias Köpf (32.), Fabian Bacz (38.) und Sammy Wörle (40.) einen beruhigenden Vorsprung, so dass es mit einem 8:1-Zwischenstand in die zweite Pause ging.

Zu Anfang des letzten Abschnitts schalteten die Lecher einen Gang zurück und das Match plätscherte etwas vor sich hin. Es dauerte bis zur 54. Minute bis der nächste ERC-Treffer durch Fabian Bacz versenkt wurde. Patrick Völk sorgte eine Minute später dafür, dass es zweistellig wurde. Königsbrunn betrieb mit einem Tor durch Dominik Radda in der 59. Minute etwas Ergebniskosmetik, bevor Lukas Fischer (60.), den 11:2-Endstand herstellte.

Fazit: Der ERC Lechbruck ließ im gesamten Spiel keine Zweifel am verdienten Sieg aufkommen und machte den Gruppensieg souverän drei Spieltage vor Ende der Vorrunde klar. Damit haben die Flößer im Play-Off Viertelfinale Heimrecht und warten nun darauf, wer Ihnen als Gegner gegenüberstehen wird (Zweiter der Gruppe 3). Nach dem Spiel wurde die Mannschaft von den zahlreich mitgereisten Fans gefeiert. Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr empfangen die Lecher im Lechparkstadion die SG Lindenberg/Lindau, welche noch um den zweiten Play-Off kämpft.

 

Strafminuten:

EV Königsbrunn:  8

ERC Lechbruck:  24

 

Freitag, 07.02.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau

Macht der ERC Lechbruck am Sonntag den Gruppensieg perfekt?

 

(30.01.2020) Für die Flößer steht am kommenden Wochenende nur ein Spiel auf dem Programm. Am Sonntag um 18:00 Uhr ist der ERC Lechbruck zu Gast beim EV Königsbrunn. Und die Vorfreude darauf ist groß, schließlich können die Lecher mit einem Sieg vorzeitig den Gruppensieg in der Eishockey-Bezirksliga Gr. 4 fix machen, was der größte sportliche Erfolg seit der Saison 2008/2009 ist, als man letztmalig die Aufstiegsrunde zur Bayernliga erreichte.

 

Die Rollen sind am Sonntag klar verteilt: Das Tabellenschlusslicht Königsbrunn empfängt den Tabellenführer Lechbruck. Die Pinguine sind weiterhin abgeschlagen am Tabellenende und verloren am vergangenen Freitag auch das „Kellerderby“ gegen den ESC Kempten zu Hause mit 4:6. Zwei Tage später gab es eine herbe 3:12-Schlappe beim HC Maustadt. In den beiden bisherigen Duellen gegen die Brunnenstädter behielt der ERC mit 6:1 und 6:0 die Oberhand. Jedoch erwiesen sich die Pinguine beide Male als sehr kampfstarke Truppe, die sich niemals ohne Gegenwehr ergeben wird.

 

Für ERC-Coach Jörg Peters und sein Team gilt es nun einerseits, den Gegner nicht zu unterschätzen und mit Respekt und Demut an die Sache ranzugehen. Andererseits will man natürlich am Sonntag den Sack vorzeitig zu machen. Mit dabei sein werden diesmal wieder Marek Hatas und Marius Neu, wie es bei den weiteren Verletzten aussieht, entscheidet sich kurzfristig.

 

Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir stehen kurz vor dem Erreichen des ersten Etappenziels. Die Mannschaft präsentiert sich als Einheit, ein verschworener Haufen mit Siegermentalität. Ich hoffe dass viele ERC-Anhänger am Sonntag mit nach Königsbrunn kommen, unsere Burschen nach vorne peitschen und das Team ein Feuerwerk abbrennt. Bei einem Sieg werden wir die HydroTech-Eisarena zum Beben bringen und eine blau-weiße Party veranstalten, das ist fakt.“

 

Sonntag, 02.02.2020, 18:00 Uhr:  EV Königsbrunn – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck siegt in Oberstdorf 8:5

 

(26.01.2020) Trotz zahlreicher Ausfälle reißt die Siegesserie des ERC Lechbruck nicht ab. Mit 8:5 setzten sich die Flößer bei den Eisbären Oberstdorf durch und sind noch einen Sieg von der vorzeitigen Meisterschaft in der Eishockey-Bezirksliga entfernt.

 

Mit Matthias Erhard (verletzt, Saisonende), Marek Hatas (berufsbedingt), Marius Neu, Markus Sadkowski, Kristian Kavecky (alle verletzt) und den Langzeitausfällen Florian Graml, Christoph Hack und Fahri Arslan fehlten neun Stammspieler. Dafür erhielten wieder die jungen Wilden der U20 ihre Chance: Lukas Zugmaier, Josef Bayrhof, Lukas Fischer hatten ihre Eiszeiten, Max Prinz und Morris Demmler zählten erstmals zum Kader der 1. Mannschaft des ERC Lechbruck.

 

ERC-Trainer Jörg Peters mußte die Reihen entsprechend umstellen, doch bereits von Beginn an nahmen die Lecher das Zepter in die Hand. In der 3. Minute Lechbruck in Unterzahl und Fabian Bacz startete einen Konter, bediente Matthias Köpf, der zum 0:1 für die Flößer einschoss. Oberstdorf zeigte sich geschockt, denn für die Hausherren zählte nur ein Sieg, um die Chance auf die Play-Offs noch zu wahren. Doch der ERC spielte konzentriert, in der Defensive stabil und nach vorne mit schönen Kombinationen. So auch in der 9. Minute in eigener Überzahl: Jonas Seitz nutzte ein schönes Zuspiel von Fabian Bacz zum 0:2. In der 16. Minute dann ein Powerplay von Oberstdorf und bei einer unübersichtlichen Situation vor dem ERC-Tor fand der Puck irgendwie den Weg ins Tor zum 1:2-Anschlusstreffer der Hausherren. Doch der ERC antwortete mit dem 1:3 durch Fabian Bacz auf Zuspiel von Stefan Dubitzky und Lukas Zugmaier (19.).

 

Das zweite Drittel gehörte dann allein den Flößern: Dominierend und mit einer klaren spielerischen Linie beherrschten sie die SG Oberstdorf/Sonthofen auf der ganzen Linie. In regelmäßigen Abständen schraubte der ERC durch Treffer von Dominik Kösl (26.), Patrick Völk (33.) und dreimal Marcus Köpf (34., 35., 38.), bei einem Gegentreffer, das Zwischenergebnis zum Pausenstand nach dem zweiten Drittel auf 2:8 für den ERC.

 

Im letzten Drittel schaltete Lechbruck dann zwei Gänge zurück und erweckten die eigentlich bereits erledigten Eisbären unnötig wieder zum Leben. Diese nahmen die Einladung an und verkürzten durch einen Doppelschlag auf 4:8 (43., 44.). Oberstdorf witterte nochmal Morgenluft und versuchte eine Aufholjagd zu starten. Auch wenn die Flößer nicht mehr an die starke Leistung der ersten beiden Drittel anknüpfen konnte, so hielt man die Hausherren weitgehend vom eigenen Tor fern, so dass nicht mehr viel anbrennte. Dennoch konnte die SG Oberstdorf/Sonthofen in der 59. Minute noch den fünften Treffer erzielen und das Ergebnis aus ihrer Sicht noch etwas beschönigen.

 

Letztlich machten sich die Flößer mit drei Punkten und einem verdienten Sieg auf die Heimreise. Dem ERC fehlt nun noch ein Sieg zur vorzeitigen Meisterschaft in der Gruppe 4 und dieser kann nächsten Sonntag um 18:00 Uhr in Königsbrunn eingefahren werden.

 

Strafzeiten:

SG Oberstdorf/Sonthofen:         24 + 10 Min. Disziplinarstrafe

ERC Lechbruck:                           20

INSIDE Interview

 

(23.01.2020) Bevor die Eishockeysaison in die heiße Phase geht, haben wir uns mit zwei Verantwortlichen des ERC Lechbruck über ihr Zwischenfazit und den Ausblick auf den weiteren Verlauf der Spielzeit unterhalten. Zum Interview trafen wir Manfred Sitter, den 1. Vorsitzenden des ERC Lechbruck und Jörg Peters, den Trainer der Flößer und damit des aktuellen Tabellenführers der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4.

 

Frage:                  

Wie sieht euer Fazit über den bisherigen Verlauf dieser Saison aus?

 

Jörg Peters:       

Mein Fazit ist bislang recht positiv. Es ist in meinen Augen ein Prozess der in unserer Mannschaft stattgefunden hat. Die Jungs setzen Vorgaben zur vollsten Zufriedenheit um, es ist der Wahnsinn mit welcher Begeisterung sie an sich arbeiten, es macht richtig Spaß mit diesem Team. Ich hoffe natürlich, dass das jetzt so weitergeht. Jetzt haben wir etwas Verletzungspech mit dem Ausfall unseres Kapitäns, Matthias Erhard, für den die Saison leider beendet sein wird. Jetzt müssen andere in die Bresche springen und ich bin guter Hoffnung, dass wir unseren Weg weiter gehen werden, um unsere Ziele zu erreichen.

 

Manfred Sitter:

Wir sind Tabellenführer mit elf Punkten Vorsprung. Vor allem die Auftritte in Lindenberg und in Türkheim haben mich richtig stolz gemacht. Das waren Auswärtsspiele gegen ebenbürtige Gegner und unsere Mannschaft hat beides souverän und spielerisch überzeugend gelöst. Lechbruck hat seit jeher den Ruf eine äußerst kampfstarke Mannschaft aufzubieten. Nun kommt aber auch noch eine spielerische Weiterentwicklung hinzu und die mentale Überzeugung, jedes Spiel auch bei einem Rückstand drehen und gewinnen zu können. Wir sind auf einem guten Weg und der ist noch lange nicht zu Ende.

 

Frage:                 

Was sind denn die Ziele und wohin soll der Weg führen?

 

Jörg Peters:      

Mein persönliches Ziel und auch das der Mannschaft ist zunächst das Erreichen der Play-Offs. Dort wollen wir soweit wie möglich kommen und so Gott will, wenn wir es schaffen sollten, auch aufsteigen. Ich möchte mit dieser Mannschaft und auch für den Verein raus aus dieser Liga, andere Ziele haben. Das wollen wir gemeinsam erreichen und dazu gehört nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Vorstandschaft, Betreuer, das Umfeld, wir sind ein Team und wenn wir so weiter machen wird das auch ganz gut ausschauen.

 

Manfred Sitter:

Ich bin jetzt seit zwei Jahren ERC-Vorstand und habe mich bereits zu Beginn meiner Amtszeit klar positioniert, das gilt selbstverständlich auch heute noch. Ich sehe die sportliche Heimat der 1. Mannschaft in der Landesliga, die heute mindestens das Niveau der Bayernliga aus früheren Jahren hat. Dieses Ziel wollen wir mit einer Mannschaft erreichen, die zum Großteil aus Eigengewächsen besteht, ergänzt mit Verstärkungen aus der Region. Wenn wir in der Entwicklung so weiter machen ist es nur eine Frage der Zeit, wann wir den Aufstieg packen. Man darf jetzt aber nicht vergessen, dass von diesmal 33 Mannschaften nur zwei aufsteigen werden.

 

 

Frage:                  

Wie schätzt ihr die Chancen in den bald anstehenden Play-Offs ein? Womöglich kommt es ja im Viertelfinale zum Derby gegen die SG Bayersoien/Peiting 1b.

 

Manfred Sitter:

Verteile nie das Fell bevor der Bär erlegt ist! Aber okay, es müsste schon mit dem Teufel zugehen. Ein Pflichtspiel-Derby gegen Bayersoien gab es, meine ich, zuletzt in den 90er Jahren, damals noch mit Ken Latta im Soier Trikot. Die Kassierer beider Vereine würden sich die Hände reiben. Ein zuschauerträchtiges Lokalderby im Viertelfinale wäre doch top. Dann gibt es natürlich mit Germering und Regen zwei Clubs, die enorm in den Kader investiert haben. Die weiteren „Verdächtigen“ Waldkraiburg und Schliersee haben eine sehr gute Breite auf spielerisch starken Niveau. Aber wir werden es nehmen wie es kommt.

 

Jörg Peters:      

Gut, was die Gruppen 1 und 2 anbetrifft, muss ich ehrlich sagen, habe ich noch keine Ahnung. Sollte es darauf hinauslaufen, dass wir Erster bleiben und Bayersoien/Peiting in der Gruppe 3 Zweiter wird, dann wird das natürlich nochmal eine ganz andere Nummer. Bayersoien/Peiting hat enorm aufgerüstet, aber ich muss sagen, wenn wir so weiterspielen, habe ich vor keinem Gegner Angst. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir eh jeden Gegner schlagen.

 

Frage:                 

Jörg, jetzt bist du zwei Jahre Trainer der 1. Mannschaft, wie siehst du die Entwicklung rund um die Mannschaft, im Verein, den Nachwuchs, das Eisstadion? Was könnte man besser machen?

 

Jörg Peters:      

Als ich damals begonnen habe, machte ich mir gar keine so große Gedanken, weil ich es eigentlich nur bis Saisonende machen wollte. Aber da es mir so großen Spaß bereitet hat, mit den Jungs und dem Verein zu arbeiten, muss ich sagen, was in Lechbruck abgeht, von der jüngsten Mannschaft im Nachwuchs bis zur 1. Mannschaft, bei einer Einwohnerzahl von knapp 3000, das ist in Deutschland einzigartig. Nun bin ich ja auch schon eine Zeit lang beim Eishockey dabei und kenne mich etwas aus, aber ich finde keinen vergleichbaren Verein. Deshalb ist es für mich unverständlich, dass man eine riesige Diskussion über eine Überdachung des Lechparkstadions auslöst. Da kommt man einfach nicht daran vorbei. Man hätte ganz andere Trainingsmöglichkeiten, der Verein könnte weiter kommen. Jetzt lass es mal regnen oder schneien, da kannst du nicht trainieren oder spielen und hast einfach eine Wettbewerbsverzerrung. Deshalb „Hut ab“ vor dem ERC Lechbruck, so wie es ausschaut nimmt das ja kein Ende: Im Nachwuchs kommen junge Kinder mittlerweile von überall her, wollen nach Lechbruck zum Eishockey. Also ich finde das ganz toll hier und mit dem Thema Überdachung muss man einfach auf einen Nenner kommen und ein Dach bauen. Da gibt es für mich nichts anderes.

 

Frage:                 

Manfred, sind die zwei Herausforderungen Aufstieg und Überdachung des Eisstadion den für den ERC überhaupt stemmbar?

 

Manfred Sitter:

Beide Ziele sind stemmbar. Sportlich sind wir, wie schon erwähnt, bereits jetzt auf einem sehr guten Level. Zudem haben wir einen starken Nachwuchs, der uns auch in der Zukunft noch sehr viel Freude bereiten wird. Wir haben den großen Vorteil, dass wir viele kleine und mittlere Sponsoren haben und keine Abhängigkeit von einem Großen. Durch unsere zahlreichen Veranstaltungen, die wir im Fasching oder während der Sommermonaten durchführen, durch Mitgliederzuwächse und Spenden haben wir eine solide finanzielle Basis. Die Mehrkosten in der Landesliga sind überschaubar. Was die Überdachung des Stadions angeht, da gibt es mehrere Varianten. Allein wird der ERC das Eisstadion nicht betreiben können, das ist klar. Wenn es uns gelingt, gemeinsam mit der Gemeinde konstruktive Gespräche zu führen, Lösungen zu finden und auch selbst aktiv zu werden, dann ist dieses Projekt realistisch. Wir sind zum Beispiel auf der Suche nach einem Namenssponsor, einem oder mehreren Unternehmen, die in das Konzept investieren. Es gibt viele Ideen, man muss es nun angehen.

 

Frage:                 

Im Hinblick auf die Play-Offs: Gibt es noch ein paar Worte von euch an die Fans?

 

Jörg Peters:      

Generell würde ich mir wünschen, dass wenn wir doch mal zurückliegen, dass unsere Anhänger einen Aufschrei machen und uns nach vorne peitschen. Vielleicht stellt der Verein unseren Anhängern mal eine Trommel zur Verfügung. Jeder der selbst Eishockey gespielt hat weiß, was es in einem Spieler bewirkt, wenn am Rande der Bande die Zuschauer rasen und die eigene Mannschaft nach vorne treiben. Da geht das Adrenalin hoch und das ergibt nochmal eine kleine Leistungssteigerung. Das würde ich mir wünschen und meine das absolut positiv.

 

Manfred Sitter:

Absolut erfreulich ist unsere Zuschauerentwicklung. Wir zählen im Schnitt regelmäßig rund 200 Zuschauer, da sind wir in der Bezirksliga ganz oben mit dabei. Vom Kleinkind bis zum Rentner, in Lechbruck sind alle beim Eishockey, das ist doch super. Ich bin mir auch sicher, dass spätestens in den Play Offs unsere Fans wieder mächtig Gas geben werden und der Zuschauerschnitt nochmal steigen wird. Und eine Trommel stellen wir gern zur Verfügung.

Spitzenspiel im Lechpark: ERC Lechbruck empfängt HC Maustadt

 

(22.01.2020) Nach dem starken Auftritt am vergangenen Sonntag beim Auswärtssieg der Flößer in Türkheim, steht nun am Freitag schon das nächste Spitzenspiel auf dem Programm: Der ERC empfängt dabei den Tabellendritten HC Maustadt, der noch beste Chancen hat, Türkheim zu überholen und auf einen Play-Off-Platz zu rücken. Spielbeginn ist wie immer um 19:30 Uhr.

 

Der HC Maustadt hat sich zwischenzeitlich schon fast aus dem Play-Off-Rennen verabschiedet, doch mit einer Siegesserie und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenten, hat sich die Mannschaft vom Memminger Hühnerberg wieder eine Topausgangssituation erarbeitet. Ein Sieg in Lechbruck würde den Mannen von HCM-Trainer Ingo Nieder den zweiten Platz bescheren. Dass sie dazu durchaus in der Lage sind, zeigte das erste Saisonspiel der Lecher in Memmingen, als der ERC bis 15 Minuten vor Schluss mit 0:4 zurücklag, dann aber noch ausgleichen konnte, um letztlich im Penaltyschiessen zu verlieren. Das zweite Spiel im Lechparkstadion war dann schon eine andere Angelegenheit: Mit 6:1 fegten die Lecher die Maustädter vom Eis. Beim HC Maustadt kommt es immer darauf an, welche Spieler Nieder zur Verfügung hat. Ist das Team komplett, zählt es zu Recht zu den spielerischen besten Mannschaften der Gruppe 4. Dies zeigte der HCM auch bei seinem 4:1-Sieg zuletzt gegen die SG Lindenberg/Lindau.

 

Die Flößer sind derzeit das Team der Stunde und auch gegen den HC Maustadt soll unbedingt gepunktet werden. Die Rechnung heißt: Zwei Siege aus fünf Spielen und der ERC wäre nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Dies soll so frühzeitig wie möglich geschafft werden. ERC-Trainer Jörg Peters: „Wir werden uns auf unserem Punktevorsprung keinesfalls ausruhen und am Freitag wieder Gas geben. Die Spiele gegen Maustadt sind meist von hohem spielerischen Niveau. Wir freuen uns darauf und wollen an die gute Leistung vom Türkheim-Spiel anknüpfen.“

 

Nächste Spiele:

Freitag, 24.01.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – HC Maustadt

Sonntag, 26.01.2020, 18:00 Uhr: SG Oberstdorf/Sonthofen – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck setzt Siegeszug in Türkheim fort

 

(19.01.2020) Der ERC Lechbruck ist momentan das Maß aller Dinge in der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4. Durch eine bärenstarke Leistung in einem tollen Eishockey-Topspiel, siegten die Lecher auch auswärts beim engsten Verfolger ESV Türkheim mit 4:2. Nun hat der ERC elf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und steht mit einem Bein in den Play-Offs.

 

Es war der passende Rahmen für ein Topspiel, das seinen Namen wahrlich verdient hat. Bereits beim Warmlaufen konnte man bei beiden Teams erkennen, das viel auf dem Spiel steht. Und so startete man auch ins mit Spannung erwartete Duell: Bissig, konzentriert und von Beginn an mit Vollgas. Der ERC zeigte sich über das gesamte Match spielerisch reifer und in den entscheidenden Situationen entschlossener. Türkheim setzte auf Kampfesstärke und gefährliche Tempogegenstöße. Die besseren Chancen hatten die Flößer, doch der „Dosenöffner“ ließ auf sich warten. In der 17. Minute war es aber dann soweit: Eine Co-Produktion der beiden U20-Youngster Josef Bayrhof und Lukas Fischer landete bei Fabian Bacz, der zum umjubelten 0:1 für Flößer vollstreckte. Mit diesem knappen Zwischenstand ging es in die erste Pause.

 

Im zweiten Durchgang starteten die Lecher in Überzahl, konnten jedoch noch kein Kapital daraus schlagen. Mit schnellen und zielstrebigen Kombinationen wurde das von Kevin Geiger gehütete ESV-Tor gestürmt. Doch in der 24. Minute war auch er machtlos, als der agile Patrick Völk ein Zuspiel vom wieder genesenen Dominik Kösl aufnahm und das 0:2 für den ERC markierte. Die Blau-Weißen waren nun die dominierende Mannschaft und setzten Türkheim stark unter Druck. Diese konterten aber immer wieder gefährlich, so dass die Lecher Abwehr teilweise Schwerstarbeit verrichten mußte. Der glänzend aufgelegte Lukas Bauer im ERC-Tor mußte einige Male in höchster Not retten und zeigte einige herausragende Saves. In der 30. Minute allerdings mußte er das erste Mal hinter sich greifen, als dem ESV Türkheim in doppelter Überzahl durch Michael Urbanek der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Die Flößer hielten dem nun stärker werdenden Anrennen der Hausherren weiterhin prima Stand und kamen selbst immer wieder brandgefährlich vor das ESV-Tor. So auch in der 35. Minute: In Überzahl schnürte man die Hausherren im eigenen Drittel ein und vergab beste Einschussmöglichkeiten am Fließband. Als gerade die Strafzeit der Hausherren abgelaufen war, landete ein Pass von Marek Hatas bei Matthias Erhard, der freistehend vor dem Tor in den rechten Winkel traf. ESV-Goalie Kevin Geiger verschob bei diesem Treffer das Tor, was die Schiedsrichter dazu bewog, den Treffer nicht anzuerkennen. Eine Fehlentscheidung, was nicht nur die rund 50 mitgereisten ERC-Fans so sahen. So blieb es beim knappen 2:1-Vorsprung der Gäste aus dem Ostallgäu und diesen wollte die Peters-Truppe in die zweite Pause retten. Doch kurz vor der Pausensirene dann die nächste kuriose Situation: Lukas Fischer läuft alleine aufs Tor und hat die nächste hochkarätige Chance auf dem Schläger, doch Geiger hält. Im Gegenzug dann ein schneller Konter der Türkheimer, die Lecher brachten den Puck nicht aus dem eigenen Drittel und ein Befreiungsschuss landete direkt bei einem Verteidiger der Hausherren. Dieser schoss eher unplatziert in Richtung ERC-Tor, doch der Puck wird unglücklich von einem ERC-Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht – 2:2 und plötzlich war wieder alles offen.

 

Der letzte Abschnitt bot dann Spannung und Dramatik pur. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und warfen alles in die Waagschale was sie hatten. Beide Goalies verhinderten mit tollen Paraden zunächst weitere Treffer. In der 52. Minute dann aber wieder ein Powerplay des ERC und Marcus Köpf spielte Patrick Völk an, der Geiger keine Chance ließ und den ERC erneut in Führung brachte. Türkheim reagierte nun mit wütenden Angriffen, doch die ERC-Abwehr stand stabil. Souverän und konzentriert nahmen die Flößer dem ESV jede Menge Zeit von der Uhr. In der 58. Minute dann eine Strafzeit für Türkheim und Jörg Peters zog eine Auszeit, um seine Jungs noch einmal zu instruieren. In Folge dessen wurde das Powerplay ruhig und mit dem Schwerpunkt auf Scheibenbesitz gespielt, damit weitere Sekunden von der Uhr genommen werden. 30 Sekunden vor Schluss dann eine Strafzeit für Lechbruck. Nun nahm Türkheim eine Auszeit und tüftele aus, wie nun der Lucky Punch gesetzt werden soll. ESV-Trainer Michael Fischer nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und seine Mannen waren somit in einer 6:4-Überzahl. Türkheim spielte nun „Alles oder Nichts“ und startete einen letzten Angriff auf das ERC-Tor. Dieser wurde aber sehr gut von den Flößern geblockt und der Puck landete bei Lukas Zugmaier, der ERC-Kapitän Matthias Erhard mit einem Zuckerpass auf die Reise schickte und „Hias“ Erhard ließ sich nicht zweimal bitten: Ein Schuss ins verlassene Türkheimer Tor (60.) und der verdiente 4:2-Auswärtssieg im Spitzenspiel gegen einen ebenbürtigen Gegner war unter Dach und Fach.

 

Vorsitzender Manfred Sitter: „Gratulation an unsere Mannschaft und die beiden Trainer für einen verdienten Sieg. Das war heute von beiden Teams ein schönes und schnelles Eishockeyspiel auf höchstem Bezirksliganiveau. Wir waren vielleicht spielerisch einen Tick besser und letztlich in den entscheidenden Momenten entschlossener. Eine reife Leistung und ein ganz starker Fight vom ersten bis zum letzten Mann. Jetzt gilt es dieses Niveau auch in den nächsten Spielen zu bestätigen.“

 

Nächste Spiele:

Freitag, 24.01.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – HC Maustadt

Sonntag, 26.01.2020, 18:00 Uhr: SG Oberstdorf/Sonthofen – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck vor Spitzenspiel in Türkheim

 

(18.01.2020) Am Sonntag kommt es im Sieben-Schwaben-Stadion in Türkheim zum Topspiel der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4, zwischen dem aktuellen Tabellenzweiten ESV Türkheim und dem Tabellenführer ERC Lechbruck. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr.

Der ESV Türkheim stellt in dieser Saison eine der Spitzenmannschaften der Gruppe 4 und steht mit 30 Punkten nach 15 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. ESV-Trainer Michael Fischer steht dabei eine in allen vier Reihen ausgeglichen besetzte Mannschaft zur Verfügung, die zusammen mit dem ERC, die stärkste Offensive der Liga darstellt. Die Position im Tor ist mit Michael Bernthaler und Kevin Geiger gut besetzt. Da Türkheim in den letzten Spielen einige Punktverluste verkraften musste, so bei der 4:5-Niederlage in Kempten und dem 5:6 nach Penaltyschießen gegen Oberstdorf, stehen die Schwaben bereits unter Zugzwang und müssen gegen die Flößer gewinnen, um weiter im Play-Off-Rennen eine Rolle zu spielen. Das erste Spiel gegen den ESV konnten die Lecher mit 5:1 gewinnen, beim zweiten Aufeinandertreffen leisteten es sich die Lecher, eine 4:1-Führung herzuschenken und am Ende mit 5:6 nach Penaltyschießen unnötig das Nachsehen zu haben.

Die Flößer wissen was in Türkheim auf sie zukommt, wollen sich aber durch die besondere Brisanz nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Jonas Seitz und auch weitere Cracks sind gesundheitlich etwas angeschlagen. Aber der Kader von Jörg Peters ist groß genug und auch von der U20-Mannschaft, die mittlerweile die Tabellenführung in der Landesliga übernommen hat, stehen junge hungrige Spieler parat, die jederzeit einspringen können.

Vorsitzender Manfred Sitter: „Das Spiel in Türkheim wird mit Sicherheit ein Highlight. Der Druck liegt eher beim ESV, da ist ein Sieg schon beinahe ein Muss. Türkheim hat nur das Spiel gegen uns an diesem Wochenende, die werden sich mit allem was sie haben gegen uns stellen und die Zuschauer eine hitzige Atmosphäre liefern. Wir sind darauf vorbereitet und werden dagegenhalten. Ich habe ein gutes Gefühl und vertraue auf die Fähigkeit unserer Mannschaft, dass sie sich gerade gegen starke Gegner noch einmal zusätzlich steigern kann.“

 

Sonntag, 19.01.2020, 16:30 Uhr, ESV Türkheim – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck auch von Kempten nicht aufzuhalten

 

(18.01.2020) Es war wie erwartet: Die Sharks 1b kam mit einer runderneuerten Mannschaft ins Ostallgäu, die mit jener beim vorangehenden Aufeinandertreffen Anfang Januar nichts mehr zu tun hatte. Dennoch ließ der ERC nichts anbrennen und wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

 

ERC-Trainer Jörg Peters mußte auf Jonas Seitz, Markus Sadkowski und Dominik Kösl verzichten und damit die Reihen umstellen. Zunächst lief es alles andere als gut für die Flößer, die sich in den ersten zehn Spielminuten im kollektiven Tiefschlaf befanden. Kempten zeigte sich bissig und spielte mutig nach vorne. Diese Schwächephase nutzten die Gäste mit einem Doppelschlag von Tobias Pichler aus (7., 9.) und gingen mit 0:2 in Führung. Und damit nicht genug: Die Lecher wachten nun zwar langsam auf, doch wurden sie in der 13. Minuten mit einem Konter der Sharks überrascht – 0:3 für Kempten. Doch im Stile einer Spitzenmannschaft zeigte sich jetzt einmal mehr das Selbstvertrauen des ERC. Mannschaft und Trainer behielten die Ruhe, nahmen den Rückstand und die bis dahin pomadige eigene Leistung zur Kenntnis und legten nun den Hebel um. Fortan spielte der ERC wie ausgewechselt. Den Anfang zur Aufholjagd machte Lukas Zugmaier mit seinem Treffer in der 14. Minute. In der 16. Minute legte Marek Hatas auf Stefan Dubitzky und dieser erzielt kompromisslos den 2:3-Anschlusstreffer. 50 Sekunden später der Ausgleich: Lukas Zugmaier auf Lukas Fischer, der mit einem Querpass zum freistehenden Fabian Bacz – 3:3. Binnen zweieinhalb Minuten egalisierte damit die Truppe von Jörg Peters den Rückstand und war nun voll im Spiel.

 

Ins zweite Drittel startete der ERC wie er im ersten aufgehört hat. Spielerisch und kämpferisch überlegen, zwang man Kempten in die Defensive. Matthias Erhard erkämpfte sich in der 23. Minute in der neutralen Zone den Puck, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und ließ Andreas Strauss keine Chance – 4:3 für Blau-Weiß. Lechbruck dominierte nun das Spiel und zeigte schöne Kombinationen. In der 32. Minute spielte Marcus Köpf auf Matthias Erhard und dieser erzielte unhaltbar das 5:3 für die Flößer.

 

Im letzten Abschnitt machten die Lecher weiterhin mächtig Druck und überrannten ein ums andere Mal die Kemptener Defensive. In der 45. Minute machte dann Lukas Zugmaier den Deckel drauf. Auf Zuspiel von Marek Hatas und Stefan Dubitzky erzielte er den Treffer zum 6:3 und damit die Vorentscheidung. Endgültig entschieden war das Spiel dann eine Minute später mit dem 7:3 durch Lukas Baader (Assists Sammy Wörle, Lukas Zugmaier). Lechbruck spielte weiterhin auf Ergebniserhöhung doch alleine vier Pfostentreffer in den letzten zehn Minuten verhinderten ein noch deutlicheres Ergebnis.

 

Die Flößer haben nun vorübergehend 8 Punkte Vorsprung auf Verfolger Türkheim und schauen dem direkten Duell am Sonntag um 16:30 Uhr im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion optimistisch entgegen.

 

Strafzeiten:

ERC Lechbruck: 16

ESC Kempten 1b: 24

 

Zuschauer: 176

 

Nächste Spiele:

Sonntag, 19.01.2020, 16:30 Uhr, ESV Türkheim – ERC Lechbruck

Freitag, 24.01.2020, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – HC Maustadt

ERC Lechbruck empfängt die Sharks des ESC Kempten

 

(15.01.2020) Am Freitag gastiert der ESC Kempten 1b zum zweiten Mal in dieser Saison im Lechparkstadion. Im Hinspiel siegten die Flößer mit 11:1, doch wird diesmal sicherlich eine andere Kemptener Mannschaft ins Ostallgäu kommen. Diese konnte nämlich in Bestbesetzung am vergangenen Spieltag überraschend den ESV Türkheim schlagen und gleicht somit einer Wundertüte. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

Man weiß nie so recht, was bei der 1b-Mannschaft des ESC Kempten auf einen zukommt. Beim ungefährdeten Hinspielsieg hatten die dezimierten Sharks aus der Allgäumetropole keine Chance gegen den ERC. Das erste Spiel in Kempten dagegen konnten die Lecher nur mühevoll mit 5:4 für sich entscheiden. Und diesmal ist davon auszugehen, dass die Sharks 1b nach dem Sieg gegen Türkheim noch einen drauflegen möchte und mit der bestmöglichen Mannschaft auflaufen wird. Die Kemptener haben sich im Dezember mit dem tschechischen Stürmer Filip Matejka (HC Moravske Budejovice) verstärkt. Auch der Deutsch-Tscheche Ervin Masek scheint immer besser in Fahrt zu kommen. Beide fehlten vor zwei Wochen, ebenso wie die ehemals höherklassigen Spieler wie Markus Wartosch und Markus Russler. Aktuell steht die Mannschaft von ESC-Trainer Helmut Wahl auf dem siebten Tabellenplatz mit 13 Punkten, doch ist das eigentliche Potenzial im Team sicherlich weitaus höher einzuschätzen und hängt stark vom verfügbaren Personal ab.

 

Die Flößer liegen derzeit mit fünf Punkten Vorsprung auf dem ersten Tabellenplatz. Doch will man sich von der vermeintlich komfortablen Situation nicht einlullen lassen. So sieht es auch ERC-Trainer Jörg Peters: „Man hat in den letzten Spieltagen gesehen, wie schnell man aufgrund von ein oder zwei Ausrutschern in dieser Liga nach unten durchgereicht werden kann. Das wollen wir natürlich vermeiden. Wir sind Tabellenführer und diesen Platz wollen wir bis zum Ende nicht mehr hergeben. Die Jungs sind heiß und so werden wir sowohl am Freitag gegen Kempten als auch am Sonntag in Türkheim wieder alles geben.“

 

Nächste Spiele:

Freitag, 17.01.2020, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESC Kempten 1b

Sonntag, 19.01.2020, 16:30 Uhr: ESV Türkheim – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck baut mit Heimsieg gegen Königsbrunn Tabellenführung aus

 

(12.01.2020) Mit 6:0 besiegten die Flößer das Schlusslicht aus Königsbrunn und konnten dadurch ihren Vorsprung auf den Tabellenzweiten ESV Türkheim auf nunmehr fünf Punkte ausbauen. Vor 217 Zuschauern im Lechparkstadion war der Lecher Sieg ungefährdet, gegen einen dezimierten Gegner, der mit nur 2 Torhütern und 9 Feldspielern antrat.

 

Der ERC kam gleich sehr druckvoll aus der Kabine und ging bereits in der 1. Minute durch Marcus Köpf (Matthias Erhard, Patrick Völk) in Führung. Nicht mal eine Minute später hieß es bereits 2:0 für den ERC Lechbruck. Fabian Bacz bediente Jonas Seitz, dieser mußte freistehend vor dem Tor nur noch einschieben. In der 8. Minute dann Dominik Kösl mit einem schönen Zuspiel auf Marcus Köpf, der sich die Chance nicht nehmen ließ und zum 3:0 für die Blau-Weißen vollstreckte.

 

Im zweiten Drittel ging es genau so weiter: Der ERC drückend überlegen gegen eine überforderte Königsbrunner Rumpfmannschaft, die sich jedoch wie schon im Hinspiel als kampfstark erwies. In der 28. Minute erhöhte Marcus Köpf (Dominik Kösl, Patrick Völk) auf 4:0. U20-Spieler Lukas Fischer gelang in der 35. Minute auf Zuspiel von Dominik Kösl und Matthias Erhard das 5:0. In der letzten Minute des zweiten Drittels nutzten die Flößer ein Powerplay zum 6:0 durch Jonas Seitz (Lukas Zugmaier, Matthias Köpf).

 

Im letzten Spielabschnitt war die Luft dann doch etwas raus. Königsbrunn konnte nicht und Lechbruck, im Stile eines Sprungpferds, machte so viel wie gerade nötig war. Tore fielen keine mehr, so dass ERC-Keeper Lukas Bauer einen Shutout feiern konnte.

Insgesamt konnten die Lecher einen ungefährdeten Sieg gegen den Tabellenletzten einfahren. Königsbrunn erkämpfte sich mit einer Minitruppe ein respektables Ergebnis. Gleichzeitig patzte der ESV Türkheim und verlor 4:5 beim ESC Kempten 1b, so dass die Flößer nun fünf Punkte Vorsprung auf Türkheim haben.

 

Am nächsten Freitag kommt dann Türkheim-Bezwinger Kempten ins Lechparkstadion und der ERC darf sich wieder auf einen Gegner mit härterer Gegenwehr einstellen.

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 17.01.2020, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESC Kempten 1b

ERC Lechbruck empfängt den EV Königsbrunn

 

(08.01.2020) Am Montag konnten die Flößer in Königsbrunn die Tabellenführung übernehmen und nun kommen die Pinguine am Freitag zum Rückspiel in den Lechpark. Der ERC will natürlich nachlegen und seinen Punktevorsprung halten, um den Platz an der Sonne zu verteidigen. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

Dass auch die Brunnenstädter nicht im Vorbeigehen geschlagen werden können, konnte man an Heilig Drei König in der HydroTech-Eisarena sehen. Die Pinguine präsentierten sich kampfstark und hielten sich bis kurz vor dem ersten Drittel schadlos. Jürgen Schuhmaier im Tor des EVK hielt zudem was zu halten war. Zwar ist der EV Königsbrunn abgeschlagener Inhaber der roten Laterne, doch ist der Kader eigentlich besser als der aktuelle Tabellenstand vermuten lässt. Im Dezember wechselten zudem mit Marc Streicher und Timo Knopf zwei Bayernligaspieler vom Nachbarn EHC Königsbrunn zum EVK. Unterschätzte Gegner sind meist die gefährlichsten Gegner, mit diesem Motto werden die Schwaben die Reise nach Lechbruck antreten und sicherlich erneut versuchen, dem ERC das Leben schwer zu machen.

 

Für die Flößer gilt es nun den Gegner keinesfalls zu unterschätzen und die Torausbeute im Vergleich zum Hinspiel deutlich zu verbessern. Zu viele hochkarätige Chancen wurden vergeben, um ein deutlicheres Ergebnis als das 6:1 zu erzielen. Allerdings hätte es auch bei einem höheren Sieg „nur“ drei Punkte gegeben und somit sind die Flößer absolut im Soll. Was sich nun jedoch ändert ist, dass die Lecher die Rolle des Jägers mit jener des Gejagten getauscht haben. Man darf gespannt sein, wie die junge Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters in den kommenden Spielen damit umgeht. Das Selbstvertrauen im Team und das spielerische Potenzial sind jedenfalls vorhanden, um bis zum Ende die Spitzenposition halten zu können. Nun ist der Fokus aber erst einmal auf das Spiel gegen Königsbrunn gerichtet und die Heimstärke der Flößer soll auch am Freitag zur Geltung kommen.

 

Freitag, 10.01.2020, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Königsbrunn

ERC Lechbruck erobert die Tabellenspitze

 

(07.01.2020) An Heilig Drei König stand für die Flößer das Auswärtsspiel beim EV Königsbrunn auf dem Programm. Mit einem 6:1-Pflichtsieg gegen das Tabellenschlusslicht konnten die Lecher dabei die Tabellenführung zurückerobern. Am Freitag folgt gegen denselben Gegner bereits das Rückspiel im Lechparkstadion.

 

Die Flößer taten sich anfangs merklich schwer gegen kampfstarke Pinguine, die die Angriffe des ERC immer wieder zu stören verstanden. Optisch klar überlegen, wurden zahlreiche Torchancen vergeben und so dauerte es bis zur 18. Minute, als Stefan Dubitzky auf Zuspiel von Lukas Fischer und Marek Hatas endlich das Abwehrbollwerk der Hausherren zum 1:0 durchbrechen konnte. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die erste Pause und so richtig konnte sich noch keine Zufriedenheit im Lager des ERC breit machen.

 

Der zweite Spielabschnitt begann dann verheißungsvoll: Jonas Seitz bediente Lukas Zugmaier und schon stand es 2:0 für die Blau-Weißen (22.). Die Flößer drängten nun mit Tempo auf das Königsbrunner Tor und erspielten sich im Minutentakt eine hochkarätige Torchance nach der anderen. Doch im Abschluss hatte der ERC eine kollektive Ladehemmung. Einschussmöglichkeiten die für drei Spiele reichen würden, wurden teils haarsträubend vergeben. Aber die Truppe von ERC-Trainer Jörg Peters machte unaufhörlich weiter Druck auf das Tor von Pinguin-Keeper Jürgen Schuhmaier und so war es nur eine Frage der Zeit, wann der nächste Treffer für Lechbruck fallen sollte. So war es dann in der 36. Minute endlich soweit: Der ERC in Unterzahl, startete einen Entlastungskonter über Matthias Köpf, der auf Fabian Bacz spielte und dieser den völlig frei vor dem EVK-Tor stehenden Patrick Völk bediente. Völk zimmerte das passgenaue Anspiel mit einem Schlagschuss unhaltbar in die Maschen zum 3:0. Dann erneut die Lecher in Unterzahl, wiederum ein Konter diesmal über Marek Hatas, der auf Kristian Kavecky serviert und dieser auf 4:0 erhöht (39.). Manch einer der mitgereisten ERC-Fans grübelte nun scherzhaft darüber nach, ob es nicht besser wäre fortan mit einem Mann weniger zu spielen, aber zu dieser taktischen Finesse ließ sich Jörg Peters dann doch nicht hinreißen.

 

Im letzten Drittel kontrollierten die Flößer weiterhin das Geschehen, doch die Chancenverwertung sollte an diesem Abend nicht mehr der Freund der Gäste werden. Nachdem äußerst großzügig Chancenwucher betrieben worden war, beste Kombinationen nicht erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden, stand auf einmal mitten im Gewühl vor dem Pinguingehäuse Dominik Kösl goldrichtig und schiebt Goalie Schuhmaier den Puck zwischen die Beine ins Tor zum 5:0 in der 54. Minute. Standesgemäß wurde es dann in der 55. Minute durch den Treffer von Marcus Köpf zum 6:0 für den ERC Lechbruck. Als dann alle mit dem zweiten Shutout von Patrick Dietl rechneten, machte Samuel Neumann diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung und erzielte in der letzten Spielminute den Ehrentreffer für die Pinguine. Auch wenn die Lecher in diesem Spiel weitaus mehr Tore hätten erzielen können (müssen), am Ende überstrahlte der Jubel über die Tabellenführung dieses Manko und die ERC-Cracks ließen sich zurecht feiern. Der ERC ist nun auf dem ersten Platz mit zwei Punkten Vorsprung vor dem ESV Türkheim, der bereits ein Spiel mehr absolviert hat.

 

Manfred Sitter: „Es ist eine schöne Momentaufnahme, diese genießen wir jetzt bis Donnerstag. Unsere Mannschaft ist gut beraten, weiterhin von Spiel zu Spiel zu denken. Ab Freitag sind wir nun die Gejagten und die Wochen der Wahrheit liegen noch vor uns.“

 

Strafzeiten:

EVK        12

ERC        14 + 10 Min. Disziplinarstrafe

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 10.01.2020, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Königsbrunn

ERC Lechbruck mit Kantersieg gegen Kempten

 

(05.01.2020) Die Lecher wurden im ersten Heimspiel des neuen Jahres ihrer Favoritenrolle gerecht und besiegten den ESC Kempten 1b ungefährdet mit 11:1. Vor rund 200 Zuschauern im Lechparkstadion avancierte ERC-Topscorer Marcus Köpf zum Mann des Spiels, als er den Gästen in den letzten fünf Minuten vier Treffer einschenkte, davon ein lehrbuchmäßig vollendeter Penalty. Der ERC Lechbruck ist damit punktgleich mit dem Tabellenführer ESV Türkheim, der ein Spiel mehr absolviert hat.

 

Die Lecher legten gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr und bereits nach 26 Sekunden hieß es 1:0 für den ERC. Dabei bediente Marek Hatas mit einem seiner zielgenauen Aufbaupässe ERC-Kapitän Matthias Erhard, der steil auf Marcus Köpf weiterleitete und dieser Gästetorhüter Andreas Strauss keine Chance ließ. Dann kam die Spielminute von Matthias Erhard: Zunächst versenkte er auf Pass von Marek Hatas den Puck schlitzohrig per Bauerntrick und 12 Sekunden später wurde Erhard von Patrick Völk angespielt und erhöhte damit in der vierten Minute auf 3:0 für den ERC. Die Flößer hatten die volle Kontrolle über Spiel und Gegner und so fand das Spielgeschehen überwiegend im Drittel der Gäste aus Kempten statt. In der 13. Minute setzte sich Sammy Wörle kampfstark gegen zwei Gegenspieler durch und schob den Puck durch die Beine des Kemptener Torhüters zum 4:0. Mit diesem Zwischenstand verließen beide Teams erstmals das Eis in Richtung Pausentee.

 

Im zweiten Drittel spielte der ERC weiterhin dominant nach vorne und Jörg Peters gewährte nun allen Spielern ausgiebig Eiszeit. In der 29. Minute nutzte Markus Sadkowski ein schönes Zuspiel vom jungen Lukas Fischer zum 5:0. Weitere Treffer sollten bis zur zweiten Pause nicht mehr fallen.

 

Im Schlussdrittel legten die Flößer wieder eine Schippe drauf, schließlich wollte man noch das Torverhältnis verbessern. Doch zunächst konnten die Sharks einen Treffer erzielen: Matthias Klinger traf aus dem Nichts oben rechts ins Tor von ERC-Goalie Lukas Bauer (46.). Die Antwort des ERC folgte jedoch prompt: Patrick Völk spielte Dominik Kösl an, dieser legt auf Matthias Erhard, welcher trocken zum 6:1 vollstreckte (48.). Auch der nächste Treffer geht auf das Konto der gleichen drei ERC-Cracks: Patrick Völk, diesmal auf Matthias Erhard, Pass auf Dominik Kösl, Schlagschuss, Tor, 7:1 in der 53. Minute. Nun kamen die fünf Minuten mit der „Marcus Köpf-Show im Lechpark“: Zunächst erzielt er in Überzahl das 8:1 (55.), ehe er sich, an der blauen Linie stehend, selbst schön frei spielte, allein aufs Tor zog und kurz vor dem Abschluss gefoult wurde. Die Schiedsrichter entschieden berechtigt auf Penalty. Köpf führte selbst aus und ließ ESC-Keeper Strauss keine Chance (56.). Dann zogen die Flößer eine Strafzeit, doch sogar in Unterzahl spielten die Lecher offensiv auf das Tor der Gäste. So legte Matthias Köpf quer auf seinen Bruder Marcus Köpf und dieser zog direkt ab – Tor, das 10:1 für den ERC Lechbruck in der 59. Minute. Doch damit nicht genug, denn einen hatte Marcus Köpf noch im Köcher: Wenn es läuft, dann richtig – das dachten sich auch Fabian Bacz und Patrick Völk, die Marcus Köpf direkt anspielten und dieser in der 60. Minute seinen fünften Treffer an diesem Abend zum 11:1-Endstand vollstreckte.

 

Ein Kompliment geht aber auch an die Gäste aus Kempten: Der über das gesamte Spiel deutlich unterlegene Gegner spielte jederzeit fair und die Sharks ließen sich nie hängen. Weiter geht’s nun für die Flößer am 6. Januar um 20:00 Uhr in Königsbrunn. Derselbe Gegner kommt dann am 10. Januar um 19:30 Uhr zum nächsten Heimspiel ins Lechparkstadion.

 

Nächstes Spiel:

Montag, 06.01.2020, 20:00 Uhr:  EV Königsbrunn – ERC Lechbruck

Freitag, 10.01.2020, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EV Königsbrunn

Erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen Kempten

 

(01.01.2020) Der ERC Lechbruck startet mit einem Heimspiel ins Jahr 2020. Am Freitag um 19:30 Uhr empfangen die Flößer den ESC Kempten 1b im Lechparkstadion und dabei gilt es weitere Punkte im Play-Off Rennen auf die Habenseite zu verbuchen. Mit einem Sieg kann der ERC zu Tabellenführer Türkheim aufschließen.

 

Die 1b des ESC Kempten ist eine neu zusammengestellte Mannschaft mit durchaus bekannten Namen in ihren Reihen. So bringen zum Beispiel Markus Russler im Tor, Markus Wartosch, Benjamin Waibel, Matthias Weißschuh in der Verteidigung und Christian Engler, Tobis Epp, Ervin Masek, Tobias Pichler sowie der tschechische Neuzugang Filip Matejka allesamt Erfahrung aus höherklassigen Ligen mit. Zwar ziert der ESC mit 9 Punkten den vorletzten Tabellenplatz, dennoch sind die Ergebnisse meistens sehr respektabel und dass die Sharks für Überraschungen gut sind, zeigten ein 2:1-Sieg gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen und eine denkbar knappe 4:5-Niederlage gegen den ERC im Hinspiel, wobei sich die Lecher äußerst schwer taten, bis die drei Punkte unter Dach und Fach waren. Hinzu kommt die Besonderheit, dass ESC-Trainer Helmut Wahl immer wieder auf Spieler der 1. Mannschaft des ESC Kempten zurückgreifen kann. Diese ist bereits sicher für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga qualifiziert und so ist damit zu rechnen, dass Kempten den ein oder anderen Landesligaspieler einsetzen wird.

 

Der ERC Lechbruck hat sich mit einem starken Auftritt beim 4:2-Sieg im Spitzenspiel bei der SG Lindenberg/Lindau aus dem alten Jahr verabschiedet und möchte dieses Leistungsniveau auch gleich mit ins neue Jahr nehmen. Sechzig Minuten das eigene Potenzial aufs Eis bringen, das ist das oberste Ziel für die Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters. Dann wird es für jeden Gegner schwierig die Lecher in die Knie zu zwingen. Das erste Heimspiel des neuen Jahres soll natürlich gewonnen werden und die Chance den ESV Türkheim in der Tabelle einzuholen motiviert die Flößer gleich doppelt. Vorsitzender Manfred Sitter: „Unsere Mannschaft hat in Lindenberg bewiesen, dass sie mit Druck umgehen kann und zeigte dabei eine Topleistung. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Nun hoffen wir zahlreiche Zuschauer gegen Kempten begrüßen zu dürfen. Es sind Ferien, es ist das erste Spiel im neuen Jahr, unser Team hat es sich verdient dass wir nun mal die 200er-Marke durchbrechen.“

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 03.01.2020, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESC Kempten 1b

Flößer siegen beim amtierenden Meister

 

(29.12.2019) Der ERC Lechbruck bleibt in der Erfolgsspur: Mit einem 4:2-Auswärtserfolg beim Titelkandidaten SG Lindenberg/Lindau, untermauern die Lecher ihre eigenen Spitzenplatzambitionen und klettern auf den zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4. Drei Punkte trennen den ERC nun von Tabellenführer ESV Türkheim, der allerdings zwei Spiele mehr absolviert hat.

 

Mit über 200 Zuschauern war der passende Rahmen für das Spitzenspiel der beiden Dauerrivalen im eiskalten Lindenberger Eisstadion gegeben. Und der ERC Lechbruck zeigte von Beginn an, dass die Reise an den Bodensee keine Kaffeefahrt sein sollte. Von der ersten Sekunde an nahmen die Lecher das Heft in die Hand und drängten auf das Tor der Hausherren. In der 4. Spielminute vollendete ERC-Kapitän Matthias Erhard eine schön herausgespielte Kombination über Patrick Völk und Marcus Köpf zum 1:0 für die Blau-Weißen. Aus einer stabilen Defensive heraus konnten immer wieder gefährliche Angriffe gefahren werden, doch der gute Torhüter der SGLL, Dominik Hattler, konnte eine höhere Gästeführung verhindern.

 

Im zweiten Drittel machten die Flößer da weiter, wo sie aufgehört hatten. Lindenberg/Lindau hatte durchaus seine Spielanteile, doch die Lecher verstanden es hervorragend, die gefährlichen Torjäger der Heimmannschaft in Schach zu halten, den Rest erledigte Lukas Bauer im Tor des ERC Lechbruck. In der 26. Minute spielte Matthias Erhard seinen Sturmpartner Marcus Köpf an, dieser legt auf den immer besser in Fahrt kommenden Patrick Völk auf, damit dieser trocken die 2:0-Führung erzielt. Zwei starke Mannschaften liefern sich nun einen Schlagabtausch, bei dem die Flößer diesmal auch der mentale Sieger waren. Denn in der entscheidenden Phase leistete sich die SG Lindenberg/Lindau einige Strafzeiten, die der ERC gnadenlos ausnutzte: Jeweils im Powerplay sorgten Dominik Kösl (34., Assists: Lukas Zugmaier, Marek Hatas) und Marcus Köpf (37., Assists: Dominik Kösl, Patrick Völk) für die 4:0-Führung und damit die Vorentscheidung.

 

Im letzten Abschnitt mobilisierten die Hausherren noch einmal alles und versuchten den Anschluss herzustellen. In der 48. Spielminute gelang dann Michael Wellenberger der erste Treffer für die SGLL. Diese bäumte sich nun noch einmal auf, doch der ERC war meist Herr der Lage und konnte seinerseits weitere hochkarätige Chancen herausspielen. Bei besserer Chancenverwertung hätten hier weiter 2-3 Treffer für die Lecher fallen können, doch Dominik Hattler hielt seine Farben im Spiel. In den letzten beiden Minuten nahm Lindenberg/Lindau Hattler zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und tatsächlich konnte Manuel Merk zwanzig Sekunden vor Spielende den zweiten Treffer für die Westallgäuer erzielen. Allerdings war dies nur noch Ergebniskosmetik und der ERC Lechbruck nahm erstmals seit vier Jahren alle Punkte aus Lindenberg mit nach Hause.

 

ERC-Trainer Jörg Peters: „Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat heute sechzig Minuten das umgesetzt, was wir im Training besprochen hatten. Es war eine souveräne Leistung gegen ein heimstarkes Topteam der Bezirksliga, das heute in Bestbesetzung gegen uns angetreten ist.“

 

Weiter geht es für die Flößer am 3. Januar um 19:30 Uhr gegen die 1b des ESC Kempten. Das erste Heimspiel des neuen Jahres soll natürlich gewonnen werden, um den Angriff auf die Tabellenführung fortzusetzen.

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 03.01.2020, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESC Kempten 1b

ERC Lechbruck zu Gast bei der SG Lindenberg/Lindau

 

(26.12.2019) Die Flößer reisen am Samstag an den Bodensee zum Tabellenzweiten SG Lindenberg/Lindau. Im offenen Lindenberger Eisstadion kommt es damit zum Aufeinandertreffen des Meisters gegen den Vizemeister der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4 der vergangenen Saison. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.

 

Die Westallgäuer treiben in dieser Spielzeit einen Verjüngungsprozess voran. Drei Neuzugänge von den Junioren des EV Ravensburg (DNL 3), sowie zwei ganz junge Eigengewächse des EV Lindau unterstreichen diesen Weg, der bislang sehr erfolgreich zu sein scheint. Darüber kann auch die zuletzt erlittene 4:7-Heimniederlage gegen Tabellenführer Türkheim nicht hinwegtäuschen. Die Trainer Zdenek Czech und Fabian Lämmle geben dem verjüngten Team Zeit zur Entwicklung und lassen sich auch nicht aus dem Konzept bringen, wenn die Konstanz nicht mit jener der Vorjahre zu vergleichen ist. Das Ziel der SG Lindenberg/Lindau ist dennoch das Erreichen der Play-Offs und somit wird der ERC am Samstag auf einen heimstarken Gegner treffen, der sich für den 5:3-Sieg der Lecher im Hinspiel in Lechbruck revanchieren möchte.

 

Die Flößer treffen damit auf einen direkten Play-Off Konkurrenten und genauso wie für die SG Lindenberg/Lindau, zählt in der Spitzengruppe der Bezirksliga Gruppe 4 auch für den ERC jeder Punkt gegen ein Team der ersten vier Plätze doppelt. In Lindenberg war es selten einfach zu spielen, doch konnten gerade die Flößer in der Vergangenheit den ein oder anderen Punkt dort ergattern. Schlecht lief es dort allerdings in der vergangenen Spielzeit, wo die Lecher gar mit einer 3:10-Packung die Heimreise antreten mussten. Das soll sich diesmal natürlich nicht wiederholen und so reisen die ERC-Cracks mit Selbstvertrauen und der Gewissheit ins westliche Allgäu, dass ein sechzigminütiger Kampf auf Biegen und Brechen bevorsteht.

 

Nächstes Spiel:

Samstag, 28.12.2019, 18:00 Uhr:  SG Lindenberg/Lindau – ERC Lechbruck

Sieg gegen Oberstdorf

 

(23.12.2019) Der ERC Lechbruck bleibt nach dem 8:7-Heimsieg gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen auf Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Dabei führten die Lecher vor 152 Zuschauern nach dem ersten Drittel bereits mit 7:2. Der ERC rückt damit auf den dritten Platz vor, drei Punkte hinter Tabellenführer Türkheim, der zwei Spiele mehr absolviert hat. Am kommenden Samstag, um 18:00 Uhr steht dann das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten, der SG Lindenberg/Lindau, auf dem Programm.

 

Begonnen hat das Spiel so wie es sich ERC-Trainer Jörg Peters vorgestellt hat. Sein Team spielte druckvoll nach vorne und zeigte defensiv ein gutes Backchecking, so dass von Oberstdorf im gesamten ersten Drittel nicht viel zu sehen war. Die Flößer dominierten ihren Gegner nach Belieben und neben spielerischem Glanz zeigte die ERC-Truppe auch eine starke kämpferische Leistung. So war es die logische Konsequenz, dass auch das Zwischenergebnis nach dem ersten Drittel so deutlich wie verdient ausfiel: Durch Tore von Matthias Erhard (3), Marcus Köpf (2) und Sammy Wörle (2) schossen die Blau-Weißen die Gäste regelrecht ab und es ging mit einer überdeutlichen 7:2-Führung in die erste Pause. Es war ein aus Lechbrucker Sicht tolles erstes Spieldrittel und die Zuschauer stellten sich bereits auf ein Schützenfest ein.

 

Dann passierte im zweiten Drittel wiederum dasselbe, was wir bereits schon im vorangehenden Spiel gegen den ESV Türkheim gesehen haben: Ein am Boden liegender, bereits geschlagener, Gegner wird durch eigene Fehler wieder zum Leben erweckt. Erneut wurde der Hebel umgelegt und anstatt einfach weiter gutes Eishockey zu spielen, präsentierten sich die Flößer wie ausgewechselt: Nervosität, Fehler im Spielaufbau, Strafzeiten, mangelhafte Defensivarbeit – die SG Oberstdorf/Sonthofen nahm die Einladungen herzlich an und verkürzte bis zur 31. Minute auf 7:5. Da kam der Treffer von Stefan Dubitzky zum 8:5 wenige Sekunden vor Drittelende gerade recht.

 

Im letzten Drittel wollten die Gäste natürlich ihre nicht mehr erhoffte Chance nutzen und noch einmal alles mobilisieren. Die Oberallgäuer warfen nun alles nach vorne und der ERC unterstützte dieses Vorhaben erneut mit zahlreichen Strafzeiten. So kam es wie es kommen mußte: Bis zur 59. Minute konnte Oberstdorf auf 8:7 herankommen. Die letzten zwei Minuten spielten die Lecher dann doch sicher herunter, so dass am Ende drei wichtige Punkte gesichert werden konnten.

 

Vorsitzender Manfred Sitter: „Es ist mir ein Rätsel, wie man erneut nach einem total überlegenen ersten Drittel derart einbrechen kann. Trotzdem: Wir haben 3 Punkte gewonnen, das ist es was zählt. Vielleicht kommen die Weihnachtsfeiertage jetzt gerade recht. Mal durchschnaufen und den Kopf freibekommen tut den Jungs sicher gut. Ich wünsche an dieser Stelle allen Spielern, Eltern, Mitgliedern, Spendern, Gönnern, Sponsoren und Unterstützern frohe Weihnachten und erholsame Feiertage.“

 

Strafzeiten:

ERC: 20, SGO: 10

 

Nächstes Spiel:

Samstag, 28.12.2019, 18:00 Uhr:  SG Lindenberg/Lindau – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck empfängt die SG Oberstdorf/Sonthofen

 

(19.12.2019) Die Flößer haben am Sonntag den aktuellen Tabellendritten, die SG Oberstdorf/Sonthofen im Lechparkstadion zu Gast. Nach der Niederlage im Penaltyschießen gegen den ESV Türkheim ist der ERC nun unter Zugzwang und will das letzte Heimspiel im Jahr 2019 erfolgreich gestalten. Spielbeginn ist um 17:00 Uhr.

 

Die Oberallgäuer stehen momentan mit 21 Punkten einen Platz vor den Lechern, allerdings mit zwei Spielen mehr auf dem Konto. Zuletzt gab es eine deutliche 4:10-Niederlage bei der SG Lindenberg/Lindau. Vor der Saison verstärkten sich die Oberstdorfer mit Torhüter Clemens Specht (EV Ravensburg Junioren), Stürmer Marco Reinholz (ERC Ingolstadt 1b) und den zuletzt inaktiven Verteidigern Christof Wagner und Benjamin Vorgeitz. Verlassen haben das Team hingegen die Verteidiger Lukas Linnartz und Philipp Kohler in Richtung Kempten. Die SG Oberstdorf/Sonthofen erlebte in den vergangenen Wochen einen Aufwärtstrend und diesen will die Mannschaft von SG-Trainer Erik Fabian auch in Lechbruck bestätigen. Das Ziel ist es, so lange wie möglich um den Play-Off-Einzug mitzuspielen.

 

Beim ERC Lechbruck geht der Blick voraus. Während der Woche wurde sehr gut trainiert, die Stimmung in der Mannschaft passt und nun will die Mannschaft von ERC-Coach Jörg Peters gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen ihre Heimstärke zeigen und die drei Punkte im Lechpark behalten. Außer den bekannten Ausfällen von Florian Graml und Christoph Hack werden die Lecher voraussichtlich in Bestbesetzung antreten können. Mit einem Sieg kann der ERC an Oberstdorf/Sonthofen vorbeiziehen und in der Tabelle wieder nach oben klettern.

 

Nächstes Spiel:

Sonntag, 22.12.2019, 17:00 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Oberstdorf/Sonthofen

ERC Lechbruck verspielt 4:1-Führung und verliert nach Penaltyschießen

 

(15.12.2019) Das Spitzenspiel der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4, zwischen dem ERC Lechbruck und dem Tabellenführer ESV Türkheim, war vor rund 180 Zuschauern ein Wechselbad der Gefühle und am Ende nehmen die Gäste zwei Punkte aus dem Lechpark mit. Dem ERC bleibt anstatt der erhofften drei Punkte nur einer übrig.

Erstmals nach langer Verletzungspause war Torhüter Lukas Bauer als Backup für Patrick Dietl wieder im Aufgebot. Florian Graml schnürte doch noch einmal vor seiner anstehenden OP die Schlittschuhe und stellte sich zur Verfügung.

 

Die Flößer starteten furios ins Spiel und nahmen sofort das Heft in die Hand. Bereits nach zwei Spielminuten jubelten die ERC-Fans erstmals, als Jonas Seitz ein Zuspiel von Fabian Bacz zum 1:0 nutzte. Lechbruck, über das gesamte erste Drittel drückend überlegen, lief einen Angriff nach dem anderen auf das von Kevin Geiger gehütete Gästetor. In der siebten Minute dann ein Powerplay des ERC: Ruhig und überlegt lassen die Lecher die Scheibe und den Gegner laufen, bis Matthias Erhard die Lücke sieht, Jonas Seitz anspielt und dieser nur noch ins leere Tore zum 2:0 einschieben muss.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels schien es wie gehabt weiterzugehen: Zwei Minuten waren gespielt da klingelte es erneut im Tor des ESV Türkheim. Jonas Seitz bediente Florian Graml und der schießt humorlos zum 3:0 ein. Nun folgte ein Sturmlauf der Lecher, zahlreiche hochkarätige Torchancen setzten die Gäste aus dem Unterallgäu gewaltig unter Druck. Es war der mangelhaften Chancenverwertung des ERC geschuldet, dass die Blau-Weißen zu diesem Zeitpunkt nicht schon weitaus höher führten. Im Gegensatz dazu konnte Türkheim mit einem Konter zum 3:1 verkürzen (30.), wobei diesem Treffer ein nicht geahndetes Foul an Marek Hatas vorausging. Dieser antwortete dann auf seine Art: Der ERC wieder in seiner „Paradedisziplin Powerplay“ mit einem Mann mehr auf dem Eis, spielte erneut gekonnt über Matthias Köpf und Fabian Bacz den freistehenden Marek Hatas an, der ESV-Goalie Geiger mit einem ansatzlosen Schuss ins rechte obere Kreuzeck keine Chance ließ. 4:1 für den ERC Lechbruck nach 35 Spielminuten und kaum Anzeichen, dass Türkheim hier nochmal gefährlich werden würde. War dieser Gedanke auch in den Köpfen der Flößer? Denn plötzlich schalteten die Hausherren einen Gang zurück und ließen die Türkheimer in der 37. Minute auf 4:2 herankommen.

 

Im letzten Abschnitt kamen die Gäste entschlossener aus der Kabine und konnten nach 53 Sekunden zum 4:3 verkürzen. Man spürte nun deutlich, dass Türkheim hier nochmal alles versuchen will und die Flößer mental irgendwo zwischen „Schockstarre und Ruhe bewahren“ lagen. Die Lecher kämpften gegen das Aufkommen des ESV an erneut sorgte der an diesem Abend glänzend aufgelegte Jonas Seitz in der 44. Minute für das 5:3 und damit für ein vermeintlich beruhigendes Zwei-Tore-Polster. Nun kam aber der ausschlaggebende Knackpunkt des Spiels: Lechbruck zog reihenweise Strafzeiten und machte sich somit selbst das Leben schwer. Von der 46. bis zur 55. Minute spielte der ERC meist in Unterzahl. Das kostete den Hausherren Kraft und spielte jetzt natürlich dem ESV Türkheim in die Karten. So nutzten die Unterallgäuer ein Überzahlspiel in der 52. Minute zum 5:4 und gerade als die letzte Strafzeit des ERC abgelaufen war konnte Türkheim tatsächlich zum 5:5 ausgleichen (56.). Ohne Not hat man hier die Gäste wieder ins Spiel gebracht. Das Momentum lag jetzt sogar eher bei Türkheim. Bis zum Ende war es nun ein offener Schlagabtausch, doch es blieb beim 5:5 nach 60 Minuten.

 

Das Penaltyschießen mußte über Sieg und Niederlage entscheiden. Und da waren die Gäste die glücklicheren Sieger und holten sich den Zusatzpunkt.

 

Vorsitzender Manfred Sitter: „Ich muss unserem Team für das erste Drittel und die ersten Minuten im zweiten Drittel ein Kompliment aussprechen. Das war eine deutliche Überlegenheit gegen den aktuellen Tabellenführer und spielerisch wohl die beste Leistung in der bisherigen Saison. Dann aber ab der Hälfte des Spiels unser zweites Gesicht: Überheblichkeit. Dieses Spiel dürfen wir im Leben nicht verlieren, aber dazu muss man aber 60 Minuten durchziehen und darf nicht den Gegner unnötig stark machen. Wollen wir uns in dieser engen Spitzengruppe durchsetzen, dann müssen wir uns jetzt anschnallen und unser Potenzial regelmäßig sechzig Minuten aufs Eis bringen.“

 

Nächstes Spiel:

Sonntag, 22.12.2019, 17:00 Uhr:  ERC Lechbruck – SG Oberstdorf/Sonthofen

ERC Lechbruck empfängt Türkheim zum Duell um den ersten Platz

 

(11.12.2019) Der Kampf um die Pole Position in der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4 spitzt sich weiter zu. Den Tabellenersten und den Vierten trennen gerade einmal drei Punkte. Momentan rangiert der ESV Türkheim mit 21 Punkten auf dem Platz an der Sonne, allerdings mit zwei Spielen mehr als der ERC. Die Flößer nehmen mit 19 Punkten den zweiten Platz ein. Nun kommt es am Freitag im Lechparkstadion zum direkten Topduell der beiden Spitzenmannschaften. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr.

 

Der ESV Türkheim siegte vergangenen Sonntag souverän gegen den HC Maustadt mit 5:2 und bremste die Memminger erst einmal im Play-Off-Rennen aus. Vor zwei Wochen gastierte der aktuelle Tabellenführer bereits im Lechparkstadion und wurde dabei von den Lechern deutlich mit 5:1 besiegt. Der ESVT stellt die bislang stärkste Offensive und hat sich diese Saison das Erreichen der Play-Offs zum Ziel gesetzt. Auch diesmal werden die Unterallgäuer mit einem Fanbus zum Lechparkstadion pilgern.

 

Die Flößer sind mit zwei Spielen weniger dem Tabellenführer dicht auf den Fersen und wollen im direkten Aufeinandertreffen der beiden Topfavoriten ihren Heimnimbus wahren. In bislang vier Heimspielen gingen die Lecher immer als Sieger hervor und haben damit im Lechparkstadion eine blütenreine weiße Weste. In dieser Woche wurde sehr gut trainiert und die Mannschaft wirkt fokussiert auf das Spiel gegen den ESV Türkheim. Womöglich ist Lukas Bauer nach seiner Verletzungspause wieder mit dabei, dagegen ist für Florian Graml (Operation) und Christoph Hack (Meisterschule in Baden) aller Voraussicht nach die Saison bereits beendet. ERC-Trainer Jörg Peters: „Florian war bislang sehr gut drauf, auch Christoph’s Ausfall tut uns weh. Aber wir müssen es nehmen wie es kommt und werden versuchen die Lücken bestmöglich zu schließen. Die Mannschaft ist heiß auf das Spiel gegen den Tabellenführer. Wir werden mit heißem Blut und kühlem Kopf weitere Punkte gegen einen direkten Play-Off-Konkurrenten anpeilen.“

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 13.12.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESV Türkheim

ERC Lechbruck nach Heimsieg gegen Augsburg wieder Spitzenreiter

 

(08.12.2019) Die Flößer haben sich für die 3:7-Niederlage vor einer Woche in Augsburg revanchiert. Vor 180 Zuschauern im Lechparkstadion ließen die Lecher zu keinem Zeitpunkt Zweifel darüber aufkommen, dass die drei Punkte im Ostallgäu bleiben werden. Damit übernimmt der ERC, zumindest vorübergehend, wieder den ersten Tabellenplatz und steht nun vor dem Topspiel am Freitag, den 13.12.2019, um 19:30 Uhr, zu Hause gegen den ESV Türkheim.

 

Die Augsburger, diesmal nicht in Bestbesetzung angereist, hatten sich vorgenommen, in Lechbruck erneut für eine „kleine Sensation“ zu sorgen. Daraus wurde allerdings nichts. Der ERC spielte von Beginn an dominant, sorgte ständig für Torgefahr und ließ defensiv kaum etwas zu. Bereits in der vierten Minute klingelte es erstmals im Tor der Gäste, nachdem Stefan Dubitzky ein Zuspiel von Sammy Wörle zum 1:0 nutzen konnte. In der achten Minute erhöhte Marek Hatas auf Pass von Dominik Kösl zum 2:0 und so konnten sich die Blau-Weißen gleich ein beruhigendes Polster erarbeiten. Die Woodstocks bäumten sich jetzt etwas auf und konnten sich einige Torchancen erspielen. Dann zeigte der ERC warum er eine Spitzenmannschaft ist: Augsburg zog zwei Strafzeiten und die Lecher hatten eine 5:3-Überzahlphase. Es dauerte nur gut eine Minute und die Lecher nutzten diese Gelegenheit eiskalt durch einen Assist von Patrick Völk auf Marcus Köpf, der zum 3:0 vollstreckte.

 

Im zweiten Drittel spielte der ERC ebenfalls „Einbahnstraßeneishockey“ und bremste sich zunächst nur selbst mit zwei Strafzeiten etwas aus. Es dauerte bis zur 31. Spielminute bis Lechbruck durch Jonas Seitz auf 4:0 erhöhen konnte. Dann war Patrick Völk zur Stelle und machte bereits in der 33. Minute durch sein Tor zum 5:0 den Sack endgültig zu. Danach verflachte das Spiel etwas und die Teams gingen in die zweite Pause.

 

Im letzten Abschnitt schienen sich die Woodstocks etwas aufgegeben zu haben und konzentrierten sich auf die Defensive. Der ERC spielte überlegen das Spiel herunter und konnte in der 60. Minute noch einen Treffer nachlegen. Eine Traumkombination schloss Markus Sadkowski zum 6:0 ab.

 

Besonders gefreut hat sich die Mannschaft für Patrick Dietl, der erstmal in dieser Saison zu Null spielen konnte und das ERC-Tor sauber hielt. Sein Vertreter war diesmal übrigens Daniel Eisenmann, der sich aufgrund der Verletzungen der beiden Goalies Lukas Bauer und Simon Hilz bereits seit einigen Wochen im Training zur Verfügung gestellt hat und erstmals das blau-weiße Trikot als Backup überstreifte.

 

Mit Spannung wird nun das kommende Spitzenspiel zwischen dem ERC Lechbruck und dem ESV Türkheim am kommenden Freitag, um 19:30 Uhr, im Lechparkstadion, erwartet. Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir hoffen sehr, dass wir am Freitag keine Probleme mit dem Wetter bekommen. Das erste Spiel vor zwei Wochen mit Regen und Schnee war einem Spitzenspiel nicht würdig. Auch haben wir die Nachberichterstattung aus Türkheim zur Kenntnis genommen. Am Freitag wollen wir auf dem Eis zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind.“

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 13.12.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESV Türkheim

ERC Lechbruck empfängt Favoritenschreck Augsburg

 

(04.12.2019) In der Bezirksliga Gruppe 4 geht es in der oberen Tabellenhälfte äußerst spannend zur Sache. Den Spitzenreiter und den Tabellenfünften trennen gerade einmal vier Punkte. Umso wichtiger ist es für die Flößer, derzeit Tabellenzweiter, gegen den kommenden Gegner, die EGW Augsburg, ihre Heimstärke in die Waagschale zu werfen und weiter Punkte zu sammeln. Spielbeginn ist am Freitag um 19:30 Uhr.

 

Es wird das dritte Aufeinandertreffen zwischen dem ERC Lechbruck und den Woodstocks Augsburg in den vergangenen zwei Wochen werden. Das erste Spiel gewannen die Lecher im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion mit 7:4. Letzten Samstag zogen die Blau-Weißen in der Fuggerstadt überraschend mit 7:3 den Kürzeren und mussten ohne Punkte die Heimreise antreten. Dabei verzweifelten die ERC-Cracks am überragenden Augsburger Torhüter Alexander Oertel und an der eigenen schwachen Chancenverwertung. Der ERC ist allerdings nicht das erste Opfer der Woodstocks: Auch der aktuelle Tabellenführer ESV Türkheim (zwei Spiele mehr als der ERC) mußte bereits mit einer 2:5-Niederlage in Augsburg die Segel streichen.

 

Für die Flößer gilt es sich für die Niederlage am vergangenen Wochenende zu revanchieren und sich mit einem Sieg wieder an die Tabellenspitze zu setzen. Dabei werden Florian Graml (gesperrt), Lukas Bauer und Fahri Arslan (beide verletzt) fehlen. ERC-Trainer Jörg Peters: „Die Niederlage am vergangenen Samstag war ein Dämpfer zur richtigen Zeit. Es ist noch nichts passiert und wir haben die Chance mit einem Sieg gegen die EGW Augsburg erneut die Tabellenführung zu übernehmen. Wir werden eine Reaktion zeigen und den Zuschauern gutes Eishockey bieten.“

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 06.12.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EGW Augsburg

Bruchlandung für Flößer in Augsburg

 

(01.12.2019) Als Spitzenreiter reiste der ERC Lechbruck nach Augsburg und wollte beim Tabellensechsten EGW Augsburg das Punktekonto weiter ausbauen. Doch die Woodstocks zogen an diesem Abend den Lechern den Zahn und bescherten dem ERC eine überflüssige 3:7-Niederlage.

 

Die Flößer starteten sehr offensiv in die Partie und hatten zahlreiche Möglichkeiten, doch es dauerte bis zur 11. Minute, als Dominik Kösl ein Zuspiel von Marcus Köpf aufnahm und in Unterzahl zum 1:0 für Lechbruck einschoss. Augsburg war auf dieses Spiel sehr gut eingestellt und antwortete in der 14. Minute mit 1:1-Ausgleich. Die Lecher stürmten weiter auf das Tor der Fuggerstädter, doch ließen sie zahlreiche Torchancen liegen. Mit dem 1:1-Zwischendstand ging es erstmals in die Kabine. 

 

Im zweiten Drittel suchten die Blau-Weißen weiterhin das Heil in der Offensive und schossen aus allen Lagen auf das Augsburger Tor. Doch in diesem stand mit Alexander Oertel ein Torhüter, der über sich hinaus wuchs und ein überragendes Spiel ablieferte. Ein ums andere Mal stoppte er die Aktionen der Lecher und brachte diese schier zur Verzweiflung. Durch den Offensivdrang des ERC wurde die Defensive zu sehr entblößt, so dass Augsburg drei Kontertore gelangen und eine 4:1-Führung für die EGW nach 40 Minuten auf der Anzeigetafel stand.

 

Im letzten Abschnitt machte Augsburg dann mit dem 5:1 in der 43. Minute und eine Minute später, mit dem 6:1, alles klar. Der ERC stürmte zwar weiterhin nach vorne, doch war die Chancenverwertung diesmal einfach zu schlecht, um Zählbares herausspringen zu lassen. Marcus Köpf (53.) und Jonas Seitz (57.) erzielten dann noch zwei Tore zur Ergebniskosmetik, Augsburg gelang ebenfalls noch ein Treffer, womit das überraschende Endergebnis einer 3:7-Niederlage feststand.

 

ERC-Trainer Jörg Peters: “Dieses Resultat nehme ich auf meine Kappe. Ich habe die Jungs über das gesamte Spiel aktives Forechecking spielen lassen und wir sind immer wieder ins offene Messer gelaufen. Kompliment an die Augsburger Mannschaft: Sie haben uns glänzend ausgekontert und vor Probleme gestellt. Der Augsburger Torhüter spielte heute überragend und hielt den Heimsieg der Woodstocks fest. Wir wissen dass wir diese Scharte am kommenden Freitag im Rückspiel ausbügeln müssen.“

 

Kapitän Matthias Erhard: „Ich habe ja nun schon einige Spiele auf dem Buckel. Aber so etwas wie heute habe ich noch nicht erlebt. Wir hätten nach zehn Minuten auch 6:0 führen können, so viele Chancen haben wir heute vergeben. Auch hätten wir noch stundenlang weiterspielen können, es hätte an diesem Abend nichts geändert. Der Augsburger Goalie hat dieses Spiel für die Woodstocks gewonnen. Nun kommt Augsburg am Freitag in den Lechpark und die Karten werden neu gemischt“

 

Spielstatistik:          EGW Augsburg – ERC Lechbruck  7:3 (1:1;3:0;3:2)

 

Tore:                       0:1 (10:08) Dominik Kösl (Marcus Köpf) 4:5 SHG

                               1:1 (13:47) Lukas Sycek

                               2:1 (31:56) Lukas Sycek (Maximilian Rosenbaum, Dominic Erhard)

                               3:1 (37:55) Andreas Motzer (Dominik Settele, Philipp Burka)

                               4:1 (39:02) Maximilian Rosenbaum (Dominic Erhard, Jörg Mengele) 4-5 SHG

                               5:1 (42:14) Jan Welsch (Manuel Ruppert)

                               6:1 (43:56) Dominic Erhard (Lukas Sycek)

                               6:2 (52:55) Marcus Köpf (Patrick Völk) 5-4 PP

                               7:2 (54:08) Lukas Sycek (Jörg Mengele, Leopold Königer) 5-3 PP

                               7:3 (56:04) Jonas Seitz

 

Strafzeiten:            EGW      18 + 10 Minuten Diszipl. für Andreas Motzer

                               ERC        18 + 5 + Spieldauerdiszipl. für Florian Graml

 

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 06.12.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EGW Augsburg

ERC Lechbruck schlägt Türkheim und übernimmt die Tabellenführung

 

(01.12.2019) Es war alles vorbereitet für das Spitzenspiel der Bezirksliga Gruppe 4, zwischen dem ERC Lechbruck und dem ESV Türkheim. Die Gäste reisten als Tabellenführer an und die Flößer hatten sich vorgenommen, mit einem weiteren Heimsieg selbst den ersten Platz einzunehmen. Kurz vor Spielbeginn fing es dann an zu regnen, was leider erheblichen Einfluss auf das Spielniveau hatte.

 

Zu Beginn des Spiels hielt sich der Regen noch etwas in Grenzen, es nieselte leicht. So konnte zu diesem Zeitpunkt noch relativ normal Eishockey gespielt werden. Die Flößer begannen dominant und druckvoll und ließen nur gelegentliche Entlastungsangriffe des Gegner zu. Mit einem Doppelschlag durch Patrick Völk (7.) und Jonas Seitz (8.) gingen die Lecher verdient in Führung. Nun wurde der Regen stärker und hemmte den Spielfluss beider Mannschaften erheblich. Nach 11 Minuten wurden die beiden Zambonis angefordert, um erneut das Eis so gut es geht aufzubereiten. Danach ging es weiter und beide Mannschaften lieferten sich weiterhin eine Regenschlacht. Spielerische Kabinettstückchen konnte man so nicht erwarten und deshalb plätscherte das Spiel auch im wahrsten Sinne des Wortes vor sich hin.

 

Im Zweiten Drittel ging dann der Regen leicht in Schneefall über. Lechbruck zeigte sich bei diesen Verhältnissen cleverer und hielt den ESVT weitestgehend vor dem Tor von ERC-Goalie Patrick Dietl fern. Auch nach gut 30 Minuten mußte das Eis nochmal präpariert werden. Ansonsten war dieses Drittel ohne größere Höhepunkte versehen und so blieb es auch nach 40 Minuten bei der 2:0-Führung des ERC.

 

Der Anfang des letzten Abschnitts hielt wieder etwas bessere Eisverhältnisse für die beiden Mannschaften bereit. Und prompt konnte der ERC Lechbruck ein Powerplay durch Patrick Völk zum 3:0 nutzen. Marcus Köpf machte mit zwei Toren (51., 58.) den Sack endgültig zu und alle stellten sich schon auf einen Shutout von Patrick Dietl ein. Doch die Türkheimer betrieben in der 59. Minute nochmal Ergebniskosmetik und konnte durch Florian Zacher den 1:5-Anschlusstreffer erzielen.

 

Am Ende gewinnt der ERC Lechbruck verdient mit 5:1 gegen den ESV Türkheim und übernimmt die Tabellenführung der Bezirksliga Gruppe 4. Manfred Sitter: „Das Ergebnis ist gut, wir sind nun Tabellenführer. Trotzdem hätten wir gerne unter normalen Bedingungen gegen den ESVT gespielt. Es zeigte sich einmal mehr, dass wir mit einem unüberdachten Freilufteisstadion einfach nicht mehr zeitgemäß sind. Diese Wetterabhängigkeit kostete uns heute rund 100 Zuschauer – Einnahmen die dem ERC fehlen. Ich hoffe, dass wir von weiteren Wetterkapriolen zukünftig einigermaßen verschont bleiben.“

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – ESV Türkheim  5:1 (2:0;0:0;3:1)

 

Tore:                  1:0 (06:13) Patrick Völk (Marcus Köpf)

                          2:0 (07:37) Jonas Seitz (Matthias Köpf)

                          3:0 (43:20) Patrick Völk (Dominik Kösl, Matthias Erhard) 5-4 PP

                          4:0 (50:57) Marcus Köpf (Lukas Zugmaier, Dominik Kösl)

                          5:0 (57:42) Marcus Köpf (Matthias Erhard, Marek Hatas)

                          5:1 (58:26) Florian Zacher (Jonas Müller, Fabian Guggemos)

 

Strafzeiten:        ERC       16

                           ESVT      12 

 

Zuschauer:        152

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 06.12.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – EGW Augsburg

ERC Lechbruck empfängt Türkheim im Kampf um die Tabellenführung

 

(27.11.2019) Am Freitag um 19:30 Uhr kommt es im Lechparkstadion zum absoluten Spitzenduell der Bezirksliga Gruppe 4, zwischen den Flößern und dem aktuellen Tabellenführer ESV Türkheim. Der Sieger dieses Spiels übernimmt die Tabellenführung. Einen Tag später um 20:15 Uhr treten die Lecher erneut im Curt-Frenzel-Stadion bei der EGW Augsburg an.

 

Lechbruck gegen Türkheim, so heißt das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen der beiden bislang konstantesten Mannschaften der Liga. Der ESVT hat zwei Spiele mehr als der ERC absolviert und steht mit fünfzehn Punkten aus sieben Spielen auf dem ersten Tabellenplatz. Die Unterallgäuer haben sich vor der Saison mit Torhüter Michael Bernthaler (ESV Buchloe), Verteidiger Marco Zerrath (HC Landsberg) und den Stürmern Joel Sirch und Darius Sirch (Stuttgarter EC 1b) verstärkt und konnten somit vier Abgänge kompensieren. Bislang stehen bei den Gästen zwei Niederlagen zu Buche: 2:5 gegen die EGW Augsburg und eine 3:6-Heimniederlage gegen die SG Lindenberg/Lindau. Dagegen konnte am vergangenen Wochenende in Lindenberg mit 4:2 gewonnen werden. Die hervorstechenden Leistungsträger beim ESVT sind Torhüter Kevin Geiger, Verteidiger Sascha Hirschbolz und die Stürmer Maximilian Döring, Stephan Pichler sowie Maximilian Sams. Insgesamt bekommen die Lecher es mit einer homogenen und gewachsenen Mannschaft zu tun, die schon einige Spielzeiten im Kern unverändert ist. Die Türkheimer haben zu diesem Spitzenspiel einen Fanbus angekündigt.

 

Am Samstag in Augsburg wissen die Flößer was sie erwartet. Eine Woche davor trafen die Lecher bereits auf die Woodstocks und siegten mit 7:4. Die EGW steht auf dem sechsten Platz mit sechs Punkten und ist zum Siegen verdammt, denn die Mannschaft von Trainer Michael Mengele will sich wieder ans Mittelfeld orientieren. Die Augsburger hoffen natürlich, dass den Lechern das Freitagsspiel gegen Türkheim in den Knochen stecken wird, um mit ihrer kampfbetonten und bissigen Spielweise den Flößern das Leben schwer zu machen.

 

Auf den ERC Lechbruck wartet damit ein hochinteressantes Wochenende, in dem es sich zu behaupten gilt. So nach und nach leert sich auch das Lazarett bei den Flößern, so dass mit Ausnahme von Torhüter Lukas Bauer voraussichtlich das bestmögliche Aufgebot für die beiden Aufgaben zur Verfügung stehen sollte. Die Blau-Weißen werden gut vorbereitet in beide Spiele gehen und haben die Möglichkeit sich ganz oben in der Tabelle festzusetzen. Vorstand Manfred Sitter: „Der Spielplan macht es möglich, dass wir nun die dritte Topmannschaft in Folge im Lechparkstadion begrüßen dürfen. Unsere Mannschaft ist gut drauf und wird topmotiviert auftreten. Die Türkheimer werden von vielen Fans nach Lechbruck begleitet, so dass auch der passende Rahmen für dieses Spiel gegeben sein wird. Wäre schön, wenn wir die 200er-Marke diesmal knacken könnten und die ERC-Fans unser Team lautstark unterstützen. In Augsburg müssen wir dann den Kampf annehmen und von Beginn dagegenhalten, dann ist auch dort wieder alles für uns möglich.“

 

Nächste Spiele:

Freitag, 29.11.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESV Türkheim

Samstag, 30.11.2019, 20:15 Uhr: EGW Augsburg – ERC Lechbruck

Arbeitssieg der Flößer in Augsburg – Penaltyniederlage gegen US-Team

 

(24.11.2019) Der ERC Lechbruck bleibt in der Eishockey-Bezirksliga nach 60 Minuten weiterhin ungeschlagen. Bei der EGW Augsburg genügte am Samstag eine durchschnittliche Leistung zum letztlich verdienten 7:4-Auswärtssieg. Damit setzten sich die Lecher vorübergehend an die Tabellenspitze. Da die Konkurrenten jedoch am Sonntagabend zwei Spiele mehr absolviert haben als die Flößer, hat sich nun erst einmal der ESV Türkheim den Platz an der Sonne gesichert.

 

Das Spiel im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion begann seitens des ERC sehr zerfahren. Zwar von Beginn an spielbestimmend, ließ die Defensivleistung sehr zu wünschen übrig und so sah man sich nach sieben Spielminuten durch Tore von Daniel Tschenk und Maximilian Rieß plötzlich mit 0:2 im Rückstand. Nach etwa zehn Minuten ging dann ein Ruck durch das Team von Jörg Peters und seine Mannen legten eine Schippe drauf. Eine schöne Kombination über Marcus Köpf und Patrick Völk schloss Kapitän Matthias Erhard zum 1:2-Anschlusstreffer ab. Dann zeigten sich die Flößer effizient und nutzten eine 2+2-Minutenstrafe der Hausherren eiskalt aus: Erneut Matthias Erhard (17.) und dann Jonas Seitz (18.) brachten dadurch den ERC mit 3:2 in Front.

 

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Lecher die Fuggerstädter gut im Griff. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Jonas Seitz ein Zuspiel von Matthias Köpf zum 4:2 für Lechbruck abschloss. In eigener Unterzahl erhöhte Marcus Köpf (27.) mit einem Kontertor zum vorentscheidenden 5:2 für die Blau-Weißen. Doch die weiterhin kampfstarken Woodstocks konnten in der 35. Minute den Anschlusstreffer zum 3:5-Pausenstand erzielen.

 

Im letzten Drittel erspielten sich die Lecher weitere gute Einschussmöglichkeiten, mussten aber bis zur 48. Minute warten, ehe Marcus Köpf mit seinem Treffer zum 6:3 den Sack zu machte. Der Augsburger Torhüter Stephan Balleis zeigte eine gute Leistung und verhinderte weitere ERC-Treffer.  Doch gegen die schöne Passstafette von Dominik Kösl auf Patrick Völk, der Marcus Köpf bediente und dieser ansatzlos den Puck im Tor der Hausherren versenkte, war Balleis machtlos. 7:3 für den ERC durch den dritten Treffer an diesem Abend von Marcus Köpf. Das vierte Tor der Woodstocks in der 58. Minute war nur noch Ergebniskosmetik und so konnten die Flößer, zumindest für die Nacht von Samstag auf Sonntag, die Tabellenführung feiern.

 

Am Sonntag gastierten die Stevenson Mustangs aus der US-College-Liga zum Freundschaftsspiel im Lechparkstadion. Die Flößer schonten einige Akteure, dafür wurden zahlreiche U20-Spieler ins Rennen geschickt. So liefen Morris Demmler und Manuel Schnöll erstmals für die Flößer auf. Simon Hilz, Lukas Fischer und Lukas Zugmaier komplettierten die Riege der jungen Wilden. Und die machten ihre Sache sehr gut. Simon Hilz im Tor lieferte eine gute Leistung ab.

 

Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem es sechzig Minuten lang hin- und her ging. Zunächst gingen die US-Boys mit einem Doppelschlag in der siebten bzw. achten Spielminute mit 2:0 in Führung. Marcus Köpf netzte auf Zuspiel von Patrick Völk und Matthias Erhard zum 1:2-Anschluss ein. Die Flößer bekamen nun Aufwind und drängten auf den Ausgleich, den Stefan Dubitzky auf Zuspiel von Lukas Fischer mit einem Schuss in das obere rechte Eck besorgte.

 

Im zweiten Drittel erhöhten die Mustangs in der 28. Minute auf 3:2, ansonsten fielen keine Tore. Beide Torhüter standen sicher und verhinderten die durchaus vorhandenen Möglichkeiten.

 

In den letzten 20 Minuten zeigten beide Teams den 140 Zuschauern im Lechparkstadion größtenteils schönes Eishockey mit Kampf und Leidenschaft. Der ERC kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste, doch zunächst sprang nichts Zählbares heraus. Dafür nutzten die US-Boys mit einem Sonntagsschuss ihre Chance zum 4:2. Doch die Lecher ließen sich nicht hängen und versuchten nochmals ordentlich Druck auf das Tor der Mustangs aufzubauen. Mit Erfolg: Zunächst verkürzte Lukas Baader auf Zuspiel von Patrick Völk in der 52. Minute auf 3:4, ehe Marcus Köpf in der 58. Minute der umjubelte 4:4-Ausgleich gelang.

Das Penaltyschießen mußte einen Sieger finden und weil drei ERC-Schützen vergaben, bewies der ERC Gastgeberqualitäten und überließ den Penaltysieg den Stevenson Mustangs.

 

Weiter geht es nun am kommenden Freitag, um 19:30 Uhr im Lechparkstadion, mit dem Spitzenspiel gegen den aktuellen Tabellenführer ESV Türkheim. Am Samstag gastieren die Lecher um 20:15 Uhr erneut bei den Woodstocks im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion.

 

Nächste Spiele:

Freitag, 29.11.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – ESV Türkheim

Samstag, 30.11.2019, 20:15 Uhr: EGW Augsburg – ERC Lechbruck

ERC in Augsburg gefordert – Am Sonntag gegen US-Team Stevenson Mustangs

 

(21.11.2019) Am Wochenende ist der ERC Lechbruck zweimal gefordert: Samstagabend um 20:15 Uhr gastieren die Lecher im Curt-Frenzel-Stadion bei der EGW Augsburg. Am Sonntag um 16:30 Uhr kommt es im Lechparkstadion zu einem internationalen Freundschaftsspiel gegen die Stevenson Mustangs aus den USA.

 

Die EG Woodstocks Augsburg hat sich vor dieser Saison mit dreizehn Neuzugängen verstärkt. Trainer Michael Mengele hat damit den Umbruch eingeleitet und den Kader verjüngt. Zunächst ließen die Fuggerstädter auch gleich aufhorchen: Im BEV-Pokal wurde in der ersten Runde der letztjährige Bezirksligameister EV Mittenwald klar geschlagen. Und auch im ersten Punktspiel wurde der favorisierte ESV Türkheim mit 5:2 besiegt. In den weiteren fünf Spielen gab es dann lediglich noch einen Sieg gegen das Schlusslicht Kempten. Aktuell belegt die EGW den sechsten Tabellenplatz mit sechs Punkten nach sechs Spielen.

 

Im Freundschaftsspiel am Sonntag stehen die Flößer dem US-Team Stevenson Mustangs gegenüber. Die Amerikaner spielen in der zweithöchsten US-College-Liga (ACHA D II) und machen während ihres Europaaufenthalts Station im Flößerdorf Lechbruck. Stevenson liegt an der Ostküste im Baltimore County, Maryland.

 

Für die Flößer gilt das Hauptaugenmerk zunächst dem Spiel am Samstag in Augsburg. Zwar konnten die vergangenen Gastspiele im Augsburger DEL-Stadion zumeist erfolgreich bestritten werden, doch hat man die Woodstocks als unbequemen Gegner in Erinnerung, der an einem guten Tag auch als Favoritenschreck gilt. Deshalb ist für das Team von ERC-Trainer Jörg Peters vor allem die richtige Einstellung der Schlüssel zum Erfolg. Nach den Siegen gegen Lindenberg/Lindau und Maustadt gilt es nun nachzulegen und in die vordersten Plätze vorzudringen. Am Sonntag gegen die Stevenson Mustangs folgt dann die Kür gegen einen unbekannten Gegner mit einem sicher anderen Spielstil als es die Flößer sonst gewohnt sind.

 

Nächste Spiele:

Samstag, 23.11.2019, 20:15 Uhr:  EGW Augsburg – ERC Lechbruck

Sonntag, 24.11.2019, 16:30 Uhr: ERC Lechbruck – Stevenson Mustangs

ERC Lechbruck bleibt auf der Siegerstraße

 

(17.11.2019) Auch der Tabellenzweite HC Maustadt konnte die Flößer nicht stoppen. Bereits im ersten Drittel legte der ERC Lechbruck den Grundstein für den verdienten 6:1-Heimsieg und macht sich nun selbst auf den Weg ganz oben in der Tabelle anzugreifen.

 

Von Beginn an waren die Lecher dominant und setzten die Gäste gehörig unter Druck. In der sechsten Minute erzielte Florian Graml den Führungstreffer für den ERC und die Blau-Weißen ließen Maustadt kaum zur Entfaltung kommen. In der dreizehnten Spielminute nutzten die Lecher dann ihr starkes Überzahlspiel und auf Zuspiel von Matthias Erhard und Marcus Köpf vollstreckte Dominik Kösl zum 2:0. Maustadt war konsterniert und die Lecher ließen sogar in eigener Unterzahl nicht locker: Lukas Zugmaier wurde von Jonas Seitz bedient und erhöhte auf 3:0 in der 18. Minute. Den Schlusspunkt auf ein starkes erstes Drittel setzte Christoph Hack in der 19. Minute, mit seinem Treffer zum 4:0 für den ERC Lechbruck.

 

Im zweiten Abschnitt schaltete der ERC etwas zurück, ließ Maustadt mehr am Spiel teilhaben, jedoch ohne wirklich in Bedrängnis zu kommen. Man hatte nie das Gefühl dass die Gäste noch einmal herankommen könnten. Es dauerte dann bis zur 39. Minute, in der Fabian Bacz in Überzahl ein Zuspiel von Matthias Köpf nutzte und zum 5:0 einschoss.

Auch das letzte Drittel sollte keine Wende mehr für die Maustädter bringen. Zwar konnte Ingo Nieder den 1:5 Anschlusstreffer erzielen, doch zu mehr reichte es an diesem Abend nicht für die Gäste. Florian Graml netzte in der 54. Minute zum 6:1-Endstand für den ERC Lechbruck ein. Ein klarer und auch in der Höhe verdienter Sieg der Flößer gegen einen der Hauptkonkurrenten um die beiden Play-Off Plätze.

 

Die Lecher sind auf einem guten Weg und überzeugen derzeit durch die richtige Einstellung und spielerischen Aufwärtstrend. Patrick Dietl im ERC-Tor stellt einen starken Rückhalt dar und der ein oder andere verletzungsbedingte Ausfall wird bald wieder auf dem Eis stehen. So sehen sich die Flößer gewappnet, auch die kommenden Aufgaben erfolgreich zu erledigen. Das nächste Spiel findet am Samstag, 23.11.2019, um 20:15 Uhr in Augsburg statt.

 

Spielstatistik:     ERC Lechbruck – HC Maustadt  6:1 (4:0;1:0;1:1)

 

Torfolge:            

1:0 (05:40) Florian Graml (Jonas Seitz)

2:0 (12:25) Dominik Kösl (Markus Köpf, Matthias Erhard) 5-4 PP

3:0 (17:03) Lukas Zugmaier (Jonas Seitz) 4-5 SHG

4:0 (18:51) Christoph Hack

5:0 (38:10) Fabian Bacz (Matthias Köpf) 5-4 PP

5:1 (46:33) Ingo Nieder (Kevin Tögel)

6:1 (53:48) Florian Graml (Lukas Zugmaier) 5-4 PP

 

Strafzeiten:       

ERC        18

HCM       20 + 10 Minuten Disziplinarstrafe für Armin Pauli

 

Zuschauer:        

146

ERC ist heiß auf das nächste Spitzenspiel

 

(13.11.2019) Am Freitag um 19:30 Uhr empfängt der ERC Lechbruck den HC Maustadt im Lechparkstadion. Gegen den Tabellenzweiten wollen die Flößer erneut ihre Heimstärke beweisen und den Anschluss an die Tabellenspitze halten.

 

Noch gut in Erinnerung ist das erste Punktspiel vor zwei Wochen im Eisstadion Memmingen: Nach einem verschlafenen ersten Drittel und zahlreichen nicht genutzten Torchancen lag der ERC bis zur 47. Spielminute mit 0:4 zurück. Es folgte eine furiose Aufholjagd der Lecher mit dem Ausgleich drei Minuten vor Schluss. Auch einen erneuten Rückstand konnten die Blau-Weißen mit einem enormen Kraftakt in den Schlusssekunden noch einmal zum 5:5 nach 60 Minuten egalisieren. Zwar verlor der ERC dann das Penaltyschiessen, aber es war ein deutliches Signal an die Konkurrenz, dass mit Lechbruck zu jeder Zeit zu rechnen ist. Auch in den letzten Spielzeiten waren die Duelle gegen den HC Maustadt zumeist enge Kisten, so dass auch diesmal Spannung und gutes Eishockey zu erwarten sind. Der HCM steht aktuell mit elf Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, hat jedoch zwei Spiele mehr als die Flößer absolviert, die mit sieben Punkten auf dem vierten Platz in Lauerstellung liegen.

 

Das Team von ERC-Trainer Jörg Peters hat mit dem Sieg gegen die SG Lindenberg/Lindau Selbstvertrauen getankt und es scheint, dass die Chancenverwertung nun auch besser funktioniert. Nach fast sechs Wochen Verletzungspause wird am Freitag ERC-Kapitän Matthias Erhard sein Comeback geben. Und auch Patrick Völk, der gegen Lindenberg/Lindau gesperrt war, wird wieder mit von der Partie sein. Die Mannschaft findet immer besser zusammen und da nur ein Spiel am Wochenende stattfindet liegt der Fokus einzig auf dem Duell gegen den HC Maustadt. Jörg Peters: „Es freut mich, dass unser Kapitän wieder mit an Bord ist. Das wird unserer Truppe noch einmal einen zusätzlichen Schub geben. Maustadt will sich an der Tabellenspitze festsetzen, wir wollen die Spitze angreifen. Wir sind heiß auf dieses Duell.“

 

Freitag, 15.11.2019, 19:30 Uhr:  ERC Lechbruck – HC Maustadt

Überzeugender Sieg im Spitzenspiel  

 

(09.11.2019) Im ersten Auftritt vor eigenem Publikum konnten die Flößer durch taktische Disziplin und kämpferischen Einsatz überzeugen. Gegen den aktuellen Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau gewann der ERC verdient mit 5:3 und holte sich damit drei enorm wichtige Punkte gegen einen direkten Play-Off-Konkurrenten.

 

Die Lecher nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und starteten mit einigen gut herausgespielten Angriffen. In eigener Überzahl unterlief dann aber ein Leichtsinnsfehler im Aufbauspiel, den Michael Wellenberger in der fünften Minute nach dreifachem Nachschuss zum 0:1 für die Gäste nutzte. Die Antwort der Flößer ließ nicht lange auf sich warten: Lukas Baader erzielte in der 7. Minute den Ausgleich. Und Lechbruck setzte den Tabellenführer weiterhin unter Druck. In der zehnten Spielminute netzte Florian Graml mit einem sehenswerten Treffer unter die Latte zum 2:1 für den ERC ein. Doch erneut konnte die SGLL ausgleichen (14.), nachdem die Hintermannschaft des ERC kurzzeitig Achtsamkeit vermissen ließ. Das gut funktionierende Überzahlspiel des ERC setzte die Gäste gehörig unter Druck und nach mehreren Fehlversuchen erzielte Fabian Bacz in der 16. Minute, durch einen schönen Handgelenkschuss in das rechte Kreuzeck, das 3:2 für die Hausherren.

 

Das zweite Drittel begann mit einer kalten Dusche, den bereits nach 44 gespielten Sekunden fiel der Ausgleich für die Gäste durch Manuel Merk. Fortan neutralisierten sich beide Mannschaften und erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten. Nun erneut ein Powerplay für den ERC: Das hierfür vorgesehene Special Team spielte mit schönen und schnellen Kombinationen, bis Neuzugang Marek Hatas völlig frei vor dem Tor steht und seinen ersten Treffer im Lechparkstadion versenkte. Mit diesem knappen Vorsprung ging es ein letztes Mal in die Kabine.

 

Der letzte Spielabschnitt sah wieder leichte Vorteile bei den Lechern, denen man anmerkte das sie unbedingt die drei Punkte im Flößerdorf behalten wollen. Durch zwei Strafzeiten brachte man sich selbst etwas aus dem Rhythmus, doch wurde auch diese Druckphase des Tabellenersten unbeschadet überstanden und Marcus Köpf machte in Unterzahl mit einem Shorthander in der 52. Minute sogar den Deckel drauf. Diesen 5:3-Vorsprung ließen sich die Flößer nicht mehr nehmen und spielten routiniert die restliche Zeit herunter.

 

Der ERC machte durch diesen Sieg deutlich, dass er zu Recht mit zum Favoritenkreis zählt. Nun kommt am nächsten Freitag, um 19:30 Uhr, mit dem HC Maustadt erneut ein Spitzenteam in den Lechpark. Lechbruck strebt erneut drei Punkte an, um sich an der Tabellenspitze festzusetzen.

 

Spielstatistik:          ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau  5:3 (3:2;1:1;1:0)

 

Tore:                       0:1 (04:32) Michael Wellenberger (Manuel Merk) 4-5 PP SHG

                               1:1 (06:42) Lukas Baader (Christoph Hack)

                               2:1 (09:51) Florian Graml (Marcus Köpf) 5-4 PP

                               2:2 (13:29) Daniel Paster (Daniel Pfeiffer) 5-4 PP

                               3:2 (15:58) Fabian Bacz 5-4 PP

                               3:3 (20:44) Manuel Merk (Michael Wellenberger)

                               4:3 (27:39) Marek Hatas (Matthias Köpf) 5-4 PP

                               5:3 (51:34) Marcus Köpf (Matthias Köpf) 4-5 PP SHG

 

Strafminuten:        ERC        16

                               SGLL      18

 

Zuschauer:            183         

ERC vor Heimspielauftakt gegen Lindenberg/Lindau

 

(06.11.2019) Das erste Heimspiel im Lechparkstadion beschert dem ERC Lechbruck gleich einen Topgegner: Mit der SG Lindenberg/Lindau kommt der Gruppensieger der vergangenen Saison und aktuelle Tabellenführer ins Ostallgäu. Spielbeginn ist am Freitag um 19:30 Uhr.

 

Die Gäste vom Bodensee befinden sich Umbruch. Während der Vorbereitung ist Trainer Matthias Schwarzbart zurückgetreten. Ihn ersetzen nun Spielertrainer Zdenek Czech und Assistent Fabian Lämmle. Zudem verließen die drei Routiniers Andy Hops, Moritz Grättinger und Mario Kustor den Club. Im Gegenzug wird dem Nachwuchs nun die Chance gegeben: Vom EV Lindau rückten Lasse Kainz, Paul Ockert, Noel Willham, Nicolas Weh, Richard Künnemann und Tim May in die 1. Mannschaft. Kontinuität gibt es auf der Torhüterposition, die mit Dominik Hattler weiterhin sehr gut besetzt ist. Auch die übrigen Leistungsträger wie Dominic Mahren, Timo Krohnfoth, Manuel Merk oder Michael Wellenberger konnten gehalten werden. Die ersten drei Spiele gegen Königsbrunn, Augsburg und Türkheim konnten klar gewonnen werden. Lindenberg/Lindau gilt als der Topfavorit in der Gruppe 4 und so ist das Erreichen der Play-Offs das klare Ziel der Westallgäuer.

 

Die Flößer fiebern naturgemäß dem ersten Heimspiel im Lechparkstadion entgegen. Auch wenn die Mannschaft einige Verletzungsausfälle zu verkraften haben wird, will man gegen die SGL deutlich zeigen, dass der ERC zu Recht im Favoritenkreis gehandelt wird. ERC-Trainer Jörg Peters: „Wir freuen uns, dass mit Lindenberg/Lindau ein Topgegner zum ersten Heimspiel an den Lech kommt. Die Zuschauer dürfen ein gutes Spiel zweier Mannschaften erwarten, die seit Jahren oben mitspielen. Wir werden uns entsprechend vorbereiten.“

 

Freitag, 08.11.2019, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau

Flößer siegen in Kempten

 

(04.11.2019) Nach der furiosen Aufholjagd am Freitag in Memmingen, stand für den ERC Lechbruck am Sonntag das Gastspiel beim punktlosen Schlusslicht in Kempten auf dem Programm. Die Hausherren aus der Allgäumetropole hatten sich viel vorgenommen, sollten doch endlich die ersten Punkte eingefahren werden.

 

Zu Beginn legten die Kemptener auch mit mehr Biss und Engagement los, die Flößer hingegen brauchten ein paar Minuten, um ins Spiel zu finden. Nach und nach überwog dann aber die spielerische Überlegenheit der Lecher und zahlreiche hochkarätige ERC-Torchancen waren die logische Folge. Doch wie schon in Memmingen war „Bruder Chancentod“ ein ständiger Begleiter der Blau-Weißen. Dennoch gelang Marcus Köpf in der 14. Minute der verdiente 1:0 Führungstreffer für Lechbruck.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels machten die ERC-Cracks weiterhin Druck und erhöhten in der 23. Minute durch Jonas Seitz auf 2:0. War das Spiel bis jetzt schon auf mäßigem Niveau, so wurde es ab jetzt noch ein ganzes Stück schlechter. Anstatt dem schwachen Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen, schalteten die Lecher nun zwei Gänge zurück und fingen sich innerhalb von vier Minuten drei Gegentreffer des ESC Kempten ein. Zumindest egalisierte Marcus Köpf in der 32. Minute auf 3:3, was gleichzeitig der Pausenstand nach 40 Minuten war.

 

Auch im letzten Drittel ließen die Lecher einiges zu Wünschen übrig. Fehlpässe, Unkonzentriertheiten und Mängel im Spielaufbau, wie man sie selten von den Flößern gesehen hat. Zwar konnte der ERC durch Florian Graml (46.) wieder mit 4:3 in Führung gehen, doch konnten die Kemptener fünf Minuten vor dem Spielende erneut den Ausgleich erzielen. Schließlich machte Matthias Köpf in der 58. Minute den Deckel drauf und so konnten die Lecher trotz schwacher Leistung dieses Spiel gewinnen.

ERC-Trainer Jörg Peters: „Meine Mannschaft war im Vergleich zu den letzten beiden Dritteln in Memmingen nicht mehr wieder zu erkennen. Vielleicht haben einige das Spiel gegen den Tabellenletzten doch etwas auf die leichte Schulter genommen. Jeder der selbst Eishockey gespielt hat weiß, dass es solche Spiele mal geben kann. Ich bin mir aber sicher, dass wir am Freitag gegen Lindenberg/Lindau ein gänzlich anderes Spiel sehen werden.“

 

Spielstatistik:  ESC Kempten 1b – ERC Lechbruck  4:5 (0:1;3:2;1:2)

0:1 (13:26) Marcus Köpf (Fabian Bacz)

0:2 (22:45) Jonas Seitz (Lukas Zugmaier)

1:2 (25:01) Luca Joel Göcke

2:2 (27:52) Tobias Epp (Philipp Clermont)

3:2 (29:13) Tobias Pichler (Lukas Linnartz, Christian Engler)

3:3 (45:47) Marcus Köpf

3:4 (45:47) Florian Graml (Lukas Baader)

4:4 (54:53) Luca Joel Göcke (Tobias Pichler)

4:5 (57:21) Matthias Köpf

 

Strafzeiten:

ESC: 8 + 5 + Matchstrafe für Tobias Epp

ERC: 12 + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe für Patrick Völk

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 08.11.2019, 19:30 Uhr: ERC Lechbruck – SG Lindenberg/Lindau

Bärenstarke Aufholjagd wird mit einem Punkt belohnt

 

(03.11.2019) Der ERC Lechbruck startete am Freitag mit dem Auswärtsspiel beim HC Maustadt in die Punktrunde. Mit Kapitän Matthias Erhard und Torhüter Lukas Bauer fielen zwei Leistungsträger aus, trotzdem konnte ERC-Trainer Jörg Peters einen schlagkräftigen 17-Mann-Kader ins Rennen schicken.

 

Den besseren Start erwischten die Maustädter, die aggressiv und kombinationssicher aus der Kabine kamen. Die Flößer spielten zwar druckvoll nach vorne, vernachlässigten jedoch die Defensive. In der fünften Minute nutzten die Hausherren eine Überzahlsituation zum 1:0, ließen ein weiteres Kontertor folgen (9.) und bauten die Führung in der 16. Minute in eigener Unterzahl gar auf 3:0 aus. Die zahlreichen Torchancen der Lecher blieben ungenutzt und so konnte man von einem klassischen Fehlstart nach den ersten zwanzig Minuten sprechen.

 

Im zweiten Drittel stabilisierte der ERC seine Defensivarbeit, die Flößer gingen nun konzentrierter und zielstrebiger ans Werk. Lechbruck kämpfte sich nun verbissen ins Spiel und erarbeitete sich eine optische Überlegenheit. Doch was die Peters-Truppe auch probierte, der Puck wollte einfach nicht über die Linie ins Maustädter Tor. So blieb es auch zur zweiten Pause beim Spielstand von 3:0 für Maustadt.

 

Im letzten Abschnitt kamen die Flößer nun wie die Feuerwehr aus der Kabine. Es war deutlich zu spüren, dass sich der ERC noch lange nicht aufgegeben hat. Vom ersten Bully weg war klar, für die Blau-Weißen sollte das Spiel nun noch einmal von vorne beginnen. Körpersprache und Überzeugung waren nun deutlich erkennbar. Doch ging der Offensivwirbel erstmal nach hinten los: Maustadt erhöhte durch einen Fehler in der Hintermannschaft des ERC auf 4:0. War’s das? Jörg Peters stellte nun auf zwei Reihen um und endlich in der 49. Minute, der erste Treffer für den ERC durch Florian Graml. Was jetzt folgte war eine Angriffswelle nach der anderen. Und die Geschichte nahm seinen Lauf: In der 55. Minute verkürzte ebenfalls Florian Graml auf 2:4. Es spielte jetzt nur noch Lechbruck. Matthias Köpf netzte in der 57. Minute zum 3:4 ein, ehe sein Bruder Marcus Köpf den vielumjubelten 4:4-Ausgleich im Tor versenkte. Eine unnötige Aktion brachte nun Dominik Kösl eine 2 plus 10 – Strafzeit ein, welche Maustadt tatsächlich zur 5:4-Führung nutzte (58.). Der ERC nahm nun Patrick Dietl aus dem Tor und setzte alles auf eine Karte. Kaum mehr eineinhalb Minuten sollten den Flößern verbleiben. Die Lecher ließen keinen Zweifel daran, dass sie hier noch nicht erledigt sind. Mit 6 Mann wurde Maustadt eingeschnürt und tatsächlich, drei Sekunden vor Schluss erzielte Marcus Köpf den Ausgleich. Die Halle stand nun Kopf – die Hausherren konnten es nicht fassen und die Lecher Spieler und Anhänger lagen sich vor Freude in den Armen. Das Penaltyschießen mußte nun entscheiden und hier war Maustadt glücklicher unterwegs, was aber im Lechbrucker Lager kaum noch jemanden interessierte. Es war eines jener Spiele, das für eine Mannschaft viel wichtiger war als drei Punkte. So nimmt der ERC beim heimstarken HC Maustadt einen verdienten Punkt mit und startet mit einem Erfolgserlebnis in die Saison.

 

Spielstatistik:     HC Maustadt – ERC Lechbruck  6:5 n. P. (3:0;0:0;2:5/1:0)

 

Tore:                 1:0 (04:45) James Nagle (Johannes Epple, Philipp Hacker) 5-4 PP, 2:0 (08:18)                            Ingo Nieder (Florian Schwarz), 3:0 (15:52) Florian Schwarz (Ingo Nieder) 4-5                              SHG, 4:0 (42:29) Johannes Epple (James Nagle), 4:1 (48:04) Florian Graml                                (Lukas Baader, Jonas Seitz), 4:2 (54:16) Florian Graml, 4:3 (56:20) Matthias                                Köpf (Lukas Baader), 4:4 (57:08) Marcus Köpf (Patrick Völk, Dominik Kösl), 5:4                            (57:23) James Nagle (Armin Pauli), 5:5 (59:57) Marcus Köpf, 6:5 (60:00)                                      James Nagle (Penalty).

 

Strafzeiten:       HCM 16, ERC 14 + 40

ERC Lechbruck vor Punktspielauftakt in Memmingen und Kempten

 

(29.10.2019) Für die Flößer beginnt am kommenden Wochenende die Punktrunde in der Eishockey-Bezirksliga. Gleich am Freitag um 20 Uhr kommt es im Memminger Eisstadion zum Duell gegen den direkten Play-Off-Konkurrenten HC Maustadt. Am Sonntag um 18:30 Uhr steht das Spiel bei der 1b des ESC Kempten auf dem Programm.

 

Der HC Maustadt startete mit zwei klaren Siegen gegen den ESC Kempten 1b optimal in die Saison. Beim letzten Auswärtsspiel in Oberstdorf leisteten sich die Mannen von Trainer Ingo Nieder allerdings einen Ausrutscher und verloren mit 1:3. Aktuell steht der HCM auf dem zweiten Platz. Der Kader ist fast unverändert, nur im Tor verstärkten sich die Maustädter mit Patrick Wagner vom Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm. Es wartet also eine eingespielte Truppe auf die Flößer. Für Maustadt ist das Match gegen den ERC das erste Heimspiel, entsprechend motiviert wird man am Memminger Hühnerberg auftreten.

 

Ein gänzlich anderer Gegner erwartet die Lecher dann am Sonntag. Die 1b des ESC Kempten wurde erst neu gegründet und auch die bisherigen Ergebnisse lassen darauf schließen, dass die Mannschaft von Trainer Helmut Wahl erst noch in der Bezirksliga ankommen muss. Zwei Niederlagen gegen Maustadt folgte zuletzt eine 3:10-Schlappe in Türkheim. In der Vorbereitung trafen die Flößer bereits auf die neuformierte Truppe der Sharks und gewannen mit 10:2. Kempten ist also bereits unter Zugzwang und wird gegen den ERC alles in die Waagschale werfen, um die ersten Punkte einzufahren.

 

Für die Flößer ist die etwas durchwachsene Vorbereitungsphase mit Höhen und Tiefen nun beendet und Trainer Jörg Peters gibt die Marschrichtung vor: „Die Testspiele sind nun vorbei, ab Freitag zählt es. Wir haben eine schlagkräftige Truppe, die sicher für jeden Gegner unangenehm zu spielen ist. Unser Team zählt zum Favoritenkreis und diese Rolle wollen wir bestätigen.“ Kapitän Matthias Erhard befindet sich nach seiner Verletzung wieder im Training. Ob er bereits in Memmingen auflaufen kann, ist noch nicht klar. Dafür hat es nun Torhüter Lukas Bauer am Sprunggelenk erwischt, er fällt für die nächsten Wochen aus. Dennoch ist man im Lager des ERC nun froh, dass es endlich richtig losgeht und in Memmingen ein interessantes Kracherduell bevorsteht, für das sich sicherlich auch wieder zahlreiche ERC-Fans auf den Weg machen werden.

 

Freitag, 01.11.2019, 20:00 Uhr:                HC Maustadt – ERC Lechbruck

Sonntag, 03.11.2019, 18:30 Uhr:              ESC Kempten 1b – ERC Lechbruck

Flößer zu Gast in Österreich beim SC Hohenems

 

(24.10.2019) Am Samstag um 17:30 Uhr treten die Flößer beim Vorarlberger Drittligisten SC Hohenems an. Für den ERC ist es der letzte Test vor dem Punktspielauftakt am 01.11.2019 in Memmingen gegen den HC Maustadt.

 

Der SC Hohenems spielt in der dritthöchsten österreichischen Liga, der Tiroler Elite Liga. Bekanntester Akteur des SCH dürfte Cheftrainer Heimo Lindner sein, ehemaliger österreichischer Nationalspieler. Er führte sein Team in der bisher erfolgreichsten Saison 2017/18 zum Titel, nach dem Gewinn der Best-of-Five Serie im Finale gegen die Kufstein Dragons. Die Hohenemser spielen, ähnlich wie der ERC Lechbruck, in einem schönen Freiluftstadion, eingebettet in die Vorarlberger Gebirgslandschaft. Die Steinböcke werden sicher einen herausfordernden Gegner für die Lecher abgeben.

 

Die Flößer wollen eine Woche vor dem Punktspielstart ein gutes Ergebnis erzielen. Dies wird allerdings nicht ganz einfach: ERC-Coach Jörg Peters kann die Reise nach Österreich aus beruflichen Gründen nicht antreten. Er wird von Co-Trainer Wolfgang Herpich vertreten. Und auch zahlreiche Spieler mussten den kurzfristig angesetzten Spieltermin absagen, so dass der ERC voraussichtlich mit einer Rumpfmannschaft auflaufen wird. Dennoch macht es Sinn, sich noch einmal unter Wettkampfbedingungen zu messen, bevor es dann nächste Woche ernst wird. Es wird sicherlich ein interessantes Match gegen einen unbekannten Gegner, der ebenfalls kurz vor dem Saisonstart steht.

 

Samstag, 26.10.2019, 17:30 Uhr:  SC Hohenems – ERC Lechbruck

BEV-Pokal: Pleite in Miesbach

 

(06.10.2019) Neunzehn Stunden nach dem Lokalderby in Pfronten traten die Flößer in Miesbach zum BEV-Pokalspiel gegen die SG Schliersee/Miesbach an. Erneut mußte ERC-Trainer Jörg Peters seine Reihen durcheinanderwirbeln und acht Spieler ersetzen, darunter auch Marek Hatas, Matthias Erhard und Kristian Kavecky.

 

Das Spiel in Pfronten steckte den Lechern noch deutlich in den Knochen. Im Gegensatz dazu zeigte die SG Schliersee/Miesbach von Beginn an gutes Eishockey und hohe Einsatzbereitschaft. Bereits in der 4. Minute gingen die Hausherren durch Tobias Eggert in Führung und bauten diese mit weiteren Toren durch Yannick Dreier (8., 10.), Markus Seiderer (13.) und Max Schweinsteiger (16.) auf 5:0 aus. Die Flößer spielten wie sie in Pfronten aufgehört haben und machten es der SG nicht allzu schwer. Lediglich Josef Bayrhof setzte mit seinem Tor zum 5:1 (16.) einen kleinen Lichtblick.

 

Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild: Lechbruck ein Schatten seiner selbst und Schliersee/Miesbach erzielte weitere Treffer durch Josef Ziegler (23.), Benedikt Galler (30.) und Florian Empl (31., 34.) zum Zwischenstand nach dem zweiten Drittel von 9:1.

Im letzten Abschnitt konnte der ERC das Spielgeschehen offen gestalten. Jonas Seitz verkürzte auf 9:2 (50.), bevor Maximilian Haug der Treffer zum auch in der Höhe verdienten 10:2-Endstand gelang (55.).

 

ERC-Vorsitzender Manfred Sitter: „Wir haben vor dem Spiel in Pfronten gesagt, dass wir nach diesem Wochenende wissen wo wir stehen. In der Vorbereitung sollte man die Ergebnisse nicht zu hoch hängen, weder die teils hohen Siege der ersten drei Spiele, noch die letzten beiden Resultate. Dennoch müssen wir manches korrigieren. Das Trainerteam wird intern einige Dinge klar ansprechen und an ein paar Stellschrauben drehen. Nächstes Wochenende geht es ins Trainingslager nach Österreich. Am 01.11.2019 werden wir in Memmingen eine Mannschaft aufs Eis schicken, die dort gewinnen kann.“

 

Spielstatistik:     SG Schliersee/Miesbach – ERC Lechbruck  10:2 (5:1;4:0;1:1)

 

Torfolge:             1:0 (03:09) Tobias Eggert (Josef Ziegler, Yannick Dreier), 2:0 (07:02) Yannick Dreier (Tobias Eggert, Florian Empl) 5-4 PP, 3:0 (09:18) Yannick Dreier (Tobias Eggert, Matthias Nowak), 4:0 (12:40) Markus Seiderer 3-5 SHG, 4:1 (15:49) Josef Bayrhof (Jonas Seitz), 5:1 (15:52) Max Schweinsteiger, 6:1 (22:27) Josef Ziegler, 7:1 (29:10) Benedikt Galler (Florian Tippl, Yannick Dreier), 8:1 (30:53) Florian Empl (Yannick Dreier), 9:1 (33:02) Florian Empl (Matthias Nowak, Josef Ziegler), 9:2 (49:26) Jonas Seitz, 10:2 (54:43) Maximilian Haug (Markus Seiderer).

 

Strafminuten:   EVP 10, ERC 14

 

Zuschauer:       28

ERC unterliegt im Derby beim EV Pfronten

 

(05.10.2019) Im Vorbereitungsderby in Pfronten gingen die Flößer mit einer bitteren 3:9-Niederlage vom Eis. Über zwei Drittel agierte man mit dem Landesligisten EV Pfronten auf Augenhöhe, konnte aber letztlich das Leistungsniveau nicht über die volle Distanz von sechzig Spielminuten durchziehen. Der ERC mußte auf Matthias Ehrhard, Kristian Kavecky, Marius Neu (alle verletzt), Stefan Dubitzky, Sven Herfurth (beide privat verhindert), Lukas Zugmaier und Josef Bayrhof (bei der U20 im Einsatz) verzichten.

 

Auch wenn es „nur“ ein Testspiel war, beiden Teams merkte man deutlich die Spannung vor diesem Lokalderby an. Die Flößer begannen sehr druckvoll und überraschten den klassenhöheren EVP mit zahlreichen schön kombinierten Angriffen auf das Tor von Falcons-Keeper Fabian Mölle. Folgerichtig ging der ERC durch einen Treffer von Lukas Baader (4.) in Führung. Nach etwa zehn Minuten fingen sich die Hausherren etwas, zogen ihr Spiel mehr in die Breite und kamen ihrerseits vermehrt zu guten Einschussmöglichkeiten. Ein ums andere Mal konnte sich der glänzend aufgelegte Patrick Dietl im ERC-Tor mit herausragenden Paraden auszeichnen. Zudem entschärfte er im ersten Drittel zwei Penalties und hielt dadurch in dieser Phase sein Team im Spiel. Allerdings konnte auch er den Ausgleich durch Ladislav Hruska (11.) und den Führungstreffer der Falcons durch Johannes Friedl (18.) nicht verhindern.

 

Im zweiten Drittel gingen beide Mannschaften weiterhin ein hohes Tempo und schenkten sich nicht viel. Der Ausgleich des ERC folgte prompt durch den ersten Treffer von Neuzugang Marek Hatas (21.). Das Heimteam ging aber postwendend wieder durch Andreas Tröber (23.) in Führung. Doch auch jetzt hatten die Flößer wieder eine Antwort parat, durch Lukas Baader der seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielte (25.). In der dreißigsten Minute wechselte Lechbruck den Torhüter und Lukas Bauer bezog nun Position im ERC-Kasten. Er mußte gleich eine Druckphase der Hausherren überstehen, war allerdings beim Treffer von Benjamin Gottwalz (35.) machtlos. Nach zwei insgesamt recht ausgeglichenen Spieldritteln ging es mit einem 4:3-Zwischenstand für die Hausherren in die zweite Pause und man konnte bis hierin zufrieden mit der Leistung des ERC sein.

 

Im letzten Drittel zeigte sich dann, dass der EV Pfronten 1-2 Monate länger auf dem Eis steht. Pfronten konnte sechzig Minute das Tempo halten, Lechbruck nicht. Wie sich die Mannschaft von ERC-Trainer Jörg Peters allerdings in den letzten zwanzig Minuten teilweise vorführen ließ, genügte nicht dem Anspruch eines Play-Off-Kandidaten. Hier machten sich die Flößer ihre gute Leistung aus den ersten beiden Dritteln selbst kaputt, da sie nicht in der Lage waren, einem nun dominierenden Gegner durch clevere und kräfteschonende Spielweise Paroli zu bieten. Sage und schreibe fünf Gegentore waren die logische Folge und diese waren ausschließlich einer mangelhaften Defensivarbeit des ERC zu verdanken.

Somit steht am Ende ein deutliches 9:3 für den EV Pfronten auf der Anzeigetafel, der die Schwächen der Flößer an diesem Abend gnadenlos ausgenutzt hat.

 

ERC-Vorsitzender Manfred Sitter: „Wenn man sich die zeitweise echt gute Leistung der ersten beiden Drittel ansieht und am Ende 9:3 verliert, dann ist das natürlich für uns ein brutales Ergebnis. Das ist jetzt ein Dämpfer der uns alle wieder ein bisschen erdet. Die Verletztenmisere und weitere Ausfälle lasse ich als Entschuldigung für die Leistung im letzten Drittel nicht gelten. So dürfen wir uns in der Punktrunde nicht präsentieren, sonst gibt es ein böses Erwachen. Von einigen Spielern, die nun ihre Chance bekommen und in die Bresche springen, erwarte ich mir eine deutliche Leistungssteigerung. Wir haben jetzt noch gut drei Wochen Zeit. Diese müssen wir nutzen.“

 

Spielstatistik:     EV Pfronten – ERC Lechbruck  9:3 (2:1;2:2;5:0)

 

Torfolge:             0:1 (03:38) Lukas Baader (Fahri Arslan), 1:1 (10:41) Ladislav Hruska (Benjamin Gottwalz), 2:1 (17:57) Johannes Friedl (Thomas Böck, Matthias Ziegler), 2:2 (20:47) Marek Hatas (Marcus Köpf), 3:2 (22:29) Andreas Tröber (Joel Titsch), 3:3 (24:13) Lukas Baader (Florian Graml), 4:3 (34:25) Benjamin Gottwalz (Joel Titsch), 5:3 (41:16) Lukas Hruska (Benjamin Gottwalz), 6:3 (44:55) Benjamin Gottwalz (Timo Stammler, Kevin Krzoß), 7:3 (53:02) Timo Stammler (Andreas Tröber, Joel Titsch), 8:3 (57:59) Joel Titsch (Moritz Lochbihler), 9:3 (59:29) Timo Stammler (Benjamin Gottwalz).

 

Strafminuten:    EVP 6, ERC 6

 

Zuschauer:        112

ERC Lechbruck trifft im Lokalderby auf den EV Pfronten

 

(02.10.2019) Am Freitag um 20:00 Uhr steht das Lokalderby in Pfronten zwischen dem EVP und den Flößern auf dem Programm. Keine neunzehn Stunden später spielen die Lecher im BEV-Pokal gegen die SG Schliersee/Miesbach.

 

Derbytime im Ostallgäu – Falcons gegen Flößer. So heißt die Partie am Freitagabend in der Pfrontener Eissporthalle. Der EV Pfronten konnte in der letzten Saison den Abstieg gerade noch verhindern. Um in der anstehenden Spielzeit erfolgreicher zu sein, wurde der Kader von Falcons-Trainer Gerhard Koziol verstärkt: Aus Kempten wechselten Sebastian Schütze (Verteidiger), Bastian Gmeinder und Timo Stammler (beide Stürmer), sowie vom EV Füssen Jakob Kriegel und Thomas Böck (beide Stürmer) zu den Falken. Zu den Leistungsträgern zählen Franziska Albl im Tor, sowie die Topscorer Joel Titsch und Mathias Ziegler. Die Kontingentplätze werden durch das tschechische Brüderpaar Ladislav und Lukas Hruska belegt. Pfronten will in der Landesliga nichts mit dem Abstieg zu tun haben und schielt damit weiter in die oberen Tabellenregionen. In der bisherigen Vorbereitung konnte der EC Oberstdorf mit 6:1 besiegt werden. Gegen den letztjährigen Play-Off-Gegner des ERC, die Wanderers Germering, zogen die Falcons allerdings mit 1:3 den Kürzeren.

 

Bereits am Samstag um 17:15 Uhr müssen die Flößer im Rahmen des BEV-Pokals bei der SG Schliersee/Miesbach antreten. Der Bayerische Eissport-Verband machte im Rahmen der Mitgliederversammlung die Teilnahme am Pokal für jeden Bezirksligisten zur Pflicht und legte als Pokalwochenende den Zeitraum 11.-13.10.2019 fest. Für dieses Wochenende hatte der ERC jedoch bereits im Mai ein Trainingslager in Österreich gebucht. Versuche, dass Pokalspiel in den zweite Oktoberhälfte zu legen, scheiterten an nicht verfügbaren Eiszeiten seitens des Gegners, der auch noch früher als die Flößer in die Punktrunde startet.

 

ERC-Vorstand Manfred Sitter zum anstehenden Doppelwochenende: „Ich blicke mit großer Vorfreude auf das Derby in Pfronten. Das wird für uns eine echte Standortbestimmung. Danach wissen wir wo wir stehen. Ich denke beide Mannschaften sind heiß, man kennt sich, es ist sicherlich ein Highlight der Vorbereitung. Dass dann das Pokalspiel in Miesbach gleich einen Tag später stattfindet, lässt sich nicht ändern. Dort gilt es, sich gegen einen guten Gegner ordentlich aus der Affäre zu ziehen und dann schauen wir was gegen Schliersee/Miesbach möglich ist.“

 

Die kommenden Spiele:

 

Freitag, 04.10.2019, 20:00 Uhr:  EV Pfronten – ERC Lechbruck

Samstag, 05.10.2019, 17:15 Uhr: SG Schliersee/Miesbach – ERC Lechbruck (in Miesbach)

Neuer Co-Trainer für die Flößer

 

(01.10.2019) Wolfgang Herpich unterstützt ab sofort ERC-Coach Jörg Peters als Co-Trainer der 1. Mannschaft. Der 44-jährige Füssener spielte selbst im Nachwuchs beim EV Füssen und EV Pfronten und ist seit vielen Jahren im Hobbyeishockey unterwegs. Nun wird er bei den praktischen Trainingseinheiten und der Organisation rund um das Team unterstützen. Willkommen bei den Flößern!

Testspielsieg in Kempten teuer bezahlt

 

(29.09.2019) Der ERC Lechbruck hat auch sein drittes Vorbereitungsspiel gewonnen und die 1b des ESC Kempten ohne selbst zu glänzen mit 10:2 besiegt. Überschattet wurde die Begegnung durch die Verletzung von ERC-Kapitän Matthias Erhard, der nun für einige Wochen ausfallen wird.

 

Die neu gegründete ESC Kempten 1b spielte zum ersten Mal überhaupt in dieser Konstellation und die Flößer waren somit der Premierengegner für die Sharks. Ohne überheblich klingen zu wollen: Der Gegner war an diesem Tag zu schwach, um ein tolles Eishockeyspiel stattfinden zu lassen. Die Lecher passten sich diesem Niveau zu sehr an und so war es für die Zuschauer nicht unbedingt ein Leckerbissen, was ihnen da am frühen Samstagabend im Kemptener Eisstadion geboten wurde. Im ERC-Tor stand diesmal Lukas Bauer. Marek Hatas war wieder fit und Fabian Bacz zum ersten Mal nach seinem USA-Aufenthalt wieder im Kader. Nicht mit von der Partie waren Patrick Dietl, Matthias Köpf, Fahri Arslan, Stefan Dubitzky (alle privat verhindert), sowie Lukas Zugmaier und Josef Bayrhof (beide bei der U20 im Einsatz).

 

Bereits in der 3. Spielminute gingen die Flößer durch Patrick Völk mit 1:0 in Führung. Bis zur ersten Pause sollten keine weiteren Treffer fallen, zu viele Torchancen ließ der ERC ungenutzt. Dies sollte sich im zweiten Drittel gehörig ändern: Dieses ging mit 7:0 klar an den ERC. In der 30. Minute verletzte sich Matthias Erhard nach einem Check von hinten – ein völlig übermotiviertes Foul mit Ansage durch den Kemptener Marc Kowalski, welches mit einer 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe geahndet wurde. Erhard wurde umgehend ins Krankenhaus transportiert, wo sich später zur Erleichterung der ERC-Anhänger herausstellte, dass er mit schweren Rippenprellungen noch besser weggekommen ist, als zunächst befürchtet.

 

Das letzte Drittel wurde von den Lechern dann eher locker heruntergespielt, zwei weitere Treffer durch Kristian Kavecky und Fabian Bacz sorgten für den 10:2-Endstand. Schlussendlich muss man konstatieren, dass eine auf schwachem Niveau angesiedelte Begegnung ohne großen Erkenntniswert, hoch gewonnen wurde und ein Führungsspieler länger ausfallen wird. Ein gänzlich anderes Spiel wird es aller Voraussicht nach am kommenden Freitag werden, denn dann trifft der ERC um 20:00 Uhr im Lokalderby auf den Landesligisten EV Pfronten.

 

Spielstatistik:     ESC Kempten 1b – ERC Lechbruck  2:10 (0:1;0:7;2:2)

 

Tore:                  0:1 (03:07) Patrick Völk (Marek Hatas), 0:2 (25:39) Samuel Wörle (Florian                                    Graml), 0:3 (26:27) Patrick Völk, 0:4 (27:20) Marcus Köpf (Lukas Baader), 0:5                              (33:11) Marcus Köpf, 0:6 (36:47) Marcus Köpf, 0:7 (38:08) Samuel Wörle                                      (Fabian Bacz), 0:8 (39:30) Lukas Baader (Samuel Wörle), 0:9 (42:24) Kristian                              Kavecky (Fabian Bacz), 1:9 (44:48) Manuel Endras (Matthias Klinger), 1:10                                (51:55) Fabian Bacz (Jonas Seitz, Florian Graml), 2:10 (52:56) Maximilian                                    Barmasev (Phillipp Clermont).

 

Strafminuten:   ESC 14 + 5 + Spieldauerdisziplinarstrafe für Marc Kowalski

                          ERC 16

 

Nächstes Spiel:

Freitag, 04.10.2019, 20:00 Uhr:  EV Pfronten – ERC Lechbruck

ERC Lechbruck zu Gast bei Premiere in Kempten

 

(27.09.2019) Am Samstagabend um 17:00 Uhr gastieren die Flößer in der Allgäumetropole Kempten. Gegner ist die neugegründete 1b-Mannschaft des ESC Kempten. Für die Mannschaft von Sharks-Trainer Helmut Wahl ist es das erste Spiel überhaupt, so dass die Lecher hiermit Teil einer Premiere sein werden.

 

In Kempten strebt man mit aller Macht den Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bayernliga an. Hierfür wurde vehement in den Kader investiert. Um einen geeigneten Unterbau als Bindeglied zwischen Nachwuchs und 1. Mannschaft zu bilden, wurde nun eine 1b-Mannschaft aus der Taufe gehoben. 28 Mann zählt der Kader von Trainer Wahl und es finden sich einige Namen auf der Liste, die bereits Landes- und Bayernligaerfahrung mitbringen. Dem ERC aus früheren Jahren noch bestens bekannt ist Torhüter Markus Russler, ebenso Tobias Epp, der Deutsch-Tscheche Ervin Masek oder etwa Tobias Pichler. Dazu kommen jungen Talente die sich nun im Seniorenbereich entwickeln sollen.

 

So richtig wissen die Flößer noch nicht was auf sie zukommt. Aber das Selbstbewusstsein der Truppe von ERC-Trainer Jörg Peters ist groß genug, dass sie sich nicht nach dem Gegner richten müssen. Der Fokus liegt weiterhin darauf, die teils neu zusammengestellten Reihen einzuspielen. Dabei sein werden unter anderem wieder Marek Hatas und erstmalig in der Vorbereitung Fabian Bacz, der diese Woche nach langer Zeit wieder aus den USA zurückgekehrt ist. Auch wenn Ergebnisse in der Testphase zweitrangig sind, wollen die Flößer unbedingt auch ihr drittes Spiel in Folge gewinnen.

 

Samstag, 28.09.2019, 17:00 Uhr:  ESC Kempten 1b – ERC Lechbruck

Neue Trainingsanzüge für die Flößer

 

(23.09.2019) Eine Einheit auf und neben dem Eis - die 1. Mannschaft des ERC Lechbruck samt Trainer- und Betreuerstab präsentiert sich ab sofort bei Spielen und offiziellen Anlässen im einheitlichen Outfit. Danke an unseren Ausrüstungspartner Killahockey für die reibungslose Umsetzung.

Flößer siegen in Schongau

 

(22.09.2019) Nach dem knappen 2:1-Sieg vor einer Woche gegen den EHC Herrischried, galt es für die Flößer am Samstagabend im „kleinen Lokalderby“ bei der EA Schongau 1b, vor allem die Chancenverwertung zu verbessern. Und dieses Vorhaben setzten die Lecher in die Tat um: Mit 10:4 siegten sie bei den Mammuts und das auch in der Höhe verdient.

 

ERC-Trainer Jörg Peters mußte auf einige Akteure verzichten. So fehlten Marek Hatas (krank), Florian Graml, Fahri Arslan, Matthias Köpf, Lukas Bauer, Stefan Dubitzky (alle privat verhindert), Fabian Bacz (beruflich in den USA) und Marius Neu (Aufbautraining).

 

Von Beginn an nahmen die Flößer dennoch das Zepter in die Hand und gingen bereits in der zweiten Spielminute durch Jonas Seitz mit 1:0 in Führung. Die auf dem Papier eigentlich mit durchaus klangvollen Namen besetzte Mannschaft der EA Schongau, kam weiterhin nicht in Tritt und so konnte der ERC mit geradlinigen Aktionen seine Führung überlegen bis zur ersten Pause auf 5:2 ausbauen.

 

Im zweiten Abschnitt zeigte Schongau mehr Engagement und setzte sich vehementer zur Wehr. Das Spiel wurde ausgeglichener und beide Teams erarbeiteten sich ihre Torchancen. In der 31. Minute wechselten die Hausherren den Torhüter: Für Bastian Hohenester kam Christoph Lohr ins Spiel. Doch auch er konnte weitere Treffer der Flößer nicht verhindern und so ging es mit einem Zwischenstand von 7:3 für Lechbruck in das letzte Drittel.

 

In den letzten zwanzig Minuten dominierte wieder der ERC und wurde nur zeitweise durch einige Strafminuten ausgebremst. Diese wurden aber, sogar in 3:5-Unterzahl, schadlos überstanden. Der gut aufgelegte ERC-Goalie Patrick Dietl entschärfte in der 47. Minute sogar einen Penalty. In den letzten zehn Minuten drehte der ERC nochmal auf und erzielte drei weitere Treffer zum verdienten 10:4-Sieg im zweiten Vorbereitungsspiel.

 

Spielstatistik:     EA Schongau 1b – ERC Lechbruck   4:10 (2:5;1:2;1:3)

 

Tore:                  0:1 (01:08) Jonas Seitz (Lukas Baader), 0:2 (12:17) Matthias Erhard, 0:3                                        (13:27)Markus Sadkowski (Lukas Baader), 0:4 (14:27) Marcus Köpf, 1:4 (17:10)                            Markus Waldvogel (Mathias Schuster, Johann Zerhoch) 5-4 ÜZ, 1:5 (17:57)                                Patrick Völk (Marcus Köpf), 2:5 (18:53) Mathias Schuster (Thomas                                                Halmbacher) 5-4 ÜZ, 2:6 (30:25) Matthias Erhard (Patrick Völk, Dominik Kösl),                            3:6 (32:04) Markus Waldvogel (Andreas Schmitt, Mathias Schuster), 3:7                                     (33:36) Marcus Köpf (Mathias Erhard), 3:8 (40:32) Patrick Völk (Matthias                                      Erhard, Marcus Köpf), 3:9 (42:02) Christoph Hack (Michael Mößmer), 3:10                                 (54:22) Lukas Zugmaier (Patrick Völk, Marcus Köpf) 5-4 ÜZ, 4:10 (56:52)                                       Mathias Schuster.

 

Strafminuten:   EAS 1b:                 12

                          ERC:                      14

 

Das nächste Testspiel findet am kommenden Samstag, 28.09.2019, 17:00 Uhr in Kempten statt.

Kleines Lokalderby: Flößer zu Gast in Schongau

 

(21.09.2019) Am Samstag um 19:30 Uhr sind die Flößer zu Gast bei der 1b des Bayernligisten EA Schongau.

 

Die Mammuts spielen, wie letzte Saison auch, in der Bezirksliga Gruppe 3 und sind ein Kandidat für das obere Tabellendrittel. Eine gute Mischung aus erfahrenen Bayernligacracks und ganz jungen Wilden ergeben eine Mannschaft, die an guten Tagen auch die Spitzenteams schlagen kann.

 

Auf die Flößer kommt ein unangenehmer Gegner zu, gegen den man letztes Jahr in der Vorbereitung noch mit 4:5 unterlegen war. Die Blau-Weißen haben also noch etwas zu korrigieren... ERC-Trainer Jörg Peters wird voraussichtlich auf 2-3 Spieler verzichten müssen, ansonsten steht der Kader zur Verfügung. Gegen Herrischried war die Chancenverwertung noch ein großes Manko, vielleicht platzt der Knoten in dieser Hinsicht nun gegen Schongau. Sehr gefreut hat sich die Mannschaft über die, für ein Testspiel in Füssen, überraschend gute Anzahl an Lecher Zuschauern gegen Herrischried. Top wäre es, wenn am Samstag wieder einige Fans den Weg ins Eisstadion Schongau finden und die Flößer damit unterstützen.

 

Samstag, 21.09.2019, 19:30 Uhr:  EA Schongau 1b - ERC Lechbruck

ERC Lechbruck siegt im ersten Testspiel

 

(15.09.2019) Das erste Vorbereitungsspiel der Saison 2019/20 gegen den EHC Herrischried, konnte der ERC Lechbruck erfolgreich bestreiten. Im Bundesleistungszentrum Füssen standen sich am Samstagabend zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber, doch am Ende setzten sich die Flößer durch.

 

Der ERC hatte lediglich drei Eistrainings absolviert und das merkte man der Truppe von Trainer Jörg Peters vor allem im ersten Drittel an. Die Gäste aus dem Hotzenwald im Breisgau hatten in den ersten zwanzig Minuten mehr vom Spiel, wenngleich die besseren Torchancen auf Seiten der Ostallgäuer zu verzeichnen waren. In der 13. Minute dann ein kapitaler Fehlpass vor dem Tor von ERC-Torhüter Lukas Bauer, den die White Stags eiskalt zum 0:1 nutzten. Weitere Chancen beider Teams konnten bis zur ersten Pause nicht genutzt werden.

 

Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Lecher dann gezielter in den Aktionen und mit viel Zug zum Gästetor. Doch was die Blau-Weißen auch versuchten, irgendwie schien das Tor des EHC Herrischried wie vernagelt. Gästekeeper Daniel Mendelin bot eine starke Leistung und hielt seine Mannschaft in vielen brenzligen Situationen schadlos. Patrick Völk scheiterte sogar mit einem Penalty (24.). Erst in der letzten Sekunde des zweiten Drittels brach Marcus Köpf den Bann und konnte zum 1:1 ausgleichen.

 

Der letzte Spielabschnitt sollte dann nochmal spannend werden. Beide Mannschaften spielten auf Sieg, beide Torhüter (mittlerweile waren Patrick Dietl für den ERC und Marco Adler für Herrischried im Einsatz) boten tolle Paraden. Es wurde hitziger und so mussten beide Teams einige Powerplaysituationen überstehen. In der 56. Minute nutzte dann Matthias Köpf eine solche aus und erhöhte zum umjubelten 2:1 für den ERC Lechbruck. Routiniert spielten die Flößer diesen knappen Vorsprung dann über die Zeit und ließen nichts mehr anbrennen. Der erste Sieg war unter Dach und Fach.

 

ERC-Trainer Jörg Peters: „Es ist sicherlich noch Luft nach oben. Wir haben bisher noch kein Über- oder Unterzahl trainiert, die Reihen sind noch nicht eingespielt und vieles war noch Stückwerk. Aber wir haben durchgängig mit allen Blöcken gespielt, die Jungs haben ihre Aufgaben erfüllt und das eine oder andere haben wir ausprobiert. Insofern war der Sieg ein gelungener Test zu einem sehr frühen Zeitpunkt unserer Vorbereitungsphase.“

 

Das nächste Testspiel findet am kommenden Samstag, 21.09.2019, 19:30 Uhr in Schongau statt.

ERC testet gegen EHC Herrischried

 

(12.09.2019) Am Samstag um 19:30 Uhr beginnt für den ERC Lechbruck die Testspielphase. Im Bundesleistungszentrum Füssen treffen die Flößer auf den EHC Herrischried aus der 3. Liga Zentralschweiz.

 

Die Gemeinde Herrischried befindet sich nicht, wie man vermuten könnte, in der Schweiz, sondern bei Freiburg im südlichen Baden-Württemberg. Vergleichbar mit Lechbruck, zählt der badische Ort rund 2.800 Einwohner und hat eine eigene Eishalle, die bei Heimspielen regelmäßig mit 600-700 Zuschauern gut gefüllt ist. Bereits in der Saison 2009/10 wechselte der EHC Herrischried in den Schweizer Spielbetrieb, um kürzere Anfahrten und einen attraktiveren Wettbewerb zu haben.

 

In der Schweizer 3. Liga spielen die White Stags eine sehr gute Rolle und scheinen mit einer ausgeglichenen Truppe ins Ostallgäu zu kommen. Begleitet werden die Badener von ihrem Fanclub, der sich auf die 300 km lange Reise machen wird.

 

Die Flößer haben drei Eistrainings hinter sich und werden das Match dazu nutzen die Reihen auszutesten. ERC-Trainer Jörg Peters ist froh, dass es endlich losgeht: „Wir haben bereits im Sommer gut trainiert. Doch jeder war froh, als es dann auf‘s Eis ging. Wir haben einen klaren Plan, werden in den Testspielen ein paar Sachen ausprobieren und möchten natürlich erfolgreich starten.“

 

Es wird sicherlich ein interessanter Vergleich gegen einen unbekannten Gegner, der die Flößer gleich einmal richtig fordern wird.

 

Samstag, 14.09.2019, 19:30 Uhr:     ERC Lechbruck – EHC Herrischried (im BLZ Füssen)

ERC-Abwehr erhält weiteren Zuwachs

 

(16.08.2019) Mit dem gebürtigen Mannheimer Sven Herfurth wechselt ein weiterer Verteidiger zu den Flößern. Sven ist Soldat und in Füssen stationiert. Er spielte bislang in Hügelsheim und ging seiner Leidenschaft Eishockey zuletzt in Hobbyteams nach.

 

Sven überzeugte uns durch seine tadellose Einstellung und seinen Einsatzwillen. Nun will er es im Ligenspielbetrieb nochmal wissen und mit den Flößern angreifen. Der 25-jährige Badener wird das blau-weiße Trikot mit der Nummer 94 tragen. Herzlich willkommen in Lechbruck!

Flößer verstärken sich mit Marek Hatas

 

(14.08.2019) Mit Marek Hatas kann der ERC einen weiteren Neuzugang vermelden. Der 29-jährige Tscheche hat 197 Spiele in der 1. und 2. Liga der Slowakei absolviert und wird in der kommenden Saison die Verteidigung der Flößer verstärken. Marek wird die Nummer 39 auf dem blau-weißen Trikot tragen.

 

Manfred Sitter: "Wir haben unsere Fühler schon seit längerem nach einer Verstärkung für die Abwehr ausgestreckt. Nach einigen Telefonaten sind wir dann quasi vor der eigenen Haustür gelandet: Marek's Vater betreibt in Marktoberdorf eine Pizzeria, wo Marek seit einem Jahr arbeitet. Nach einem Try-Out-Training, bei dem er die Mannschaft kennenlernen konnte, überzeugte uns Marek auch auf dem Eis und so freuen wir uns gemeinsam mit ihm in die neue Saison zu gehen." Herzlich willkommen in Lechbruck!

Ligeneinteilung Saison 2019/20

 

(21.07.2019) Der Bayerische Eissport-Verband hat die Ligenzusammensetzung nun beschlossen: Der ERC wurde in die Bezirksliga Gruppe 4 eingeteilt. Der vorgegebene Modus sieht eine 1,5-fach Runde vor, das bedeutet für jede Mannschaft 21 Vorrundenspiele und für die besten beiden Teams jeder Gruppe anschließende Play-Offs.

1. Mannschaft beginnt mit dem Sommertraining

 

(15.07.2019) Die Flößer haben heute die erste Sommertrainingseinheit hinter sich gebracht. Ab sofort läßt Trainer Jörg Peters zweimal wöchentlich seine Cracks schwitzen, um die Grundlagen für eine erfolgreiche Eishockeysaison zu legen. Hier haben wir ein paar Eindrücke vom ersten Training auf dem Hartplatz:

Vorläufiger Kader der Flößer

 

(06.05.2019) Die Saison 2019/20 wirft bereits jetzt ihre Schatten voraus und beim ERC wird an der Kaderzusammenstellung der 1. Mannschaft gefeilt. Der Großteil des bisherigen Teams hat seine Zusage gegeben und wird auch nächste Saison das blau-weiße Trikot tragen.

 

Hier ist der vorläufige Kader des ERC Lechbruck:

 

Tor:

Lukas Bauer, Patrick Dietl

 

Verteidigung:

Matthias Köpf, Fahri Arslan, Samuel Wörle, Lukas Zugmaier, Marius Neu, Dominik Kösl, Kristian Kavecky

 

Sturm:

Fabian Bacz, Patrick Völk, Christoph Hack, Lukas Baader, Josef Bayrhof, Markus Sadkowski, Jonas Seitz, Stefan Dubitzky, Matthias Erhard, Marcus Köpf, Michael Mößmer, Florian Graml

 

Trainer:

Jörg Peters

Neuzugang für die Flößer

 

(21.03.2019) Frühzeitig konnte die erste Neuverpflichtung für die 1. Mannschaft getätigt werden.Mit dem (fast) 20-jährigen Kristian Kavecky wechselt ein talentierter Zwei-Wege-Spieler zum ERC. Der 1,94 m-Hühne hat seine Nachwuchsausbildung beim ESV Kaufbeuren und EC Peiting absolviert und wechselt nun von der EA Schongau zu den Flößern.

Der Deutsch-Slowake wird das Trikot mit der Nummer 21 tragen und die Verteidigung der Lecher verstärken. Herzlich willkommen bei den Flößern, Kristian!

Jörg Peters verlängert beim ERC

 

(19.03.2019) Die Planungen für die kommende Saison laufen beim ERC Lechbruck bereits auf Hochtouren: Als erste Maßnahme freuen wir uns bekannt geben zu dürfen, dass Jörg Peters verlängert hat und auch nächste Spielzeit an der Bande der Flößer stehen wird. Jörg Peters übernahm die 1. Mannschaft im Januar 2018 und holte mit seinem Team in der Saison 2018/19 die Vizemeisterschaft der Bezirksliga Gruppe 4. Im Viertelfinale war gegen die Wanderers Germering Endstation. In der kommenden Spielzeit soll es nochmal einen Schritt weiter gehen.

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